Gipfelbuch - Details
Wendenstöcke, 3042 m.ü.M.
mdettling (Tourengänger)
21.07.2010, 18:06
1529 mal angezeigt
Gipfelinformationen
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
671940 | 179370 (Schweiz)
46:45:42:N | 8:22:49:E
46:45:42:N | 8:22:49:E
Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 21.07.2010, 18:06]
Legacy (7b+) (
Klettertour)
Von der Wendenalp über Pfadspuren an den Fuss des Sektors "Dom" am Gross Wendenstock. Ca. 700hm, Dauer 70-90 Minuten, bei korrekter Routenwahl T5.
Legacy (7b+, 6c obl.): die Route ist 9 SL lang (6a, 6b, 7a, 7b, 7b+, 6c+, 6c+, 6c+, 6c+) und wurde 1991 durch die Gebrüder Remy eingerichtet.
Anspruchsvolle Kletterei an steilem Gemäuer. Die schwierigsten 3 SL haben kurze Hakenabstände, der Rest der Route ist mässig abgesichert. 6c sollte man auf jeden Fall sturzfrei beherrschen, sonst kann es gefährlich werden.
Material: 2x50m-Seile, 10-12 Express, Camalots 0.3-2, Klemmkeile 4-9. Friends und Keile können nicht so häufig und wenn, dann meist auch nicht besonders gut gesetzt werden. Man ist aber nicht selten auch über eine zweifelhafte Sicherung froh... [Autoren]
Anspruchsvolle Kletterei an steilem Gemäuer. Die schwierigsten 3 SL haben kurze Hakenabstände, der Rest der Route ist mässig abgesichert. 6c sollte man auf jeden Fall sturzfrei beherrschen, sonst kann es gefährlich werden.
Material: 2x50m-Seile, 10-12 Express, Camalots 0.3-2, Klemmkeile 4-9. Friends und Keile können nicht so häufig und wenn, dann meist auch nicht besonders gut gesetzt werden. Man ist aber nicht selten auch über eine zweifelhafte Sicherung froh... [Autoren]
1000 m
Verhältnisinformationen
20.07.2010
2 Person(en)
ja
Perfekt: warm aber nicht heiss, komplett trocken (der Wasserfall links führt kein Wasser mehr). Kein Wendennebel, bzw. erst ab 17 Uhr mit absinkender Wolkenbasis, aber da waren wir schon wieder am Parkplatz.
Für mich aus über einem Dutzend gekletterten Wendentouren bisher eindeutig die schlechteste. Die 4 (von 5) Schönheitssterne im neusten Schweiz Extrem West ist sie sicher nicht wert, maximal 3, ich würde sogar nur 2 geben und fand die Tour eher unlohnend.
Nebst der nicht immer überzeugenden, teilweise unnötig im Zickzack eingebohrten Linie ist auch der Fels nicht top, vielfach etwas staubig oder gar dreckig, teilweise hat es sandige Griffe, und auch mehrere etwas brüchige Stellen. Die Kletterei, insbesondere in den schweren Längen, fand ich auch nicht so lohnend, sondern etwas "fizzelig" und auch die suboptimal gesetzten Bolts behindern dort das Freiklettern.
Die Absicherung finde ich fragwürdig: in den 3 schwierigen SL technisch eingebohrte Bohrhakenleitern mit teilweise 1m-Abständen. Aber sonst [ich habe bei freiem Sturzgelände nichts gegen psychisch anspruchsvolle Kletterei, wo man über die Haken steigen muss] immer wieder gefährliche Stellen mit erheblichem Verletzungspotential. Mehrmals vom Stand 6bc-Gelände mit Knallgefahr auf den Sicherungsmann. Oder zum Ende der 6.SL eine diagonale 6b-Aufwärtsquerung zum Stand, 10m über den Haken hinaus. Wer fällt, schlägt aus 10-15m Höhe auf dem Band darunter auf. Das muss doch echt nicht sein, insbesondere wenn man an seinem Limit bereit ist, die BH in 1m-Abständen zu bohren.
Die drei Absicherungshäkchen im Schweiz Extrem West stimmen höchstens als Durchschnitt: in den schweren Längen wären eigentlich 5 richtig, in allen anderen dafür nur 1-2.
Nebst der nicht immer überzeugenden, teilweise unnötig im Zickzack eingebohrten Linie ist auch der Fels nicht top, vielfach etwas staubig oder gar dreckig, teilweise hat es sandige Griffe, und auch mehrere etwas brüchige Stellen. Die Kletterei, insbesondere in den schweren Längen, fand ich auch nicht so lohnend, sondern etwas "fizzelig" und auch die suboptimal gesetzten Bolts behindern dort das Freiklettern.
Die Absicherung finde ich fragwürdig: in den 3 schwierigen SL technisch eingebohrte Bohrhakenleitern mit teilweise 1m-Abständen. Aber sonst [ich habe bei freiem Sturzgelände nichts gegen psychisch anspruchsvolle Kletterei, wo man über die Haken steigen muss] immer wieder gefährliche Stellen mit erheblichem Verletzungspotential. Mehrmals vom Stand 6bc-Gelände mit Knallgefahr auf den Sicherungsmann. Oder zum Ende der 6.SL eine diagonale 6b-Aufwärtsquerung zum Stand, 10m über den Haken hinaus. Wer fällt, schlägt aus 10-15m Höhe auf dem Band darunter auf. Das muss doch echt nicht sein, insbesondere wenn man an seinem Limit bereit ist, die BH in 1m-Abständen zu bohren.
Die drei Absicherungshäkchen im Schweiz Extrem West stimmen höchstens als Durchschnitt: in den schweren Längen wären eigentlich 5 richtig, in allen anderen dafür nur 1-2.


