Gipfelbuch - Details

Drusenfluh, 2830 m.ü.M.

Ursula Hess (Tourengängerin)
21.07.2010, 16:22
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Detail


Gipfelinformationen

CH - Graubünden
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779590 | 211365 (Schweiz)
47:1:44:N | 9:48:6:E
LK 1157

Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 21.07.2010, 16:22]

Ab St. Antönien Platz 1420 m auf Fahrstrassen und Wanderweg über Bodmen zum Dachji 1958 m. Auf Pfadspuren und weglos, die Lawinenverbauungen umgehend dem SW-Grat entlang zum ersten Aussichtspunkt Tschatschuggen 2174 m. Mehr oder weniger auf Spuren zu P 2246, Chüenihorn 2412.7 m, unschwierig dem Grat entlang zum Girenspitz 2369 m, P. 2313, P 2368 und Schafberg 2456 m. Abstieg zur Carschinafurgga 2221 m und rauf zur Carschina Hütte. Auf obligatem, rot-weiss markierten Wanderweg zum Drusator 2342 m, auf österreichischem Boden nordseitig auf Schuttspur (nicht markiert) bis unter den Sporaturm, über die Felsstufe und auf Schutt-Geröll-"Weg" zur schönen seilgesicherten Felspassage, im weiten Felsenkessel leicht und hübsch zum höchsten Turm 2830 m, den Aussichtsbalkon 2814 m besucht und zum Gipfelkreuz 2782 m gestiegen. Abstieg bis zur Carschina Hütte gleich. Auf dem "unteren" Weg (Fahr- und Wanderweg) via Obersäss 2036 m zum Ausgangspunkt. [Autoren]
2100 m

Verhältnisinformationen

20.07.2010
2 Person(en)
ja
Trocken und warm. Während der Gratwanderung erfrischendes Windchen.

Kurz unterhalb vom Drusator, nordseitig, ca. auf Höhe 2300 m zweigt ein Schuttpfad westwärts ab. Nicht immer ist er sehr ausgeprägt (ausgetreten), steilere rutschige Passagen erfordern Trittsicherheit. Die 2 kleinen Altschneereste sind problemlos zu passieren.

Keine Gipfelbücher in den Behältern auf den Gipfeln 2830 m und 2782 m.
Aus 2 mach 1, war heute wohl das Motto. Eine zweitägige SAC-Tour von Felix wollten wir in einem Tag erkunden und bekanntlich bin ich für neue Regionen immer zu haben. So sind wir des nachts aufgestanden, wollten zeitig fahren (knappe 3 Std. Anreise aus dem Emmental).

Die Gratwanderung ist lohnend und einfach, bietet sie bereits schöne Weitblicke.

Die Besteigung der Drusenfluh erfordert etwas Konzentration, sei es die schuttige Querung, das Blockhüpfen, das 3 Schritte vor und einer zurück. Mit der seilgesicherten Felsstufe wirds dann hübsch und hübscher. Das Panorama ist genial bei diesem prächtigen Bergwetter. Für den Abstieg wird nochmals Kraft und Geschicklichkeit verlangt, heute geht selbst bei mir das Runtergehen nicht ganz gratis...das Gelände ist mir zu heikel und die Muskeln zu müde, der Wassermangel ist spürbar...!

Quintessenz: Man gehe besser nicht übermüdet in die Berge.. ausgedehnte Entdeckungsreisen mag ich normal über alles... nur gibt es unter uns einen Merksatz: Es gibt Touren, die unternimmt man nur einmal im Leben, die Drusenfluh gehört dazu.



Mehr der bunten blumigen und vielseitigen Bergeindrücke demnächst im hikr.org, Autor Felix.

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