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Verhältnisse vom 24.01.2010

Skitour
2 Personen
Hauptziel erreicht
Sobald die Hänge eher Richtung Westen und nicht voll südseitig ausgerichtet sind, findet man sogar noch etwas Pulverschnee. Ansonsten eben durchnäßt und ziemlich zerfahren.
Talabfahrt vom Skigebiet aus ist möglich, wenn auch ziemlich eisig.
An der Seekarlspitze sind viele Schneeschuhgeher und Snowboarder zugange. Richtung Rofanspitze wurde es dann fast einsam. Ende Januar hatte es zu wenig Schnee für Lawinen; für die Tour reichte er vollkommen aus.
Die Alpigalm an der Talabfahrt auf halben Weg ins Tal ist sehr zu empfehlen! Nicht nur die Käsknödl-Suppn, sondern auch der Kaiserschmarn waren extrem lecker! Hätte uns der Wirt nicht zum Aufessen "gezwungen", hätten wir die Portionen wahrscheinlich nicht bewältigt.

Routeninformationen

Seekarlspitze + Rofanspitze (2259m)

Verkürzung des Aufstiegs ab Maurach am Aachensee mit der Rofanbahn (14,- Einzelfahrt) zur Erfurter Hütte (1831m).
Bereits nach wenigen Metern verläßt man das Skigebiet und steigt in nördlicher Richtung der bereits sichtbaren Seekarlspitze entgegen. Man erreicht das untere Ende einer breiten Rinne/Mulde, die eine Variante bei der Abfahrt ist, die man im Aufstieg aber eigentlich recht früh wieder auf der rechten Seite verläßt, um bequem und schnell einen Rücken hinauf zu steigen. Das wußten wir aber erst ex post, nachdem wir uns entsprechend beschwerlich hoch und oben raus gemüht hatten. Von den vielen Abfahrten war der Schnee nämlich sehr hart bis eisig und wir rutschten regelmäßig weg. Evtl. bei den Verhältnissen bereits ein Fall für Harscheisen, obwohl kaum steil. Der Gipfelhang und Gipfel selbst (2261m) waren sehr belebt. Außerdem wehte ein sehr ungenehmer Wind, so dass schnell die Felle einpackten und den Gipfelhang gleich wieder hinunter fuhren.
Dann bogen wir nach links ab und hinüber und hinauf zur Grubascharte. Die Querung in den südseitigen Gipfelhang und hinauf zum Kreuz; die letzten Schritte ohne Ski über die Felsen.
Für die Abfahrt nach Wiesing reicht derzeit der Schnee nicht. Also wieder zurück queren zur Scharte und dann über (für meinen Geschmack ZU) sanfte Hänge zurück Richtung Skigebiet. Bevor wir aber für eine kleinen Gegenanstieg nochmal hätten Auffellen müssen, suchten wir links Richtung Tal abbiegend unser eigenen Weg: Eine etwas schmälere Stelle, ein Hang und schwups waren wir auf der Talabfahrt. Dann kann mit der Wegfindung runter bis zum Parkplatz eigentlich nix mehr schiefgehen.
Letzte Änderung: 10.03.2010, 23:47Aufrufe: 987 mal angezeigt

Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung

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