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Foostock / Ruchen, 2610 m
Walabütz-Untersäss - Foopass – Südgrat zum Foostöckli – Westgrat 
Hanspeter Willi (Tourengänger)
Hanspeter Willi
24.07.2010, 10:14
1528 mal angezeigt
Walabütz-Untersäss - Foopass – Südgrat zum Foostöckli – Westgrat
Alpine Wanderung
LKS 1174
1249 m
4.0 Stunden
46:57:23:N | 9:14:41:E 737465 | 202185 (Schweiz)
Genereller Hinweis:
Auf dieser Route finden sich ab Foopass keine Markierungen. Es wäre schön, wenn es auch in Zukunft so bleiben würde.
Ab Walabütz-Untersäss im hintersten Weisstannental steigt man über die Alp Foo zum
Foopass auf.
Vom Foopass folgt man auf Pfadspuren dem grasigen, mit Schrofenstufen durchsetzten Südgrat zum Foostöckli. Eine Schrofenstufe im Mittelteil kann direkt überklettert (T5-) oder leichter westseitig umgangen werden.
Etwa auf 2450 Meter Höhe verlassen die Pfadspuren den Südgrat und queren den Steilhang zum Westgrat des Foostöcklis, wo man bei einem Steinmann auf dem Grat den Einstieg zur Querung der Foostöckli-Nordflanke findet.
Schwierigkeit: T4, Pfadspuren.
Die kurze Querung der Foostöckli-Nordflanke erfolgt in stellenweise abschüssigem und zu Beginn auch weglosem Gelände. Sie bedingt Schwindelfreiheit, ein gutes Auge für die Wegfindung sowie einwandfreie (vor allem schneefreie) Verhältnisse.
Man quert vom Steinmann erst weglos leicht absteigend, bis Pfadspuren über die schwierigste, mit schlabbrigen Drahtseilen versicherte Passage führen. Anschliessend erreicht man die breite, grasige Flanke auf der Nordseite des Foostock-Westgrates.
Schwierigkeit: T4, teilweise Pfadspur, Versicherungen.
Lassen die Verhältnisse eine Querung nicht zu, kann weiter westlich problemlos mit einem Höhenverlust von etwa 70 Metern in den darunterliegenden Schuttkessel abgestiegen werden. Diesen quert man auf ungefähr 2380 Meter Höhe und steigt anschliessend wieder die Schuttflanke zum Westgrat des Foostocks auf, den man östlich des Foostöcklis etwa bei Punkt 2462 erreicht.
Schwierigkeit: T4-, weglos.
Den Pfadspuren folgend erreicht man über den Westgrat den grossen Steinmann auf dem Gipfel des Foostocks. Mühsam ist lediglich der pfadlose Durchstieg durch die kurze Wandstufe, welcher über eine breite, steile Schuttrinne erfolgt.
Schwierigkeit: T3, Pfadspuren.
Ergänzende Hinweise zum Foostöckli:
Das Foostöckli lässt sich leicht auf Pfadspuren über den Westgrat (T3) oder etwas schwieriger (T4) weglos über die südseitige, steile Gras- und Schrofenflanke besteigen.
Der direkte Abstieg vom Foostöckli über dessen äusserst steile, ausgesetzte, brüchige, gras- und schrofendurchsetzte Nordostflanke zum Westgrat des Foostocks ist für solches Gelände gewohnte Bergsteiger wohl möglich, eine Begehung kann aber ausdrücklich nicht empfohlen werden (Schwierigkeit T6, Absturzgefahr).
Auf dieser Route finden sich ab Foopass keine Markierungen. Es wäre schön, wenn es auch in Zukunft so bleiben würde.
Ab Walabütz-Untersäss im hintersten Weisstannental steigt man über die Alp Foo zum
Vom Foopass folgt man auf Pfadspuren dem grasigen, mit Schrofenstufen durchsetzten Südgrat zum Foostöckli. Eine Schrofenstufe im Mittelteil kann direkt überklettert (T5-) oder leichter westseitig umgangen werden.
Etwa auf 2450 Meter Höhe verlassen die Pfadspuren den Südgrat und queren den Steilhang zum Westgrat des Foostöcklis, wo man bei einem Steinmann auf dem Grat den Einstieg zur Querung der Foostöckli-Nordflanke findet.
Schwierigkeit: T4, Pfadspuren.
Die kurze Querung der Foostöckli-Nordflanke erfolgt in stellenweise abschüssigem und zu Beginn auch weglosem Gelände. Sie bedingt Schwindelfreiheit, ein gutes Auge für die Wegfindung sowie einwandfreie (vor allem schneefreie) Verhältnisse.
Man quert vom Steinmann erst weglos leicht absteigend, bis Pfadspuren über die schwierigste, mit schlabbrigen Drahtseilen versicherte Passage führen. Anschliessend erreicht man die breite, grasige Flanke auf der Nordseite des Foostock-Westgrates.
Schwierigkeit: T4, teilweise Pfadspur, Versicherungen.
Lassen die Verhältnisse eine Querung nicht zu, kann weiter westlich problemlos mit einem Höhenverlust von etwa 70 Metern in den darunterliegenden Schuttkessel abgestiegen werden. Diesen quert man auf ungefähr 2380 Meter Höhe und steigt anschliessend wieder die Schuttflanke zum Westgrat des Foostocks auf, den man östlich des Foostöcklis etwa bei Punkt 2462 erreicht.
Schwierigkeit: T4-, weglos.
Den Pfadspuren folgend erreicht man über den Westgrat den grossen Steinmann auf dem Gipfel des Foostocks. Mühsam ist lediglich der pfadlose Durchstieg durch die kurze Wandstufe, welcher über eine breite, steile Schuttrinne erfolgt.
Schwierigkeit: T3, Pfadspuren.
Ergänzende Hinweise zum Foostöckli:
Das Foostöckli lässt sich leicht auf Pfadspuren über den Westgrat (T3) oder etwas schwieriger (T4) weglos über die südseitige, steile Gras- und Schrofenflanke besteigen.
Der direkte Abstieg vom Foostöckli über dessen äusserst steile, ausgesetzte, brüchige, gras- und schrofendurchsetzte Nordostflanke zum Westgrat des Foostocks ist für solches Gelände gewohnte Bergsteiger wohl möglich, eine Begehung kann aber ausdrücklich nicht empfohlen werden (Schwierigkeit T6, Absturzgefahr).
Ausrüstung:
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Frühherbst normalerweise antrifft, ist nebst gutem Schuhwerk keine weitere Ausrüstung notwendig.
Bei erschwerten Verhältnissen wie Nässe, schattseitig gefrorenem Boden, Schneelage oder Vereisung - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.
Betreffend Schwierigkeitsbewertung beachtet bitte die neue Berg- und Alpinwanderskala des Schweizerischen Alpenclubs (http://www.bergportal.ch/infos/SAC_Wanderskala.pdf).
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Frühherbst normalerweise antrifft, ist nebst gutem Schuhwerk keine weitere Ausrüstung notwendig.
Bei erschwerten Verhältnissen wie Nässe, schattseitig gefrorenem Boden, Schneelage oder Vereisung - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.
Betreffend Schwierigkeitsbewertung beachtet bitte die neue Berg- und Alpinwanderskala des Schweizerischen Alpenclubs (http://www.bergportal.ch/infos/SAC_Wanderskala.pdf).
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