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Verhältnisse vom 23.01.2010

Großstein (2632m)

Skitour
2 Personen
Hauptziel nicht erreicht, umgekehrt auf 2600m
Vom Tal bis Grießbachalp ausreichend Schnee für Aufstieg (in der Abfahrt unten auf neue Ski aufpassen!), Bach- und Latschenzone danach viel Oberflächenschnee, der bei Belastung einbricht, besonders im Latschenbereich, dadurch sehr mühsames Fortkommen (für 150Hm 1,5h!). Danach ständig wechselnde Schneequalitäten, meist aber bei Belastung nach unten hin weicher werdend. Im Steilbereich am Ende des Seeblenkars aus diesem Grund sehr heikel. Sehr vorsichtige Spuranlage! Immer wieder kleine Anrisse und Rutscher.Kurz vor Schafkarscharte dann wieder fester, sicherer Schnee. Ab hier dann sonnenbeschienener W-Hang mit ausreichend gesetztem Schnee. Im Hang hoch zum Skidepot zunächst guter, dann wieder sehr ungefestigter Schnee (Schatten vom W-grat), nach oben hin mit immer härterer Decke, darunter Schwimmschnee, 40m unter dem Skidepot Auslösung eines Schneebretts (10m Breite, 20 cm dick), das 150 m den Hang hinunterrutscht. Hier Ski zurückgelassen und mit Pickel und Steigeisen in steinhartgefrorenem Schnee die restlichen 40m hinauf bis zur Schulter vor Gipfelaufbau (ca. 2600m). Ein Versuch den felsigen Gipfel zu besteigen scheitert an dem haltlosen Aufbau der Schneeeinlagerungen zwischen den Felsen. Zu riskant!
unsichere Schneeverhältnisse vor der Schafkarscharte(Anrisse) und im Hang zum Skidepot (Schneebrett)
solange sich der vorhandene Schnee nicht gesetzt hat, nicht empfehlenswert (kann dauern). Latschenzone ist Schönheitsfehler, ansonsten landschaftlich sehr reizvoll. Sehr abgelegen!
für Aufstieg zum Skidepot und evtl. Gipfelaufstieg Pickel und Steigeisen!

Routeninformationen

Großstein (2632m)

von Griesau (Häselgehr) den schneebedeckten Alpweg bis zur Griebachalp. Den Weg weiter über den Grießbach bis zu seinem Ende im Talschluß.Hier rechts haltend äußerst mühsam über mehrere Bachbette und einen 150 Hm hohen Latschengürtel bis in eine Rinne, die in den oberen Bereich des Seeblenkars führt. Mäßig ansteigend weiter nach Süden, bis sich das Ende des Kars aufsteilt. Hier dann rechts haltend hoch zur Schafkarscharte. Den langen W-Hang, der vom N-Grat des Großsteins herabzieht, 100 Hm absteigend queren und den Hang vor dem W-Grat nach links hochsteigen. Auf einer Schulter 40m unter dem Gipfelaufbau Skidepot. Rückweg wie Aufstieg.
Letzte Änderung: 25.01.2010, 17:33Aufrufe: 765 mal angezeigt