Gipfelbuch - Details

Girehore, Seehore, Röti, Fromattgrat, 2281 m.ü.M.

Ursula Hess (Tourengängerin)
03.09.2010, 21:21
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Detail


Gipfelinformationen

Girehore, Seehore, Röti, Fromattgrat, 2281 m.ü.M. Sehr guter Eintrag
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
1246, 1226

Routeninformationen

ab dem Parkplatz nördlich der Alpwirtschaft Seeberg (Alpine Wanderung Alpine Wanderung)
Ab dem Parkplatz 1741 m zur Alpwirtschaft Seeberg. Ostwärts wenig absteigen und später auf markierter Spur zum Girehore 1987 m. Die letzten Meter dürfen in leichter Kletterei überwunden werden. Wieder zurück zur Spur, den Markierungen folgend auf das Seehore 2281 m. Dem Grasgrat in südwestlicher Richtung weiter, die Markierungen leiten alsdann in der Grasflanke abwärts, ein Steinmann auf Höhe ca. 2160 weist den Einstieg zur Querung in die die grosse Karstmulde. Auf ca. Höhe 2100 +/- haben wir diese gequert und sind am deutlichen Nordgrat im besten trockenen Kalkfels in Einserkletterei bis auf die Höhe 2180 gestiegen, weiter über die Graskuppe zu P 2232. Wir nennen diesen Gipfel Röti, wie die Einheimischen. Den begrasten Grat runter und hoch zum Fromattgrat P 2170. Abstieg bis P. 2057, weglos über Weidehänge zur Alpwirtschaft Stiereberg 1882 m, der Fahrstrasse entlang zum Seebergsee 1831 m und zum Ausgangspunkt.

900 m

Verhältnisinformationen

01.09.2010
2 Person(en)
ja
Gebührenpflichtige Strasse. Bis Seeberg Fr. 10.--, Ticket in Zwischenflüh lösen.

Wege trocken, Boden in den oberen Lagen gefroren. Ab 2000 m wenig, nicht störende Schneeauflage. Fels trocken und gutgriffig.

Top Fernsicht.
Und wieder ein Traumbergtag, wie man es sich nur wünschen mag. Wie obligat in letzter Zeit, liegen mittwochs nur Kurztouren drin, so kam mir gestern das Seehore in den Sinn. Abweisend wirkt am Morgen im Schatten dessen felsige Erscheinung und erstaunlich einfach und sehr schön ist dann die Besteigung. Das Seehore ist ein wahrer Prachtsberg punkto Panorama und ist nicht nur im Winter per Skier einen Besuch wert.

Kurz aber gehalt- und genussvoll sowie abwechslungsreich ist die beschriebene Runde. Die Fernsicht war phänomenal, ganz einfach GENIAL! Der Aufstieg zum Seehore ist bestens markiert, im karstigen Buschgelände muss auf Löcher geachtet werden, weiter oben ist meist ein deutlicher Weg oder wenigstens eine Spur. Einmal ist die verblassende Markierung mit einem G fürs Girehore, oder S fürs Seehore und R fürs Röti versehen. Es kann bei der Wegfindung folglich nichts schief gehen.



Mehr der Eindrücke spätestens am Freitag im hikr.org, Autor Ursula.
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