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Pizol, 2844 m
Schwendi oder Weisstannen - Gafarrabüel - Stafinellagrat - Gilbiplateau - Pizolsattel - Westflanke 
Hanspeter Willi (Tourengänger)
Hanspeter Willi
29.09.2011, 07:43
1339 mal angezeigt
Schwendi oder Weisstannen - Gafarrabüel - Stafinellagrat - Gilbiplateau - Pizolsattel - Westflanke
Alpine Wanderung
1175 Vättis
1914 m
5.0 Stunden
46:57:33:N | 9:23:12:E 748250 | 202725 (Schweiz)
Ab Schwendi nach Gafarrabüel:
Hinter der Ansiedlung Schwendi im Weisstannental überquert man auf Höhe Höfli/Boden auf einer Brücke die Seez und folgt der Naturstrasse nach Gafarra.
Schwierigkeit: T1, Fahrstrasse.
Von dessen Stall steigt man weglos links haltend die steile Weide hoch bis ins oberste Waldeck, wo der Alpweg einsetzt. Dieser führt zuerst steil, erdig und entsprechend mühsam durch Laubwald empor. Beim Wechsel zu Nadelwald geht er in einen ruppigen, aber besser begehbaren Pfad über.
Schwierigkeit: T3, keine Markierungen.
Aufstiegsvariante für Spürnasen:
Ab der Naturstrasse nach Gafarra führt bei der Kurve knappe 100 Wegmeter nach Überqueren des Gafarrabachs eine nur schwach im Gelände ersichtliche Pfadspur dem Bach folgend das Tobel einwärts. Bei einer ersten, feuchten Steilstufe steigt man etwas hangwärts empor, bis man diese weiter dem Bachverlauf folgend überwinden kann. Anschliessend setzt eine trotz der wenigen Begehungen immer noch überraschend gut ersichtliche Pfadspur ein, die im Zickzack den mit Tännchen und Bäumen bestückten Steilhang emporführt, worauf man bei Höhenkote 1165 bei einem Baum mit angelehnter Schieferplatte wieder auf den Alpweg trifft.
Schwierigkeit: T4, keine Markierungen, schwach erkenntliche Pfadspur, festes Schuhwerk und Spürsinn unbedingt erforderlich
Der Alpweg berührt nun den Felsgürtel des Girsteins und führt anschliessend flacher werdend durch Wald und über kleine Weideflächen taleinwärts. Bei Punkt 1414 zweigt man westlich ab (Wegtafel) und steigt über Weide und Wald nach Gafarrabüel auf.
Schwierigkeit: T2, Pfad, keine Markierungen.
Zeitbedarf: 2 Stunden
Ab Weisstannen nach Gafarrabüel:
Am Ortsende wandert man vor der Brücke über den Gufelbach diesem folgend etwa 500 Meter das Seitental einwärts. Ein äusserst steiler, ruppiger und mühsamer Pfad führt anschliessend über Wald und Weide via Bungert empor nach Gafarrabüel.
Schwierigkeit: T3, Pfadspur, keine Markierungen.
Zeitbedarf: 2 Stunden
Gemeinsamer Weiterweg:
Ab Gafarrabüel folgt man in südöstlicher Richtung dem grasigen Grat auf einer Pfadspur über das Chüegrätli und den Heugrat zum Jägerichopf. Dessen kleinen Felsaufschwung umgeht man in kurzer, steilerer Querung Tierspuren folgend auf seiner Westseite. Anschliessend folgt man dem aus teilweise abenteuerlichen Blöcken gebauten Stafinellagrat, bis man bei einem Steinmäuerchen mit wenigen Metern Höhenverlust bequem über diesen auf die Hochfläche nordöstlich des Stafinellagrates wechseln kann. Es ist alternativ ebenfalls möglich, den Jägerichopf ostseitig zu umgehen, um so direkt die Hochfläche zu erreichen.
Man quert daraufhin die Hochfläche hinüber zum Punkt 2357 am Ansatz des Hochwart-Westgrates.
Schwierigkeit: T3, teilweise Pfadspuren, keine Markierungen.
Zeitbedarf: 1.5 Stunden
Hier quert man, um Felsstufen auszuweichen, mit etwas Höhenverlust ins Täli, wo man auf den Pfad zum Lavtinasattel trifft.
Man folgt nicht diesem, sondern steigt auf Pfadspuren südwärts haltend und wieder leicht ansteigend unter die Wände der Lavtinahörner, wo ein gut sichtbares Band zur Geröllfläche westlich des Pizols führt. Man folgt diesem Band auf schlecht sichtbaren Pfadspuren über Schrofen und einige Runsen hinweg zum Beginn der Hochfläche. Geologisch interessant ist dabei ein schmales, eingelagertes Band aus Lochsitenkalk, dem man zu Beginn folgt.
Schwierigkeit: T4, teilweise Pfadspuren, einige rotweisse Markierungen.
Auf der Hochfläche westlich des Pizols steigt man, zu Beginn von einigen Markierungen unterstützt, etwas linkshaltend den Wänden der Grauen Hörner folgend zum südlichen Ende bei Punkt 2696 auf, wo man auf den vom Tersol her kommenden Pfad trifft.
Schwierigkeit: T3, pfadlos, zu Beginn einige rotweisse Markierungen.
Wegspuren führen nun eine kurze, steile Geröllhalde hoch zum Pizolsattel, von wo man perfekt durch jede Menge Drahtseile gesichert über die Schrofen der Westflanke in kurzem Aufstieg den Gipfel des Pizols erreicht.
Schwierigkeit: T3, Pfad, Drahtseile, rotweisse Markierungen.
Zeitbedarf: 1.5 Stunden
Hinter der Ansiedlung Schwendi im Weisstannental überquert man auf Höhe Höfli/Boden auf einer Brücke die Seez und folgt der Naturstrasse nach Gafarra.
Schwierigkeit: T1, Fahrstrasse.
Von dessen Stall steigt man weglos links haltend die steile Weide hoch bis ins oberste Waldeck, wo der Alpweg einsetzt. Dieser führt zuerst steil, erdig und entsprechend mühsam durch Laubwald empor. Beim Wechsel zu Nadelwald geht er in einen ruppigen, aber besser begehbaren Pfad über.
Schwierigkeit: T3, keine Markierungen.
Aufstiegsvariante für Spürnasen:
Ab der Naturstrasse nach Gafarra führt bei der Kurve knappe 100 Wegmeter nach Überqueren des Gafarrabachs eine nur schwach im Gelände ersichtliche Pfadspur dem Bach folgend das Tobel einwärts. Bei einer ersten, feuchten Steilstufe steigt man etwas hangwärts empor, bis man diese weiter dem Bachverlauf folgend überwinden kann. Anschliessend setzt eine trotz der wenigen Begehungen immer noch überraschend gut ersichtliche Pfadspur ein, die im Zickzack den mit Tännchen und Bäumen bestückten Steilhang emporführt, worauf man bei Höhenkote 1165 bei einem Baum mit angelehnter Schieferplatte wieder auf den Alpweg trifft.
Schwierigkeit: T4, keine Markierungen, schwach erkenntliche Pfadspur, festes Schuhwerk und Spürsinn unbedingt erforderlich
Der Alpweg berührt nun den Felsgürtel des Girsteins und führt anschliessend flacher werdend durch Wald und über kleine Weideflächen taleinwärts. Bei Punkt 1414 zweigt man westlich ab (Wegtafel) und steigt über Weide und Wald nach Gafarrabüel auf.
Schwierigkeit: T2, Pfad, keine Markierungen.
Zeitbedarf: 2 Stunden
Ab Weisstannen nach Gafarrabüel:
Am Ortsende wandert man vor der Brücke über den Gufelbach diesem folgend etwa 500 Meter das Seitental einwärts. Ein äusserst steiler, ruppiger und mühsamer Pfad führt anschliessend über Wald und Weide via Bungert empor nach Gafarrabüel.
Schwierigkeit: T3, Pfadspur, keine Markierungen.
Zeitbedarf: 2 Stunden
Gemeinsamer Weiterweg:
Ab Gafarrabüel folgt man in südöstlicher Richtung dem grasigen Grat auf einer Pfadspur über das Chüegrätli und den Heugrat zum Jägerichopf. Dessen kleinen Felsaufschwung umgeht man in kurzer, steilerer Querung Tierspuren folgend auf seiner Westseite. Anschliessend folgt man dem aus teilweise abenteuerlichen Blöcken gebauten Stafinellagrat, bis man bei einem Steinmäuerchen mit wenigen Metern Höhenverlust bequem über diesen auf die Hochfläche nordöstlich des Stafinellagrates wechseln kann. Es ist alternativ ebenfalls möglich, den Jägerichopf ostseitig zu umgehen, um so direkt die Hochfläche zu erreichen.
Man quert daraufhin die Hochfläche hinüber zum Punkt 2357 am Ansatz des Hochwart-Westgrates.
Schwierigkeit: T3, teilweise Pfadspuren, keine Markierungen.
Zeitbedarf: 1.5 Stunden
Hier quert man, um Felsstufen auszuweichen, mit etwas Höhenverlust ins Täli, wo man auf den Pfad zum Lavtinasattel trifft.
Man folgt nicht diesem, sondern steigt auf Pfadspuren südwärts haltend und wieder leicht ansteigend unter die Wände der Lavtinahörner, wo ein gut sichtbares Band zur Geröllfläche westlich des Pizols führt. Man folgt diesem Band auf schlecht sichtbaren Pfadspuren über Schrofen und einige Runsen hinweg zum Beginn der Hochfläche. Geologisch interessant ist dabei ein schmales, eingelagertes Band aus Lochsitenkalk, dem man zu Beginn folgt.
Schwierigkeit: T4, teilweise Pfadspuren, einige rotweisse Markierungen.
Auf der Hochfläche westlich des Pizols steigt man, zu Beginn von einigen Markierungen unterstützt, etwas linkshaltend den Wänden der Grauen Hörner folgend zum südlichen Ende bei Punkt 2696 auf, wo man auf den vom Tersol her kommenden Pfad trifft.
Schwierigkeit: T3, pfadlos, zu Beginn einige rotweisse Markierungen.
Wegspuren führen nun eine kurze, steile Geröllhalde hoch zum Pizolsattel, von wo man perfekt durch jede Menge Drahtseile gesichert über die Schrofen der Westflanke in kurzem Aufstieg den Gipfel des Pizols erreicht.
Schwierigkeit: T3, Pfad, Drahtseile, rotweisse Markierungen.
Zeitbedarf: 1.5 Stunden
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer normalerweise antrifft, ist nebst gutem Schuhwerk keine weitere Ausrüstung notwendig.
Bei erschwerten Verhältnissen wie Nässe, schattseitig gefrorenem Boden, Schneelage oder Vereisung - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.
Bei Schnee oder Vereisung ist vor allem der Aufstieg vom Täli zur Geröllfläche westlich des Pizols sehr heikel. Dann empfiehlt sich die Alternative über den Lavtinasattel und den Pizolgletscher.
Wählt man Weisstannen als Ausgangspunkt, sind knappe 70 Höhenmeter weniger zurückzulegen.
Bei erschwerten Verhältnissen wie Nässe, schattseitig gefrorenem Boden, Schneelage oder Vereisung - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.
Bei Schnee oder Vereisung ist vor allem der Aufstieg vom Täli zur Geröllfläche westlich des Pizols sehr heikel. Dann empfiehlt sich die Alternative über den Lavtinasattel und den Pizolgletscher.
Wählt man Weisstannen als Ausgangspunkt, sind knappe 70 Höhenmeter weniger zurückzulegen.
Keine ÖV-Haltestellen hinterlegt
7-Tages Vorhersage für Pizol (Quelle: meteoblue.com)
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