Gipfelbuch - Details
Piz Palü, 3901 m.ü.M.
ArminC (Tourenleiter)
29.07.2010, 08:01
2576 mal angezeigt
Gipfelinformationen
CH - Graubünden
793850 | 139410 (Schweiz)
46:22:41:N | 9:57:31:E
46:22:41:N | 9:57:31:E
1277 Piz Bernina
Routeninformationen
W-O Traversierung (
Berg-/Hochtour (Sommer))
Diavolezza - Abstieg zum Pers Gletscher- Gemsfreiheit - Fortezzagrat - Fuorcla Bellavista - Spinasgrat - Piz Spinas (Westgipfel) - Palü Hauptgipfel - Palü Ostgipfel - Normalweg - Diavolezza
Verhältnisinformationen
28.07.2010
2 Person(en)
ja
Persgletscher teilweise mit grossen Spalten. Die Spalten oberhalb des Fortezzagrates lassen sich derzeit einfach passieren.
Der Spinasgrat ist mit kleinen Schneeflächen durchsetzt, wir sind mit Steigeisen geklettert. Der Fortezzagrat ist hingegen komplett schneefrei.
Die Traversierung ist problemlos, lediglich zwischen Haupt- und Ostgipfel wird der Grat schmal (Gegenverkehr).
Steilstufe nach Ostgipfel sowie im Bereich oberhalb des Cambrenaeisbruches mit Frischschnee, ca. 20 cm, entsprechend tief. Trotz Antistoll hatten wir teilweise Stollenbildung. Ansonsten eine ausgetretene Spur auf dem Normalweg. Die Spaltenzonen auf dem Normalweg sind derzeit gut passierbar.
Der Spinasgrat ist mit kleinen Schneeflächen durchsetzt, wir sind mit Steigeisen geklettert. Der Fortezzagrat ist hingegen komplett schneefrei.
Die Traversierung ist problemlos, lediglich zwischen Haupt- und Ostgipfel wird der Grat schmal (Gegenverkehr).
Steilstufe nach Ostgipfel sowie im Bereich oberhalb des Cambrenaeisbruches mit Frischschnee, ca. 20 cm, entsprechend tief. Trotz Antistoll hatten wir teilweise Stollenbildung. Ansonsten eine ausgetretene Spur auf dem Normalweg. Die Spaltenzonen auf dem Normalweg sind derzeit gut passierbar.
Den Persgletscher m.E. direkt in Richtung Gemsfreiheit überqueren und die grossen, von der Diavolezza aus erkennbaren, Gletscherbrüche rechts passieren. Man verliert so zwar einige Höhenmeter, kommt aber sehr einfach nahe an die Gemsfreiheit heran, wo die Spalten eher klein sind, bzw. einfach überquert werden können.
Wir haben links passiert und im Dunkeln ein mühsames Gletscherspaltenfädeln veranstaltet. Vom Gipfel aus war gut zu erkennen, dass sich teilweise die grossen Spalten weit nach Süden und Osten bis zur Steilstufe ziehen; leider von der Diavolezza kaum zu erkennen und im Kartenmaterial auch nicht in diesem Ausmass dargestellt.
Wir haben links passiert und im Dunkeln ein mühsames Gletscherspaltenfädeln veranstaltet. Vom Gipfel aus war gut zu erkennen, dass sich teilweise die grossen Spalten weit nach Süden und Osten bis zur Steilstufe ziehen; leider von der Diavolezza kaum zu erkennen und im Kartenmaterial auch nicht in diesem Ausmass dargestellt.
Die Gletscherhaube des Piz Morteratsch hat arg gelitten. Einige Spalten waren von der Diavolezza her erkennbar, sowie grössere Felsstellen im Steilhang.




