Gipfelbuch - Details
Zervreilahorn/Zerfreilahorn, 2898 m.ü.M.
petitNic (Tourenleiter)
21.07.2010, 13:28
1879 mal angezeigt
Gipfelinformationen
CH - Graubünden
724404 | 156767 (Schweiz)
46:33:2:N | 9:3:39:E
46:33:2:N | 9:3:39:E
LK 1:25'000 Blatt 1253
Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 07.07.2008, 20:42]
NE-Grat (
Klettertour)
Von Chappeli dem Feldweg dem Zerfreilasee entlang folgend bis P1872 (Wegweiser) und dann dem markierten Bergweg entlang bis zur Querung des Hornbachs. Anschliessend auf direktem Weg zu einem unüberseebaren Geröllfeld, ein bisschen westlich der Nordkante. Dort kann dann entschieden werden, ob der alte Direkteinstieg genommen werden soll oder über eine schmale Grasnarbe und Geröll (ca. 2a) umgangen werden soll.Tip: Von Chappeli bis zum P 1872 Mountinbike mitnehmen. Damit kann der Zustieg von ca. 2.5 h stark verkürzt werden.
Die Route ist gut mit Bohrhaken abgesichert und kann dank den vielen Rissen auch gut mit Kk und Friends nachgesichert werden. Insbesondere die schweren SL sind super abgesichert und zusätzliches Sicherungsmaterial ist in meinen (sehr ängstlichen) Augen nicht nötig. Bei den leichteren SL sind die Hakenabstände sehr gross und ich war froh, ein paar Friends dabeigehabt zu haben. Das Kk Set habe ich nicht eingesetzt.Wenn man die Gratüberschreitung weglässt, dann würde ich die Schuhe am Wandfuss zurücklassen. Denn es hat mehrere Risse, die sehr schmal sind und je kleiner der Rucksack, desto weniger bleibt man hängen. Alle Haken sind gut bis sehr gut platziert aus Sicht der Vermeidung von Seilreibung. Es lohnt sich aber in der drittletzten SL (5b) links der Haken zu bleiben, dort ist es wesentlich einfacher als genau den Haken entlang zu klettern. Im Vergleich zu dieser SL finde ich die letzte SL eher hart bewertet, ich würde dieser SL dann eher die Schwierigkeit 5c zuweisen. Mit einem 60m Seil können die Zwischenstände problemlos ausgelassen werden. Zur Vermeidung von Seilreibung um die Ecken herum sollten aber die Expressen stark verlängert werden. [Autoren]
300 m
Verhältnisinformationen
21.07.2010
1 Person(en)
nein
Letzten Herbst hat sich auf dem Nordostgrat ein Felsturz ereignet, der die Route teilweise beschädigt hat.
Der Hüttenwart der Läntahütte hat mir soeben erzählt, dass die Route wieder wie vor dem Felsturz kletterbar ist. Die abgerissenen Sicherungen und Stände wurden wieder eingesetzt und die Route hat nicht an Schwierigkeit zugenommen oder an Charakter verloren.
(Ich war (noch) nicht oben, aber ich finde, diese Info könnte einige Interessieren)
Der Hüttenwart der Läntahütte hat mir soeben erzählt, dass die Route wieder wie vor dem Felsturz kletterbar ist. Die abgerissenen Sicherungen und Stände wurden wieder eingesetzt und die Route hat nicht an Schwierigkeit zugenommen oder an Charakter verloren.
(Ich war (noch) nicht oben, aber ich finde, diese Info könnte einige Interessieren)


