Verhältnisse - Detail

Gipfel: Hochblauen, 1165 m.ü.M.

Route: Überschreitung Badenweiler - Kandern

Günter Joos

Verhältnisse

02.01.2021
1 Person(en)
ja
Machbar
Das fast schon als mediteran geltende Mikroklima des Markgräflerlandes machte sich in der überraschend hohen Schneefallgrenze bemerkbar. Hatten wir auf unserer gestrigen Neujahrswanderung durch den Hegau bereits auf unter 600 m eine geschlossene Schneedecke, begann das erste Weiß auf 750 m, geschlossene Schneedecke dann ab 850 bis 900 m.

Dem Talnebel entronnen befand ich mich während des Aufstieges eine gute zeitlang eingeklemmt wie in einem Sandwich zwischen zwei Wolkenschichten. Bei so etwa 900 oder 1000 m ging es dann gnadenlos in die obere Wolkenschicht hineine. Auf dem Gipfel stand ich dann vollends in der Grütze. Da änderte auch der Aufstieg auf den 20 m hohen Aussichtsturm nichts, der heute nur proforma war. Auf dem Weg zum Blauenhaus wird der fast 100 m hohe Sendeturm passiert, ich habe ihn im Nebel glatt übersehen ...
Gut ein Vierteljahrhundert nach meinem letzten Hochblauen-Aufstieg hat mir der Berg seine vielgerühmte Aussicht verwehrt. Ich werde diese Tour sicher irgendwann wiederholen. Vielleicht dann in umgekehrter Richtung, in Verbindung mit einem Bad in der mondänen Cassiopaiatherme . Auch die Römer wussten bereits im einstigen Aqua Villae um die Wohltat der hiesigen Heilquellen.

Das Kurstädtlein Badenweiler beeindruckt durch seine attraktive Lage und mit einer Vielzahl feudal wirkender Gebäude, überragt von der Burg Baden. Auch die Ortschaft Kandel kann sich mit einer hübschen Altstadt sehen lassen.

Gute ÖV-Anbindungen sowohl in Kandern, als auch in Badenweiler.
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02.01.2021 um 21:52
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