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Routen Übersicht

Klettersteig
14.05.2026D - Andere Region

terroir-f Churfranken Erlenbach (201m)

Churfrankenklettersteig

(Schwierigkeit: KS 3, bzw. B/C): Der Klettersteig beginnt bei dem Abzweig am Metallrohr. Spätestens hier legt man sein KS-Geschirr an. Im Jahr 2008 wurde der kurze Übungsklettersteig mit insgesamt 70 m Seillänge gebaut unter Trägerschaft der Städte Klingenberg a.M. und Erlenbach a.M. Inzwischen wurde dieser saniert. Der Klettersteig besteht aus 3 kurzen Seilabschnitten. Dazwischen gibt es längere Gehstrecken. Im ersten Teil steigt man seilgesichert einen erdigen Pfad hinab zum Fuß einer ca. 12 m hohen Felsstufe. Diese wird seilgesichert abgeklettert. Über einige Simse der südwestlich ausgerichteten Buntsandstein-Felsen gelangt man dann etwas oberhalb zu einem kleinen Weinberghang mit einem Holzkreuz am oberen Hangende. Danach erreicht man einen kleinen ehemaligen Steinbruch (3. Teil). Horizontal ausgerichtet traversiert man entlang eines schmalen Felsbandes die Felsenbucht. Dort hat man ein 10 mm dünnes Drahtseil montiert zur Sicherung. Wegen teilweise abdrängender Seilführung ist hierbei etwas mehr Armkraft gefordert. Danach führt das Seil hinauf zum Waldpfad. Auf diesem kann man die Kletterpassage auch am unteren Ende umgehen. Vorbei an einem alten Grenzstein, welcher die Gemeindegrenze markiert zwischen Erlenbach (linke Hangseite) und Klingenberg (rechte Bergseite), erreicht man eine neu errichtete 12 m lange Hängebrücke mit Gitterrosten als Trittfläche. Anschließend klettert man auf kurzer Stahlleiter senkrecht hoch zur kleinen Drahtgitter-Tür am unbefestigten Fahrweg (15 min.). Neben dortiger Fahnenstange steht ein Wegweiser. Gegenüber befindet sich ein kleiner in Terrassen angelegter Kräutergarten. Rückweg / Abstieg: Der unbefestigte Fahrweg (Verlängerung des Churfrankensteigs) in nordwestliche Richtung führt in 15 min. zum Schwimmbad Erlenbach. Dem Fahrweg folgt man lediglich 70 m in nordwestliche Richtung, wo dann im rechten Winkel bergseitig ein schmaler Treppensteig durch den Weinberg hinaufführt zum oberen unbefestigten Fahrweg (5 min.). Dieser ist ein Verbindungsweg zwischen Erlenberg und Klingenberg. Hier steht ein Wegweiser. Links sieht man die gelbe Aussichtskanzel terroir-f Churfranken Erlenbach, wo es eine überdachte Picknickbank gibt und einen kleinen Kiosk gibt zum Verkauf von Steilwein. "Terroir f" bezeichnet im Weinland Franken speziell inszenierte, "magische Orte", die den Charakter des fränkischen Weins, dessen Herkunft und die Kulturlandschaft erlebbar machen sollen. Sie fungieren als Aussichtspunkte, die Natur, Landschaftsarchitektur und Weinwissen verbinden. Das "f" steht dabei für Franken, das "terroir" für den Einfluss von Boden und Klima. Beim Wegweiser terroir-f Churfranken Erlenbach (201 m) am oberen Ende des Treppensteigs schlägt man rechts ein und wandert auf dem Panoramaweg den oberen Weinberg unterhalb vom 311 m hohen Höhberg querend zur braunen Aussichtskanzel terroir-f Churfranken Klingenberg, wo es ebenfalls eine überdachte Picknickbank gibt (15 min.). Daneben gibt es eine Picknick-Stelle mit Liegebänken. Kurz danach kreuzt man den Rödersweg. Halb rechts hinab kommt man zurück zur Wegekapelle an der Ludwigstraße. Von dort dann zurück zur nahen Parkierungsbucht (10 min.). Wer im Ort Klingenberg parkiert hat, wandert auf der Schotterpiste in südöstliche Richtung weiter. Rechts am Bildstock St. Urbanus vorbei mündet der Fahrweg hinunter in die kurze Höhbergstraße. Auf dieser hinab erreicht man die Bergwerkstraße von Klingenberg (20 min.). Option: Anschließende Wanderung zur Burgruine Clingenburg (195 m) und zum Aussichtsturm Klingenberg (293 m): Diese Tour ist aussichtsreich auf den Main. Hierfür parkiert man am besten in Klingenberg in der Clingenburgstraße auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Restaurant Burgterrasse Clingenburg. Die Zufahrtsschranke dorthin ist jedoch nur bis 19:00 Uhr geöffnet, oder wenn das Restaurant Burgterrasse Clingenburg geöffnet ist (mittwochs bis sonntags und an Feiertagen bis 21:00 Uhr). Vom Parkplatz wandert man zur nahen Burgruine am Ende der Straße. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Im Innenhof hat man eine Freilicht-Theaterbühne eingerichtet. Von hier wandert man auf dem Esskastanienweg in Kehren südwärts unsteil hinauf zum sichtbaren aufgeschütteten mittelalterlichen Ringwall. Früher gab es dort die frühmittelalterliche Hainburg zur Verteidigung gegen die Ungarn. Heute steht in der Mitte des Ringwalls der im Jahr 1903 errichtete 22 m hohe Aussichtsturm. Im Jahr 2003 wurde dieser generalsaniert. Daneben gibt es das Wanderheim mit Biergarten. Von hier wandert man auf breitem Fahrweg nun südwärts zum Wegweiser Schanze Klingenberg (289 m).Dort steht ein Gedenkstein vom Spessartbund aus dem Jahr 1950. Linksherum folgt man dem Fahrweg nordwärts zum Schützenhaus. Ab dort dann auf schmaler Teerstraße (Altenbrunnweg) zur letzten Kehre der Clingenburgstraße vor dem Parkplatz (2,5 Std.).

AndréTT

K3

1.0h

75m

terroir-f Churfranken Erlenbach (201m)
Churfrankenklettersteig
D - Andere Region
Deutschland

K3

1.0h

75m

14.05.2026
AndréTT
D - Andere Region
Klettersteig
12.05.2026A - Tirol

Dalfazer Wasserfall (1220m)

Dalfazer Wasserfall Klettersteig

Route: (Schwierigkeit: KS4, bzw. D): Im Jahr 2011 wurde vom Team mit S. Wierer der Klettersteig auf 100 Hm gebaut und ist inzwischen saniert worden durch ein 14 mm dickes Sicherungsseil und Fixanker in kurzen Abständen. Die quadratischen Eisenbügel sind mit einem Stift im Felsen eingebohrt. Im 110 m langen Steig gibt es 5 nummerierte Seilabschnitte mit eingravierter Notrufnummer 140. Man klettert anfangs die Wand links diagonal zum Wasserfall hin. Dann geht es auf einem Absatz eine Felsstufe hinauf zu einem Sims. Dort dann nach rechts nächste Wandstufe hinauf zu einem Felsband auf halber Wandhöhe. Ab hier folgt eine ca. 20 m senkrechte Wandpassage und ist der erste sportliche Teil. Danach kommt die Schlüsselstelle: eine kurze etwas überhängende Stufe, in der es aber ausreichend Eisenbügel und natürliche Trittmöglichkeiten gegen den festen Kalksteinfels gibt. Durch eine senkrechte Rinne hinauf und dann lehnt sich die Wand zurück. Dem Seil folgt man nun einfacher über eine bewachsene Felsstufe zum Ausstiegsschild auf dem Absatz, wo der Fichtenwald beginnt (45 min.). Hier kann man sich ausseilen (1247 m). Ein Waldpfad führt ca. 30 m hinauf und aus dem Wald hinaus bei einem Holzgeländer. Man hat die große Hangwiese der Teisslalm erreicht (1277 m). Unter den Seilen der Materialseilbahn hindurch beginnt der Abstieg im Zickzack hinab zur Schotterpiste. Vor einem Jägerhochstand biegt rechts (Wegweiser) der Wanderweg nach Buchau ab. Über diesen kommt man zurück zur Aussichtsplattform. Bequemer, aber länger ist der Abstieg entlang des Güterweges mit seinen 4 Kehren, welche man wahlweise abkürzen kann zurück nach Buchau (45 min.). Beim Brunnen am Familien-Resort kann man sich erfrischen.

AndréTT

K4

2.5h

343m

Dalfazer Wasserfall (1220m)
Dalfazer Wasserfall Klettersteig
A - Tirol
Österreich

K4

2.5h

343m

12.05.2026
AndréTT
A - Tirol
Wanderung
12.05.2026A - Tirol

Bärenkopf (1991m)

Lärchenwiese – P 981 - Weißenbachhütte - Weißenbachalm - Weißenbachsattel - Am Filz - Wegweiser 1890 m – Bärenkopf - retour

Anfahrt: Von Norden entweder über Tegernsee auf der Deutschen Alpenstraße (B 307), oder von Bad Tölz auf der B 13 über den Sylvenstein-Stausee bis Kaiserwacht an der Staatsgrenze. Dann auf Tiroler Seite südwärts auf der B 181 entlang am Achensee bis nach Maurach am südlichen See-Ende. Wer von Süden (Innsbruck) bzw. von Osten (Wörgl) anreist, fährt auf der Inntal-Autobahn A12 bis Ausfahrt Achsensee / Zillertal und dann nordwärts auf der B 181 bis Maurach (974 m). Südlich von Maurach biegt bei Eben westseitig eine Straße ab zur Haltestelle der Schmalspurbahn bei Eben und weiter nach Maurach. Von dort fährt man südwestwärts zum Ortsteil Lärchenwiese. Neben der Bushaltestelle an der Ecke Buchenstraße / Lärchenwiesenstraße gibt es einen kleinen geschotterten Parkplatz an der Lärchenwiesenstraße (970 m). Route: 16,7 km; (Schwierigkeit: T3): Lärchenwiese – P 981 - Weißenbachhütte - Weißenbachalm - Weißenbachsattel - Am Filz - Wegweiser 1890 m – Bärenkopf – retour Zwar ist die Route als Bike & Hike Tour geeignet bis zur Weißenbach-Alm. Jedoch führt diese stetig bergauf. In oberer Hälfte der Strecke wird ab den Serpentinen die Weg-Oberfläche grobsteinig und stellenweise kleingeröllig. Das erschwert das Auffahren sehr und strengt an. Bis zur Alm sind es 5,8 km und 660 Hm. Hierfür benötigt man ca. 1¼ Std. zu Fuß benötigt man ca. 1,5 Std. Vom Parkplatz läuft man westwärts zum südlichen Ende der Weißenbachstraße, welche am letzten Haus endet und dort in eine Schotterpiste übergeht. An der Ecke zur Planbergstraße steht ein Wegweiser. Auf dem Schotterweg wandert man auf Höhe bleibend zum beginnenden Mischwald. Südwestwärts gabeln sich dann die unbefestigten Fahrwege beim P 981. Links käme man hinunter zur Weißenbach-Schlucht und danach über anderen Forstweg zur Rodelhütte. Man bleibt geradeaus und wandert zur nahen rot-weißen Schranke, an der man rechts vorbeikommt. Der Fahrweg durch das Weißenbachtal wird nun ab einer Doppelkehre steiler. Bei einem Jägerhochstand rechts des Weges steht links oberhalb gegenüber eine versteckte Jägerhütte (1200 m). Bei der Brücke über den Weißenbach (1245 m) wechselt man die Bachgrabenseite von links nach rechts. Es folgen dann Kehren, welche man über ausgeschilderten Waldsteig dreimal etwas abkürzen kann. Rechts vorbei an einem Bildstock erreicht man am Ende des Waldes auf beginnender großer Hanglichtung die Weißenbachhütte (1580 m). Rechts an ihr vorbei wird der Alpweg nun nicht mehr steil und führt zur Weißenbachalm (1606 m). Dort gibt es einen Brunnen (1,5 Std.). Nach einem Lawinenabgang im Jahr 1972 wurde die Alm wieder aufgebaut. Man wandert weiter auf dem Alpweg an einem neuen Wegekreuz vorbei zu einer Rechtskehre. Nach nächster Kehre erreicht man den Weißenbachsattel (1686 m). Dort kreuzen sich die Wanderwege. Beim Wegweiser hält man sich nun rechts. Nach links führt ein Bergweg (Nr. 235) zum Stanser Joch. Auf der Nordseite des Sattels kommt man auf Weg-Nr. 235 zur Bärenbadalm und hinunter nach Pertisau. Etwas oberhalb vom Wegweiser hängt ein Gedenkkreuz am Baum. Man folgt nun einem rot-weiß signalisierten Bergweg in nördliche Richtung über einen unsteilen Grasbuckel „Am Filz“. In rechtem Bogen kommt man an einer Wasserquelle vorbei mit einem grünen Sammelbehälter. Von dort führt eine schwarze Wasserleitung hinunter zur Alm. Durchbeginnende Latschenzone erreicht man einen lichten kleinen Sattel. Von nun an wird es steiler. Ostwärts steigt man zu den bald sichtbaren Felsen hinauf. Dort trifft man auf den Wanderweg von Pertisau über die NW-Route(1 Std.). Beim Wegweiser (1890 m) hält man sich rechts und folgt der Felswand an linker Seite zu einer kurzen Felsenrinne, in welcher ein Drahtseil montiert ist. Danach erreicht man den kurzen mit Latschen bewachsenen Westrücken. Über eine Latschengasse erreicht man nach 20 min. den Gipfel, den ein Metallkreuz Kreuz ziert. An seinem Schaft befindet sich ein kleines Kästchen. Das Kreuz wurde 1986 von der Schützenkompanie Pertisau aufgestellt. Etwas nördlich unterhalb führt ein deutlicher Trampelpfad zu einem Felsvorsprung, von wo man vollständigen Tiefblick hat auf den grün-türkis schimmernden Achensee. Abstieg: Auf selbem Weg zurück wie aufgestiegen in 1¼ Std. zur Alm. Mit dem Velo hinab nach Lärchenwiese benötigt man bei vorsichtiger Fahrweise 50 min. Zu Fuß: 1,5 Std.

AndréTT

T 3

5.5h

1070m

Bärenkopf (1991m)
Lärchenwiese – P 981 - Weißenbachhütte - Weißenbachalm - Weißenbachsattel - Am Filz - Wegweiser 1890 m – Bärenkopf - retour
A - Tirol
Österreich

T 3

5.5h

1070m

12.05.2026
AndréTT
A - Tirol
Wanderung
12.05.2026A - Tirol

Ebner Joch (1957m)

Eben – Astenau – Kirchenspitz – Ebner Joch - retour

Anfahrt: Von Norden entweder über Tegernsee auf der Deutschen Alpenstraße (B 307), oder von Bad Tölz auf der B 13 über den Sylvenstein-Stausee bis Kaiserwacht an der Staatsgrenze. Dann auf Tiroler Seite südwärts auf der B 181 entlang am Achensee bis nach Maurach am südlichen See-Ende. Wer von Süden (Innsbruck) bzw. von Osten (Wörgl) anreist, fährt auf der Inntal-Autobahn A12 bis Ausfahrt Achsensee / Zillertal und dann nordwärts auf der B 181 bis Maurach (974 m). Südlich von Maurach biegt bei Eben westseitig eine Straße ab zur Haltestelle der Schmalspurbahn bei Eben. Zwischen der Bundesstraße und dem Haus St. Notburga gibt es einen geteerten kostenpflichtigen Parkplatz (964 m). Route: 8,3 km; (Schwierigkeit: T2): Eben – Astenau – Kirchenspitz – Ebner Joch - retour Vom Parkplatz überquert man die Bundesstraße und 15 m links beginnt ein Forstweg, wo auch ein Wegweiser neben der Schranke steht. Anfangs in nordwestliche Richtung biegt man nach einem Bildstock beim nächsten Wegweiser scharf rechts ab in Richtung Astenau. Ab hier wandert man durch den Wald auf gutem rot-weiß signalisiertem Waldweg in östliche Richtung aufwärts. Unterwegs sieht man einige aus Holz gefertigte Figuren und man kommt an vielen Bänken vorbei (Familien-Wanderweg). Unterwegs überquert man einen Schotterhang, von wo man Sicht ins Inntal hat. Bei einer unscheinbaren Gabelung bleibt man rechts. Nach links zweigte früher der alte Weg ab. Beim nächsten Wegweiser bleibt man geradeaus. Von rechts kommt der Wanderweg aus der Kanzelkehre hier an. Nach der Einmündung des alten Weges wandert man in Kehren nordwärts hinauf zum breiten Weideplateau (1,5 Std.). Kurz davor verzweigen sich noch einmal die Waldwege. Der linke Weg kommt direkt bei der im Jahr 2004 fertig gebauten Notburgakapelle aus dem Wald, der rechte führt zum Aussichtspunkt mit Blick zu den Zillertaler Alpen und zur Bergstation der Materialseilbahn auf der kleinen Hochebene, geradeaus der Weg zum Alpengasthof Astenau (1482 m). Links hinter der Terrasse steht ein Wegweiser. Man wandert nun steiler werdend auf dem Heinrich-Huber-Steig in kurzen Kehren durch die frei geschnittene Latschengasse. Nach 35 min. gabelt sich beim Wegweiser (1781 m) der Steig. Nach rechts benutzt man den direkten Aufstieg. Nach links führt der Steig in 5 min. etwas bergab zum Felsvorsprung Kirchenspitz (1770 m). Von dort überblickt man vollständig den grün schimmernden Achensee und blickt links ins Inntal. Ein Holzkreuz ziert den Aussichtspunkt. In nördliche Richtung gelangt man nach 10 min. zum Wegweiser (1826 m), wo nach links der H.-Huber-Steig (Wanderweg Nr. 12) abbiegt in Richtung Buchauer Alm, bzw. Maurach. Kurz danach trifft man auf den direkten Aufstiegsweg hinauf zum Gipfel. Nun im Zickzack hoch zum aussichtsreichen Gipfel (20 min.). Dort steht ein Holzkreuz gleicher Bauart wie auf dem Kirchenspitz. Davor hängt an einer Metall-Stange die große Blechbox für das Gipfelbuch. Vom Panoramagipfel hat man Sicht über das Rofangebirge. das Karwendelgebirge, das Kaisergebirge, die Tuxer und die Zillertaler Alpen. Abstieg: Auf gleichem Weg zurück wie aufgestiegen, jedoch auf direktem Wege und nicht über den Kirchenspitz (2 Std.).

AndréTT

T 2

5.5h

997m

Ebner Joch (1957m)
Eben – Astenau – Kirchenspitz – Ebner Joch - retour
A - Tirol
Österreich

T 2

5.5h

997m

12.05.2026
AndréTT
A - Tirol
Wanderung
11.05.2026CH - Glarus - St. Gallen

Tierberg (1989m)

Überschreitung (Brunnmettlenalp - Tüchelwäldli – Vorder Ahornen – Hinderahornen – P 1523 – Heualp – P 1868 – P 1909 - Wildkamm – SW-Grat – Tierberg – Ostrücken (Chamm) – P 1869 - Gerenchöpf – P 1777 – Ahornen - Brunnmetlenalp)

Anfahrt: Von Osten (Sarganser Dreieck) oder Westen (Zürichsee) fährt man auf der Autobahn A3 bis Ausfahrt Niederurnen. Von dort südwärts auf der A17 nach Näfels (434 m). Im Ort biegt man rechts ab in Richtung Obersee (weißes Schild). Auf schmaler Oberseestraße fährt man in 5 Kehren hinauf zum Obersee (988 m). An dessen Nordufer westwärts entlang zur Stafelbrücke (P 989). Nicht über die Brücke, sondern geradeaus fährt man in einer Rechtskurve zur Enzianalp (1024 m). Danach beginnt ein unbefestigter Fahrweg vom Oberseetal in nordwestliche Richtung zur Brunnmettlenalp. Nach dem Linksabzweig zur Alp am Wegweiser (1150 m) und der Talstation der Materialseilbahn nach Stäfeli gibt es links eine geschotterte Parkbucht (1151 m). Dort endet der öffentliche Fahrverkehr. Die Weiterfahrt ist nur für Berechtigte gestattet. Route: 8,3 km Rundtour; (Schwierigkeit: T4): Brunnmettlenalp - Tüchelwäldli – Vorder Ahornen – Hinderahornen – Schübüel – P 1523 -- Heualp – P 1868 – P 1909 - Wildkamm – SW-Grat – Tierberg – Ostrücken (Chamm) – P 1869 - Gerenchöpf – P 1777 - Schübüel – Hinderahornen – Vorder Ahornen - Brunnmetlenalp Von Brunnmetlenalp wandert man auf dem Fahrweg weiter in östliche Richtung hinauf in Richtung Ahornen. Eine Rechtsskehre kann man dabei zum P 1248 abkürzen. Der Wanderweg ist mit einer gelben Raute gekennzeichnet. Bei einem alten Holzwegweiser in der Linkskehre (P 1248) biegt nach rechts ein Bergweg ab zur Alpe Stäfeli (Wegweiser Sööli). Nach 45 min. hat man beim Wegweiser (1373 m) die Hüttensiedlung Vorderahornen erreicht. Links vorbei an der „Casa Gufo“ bleibt man noch 10 min. geradeaus auf dem unbefestigten Fahrweg in nordwestliche Richtung. Unmittelbar nach den 5 Hütten von Niederahornen biegt bei einem Wegweiser an einem Brunnen der rot-weiß signalisierte Bergweg rechts ab. Diesem folgt man nun nordwärts über den Wiesenhang Schübüel bis zum Wegweiser am P 1523 bei 3 Fichten. Der rot-weiß markierte Bergweg biegt hier rechts ab hinauf zu einem Fichtenwäldchen. Auf diesem kommt man auf dem Rückweg hierher zurück. Nicht mehr sichtbar ist am Anfang der Bergpfad halb links, bzw. nordwestwärts hoch zur Steilwiese Heualp. Ab ersten Bacheinschnitt trifft man jedoch auf deutlichere Pfadspuren und vereinzelte blau-weiße Markierungen. Diagonal links hinauf und steiler werdend überquert man noch 2 weitere Bach- und Schneerutschrinnen gequert, wo der Graspfad zerstört ist bis man nach kurzen Kehren den Bergkamm erreicht (1,5 Std.). Dort steht der blaue Wegweiser Wildkamm (1868 m) und man trifft auf einen Bergpfad. Man schlägt nun rechts ein und steigt steil zur nahen Graskuppe P 1909 hinauf. Man folgt ostwärts den Pfadspuren direkt über den Wildchamm, oder etwas rechts vom Grad hinunter in einen Sattel mit einigen Fichten. Anschließend noch einmal kurz hinauf und wieder hinab. Unterwegs an ein paar Fichten noch vorbei, dann beginnt der Aufstieg über den Westgrat zum Gipfel. Dabei muss man auf halber Höhe sich durch 3 Fichten direkt am Grat hindurchzwängen. Nach 50 min. hat man den Wegweiser auf dem Gipfel erreicht. An dessen Stange ist eine Gamelle befestigt für das Gipfelbuch. 10 m östlich davon steckt im Boden ein kleines Gipfelkreuz. Vom Gipfelkamm erblickt man die Seen: Wägitalersee, Zürichsee, Walensee, später auch den Obersee. Im Abstieg wandert man auf dem rot-weiß signalisierten Bergweg über den Ostrücken Chamm weniger steil bis zum P 1869 hinab in 25 min. Dort knickt der Bergweg auf die Schulter nach Süden ab. Über den Rücken Gerenchöpf erreicht man den P 1777 bei einem blauen verschlossenen Kunststoff-Fass vor beginnendem Wäldchen. Durch dieses kurz in südwestliche Richtung, dann durch Heidelbeerfelder in 30 min. hinab zum P 1523 (Wegweiser). Ab hier zurück auf gleichem Weg wie aufgestiegen (1,5 Std.).

AndréTT

T 4

6.5h

859m

Tierberg (1989m)
Überschreitung (Brunnmettlenalp - Tüchelwäldli – Vorder Ahornen – Hinderahornen – P 1523 – Heualp – P 1868 – P 1909 - Wildkamm – SW-Grat – Tierberg – Ostrücken (Chamm) – P 1869 - Gerenchöpf – P 1777 – Ahornen - Brunnmetlenalp)
CH - Glarus - St. Gallen
Schweiz

T 4

6.5h

859m

11.05.2026
AndréTT
CH - Glarus - St. Gallen
Wanderung
11.05.2026CH - Zentralschweiz

Rigi Hochflue (1699m)

Überschreitung (Brunnen – Dörfli – Cräjen – P 685 - Bützi) Brunnen – Dörfli – Cräjen – P 685 – Bützi – Stockflue – Schwand – P 1327 – Gottertli – Egg – Ostgrat – Stockflue – Südflanke – Steinrisi – Zilistock – Bärfallen – Dörfli – Brunnen)

Anfahrt: Vom südlichen Ende der Autobahn A4, oder von Schwyz über Ibach fährt man nach Brunnen am Vierwaldstättersee. Wer von Süden aus Uri über Altdorf anreist, fährt auf der Axenstraße in Richtung Norden. Von Westen (Luzern) kommend benutzt man die Kantonstraße 2b über Weggis. Am westlichen Ortsende biegt eine Straße ab in Richtung See zum kleinen Campingplatz Hopfräben. Unmittelbar nach der Abbiegung in die Gersauerstraße gibt es an linker Straßenseite einen großen geschotterten, kostenpflichtigen Stellplatz für Wohnmobile und PKW (438 m). Route: 13 km; (Schwierigkeit: T5): Brunnen – Dörfli – Cräjen – P 685 – Bützi – Stockflue – Schwand – P 1327 – Gottertli – Egg – Ostgrat – Stockflue – Südflanke – Steinrisi – Zilistock – Bärfallen – Dörfli – Brunnen Vom Parkplatz sieht man alle 3 Gipfelziele: Bützi, Stockflue und Hochflue. Am Straßenabzweig steht ein Wegweiser. Linkshaltend überquert man die Hauptstraße zur zur Talstation Halten, wo die Kabinen-Seilbahn Urmiberg hinauffährt. Links an dieser vorbei hält man sich links bei einer T-förmigen Einmündung. Am Ende der kurzen Straße beginnt in nördliche Richtung ein rot-weiß signalisierter Wanderweg rechts von einem Bachgraben in ein kleines Wäldchen hinauf. Nach 20 min. hat man danach eine kleine Hangwiese gequert zum Wegweiser Dörfli (570 m). Ostwärts bleibt man auf Höhe und gelangt in 10 min. zum Wegweiser Krähen (Cräjen, 590 m). Dort biegt man scharf links ab und biegt nach 5 min. beim nächsten Wegweiser rechts ab in Richtung Stockflue, bzw. Timpel (blaues Richtungungsschild). Man trifft auf querende Stöckenstraße beim P 685 und folgt dortigem Wegweiser in Richtung Stockflue, Timpel. Es beginnt ein blau-weiß signalisierter Steig, auf dem man durch den Wald zu einer Felsstufe kommt. Über diese führt ein Stahlseil diagonal links hinauf westwärts zum beginnenden Grat. Diesem folgt man in nördliche Richtung hinauf. An linker Seite liegt eine breite Schlucht. Nach 1 Std. erreicht man den teilweise bewaldeten Felsenkopf Bützi (917 m). Am Stamm einer Kiefer hängt ein Holzkasten für das Gipfelbuch und ein Schutzkasten aus Holz mit einem Thermometer und Barometer. Seilgesichert kraxelt man nun eine schräge Rinne links hinunter. Anschließend einen Felspfeiler hinab, an dem rote Blechwinkel als Tritthilfen angeschraubt sind und ein Stahlseil als Zughilfe hängt. Weiter bergauf durch den Wald erreicht man nach 1 Std. bei am Fuß des Felsens der Stockflue eine Holzhütte. Von hier führt eine ungesicherte Kletterroute zum Felskopf hinauf (Schwierigkeit UIAA II). Der blau-weiß markierte Waldpfad führt links unterhalb der Hütte vorbei zum blauen Wegweiser nördlich Stockflue (1105 m). Dort trifft man auf einen Pfad. Auf einem Abstecher nach rechts kommt man zu einer Leiter. Mit Hilfe eines Stahlseils sowie Eisenbügel zwängt man sich durch eine schräge Rinne hinauf zum Gipfel (8 min.). Dort steht neben dem Gipfelkreuz eine Fahnenstange (1137 m). Zurück zum Wegweiser auf gleichem Wege. Nun westwärts in Richtung Timpel. Nach 5 min. erreicht man die Kehre einer Schotterpiste, wo nächster Wegweiser steht. Rechts sieht man dort einen Erinnerungsstein mit Messingtafel über die Eröffnung der Luftseilbahn Urmiberg zu Himmelfahrt im Jahr 1952. Nach links führt eine Schotterpiste zum Bergrestaurant und der Bergstation der Seilbahn. Man bleibt geradeaus und folgt dem blauen Wegweiser nach Hochflue. Auf breitem grobsteinigen Hohlweg nordwestwärts hinauf zum vorgelagerten Ostrücken trifft man auf die Schotterpiste Schwand (1196 m, 15 min.). Dieser folgt man westwärts bis zum Wegweiser P 1327. Dort gabelt sich der Weg. Geradeaus gelangt man direkt zur Alp Egg auf dem Pass. Nach links kommt man in 5 min. zu einer Feuerstelle. Ab dieser dann wandert man bequem westwärts über einen Grasrücken hinauf zum flachen Grasgipfel Gottertli (10 min.). Dort gibt es eine Bank und Panoramatafeln (1396 m). Nördlich unterhalb steht ein Holzkreuz, von wo man zum Lauerzer See sieht. Westseitig gelangt man über einen Trampelpfad in 10 min. hinab zum Pass mit dem Wegweiser 1288 m, wo sich die Wanderwege nach Rohrboden und nach Tal / Bärfallen kreuzen. Man bleibt geradeaus und folgt einem nun blau-weiß markierten Bergsteig einen Wiesenhang hinauf zum beginnenden Ostgrat der Hochflue. Dabei erklimmt man etwas ausgesetzt den ersten vorgelagerten Felsensporn direkt über den Grat. Den zweiten Felsenzacken umgeht man nordseitig (rechts) mittels zum Teil exponierter Querung. Anschließend bleibt man auf dem bewaldeten Grat bis man die Felsenwände oberhalb von einem links liegenden Schuttkar erreicht. Über eine steinschlaggefährdete Rinne erreicht man eine nordseitige Querung. Von dort erklimmt man mit Hilfe eines Drahtseils nächste Rinne hinauf zum kaminartigen Ausstieg, in dem außerdem auch noch Eisenbügel stecken (75 min.). Oben auf dem Waldrücken kommt von links ein Pfad an, der mit kurzer Klettersteigpassage über die ausgesetzte Südwand führt. Man wendet sich jedoch nach rechts und folgt dem Waldweg unschwierig in 15 min. zum blauen Wegweiser (1698 m) ca. 60 m vor dem Gipfel der Hochflue (1698 m). Dort steht ein Holzkreuz. Abstieg: Östlich vom Kreuz läuft man in einigen Kehren in südliche Richtung hinunter bis bald die ersten Ketten und Seilgeländer kommen. Die Ketten und anschließenden Seilsicherungen sind an einigen schrägen Felsbändern montiert. An der Wegekreuzung Steinrisi P 1513 hält man sich links in Richtung Brunnen. Nach 1 Std. erreicht man die Alp Zilistok auf einem frei liegenden Sattel (1387 m). Diese hatte man bereits vom Gipfel sehen können. Vom Sattel links weg in einem Rechtsbogen folgt man dem rot-weiß signalisierten Bergweg den Grashängen bis zum Beginn des Waldes. In diesem quert man 2 Bachgräben vom Sulztal und kommt absteigend dabei an einer Quelle vorbei. Nach 1,5 Std. gelangt man mitten im Buchenwald zum Wegweiser Bärfallen (851 m) auf einer kleinen Hanglichtung, an deren östlichen Ende sich das Berghaus Bärfallen befindet im beginnenden Wald. Von hier wandert man auf einem ausgebauten Weg zur nahen Wasserquelle in der Rechtskehre. Im weiterführenden Weg hatte man früher eine Wasserrohrleitung aus schwarzem Kunststoff verlegt und vergraben. Diese führte bis zu einem ehemaligen Trinkwasser Reservoir in einem Betonbau. Nach 5 min. gabelt sich der Weg. Sondern man folgt in Richtung Dörfli (Wegweiser). Nach 15 min erreicht man den Wegweiser Egg, wo man geradeaus bleibt. Danach biegt rechts (kein Wegweiser) ein unmarkierter, aber gut erhaltener Bergweg ab. In Kehren hinunter kommt man rechts an dem ehemaligen Wasserreservoir vorbei Dieser ist jedoch seit langem nicht mehr intakt und der Betonbehälter ist inzwischen verwachsen. Der Weg trifft schließlich auf eine Wendeschleife am Ende eines Forstweges. Auf diesem wandert man ostwärts an einer roten Bank vorbei nach Dörfli (25 min.). Dort trifft man auf die Aufstiegsroute. Auf dieser nun in 30 min. hinunter nach Brunnen zum Parkplatz.

AndréTT

T 5

10.0h

1380m

Rigi Hochflue (1699m)
Überschreitung (Brunnen – Dörfli – Cräjen – P 685 - Bützi) Brunnen – Dörfli – Cräjen – P 685 – Bützi – Stockflue – Schwand – P 1327 – Gottertli – Egg – Ostgrat – Stockflue – Südflanke – Steinrisi – Zilistock – Bärfallen – Dörfli – Brunnen)
CH - Zentralschweiz
Schweiz

T 5

10.0h

1380m

11.05.2026
AndréTT
CH - Zentralschweiz
Wanderung
10.05.2026D - Schwarzwald

Hinterwaldkopf (1198m)

Überschreitung mit Ravennaschlucht

Wir starten in Hinterzarten am Bahnhof (Höllentalbahn Donaueschingen - Freiburg). Die Schilder gegenüber weisen uns die Richtung zur Ravennaschlucht (zunächst rot-weiße Raute auf gelbem Grund - Querweg Freiburg - Bodensee). Achtung: an einer Verzweigung nicht die gelbe Raute nehmen, welche zuerst ins Löffental hinabführt, sondern vorerst weiterhin der Querweg-Markierung hinter dem Bahngleis nach links folgen. Am Ortsrand kurz nach dem Internat Birkenhof kann eine Tunnelunterquerung der B 33 leicht übersehen werden. Bevor besagter Querweg zum Piketfelsen ansteigt, verlassen wir ihn und nehmen nun tatsächlich die gelbe Raute, welche direkt in die Ravennaschlucht hinabführt. Nach gut 30 Minuten spuckt uns die Schlucht am eindrucksvollen Viadukt der Höllentalbahn wieder aus. Vorbei am alten Zollhäuschen gehen wir abermals unter der B 33 hindurch. Es folgt ein steiler Anstieg bis vor Alpersbach. Der Weg zum Hinterwaldkopf ist gut angeschrieben und markiert und folgt vorwiegend schönen Bergwaldpfaden, auf denen auch mal der eine oder andere Mountainbiker herabgesaust kommen kann. Vom aussichtsreichen Gipfel wandern wir zunächst hinab in den Rotecksattel und nehmen von dort aus den Abstieg über die Höfener Hütte zum Bahnhof Himmelreich (Höllentalbahn Freiburg - Donaueschingen) in Angriff. Auch diese Route ist bestens markiert. Vom Rotecksattel aus bestünden noch weitere Abstiegsmöglichkeiten, entweder nach Kirchzarten, oder nach Zastler, bzw. Oberried. Diese sind in anderen hier im Gipfelbuch hinterlegten Routen nachlesbar. Zeiten: von Hinterzarten zum Gipfel 3.30 h, vom Gipfel nach Himmelreich 1.45 h.

Günter Joos

T 2

3.3h

Hinterwaldkopf (1198m)
Überschreitung mit Ravennaschlucht
D - Schwarzwald
Deutschland

T 2

3.3h

10.05.2026
Günter Joos
D - Schwarzwald
Klettertour
09.05.2026CH - Glarus - St. Gallen

Valaschga Hochwand (1350m)

Leistenbruch

Die Tour verläuft durch die 330 m hohe Valaschga Hochwand (Kletterstrecke > 400 m). Es bietet sich hier die Gelegenheit, eine wirklich große Wand auf sehr geringer Meereshöhe zu klettern. Durch die volle Besonnung ist das auch im Frühjahr oder im späten Herbst noch gut möglich. Die Wand endet nicht oben auf dem Palfriesplateau, sondern mehrere 100 Hm darunter. Dadurch kommen im Frühjahr Schmelzwasser (und mitgeführtes Material) sowie im Winter Lawinen (Eisschlag) die Wand runter. Dies führt zu typischen Charakteristika der Wandstruktur (keine herausstehenden Ecken und Schuppen, von oben her eher rund) und der Wandoberfläche (stellenweise Auflage von Dreck und Staub). Ein Vorteil ist, dass es kaum etwas gibt, an dem sich ein Seil verhängen kann. Fürs Klettern bedeutet das, dass Griffe meist in geschützten Querschlitzen sind, oder als Seitgriffe auftreten. Tritte sind in der Regel abschüssig. Für die Route Leistenbruch ist die Felsqualität in der Regel gut bis sehr gut (siehe SL-Beschreibung für die wenigen Ausnahmen). Gras, das man betreten müsste, kommt nur sehr selten vor (im Schnitt weniger als 1x pro Seillänge). Die Findung der Seillängen ist mit dem Wälti-Topo, und den Bh folgend recht einfach. Im Detail ist die genaue Routenwahl (mal etwas L oder R der Bh; genaue Beta) nicht immer ganz leicht zu erkennen, da der Fels mitunter komplex ist (dies verspricht viele interessante Kletterstellen). Die Absicherung ist an den schweren Stellen OK-gut; in den leichteren Passagen muss 5-8 m überm Bh geklettert werden. Einige schwere Passagen sind zwingend (nicht in der Crux-Länge). Die Standplätze bestehen meist aus 2 Bh. Verwendung einer eigenen Verbindungsschlinge ist sinnvoll. Zum Abseilen gibt es jeweils in einem Bh einen Schekel und eine Verbindung mit älteren Schlingen. Ein Großteil des Materials ist aus dem letzten Jahrtausend (verzinkte Dübel, die äußerlich klar angerostet sind): nach heutigem Standard nicht perfekt, aber scheint von der Sicherheit her noch ausreichend (gefühlt, nicht gemessen). Achtung: die Komplexität der Kletterei erfordert ihre Zeit (man läuft nicht durch wie auf Granitplatten)! Die Route fällt ganz klar nicht mehr in den Plaisirbereich, beschert aber ein eindrückliches und oft sehr schönes Kletterabenteuer. Bewertungen sind eher hart. Hier unten leicht angepasst. 6b muss zwingend geklettert werden.

Marcel Leist

7a+

8.0h

330m

Valaschga Hochwand (1350m)
Leistenbruch
CH - Glarus - St. Gallen
Schweiz

7a+

8.0h

330m

09.05.2026
Marcel Leist
CH - Glarus - St. Gallen
Hochtour
09.05.2026CH - Walliser Alpen

Dent d’Hérens (4171m)

Dent d’Hérens Nordwand

Dent d’Hérens N-Wand inkl. Hinweise zum Abstieg (Albrecht Gauss) Routen der Dent d’Hérens N-Seite ① NW-Grat (Hicks, Imseng, Jose, 1.8.1881) ② N-Flanke und O-Grat („Finch-Route“, Finch, Forster, Peto, 2.8.1923) ③ Rechte Zustiegsvariante zur N-Wand (lt. Biner et al, Matterhorn…, SAC-Verl. 2010, S561) ④ N-Wand (Route Allwein, Welzenbach, 10.8.1925) ⑤ N-Wand (Direktvariante untere Wandhälfte „SynSisyphos“, Gauss, Nikiforos, 29.7.2007) ⑥ N-Wand, östliche Felsrippe und O-Grat (Jagiello, Milewski, Piotrowski, 13./14.8.1971) ⑦ N-Flanke Pte Carrel (Lugmayer, im Abstieg, 30.7.1952) N-Wand (Route Allwein/Welzenbach) inkl. Hinweise zum Abstieg • 1. Begehung: Eugen Allwein, Willi Welzenbach, 10.08.1925 • 1. Winterbegehung: Christoph Beberka, Gerhard Deves, Eckhard Grassmann, Jerzi Hadjukiewitz, Leo Herncarek, Pierre Monkewitz, Dieter Näf, 14.-17.03.1964 • 1. Solo-Begehung: Karl Lugmayer, 29.07.1952 (Angaben lt. Clubführer Walliser Alpen, Vom Col Collon zum Theodulpass, Maurice Brandt, Verlag des SAC, 1993) Zustieg Von der Schönbielhütte ca. 100 m auf dem Weg zum Bergji direkt nach W leicht ansteigend bis zu einem Sattel mit Steinmännern (ca. 2700 m). Von dort ca. 40 m den Weg leicht absteigend weiter verfolgen bis zur Links-Abzweigung eines Pfades, der zunächst auf Grasnarben, dann im Geröll Richtung SW hinabführt. Auf diesem Pfad in Kehren (ca. 50 m von den im Sinnes des Abstieges links liegenden Felsen entfernt) die Geröllhalde auf die geröllbedeckten Gletscherreste bis auf ca. 2480 m abwärts, zuletzt in S-Richtung (z. T. Steinmännchen und rote Markierungen). Übertritt auf die gegenüberliegende Moräne und einem Pfad leicht rechts haltend folgen, der zwischen zwei Moränenrücken hindurchführt. Nach ca. 100 m zweigt der Weg, der zum Col de Valpelline auf der Ostseite des Stockji entlang hinaufführt, steil nach rechts aufwärts ab. Zur N-Wand geht man jedoch gerade aus weiter, entlang dem Fuß der großen Moräne östlich des Stockji und nur gering ansteigend, um so bald als möglich den – i. S. des Aufstiegs – rechten Teil des unteren Tiefmattengletschers zu erreichen. Den Gletscheraufschwung zwischen ca. 2700 und 2850 m überwindet man in der Mitte in Richtung P. 2861 m, um auf ca. 2850 m am Fuß der N-Wand horizontal nach links (i.S. des Aufstiegs) unter den östlichen Teil des großen dreieckförmigen Felssporns unter der ersten Wandhälfte zu queren. N-Wand (Route Allwein/Welzenbach, 10.08.1925) Vom Fuß der Wand über den Lawinenkegel unter dem Felsgürtel nach links ansteigen, den Bergschrund an geeigneter Stelle überwinden, bis zum Eiscouloir, das beim Blick auf die N-Wand von der Schönbielhütte in Falllinie des Corne (Horn) (4148 m) verläuft und durch welches die Eis- und Steinlawinen des unteren Teils der N-Wand abgehen. Bis zum Beginn dieses Eiscouloirs versucht man sich im Schutz des Felsgürtels rechts der Couloirfalllinie zu halten. Dann ca. 30 m durch das Couloir direkt hinauf, anschließend nach rechts queren und über leichtes kombiniertes Gelände (später im Jahr leichte Felsen) zunächst eher gerade, später rechtshaltend zuletzt auf den felsigen Grat (Kamm) des Sporns. Im weiteren Verlauf geht der Felsgrat in eine Schneekuppe über, wo sich die beiden Sporne des Felsgürtels des unteren Wandteiles vereinigen. Über diesen Schneekamm vollends leicht direkt unter die zentral über dem Felsgürtel liegenden Seracabbrüche, die vom breiten Kranz der Seracs (Eismauer) unterhalb der Finch-Terasse am weitesten herabreichen. Ca. 3-5 Seillängen direkt über diese Seracabbrüche hinauf (kurze Strecken 80°) mit dazwischen gelagerten Absätzen. Letztlich direkt unter die letzte Seracmauer, die die gesamte N-Wand in ca. 3/5 Höhe durchzieht. Diese oberste Seracmauer war am 07.07.2007 auf der ganzen einsehbaren Länge durch eine ca. 2 m breite, tiefe Spalte vom unteren Wandteil abgetrennt. Ca. 30 m östlich des Ausstiegs aus dem letzten Eisabbruch fand sich eine labile, steile Brücke, die jedoch nur ca. 2/3 der Spalte überdeckte. Über diese Brücke heikel an den Fuß dieser obersten Seracmauer. Über diese ca. 15 m hohe Seracmauer (z. T. 90°) leicht linkshaltend (A0) auf die Finch-Terrasse. Ggf. problematische Sicherung im Firnfeld der Finch-Terrasse (wie am 07.07.2007) letztlich nur wenige Meter über dem Abbruch (schwierige Verständigung!). Weiter auf den flachen Teil der Finch-Terrasse. Zunächst horizontale, dann ansteigende Querung nach rechts und über den Bergschrund in die obere Wandhälfte (kurze Strecken bis 60°). Ca. 4 SL im Eis gerade hinauf. Dann schräg links 3 SL im kombinierten Gelände aufwärts. Weiter in kombiniertem Gelände ca. 30 m gerade hinauf, dann schräg rechts haltend aufwärts bis in eine gut sichtbare Verschneidung/Rinne, die in einen auffallenden Einschnitt des W-Grates (ca. 4120 m) hinaufführt (5-6 SL). Kombiniertes Gelände III-IV (am 29.7.2007 keine Haken oder Sicherungen früherer Begehungen gesehen; eigene Absicherung mit Schlingen, Camalot 0,5-2 und Messerhaken; auch für Amateure insgesamt passabel abzusichern). Vom Grateinschnitt ca. 30 m über den W-Grat und wenige Meter absteigend auf die S-Seite zu einer Abseilkette. Von dort über leichte Felsen wieder auf den W-Grat hinauf und über diesen vollends zum Gipfel (ca. 10 min von der Abseilkette auf der S-Seite). Schwierigkeit: SS+ N-Wand (Direktvariante untere Wandhälfte, „SynSisyphos“, Albrecht Gauss, Christos Nikiforos, 29.07.2007) Auf dem oben beschriebenen Anstiegsweg unter den Wandfuß der N-Wand. Durch das beim Blick auf die N-Wand von der Schönbielhütte aus in Falllinie des Corne (4148 m) verlaufende Eiscouloir ca. 70 m hinauf (Stein- und Eischlaggefahr). Am Ende des Couloirs kurz nach links auf flachere Zone unter Gletscherspalten, dann im Sinne des Aufstieges rechtshaltend, die zentrale Lawinenrinne nach rechts überschreitend so weit als möglich hinauf bis unter die östlichen Felsausläufer des zentralen NNW-Felssporns der Welzenbach-Route. Dann nach links über die zentrale Lawinenrinne hinweg und direkt über ca. 55–60° steiles kombiniertes Gelände rechts der felsigen Rippe der Route von Jagiello et al (Route 1068 im SAC-Clubführer, M. Brandt, 1993) unter die oberste Seracmauer unter der Finch-Terrasse. In einer Rechts-Links-Schleife in einer SL (kurze Stelle 80°) an den Rand der Terrasse (letzte gute Sicherungsmöglichkeiten im Eis) und vollends in einer weiteren SL auf die Finch-Terrasse (Steinschlaggefahr auch schon vormittags, nur bedingter Schutz unter Gletscherbrüchen). Weiterer Anstieg s. o. Route Allwein/Welzenbach. Schwierigkeit: SS Notabstieg von der Finchterrasse über die Finchroute zur Schönbielhütte Die Terrasse nach W verfolgen (potentielle Stein-, Eisschlaggefahr aus dem oberen N-Wandteil beachten) bis man in ein Firn-, Eiscouloir hineinqueren kann, das zwischen den rechts (im Sinne des Abstiegs) unteren Seracabbrüchen der Finch-Terrasse und dem links (W) gelegenen NW-Grat hinabführt. Über dieses Couloir (Vorsicht: rechts labile Seracs) so schnell als möglich hinab (etwa 150 m ca. 50°) bis in flacheres Terrain. Den mäßigen Gletscherabbruch zwischen 3300 und 3200 m überwindet man mittig, den zweiten bei ca. 3100 m am rechten Rand im Sinne des Abstiegs. Dann zieht man auf ca. 3000 m wieder ganz nach links i. S. des Abstiegs, um den letzten Gletscherabbruch bei ca. 2900 m am linken Rand unter dem Stockji entlang abzusteigen. Letztlich zum Übergang auf das Geröllfeld unter der Schönbielhütte bei ca. 2480 m. Partiell vorhandenen Steinmännern und roten Markierungen folgend hält man sich ca. 50 m links der Felsen unter der Hütte. Im oberen Teil steigt man Pfadspuren folgend an den Fuß der Felsen nach rechts (großer roter Markierungspunkt in den Felsen). Im Bereich der Markierung kann man bei trockenen Verhältnissen auf einer Rampe (I) nach rechts ansteigend queren und einem später nach rechtsführenden Pfad folgen, der im oberen Teil in Kehren und dann nach rechts querend unterhalb des Sattels mit den Steinmännern (s.o.) zur Hütte führt (etwas schneller als über den oben beschriebenen Abstiegsweg). Abstieg über den W-Grat Von der Abseilstelle südseitig unterm Gipfel (Kette) 50 m nach S abseilen. Dort beginnt der Abschnitt des obersten W-Gratteiles, der ca. alle 20 m mit etwa 6-7 Sicherungsbügeln abgesichert ist. Unterhalb des letzten Sicherungsbügels ist es leicht möglich nach rechts – i. S. des Abstieges - in die evtl. firnige W-Flanke zu queren und über diese - immer etwas rechts (N) des W-Grates sich haltend - abzusteigen. Die Stelle, an der man vom W-Grat in die SW-Flanke (früherer Normalweg, Route 1061 im SAC-Clubführer, M. Brandt, 1993, jetzt im Sommer nicht mehr empfohlen [s. u.]) nach links i. S. des Abstiegs hineinquert, ist nicht klar markiert; ein unscheinbarer Steinmann könnte möglicherweise die Stelle anzeigen. Weiter Abstieg am W-Grat bis zu einer Gratsenke. Von hier ca. 20 m horizontal bis zum Beginn des untersten W-Gratabschnittes mit einem Gendarmen. Diesen überklettert man nordseitig (3b, bei Neuschnee schwierig) und steigt dann weiter über steile Felsen ab (3a, 2a), bis der Grat leichter wird und man eine Scharte (ca. 3574 m) erreicht. Diese Scharte liegt ca. 60 m vor dem östlichen P. 3603 m und östlich eines spitzen Gendarmen, der sich knapp 500 m östlich des Tiefmattenjochs (3562 m) befindet. Von der Scharte durch eine steinschlägige Rinne (Ketten bzw. fixes Tau) nach S auf den obersten Teil des Gl. des Grand Murailles und über diesen, am Ende über Moränenschutt, zur Aostahütte. Hinweis zum Abstieg mit Option der Nutzung der Abseilpiste Der Abstieg über die frühere Normalroute via SW-Flanke wird wegen Ausaperung und Steinschlaggefahr im Sommer nicht mehr empfohlen (https://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch/detail/id/104486/Bergtour_Hochtour/Dent_d_Herens) (25.07.2019); Begehungen im Winter/Frühjahr bzw. bei winterlichen Verhältnissen werden aber noch berichtet. Um das Abklettern über den unteren W-Gratabschnitt zu vermeiden, ist inzwischen vor dem ersten Turm auf ca. 3720 m eine Abseilpiste vom W-Grat auf den Glacier des Grandes Murailles eingerichtet. Die Abseilpiste (7x30 m) ist mit einem Steinmann markiert (SAC Tourenportal, https://www.sac-cas.ch/de/huetten-und-touren/sac-tourenportal/dent-dherens-911/hochtouren/west-grat-vom-rifugio-aosta-1036/, s. a. www.topoverlag.ch, Daniel Silbernagel, 2016). Die 1. Abseilstelle mit den Koordinaten N45 58.234 E7 35.764 (Rolf Steger, https://www.gipfelbuch.ch/verhaeltnisse/188509-hochtour-dent-dherens-4171m) liegt angeblich ca. 5 m unterm Grat (http://www.hikr.org/tour/post111365.html). Die Überwindung des Bergschrunds beim letzten Abseilen mit 2x30 m Seil kann bei niedrigem Gletscherstand evtl. diffizil sein, wenn die Seile nicht ganz auf den Gletscher reichen wie im Sommer 2022 (https://www.gipfelbuch.ch/verhaeltnisse/127920-hochtour-dent-dherens-4171m). Bei einer Besteigung der Tête de Valpelline (3802 m) am 31.07.2007 konnte die WNW-Flanke der Dent d´Hérens eingesehen werden. Ein Abstieg über diese Flanke erschien machbar mit einigen wenigen steileren Passagen zwischen Seracabbrüchen. Beschreibung aufgrund einer Begehung der unteren Wandhälfte über die Welzenbachroute bis zur Finch-Terrasse und Abstieg über die Finch-Route zur Schönbielhütte am 07.07.2007 und einer Begehung einer Direktvariante untere Wandhälfte („SynSisyphos“) mit Ausstieg über die obere Wandhälfte ungefähr über die Route Allwein/Welzenbach am 29.07.2007 (Albrecht Gauss, Christos Nikiforos).

Nantan

SS +

1700m

Dent d’Hérens (4171m)
Dent d’Hérens Nordwand
CH - Walliser Alpen
Schweiz

SS +

1700m

09.05.2026
Nantan
CH - Walliser Alpen
Wanderung
07.05.2026CH - Zentralschweiz

Buochserhorn (1806m)

Musenalper Grat / Bleikigrat (Rätzelenweg) / Guberengrätli (Gitzi-Tritt): (Büren – Geissteg – Wandfluhwald – Niederrickenbach – Steinrüti – Ahornalp – Musenalp – Bleikigrat – Guberengrätli – Ribihuisli – Stutzboden Forsthaus – Ribichäppili)

Anfahrt: Wer auf der Autobahn A2 am Vierwaldstättersee anreist, benutzt die Ausfahrt Stans-Süd. In Richtung Oberdorf (NW) kommt man gleich zu einem Kreisverkehr, wo man rechts abbiegt und südwärts durch den Ort Oberdorf fährt bis zum nächsten Kreisverkehr (P 458 m). Geradeaus nun weiter fährt man aus dem Ort heraus auf der Gemeindestraße Nr. 374 südwärts ca. 3 km bis zum Kreisverkehr, wo man die Straße nach links verlässt und auf der Bürenstraße ostwärts ca. 400 m zum Ort Büren fährt. Nach der Brücke über die Engelberger Aa erreicht man eine T-förmige Kreuzung am Müliplatz. Links gibt es dort einen kleinen Parkplatz (480 m). Route: 16,7 km; (Schwierigkeit: T4+): Büren – P 547 - Geissteg – Wandfluhwald – Hasenmattbrücke – Niederrickenbach – Steinrüti – Ahornalp – Musenalp – Bleikigrat – Guberengrätli – Gitzi-Tritt – Ribihuisli – Stutzboden Forsthaus – Ribichäppili Vom Wegweiser an der Bushaltestelle neben dem Parkplatz läuft man auf der Schwandenstraße südwärts zum P 482 und weiter auf kurzer Bueholzstraße zu deren Ende bei Hostatt, wo ein Wiesenweg weiter in südliche Richtung beginnt. Auf diesem kommt man zum Hof Beigi (P 502), wo man wieder auf eine Teerstraße trifft. Auf dieser nun südostwärts leicht bergauf über das freie Feld zu den Häusern von Steinweidliwald. Bei der Linkskehre (P 547) bleibt man geradeaus und folgt der Schotterpiste weiter südostwärts zur Brücke (P 570) über den Bueholzbach (25 min.). Auf anderer Seite befindet sich eine überdachte Picknickbank mit Feuerstelle beim dortigen Wegweiser Geissteg (570 m). Dort wird z.Zt. am Hochwasserschutz gebaut. Während die Teerstraße in vielen Kehren hinauf nach Hasenmatt führt, folgt man dem effektiv abkürzenden rot-weiß signalisierten Wanderweg ostwärts hinauf, wobei man ab dem P 635 noch 3 mal das Teersträßchen kreuzt hinauf bis zum Wegweiser Wandfluhwald (718 m, 30 min.). Unterwegs unterquert man die Seile der Luftseilbahn nach Niederrickenbach. Nach dem P 718 kommt man im Wald an altem Unterstand aus Holz links vorbei, der an einen kleinen Pavillon erinnert, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Danach tangiert man noch einmal das Sträßchen zum Alpboden an linker Seite und kommt nördlich von deren Rechtskehre zum geographischen Mittelpunkt des Kantons Nidwalden, welchen das Bundesamt für Landestopographie, die swisstopo, berechnet und durch das Geometerbüro für Nidwalden, die Trigonet AG in Stans, im Gelände abgesteckt. Dort gibt es eine überdachte Picknick-Bank und eine Feuerstelle. Der Wanderweg führt ostwärts zur großen Lichtung Vorderwandfluh, wo man wieder auf das Teersträßchen trifft. Und zwar an der 3. Station des Kreuzweges, der die Straße begleitet mit weiteren 10 Stationen. Von der Lichtung sieht links oben das große Kreuz auf dem Buocherhorn in der Morgensonne glänzen. Man wandert nun auf dem Sträßchen weiter und kommt rechts an der Talstation einer Materialseilbahn über den Bueholzbach vorbei. Bei den beiden Häuschen am P 892 rechterhand steht die links des Wegs die Talstation der Materialseilbahn zum Karren (P 902). Deren Besonderheit besteht darin, dass deren Antrieb direkt an der Transportgondel angebracht ist. Man wandert auf dem Teersträßchen südwestwärts bis zur nahen Linkskehre mit der Brücke über den Bueholzbach (P 895). Davor steht rechts die Trafostation Hasenmattbruck. Unmittelbar nach der Brücke biegt man rechts ab und steigt als Abkürzung über eine Hangwiese (Wegweiser, Trittspuren) nordostwärts hinauf zu 2 Häusern, sowie weiter hinauf zum Wallfahrtsort Maria-Rickenbach. Beim Schilderbaum Niederrickenbach Kloster (1158 m) biegt man rechts ab (1,5 Std.). Nach links führt der breite Wanderweg zur Bergstation der Luftseilbahn Niederrickenbach, bzw. Talstation der Kleinkabinenbahn Musenalp. Vorbei an einigen Gebäuden sieht man schon nächsten Wegweiser beim Pilgerhaus (1162 m). Von dort benutzt man das Teersträßchen in Richtung Ahornalp, Bärfallen, bzw. Brisenhaus. Nach einer Linkskehre trifft man bei einer Rechtskehre auf den Wegweiser Steinrüti (1230 m, 25 min.). Dort gibt es eine überdachte Picknickbank und Feuerstelle, wo man auch einen Wasserhahn vorfindet in der Nähe von einem Trinkwasser-Hochbehälter. Der breite Güterweg führt nun südostwärts am Rechtsabzweig zum Brisenhaus vorbei zum Wegweiser Ahorn (1346 m, 20 min.). Nach links biegt dort rot-weiß signalisierter Wanderweg ab, der nach einer Rechtskehre in den Ahornwald führt. Nordostwärts gelangt man dann zu einer Hanglichtung, wo nächster Wegweiser steht (15 min.). Geradeaus führt der breite Wanderweg in 30 min. zum Sattel Bärfallen. Nach links die Hangwiese hinauf führt der Bergpfad nun im Wald steiler werdend in 1 Std. direkt zur Musenalp. Unterwegs trifft man auf einen Schotterhang. Erst an seinem linken Rand hoch, dann überquert man diesen nach rechts. An einem kleinen Bildstock am Baum vorbei gelangt man in eine Waldschlucht, welche man in steilen Kehren und mit Geländer stellenweise versehen hinaufsteigt zur großen Almwiese der Unter Musenalp. Beim Wegweiser an der Hütte (P 1640) trifft man auf den Kammweg, der von Bärfallen herführt. Rechtseinschlagend wandert man sanft hinauf zum Wegweiser Musenalp (1747 m). Nach den Hütten steht die Bergstation der Kleingondel-Seilbahn Musenalp. Das Naturwaldreservat Niederrickenbach (grünes Schild) westlich der Ober Musenalp entlang der Felsenwände vom Stollen lässt man links liegen und man wandert den Grasweg unsteil hinauf zum nahen und sehr flachen Grasgipfel Musenalper Grat, auf dem ein dürres langes Holzkreuz steht südlich vom P 1786 (10 min.). Auf dem höchsten Punkt stehen 2 Panorama-Tafeln und eine Sitzbank. Vom Aussichtspunkt wandert man in nordwestliche Richtung in 10 min. nun den Graskamm unsteil hinab bis zur Linkskehre auf einer kleinen Anhöhe (blauer Wegweiser Niederrickenbach (Rätzelenweg). Anschließend wird der Abstieg in nördliche Richtung über eine breite Schneise steiler hinunter zum P 1727. In nordwestliche Richtung beginnt nun der felsdurchsetzte Bleikigrat. Dieser blau-weiß signalisierte Steig (Rätzelenweg) bietet einige Kraxelstellen, wo man jedoch im festen Kalkstein genügend Griffe und Tritte findet. Im Blockgelände klettert man zwischen einigen Felsnadeln eine kaminartige Rinne hinunter und steigt auf einer 4 m kurzen Stahlleiter an einer Wandstufe hinab. Nach 1 Std. hat man den Sattel Bleikigrat mit dürren langen Holzkreuz Wegweiser erreicht (1594 m). Dort beginnt die Wildruhezone Buochserhorn (grünes Schild am Wegweiser). Über den grasigen SO-Grat steigt man nun in 50 min. zum Buochserhorn auf. Oben (1807 m) stehen ein großes Metallkreuz und 2 Bänke in einer Umzäunung. Daneben sieht man einen trigonometrischen Punkt (dreikantige Blech-Pyramide). 2 Wegweiser befinden sich an dem Schutzzaun. Anfangs über den Westrücken führt ein rot-weiß markierter Bergweg hinab nach Schwanden (gelber Wegweiser). Man folgt nun dem blauen Wegweiser in Richtung Buochs Post Gitzitritt über den anfangs etwas exponierten NO-Grat hinab zum grasbewachsenen Felsensattel, wo der Wegweiser Guberengrätli (1516 m) steht (35 min.). Nach rechts biegt dort ein Wanderweg ab hinab nach Unter Spies, bzw. Beckenried. Man bleibt jedoch geradeaus und kommt nach kurzem Gegenanstieg zum höchsten Punkt des folgenden Waldgrats, dem Guberentossen (1553 m) mit langem dürren Holzkreuz. Auf dem blau-weiß markierten Waldsteig wandert man auf Höhe bleibend nordwärts an einem Grenzstein mit eingraviertem Kreuz vorbei bis vor dem P 1521. Dann beginnt der Gitzi-Tritt. Dies ist ein ausgesetzter, schmaler Pfad im Zickzack über rutschiges Wurzelwerk und bewachsenen Kalkstein. An den steilen Stellen hat man an rechter Felsenseite ein Drahtseil zum Festhalten montiert. Schließlich steigt man eine Felsstufe über eine Alu-Leiter hinab. Wegen den vielen erdigen Passagen unterwegs sollte man die Route nur benutzen, wenn es über 2 Tage vorher nicht geregnet hat. Bei einem Bänkli auf einer lichten Waldflanke endet der Gitzi-Tritt (1300 m). Ein kleines Blechschild erinnert an dessen Erbauer und die Errichtung im Jahr 2003. In südwestliche Richtung steigt man nun weniger steil hinab zum 1914 gebauten Ribihuisli (1215 m), die als Mini-Selbstversorgerhütte geöffnet ist. Lediglich die Luke zum Dachboden ist verschlossen. Man wandert nun nordwestwärts einige Kehren hinab und trifft auf das Ende einer Waldstraße, wo man links einschlägt. Kurz danach biegt man rechts ab und kürzt auf einem Waldpfad eine Kehre der Waldstraße ab. Die nächste Kehre der Waldstraße tangiert man kurz und benutzt dann wieder den Waldpfad links abbiegend. Dessen Richtung wechselt kurz nach Süden, wo man dann einen verdämmten Rübi-Bachlauf quert. Danach dreht die Route nach Westen und führt durch den Wald zum Forsthaus Stutzboden (928 m) mit einer Picknickbank an einer Kehre nächster Waldstraße (2,5 Std.). Das Forsthaus kann man tageweise mieten. Nach der Kehre biegt man rechts ab (Wegweiser) und wandert nordwärts hinab auf rot-weiß signalisiertem Waldpfad in Richtung Buggenried. Beim Wegweiser P 696 trifft man auf die Schwandenstraße. Rechts einschlagend läuft man 100 m zur Linkskehre der Straße, wo man in nördliche Richtung die Teerstraße verlässt und auf einem rot-weiß markierten Waldweg bequem hinunterwandert zum Wegweiser Ribichäppili (620 m). Der Punkt mit dem Wegweiser ist in der digitalen Swisstopo-Karte (noch) nicht kartographiert. Dort trifft man wieder auf die Schwandenstraße (25 min.). Nach Osten beginnt die Forststraße an der Brücke über den Rübibach, auf deren Ende man traf beim Abstieg vom Ribihuisli. Unmittelbar nach der Brücke befindet sich an linker Seite ein geschotterter Parkplatz. Die Weiterfahrt ist danach nicht für den öffentlichen Fahrverkehr gestattet. Bis zum Parkplatz kann man sein Velo hinauf fahren und dort deponieren für die Rückfahrt nach Büren mit dem Velo: Auf geteerten Güterstraßen fährt man zum Wegweiser Hundachen (590 m) und hinab bis zur Kreuzung Ennerberg (508 m). Dort biegt man links ab, kommt links unterhalb an der Loreto-Kapelle vorbei und fährt westwärts über Wilgas nach Oberdorf (NW). Dabei fährt man auf der Kasernenstraße mit der Brücke über den Fluß Engelberger Aa zum Kreisverkehr (P 458) und von dort südwärts auf dem Rad- und Fußweg der Gemeindestraße Nr. 374 bis kurz vor dem Hof Wydacher (P 465), wo man die Straße überquert und ein Sträßchen zum Flußdamm bei Oberdorf Hostetten führt. Dort trifft man auf eine Schotterpiste, wo man rechts einschlägt. Auf dieser fährt man südwärts am Ufer der Engelberger Aa entlang bis man bei der Brücke auf die Bürenstraße trifft (P 481 am gegenüberliegenden Ufer). Auf dieser über den Fluß zum nahen Parkplatz im Ort (30 min.).

AndréTT

T 4

11.0h

1577m

Buochserhorn (1806m)
Musenalper Grat / Bleikigrat (Rätzelenweg) / Guberengrätli (Gitzi-Tritt): (Büren – Geissteg – Wandfluhwald – Niederrickenbach – Steinrüti – Ahornalp – Musenalp – Bleikigrat – Guberengrätli – Ribihuisli – Stutzboden Forsthaus – Ribichäppili)
CH - Zentralschweiz
Schweiz

T 4

11.0h

1577m

07.05.2026
AndréTT
CH - Zentralschweiz
Hochtour
06.05.2026CH - Graubünden

Piz Viluoch (3042m)

Traverse vom Piz Viluoch zum Piz Porchabella

Autor der Routenbeschreibung: Bergrider Von Chapella durch die Val Susauna und bei der Alp Pignaint hoch in die Val Müsella und via E-Grat zum Piz Viluoch. Hinweis: Der NO-Grat des Piz Viluoch verflacht sich zwar auf ca. 2803 m, bildet im Folgenden aber eine felsige Gratschneide. Das Überklettern der schmalen Gratschneide und das Abklettern in die folgende Scharte ist nicht ganz einfach (II, Haltegriffe an der Schneide, anfangs Tritte auf der N-Seite, beim Abklettern in die kleine Scharte dann günstigere Tritte südseitig) und ist bei Nässe, Schnee oder Vereisung unerfreulich. So hat diese "Schlüsselstelle" den Autor "Bergrider" dieser Routenbeschreibung "Traverse vom Piz Viluoch zum Piz Porchabella" am 13.10.2025, evtl. wegen ungünstiger Verhältnisse, zur Umkehr und zu einer nordseitigen Umgehung bewogen (s. Verhältniseintrag: https://www.gipfelbuch.ch/verhaeltnisse/738353-hochtour-piz-viluoch-3042m). Eine detaillierte Beschreibung der Begehung des NO- und oberen O-Grates des Piz Viluoch mit Überkletterung der Schlüsselstelle (am 25.09.2021) findet sich in gipfelbuch.ch: https://www.gipfelbuch.ch/routen/22029-piz-viluoch3042m-von-cinuos-chel-brail-staziun-rhb-ueber-val-susauna-alp-pignaint-o-no-grat-abstieg-ueber-suedflanke-val-viluoch (Autor: Albrecht Gauss). Abstieg via W-Grat und kurz zwei Ebenen hinabsteigen und steil hoch zu P 2980 m und anspruchsvoll via N-Grat zum Piz Porchabella. Abstieg auf dem S-Grat und via Porta d'E-scha hinab nach Madulain.

Albrecht Gauss

WS

12.0h

1820m

Piz Viluoch (3042m)
Traverse vom Piz Viluoch zum Piz Porchabella
CH - Graubünden
Schweiz

WS

12.0h

1820m

06.05.2026
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Wanderung
06.05.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Sigriswilergrat (2051m)

Schwanden/Sagi – Stapf – Oberi Matte – Zettenalpegg – Tunneleingang P 1811 – Schafloch – Schnyde (P 1855) – Geyerhorn – P 1941 - Mittaghorn – Stäpfli / Schafläger – P 1811 – Zettenalpegg – Oberi Matte – Stapf – Schwanden/Sagi

Anfahrt: Von Westen (Thun), oder Osten (Interlaken) fährt man am Nordufer des Thuner Sees bis Sigriswil. Von dort dann nordwärts nach Schwanden und weiter bis zum Ende der Straße in Schwanden Sagi (1077 m). Bei der Wendeschleife und Endhaltestelle (Säge) vom Bus gibt es einen kleinen geteerten Parkplatz und ein öffentliches WC am Schwandenallminweg. Route: 15 Km ; (Schwierigkeit: T3): Schwanden/Sagi – Stapf – Oberi Matte – Zettenalpegg – Tunneleingang P 1811 – Schafloch – Schnyde (P 1855) – Geyerhorn – P 1941 - Mittaghorn – Stäpfli / Schafläger – P 1811 – Zettenalpegg – Oberi Matte – Stapf – Schwanden/Sagi Man beginnt die Tour ab dem Wegweiser beim Parkplatz und wandert auf der Stampfstraße ostwärts bis zur Rechtskurve, wo man die Straße geradeaus auf rot-weiß signalisiertem Grasweg abkürzt. Beim 600 m3 fassenden Trinkwasser-Reservoir Stampf (1156 m) trifft man wieder auf die Straße , welche man aber wieder in deren Rechtskurve geradeaus verlässt. Nach 35 min. ist man beim Wegweiser Stampf (1265 m) angelangt und wandert wieder auf der Stapfstraße ostwärts bis halb links wieder ein abkürzender Wiesenweg abzweigt. Auf diesem erreicht man durch eine breite Waldschneise das Gehöft Oberi Matte (30 min.). Beim dortigen Wegweiser (1391 m) biegt man nach rechts ab und wandert auf einem Teersträßchen ca. 200 m in südliche Richtung, wo dann ein Forstweg nach links abbiegt (Wegweiser). Diesem folgt man durch den Habrichtwald. Bei einer Gabelung hält man sich links. In nordöstliche Richtung wandert man Höhe gewinnend weiter auf einem steinigen breiten Hohlweg. Nach 20 min. erreicht man den Sattel Zettenalpegg mit einem Wegweiser (P 1583). Dort biegt man rechts ab in Richtung Sigriswilergrat. Auf einem rot-weiß signalisierten Bergpfad nähert man sich nun in südöstliche Richtung in kurzen Kehren hinauf den Felsen. In einem kleinen steilen Felsenkessel erkennt man an rechter Bergwand das Stollenloch vom Schafloch-Tunnel und rechts daneben eine im Fels eingemauerte Schießscharte. Der Wanderweg führt weiter oben dann in Kehren nach links hinauf zum Grat. Auf diesem kommt man auf dem Rückweg wieder hierher. Den westseitigen Tunneleingang hat man nach 50 min. erreicht, indem man über eine waagerechte Alu-Leiter läuft. An der Felsseite gibt es noch ein kurzes 10 mm dünnes Drahtseil als Handlauf (1811 m). Für den Durchgang des 610 m langen Stollens durch das Sigriswiler Rothorn benötigt man zwingend eine Stirn- oder Handlampe. Im II. Weltkrieg wurde der Verbindungs- und Logistikstollen gebaut und stellte die „Sperrstelle Schafloch“ dar. Diese bot der Réduit-Brigade 21 einen geschützten Übergang. Zur Materialversorgung hatte man Seilbahnen gebaut, deren Überreste man noch im Justistal sieht. Die Talstationen standen an der Alphütte Rossschatte und am Chlyns Mittelbärgli. Hätten im Kriegsfall die Truppen die Höhen von Heiligenschwendi dem Feind überlassen müssen, sollte durch diesen Stollen der Nachschub der Truppen ins Justistal sichergestellt werden. Während des „Kalten Krieges“ bis Ende der 1980er Jahre war die Anlage offiziell geheim und nicht öffentlich zugänglich. Danach ging die Höhle an die Gemeinde Sigriswil über. Der Stollengang im östlichen Bereich ist noch im grob behauenen Zustand und man läuft über Geröll. Bei einer Verzweigung hält man sich links. An einem ehemaligen Waffenstand befinden sich 2 Katzenaugen mit der Beschriftung „Ausgang“ und „kein Ausgang“ nebst Richtungspfeile. Danach wird der Tunnel breiter. An einer Stelle ist von der Decke und Seite Material ausgebrochen, welches auf dem Boden angehäuft liegt. Dies lässt sich jedoch problemlos übersteigen. Zwischendurch tropft es an 2 Stellen von der Decke. Nach halber Länge ist der Durchgang zwischendurch ausbetoniert und der Boden eine ebene Schotterfläche. Schließlich hatte man den Durchstich begonnen aus östlicher Richtung, wo es die beiden Seilbahnen gab. An rechter Tunnelseite gibt es einen wannenförmigen Kabelschacht, welcher mit Betonfliesen abgedeckt ist. Ein Originalkabel liegt noch drin. Nach 25 min. kommt man beim ostseitigen Schafloch heraus (1774 m). Dies ist eine natürliche Grotte, in welcher bis 1930 noch Gletschereis vorhanden war. Im Sommer hielten sich dort die Schafe auf, weshalb der Name entstand. Wegen dem Durchstich gab es dann einen Wärmeaustausch durch die Luftzirkulation und das Eis schmolz weg. Links und rechts an der Grotte hatte man die Waffenstellungen gemauert. Der Grotteneingang ist inzwischen durch einen Maschendrahtzaun gesichert, der über eine Bockleiter überstiegen wird, so dass keine Schafe mehr dort hineinfinden. 5 m unterhalb der Grotte trifft man auf den Querweg Underer Rothornzug. Dort steht ein Wegweiser, wo ein Bergpfad abzweigt hinunter nach Flüeloui im Justistal. Man durchquert nun den Bergkessel Vorderes Schaflager auf dem Panoramapfad in nordöstliche Richtung zum Wegweiser an einer Picknickbank. Danach kommt man an einer kaum noch wasserführenden Quelle vorbei. Der Taversalsteig führt weiter entlang der steilen SO-Flanken vom Sigriswilergrat. Im Bereich des Wandele ist die Bergseite nicht so steil und es gibt einen kaum noch sichtbaren Pfad hinauf zum P 1941 auf dem Grat. Der Steig Underer Rothornzug führt danach hinauf zum Wegweiser etwas oberhalb vom Schaflägersattel (1 Std.). 100 m weiter steht im Sattel der Wegweiser Schnyde Pkt.1855. Von dort sieht man auf der Ostseite ca. 70 m hinab das Schäferhüttli. Man befindet sich im kantonalen Wildschutzgebiet Justistal Zone 1a (grünes Schild am Wegweiser Schnyde). Zum nördlichen Gipfel Burst kommt man in 1¼ Std. entweder weiter über die SO-Flanke, indem man zum Schäferhüttli absteigt, oder über die NW-Flanke Hinders Schafläger. Zurück dann wieder auf einem der beiden Pfade. Vom Pkt.1855 gelangt man nun über der den Sigriswilergrat zurück in Richtung Rothorn. Ca. 400 m verbleibt man auf dem Grat. Dann weicht der rot-weiß markierte Steig etwas nach rechts ab. Der erste Gipfel ist dann P 1984. Bergfreunde hatten diesen im Jahr 2003 als Geyerhorn benannt, was jedoch auf den Landkarten nicht eingetragen wird. Den Gipfelstein ziert ein aus Blech gefertigter Geier. Dort befindet sich auch eine Blechschachtel für das Gipfelbuch. Weiter in südliche Richtung folgt man den Grat hinab in den flachen Sattel P 1941 und dann wieder rechts haltend auf dem rot-weiß markierten Bergweg, oder direkt über das Mittaghorn (2014 m), auf dem ein Steinmann steht. Nach 55 min. kommt man beim Wegweiser Stäpfli / Schafläger (1921 m) auf dem Gratsattel an. Von hier steigt man rechts hinab, traversiert eine Kesselflanke und kommt in Kehren hinab zum P 1811 beim Stolleneingang ehemaliger „Sperrstelle Schafloch“. Von hier weiter zurück nach Sagi wie aufgestiegen in 2 Std.

AndréTT

T 3

10.5h

1030m

Sigriswilergrat (2051m)
Schwanden/Sagi – Stapf – Oberi Matte – Zettenalpegg – Tunneleingang P 1811 – Schafloch – Schnyde (P 1855) – Geyerhorn – P 1941 - Mittaghorn – Stäpfli / Schafläger – P 1811 – Zettenalpegg – Oberi Matte – Stapf – Schwanden/Sagi
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

T 3

10.5h

1030m

06.05.2026
AndréTT
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Wanderung
05.05.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Gemmenalphorn (2062m)

Güggisgrat (Überschreitung Gemmenalphorn, Burgfeldstand, Niederhorn): Habkern – P 1163 – Läger – P 1413 – P 1509 – Bäreney - P 1862 – Gemmenalphorn – P 1980 – Burgfeldstand – Hohseil – Niederhorn – P 1819 - Vorsass/Türli - Vorsass

Anfahrt: Von Westen (Thun) fährt man auf der Autobahn A 8 nach Interlaken, oder von Osten (Brienzer See) auf der A 8) entlang des südlichen Seeufers dorthin. Von Interlaken dann am Ostufer des Thuner Sees nach Unterseen. Dort verlässt man die Seestraße und fährt auf der Beatenbergstraße nordwestwärts bis zum Rechtsabzweig beim Parkplatz an linker Straßenseite und fährt an rechter Seite oberhalb der Schlucht vom Lombach nordwärts hinauf bis nach Habkern. Entweder findet man Platz auf dem kleinen Parkplatz bei Gemeindehaus und Gasthof Bären, oder man fährt weiter auf den Straßen Im Holz und Fahrenbühl in nördliche Richtung zum Sporthotel „Alpenrose“. Dort gibt es ebenfalls nur wenige Tagespark- und Stellplätze. Sämtliche öffentliche Parkplätze im Gebiet sind kostenpflichtig und unterteilt in 5 Preiszonen. Der Ticketautomat steht am Gemeindehaus (Zone 5) rechts vom Brunnen (1070 m). Einzigen Nachtparkplatz gibt es an der Talstation vom Skilift und beim Bad an der Fahrenbühlstraße, wo man dort das Ticket löst (Zone 1). Route: 13,1 Km ; (Schwierigkeit: T2+): Güggisgrat (Überschreitung Gemmenalphorn, Burgfeldstand, Niederhorn): Habkern – P 1163 – Läger – P 1413 – P 1509 – Bäreney - P 1862 – Gemmenalphorn – Sattel P 1980 – Burgfeldstand – Hohseil – Niederhorn – P 1819 - Vorsass/Türli - Vorsass Ab dem Schilderbaum am Brunnen beim Gemeindehaus folgt man in Richtung Grünenbergpass und wandert auf der Teerstraße bis zum Wegweiser beim Sporthotel „Alpenrose“ (1110 m). Dort verlässt man nach links die Straße bei einem Türle im Weidezaun und wandert über den Wiesenhang (Trampelpfadspur) in westliche Richtung zum Haus am P 1163, wo man nach rechts abbiegt. Weiter über die Wiese nun nordwestwärts unterquert man die Seile vom Skilift und erreicht einen Fahrweg. Auf diesem kommt man zum Wegweiser Allmi / Läger (1297 m). Links biegt man ab in Richtung Gemmenaplhorn über Bäreney, bzw. über Chromatte. Man folgt dem Forstweg an einem Brunnen vorbei nordwestwärts zu einer Rechtskehre, wo sich oberhalb vom Lammgrabe ein Lawinentrichter befindet und der Weg im frühen Frühjahr noch nicht immer geräumt ist. Bei einer Hanglichtung gabelt sich der rot-weiß signalisierte Wanderweg (70 min.). Beim Wegweiser (1392 m) verlässt man den Schotterweg nach links und betritt die Wildruhezone Schöpfenwald – Bolsitenallmi (grünes Schild). Über eine Hanglichtung und nach einer bachüberquerung dort folgt man dem Grasweg zum nahen Wegweiser am beginnenden Wald (P 1413). Geradeaus in den Wald käme man nach Chromatte. Man biegt jedoch links ab in Richtung Bäreney und wandert westwärts am Waldrand zu einem Holzsteg, wo man nächsten Bach überquert. Schließlich erreicht man eine Schotterpiste, wo eine Alphütte auf einer großen Lichtung steht (P 1509). Beim Wegweiser an der Rechtskurve vor der Hütte biegt der Wanderweg nach links ab und man läuft rechts von einem Bach in westliche Richtung bis zur Wegekreuzung Bäreney (45 min.). Beim dortigen Wegweiser (1677 m) biegt man scharf rechts ab in einen Forstweg in Richtung Gemmenalp / Chüestand, bzw. Seefeld / Oberberg. Kurz danach kommt man zum nächsten Wegweiser auf einer kleinen Hanglichtung. Nordwärts führt der Bergweg über Gelände Gstapf zum Hüttchen Seefeld-Oberberg südöstlich unterhalb vom Schibe. Man hält sich jedoch links, kommt westwärts rechts am Hüttchen Gstapf (P 1727, 15 min.) vorbei und aus der Waldzone heraus. Über flaches hügeliges kupiertes Gelände lässt man den Rücken Loubenegg (P 1875) rechts liegen und wandert in Richtung des nun sichtbaren Gemmenalphorns. Spätestens beim Wegweiser am Sattel P 1862 biegt links ab und es beginnt der Aufstieg zum NO-Rücken des Bergs. Nach erstem Drittel des anfangs unsteilen Rückens weicht man jedoch in die ca. 33° schräge Nordflanke aus hinauf zu einem nördlichen Felsvorsprung, wo dann die Route nach Südwesten dreht. In der Nordflanke kann sich lange ein Schneefeld halten. Abschließend führt der Steig im kurzen Zickzack zwischen den Felsstufen zum Gipfelplateau (1¼ Std.). Dort steht ein Wegweiser (2061 m). Vom Gipfel überschaut man den Sigriswilergrat im Westen und das schräge pultförmige Gratplateau der 7 Hengste. Es folgt nun eine aussichtsreiche, schöne und unschwierige Gratwanderung in südwestliche Richtung bis zum Niederhorn, wo die Bergstation der Kleinkabinen-Seilbahn steht. Während deren Betriebszeit ist man dann selten allein. Auf dem Gratweg kommt man in 15 min. zum Sattel P 1980. Dort biegt nach links der Bergweg ab in Richtung Gemmenalp, bzw. Waldegg. Man bleibt geradeaus und folgt an einer Stelle über Holzstufen auf dem schrägen Fels weiter dem Gratverlauf über 2028 und 2018 (P 2026 dazwischen kann man links umgehen) zum höchsten Punkt vom Grat, dem Burgfeldstand (50 min.). Dort steht nächster Wegweiser (2063 m). Südwestwärts nähert man sich nun dem sichtbaren Niederhorn mit dem Sendemast an und erreicht nach 30 min. den Wegweiser Hohseil (1920 m), der an einem alten Doppelsessel montiert ist, welcher von der 1946 gebauten ursprünglichen Niederhorn-Seilbahn stammt. Dort biegt nach links der Wanderweg über Ober- und Unter Burgfeld nach Waldegg / Beatenberg ab. Rechtshaltend erreicht man dann nach 20 min. die Bergstation der Gruppenumlaufbahn etwas unterhalb vom Gipfel der Niederhornflue (1941 m). Wegen dem Publikumsverkehr sind die Nordwestabbrüche abgezäunt. Neben der Bergstation der Luftseilbahn von/nach Beatenberg steht das Berghaus Niederhorn, wo man auch übernachten kann (Wegweiser Niederhorn, 1932 m). Vorbei am 89 m hohen Sendemast der Swisscom (Sockelhöhe 1943 m) und der Delta-Startrampe für die Drachenflieger beginnt beim Wegweiser Niederhorn (1932 m) in Richtung Habernlegi der Abstieg vom Gipfel über den weiterführenden Grat hinab zum beginnenden Wald. Ab hier läuft man über den sehr wurzelhaltigen Waldweg südwestwärts in 40 min. hinab über P 1819 zur Wegegabelung am P 1648. Dort zweigt nach rechts ein verwachsender Pfad ab zu einem Felsvorsprung auf der bewaldeten Gemschiflue, von wo man Aussicht hat auf den westlichen Teil vom Thunersee und nach Thun. Beim Wegweiser geradeaus führt der Weg durch den Howald nach Schmöcken hinunter. Man biegt jedoch beim Wegweiser Vorsass / Türli (1648 m) nach links ab in Richtung Vorsass und kommt südostwärts nach 20 min. aus dem Wald heraus und beim Bergrestaurant an (Wegweiser 1581 m), welches sich oberhalb der Mittelstation (1545 m) der Gondelseilbahn befindet. Rückfahrt: Recht praktisch, zeitlich unabhängig und am kürzesten ist die Rückfahrt mit dem Velo, wenn man dieses vor Tourenbeginn an der Straßengabelung vor Bode (P 1366) deponierte, oder aber über die geteerte Waldstraße (genehmigt nur für Berechtigte) noch 2 Kehren höher bis zum Berggasthaus Vorsass (1582 m) hinauf brachte. Dann fährt man damit bis Waldegg auf der Route der Trotti-Bikes „Happy’s Trail“ (weiße Schilder mit dem Maskottchen-Hasen „Happy“) und weiter auf geteerten Sträßchen (nicht für öffentlichen Fahrverkehr mit Kfz gestattet) der MTB-Route (braune Schilder) nach Habkern. Für die 15,3 km benötigt man 1 Std. bei 216 Hm Anstieg und 726 Hm Abfahrt in Summe über folgenden Verlauf: auf asphaltierter Straße in 3 Kehren hinab zur Grillstation nach der Bodealp (P 1366), zum Wegweiser Chuelauigrabe (1372 m) und weiter auf Schotterpiste in Richtung Spirewald. Ostwärts zum Wegweiser Fitzligraben (P 1352) und geradeaus weiter zum Wegweiser Spirewald (1320 m). Dann nordostwärts zum Wegweiser Spycherwald (1320 m). Dort linkshaltend auf dem Teersträßchen in Richtung Habkern in der Rechtskehre über den Sundbach (P 1262) nun südwärts nach Waldegg. Nach dem P 1263 biegt man beim Mediationszentrum Beatenberg links ab in die Amisbühlstraße und fährt rechts am trinkwasser-Hochbehälter vorbei in Richtung Amisbühl. Jedoch kurz danach verlässt man „I Hag“ die Teerstraße wieder nach links zum Hubelhuus Beatenberg. Nun auf dem Sträßchen über P 1339 nordostwärts Uf de Flüe (P 1409) zur Holzflüe (P 1310) und in einer Rechtskehre über den Bühlbach zum Sägewerk Bortsaagi P 1286). Vorbei an einem nächsten Trinkwasser-Hochbehälter (P 1265) erreicht man den Wegweiser Büelbach (1252 m). Nun in 4 Kehren über P 1189 hinab nach Bort (Wegweiser 1117 m) und schließlich nordostwärts nach Habkern über P 1069, Moos (P 1062) und unter der Kirche rechts vorbei zum Parkplatz beim Gemeindehaus. Alternativ gibt es die Möglichkeit, entweder mit der 1996 gebauten 2,48 km langen Gondelseilbahn von der Bergstation Niederhorn in 9 min., oder von der Mittelstation Vorsass (1581 m) zur Talstation Beatenberg (1133 m) und ggfs. mit der 1611 m langen Standseilbahn in 10 min. zur Beatenbucht am Thuner See (561 m) hinunterzufahren. Oder aber man mietet an der Mittelstation der Luftseilbahn bei Vorsass ein „Trotti-Bike“ und fährt mit diesem auf dem 12 km langen „Happy‘s Trail“ über Bodenalp dann auf Schotterpisten durch den Wald ins Rischerental nach Waldegg und von dort auf Straßen hinunter zur Talstation der Gondelseilbahn in Beatenberg (ca. 1 Std.). In beiden Fällen muss man dann jedoch noch mit dem ÖPNV, oder zweiten PKW nach Habkern zurückfahren.

AndréTT

T 2

8.0h

1160m

Gemmenalphorn (2062m)
Güggisgrat (Überschreitung Gemmenalphorn, Burgfeldstand, Niederhorn): Habkern – P 1163 – Läger – P 1413 – P 1509 – Bäreney - P 1862 – Gemmenalphorn – P 1980 – Burgfeldstand – Hohseil – Niederhorn – P 1819 - Vorsass/Türli - Vorsass
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

T 2

8.0h

1160m

05.05.2026
AndréTT
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Hochtour
04.05.2026CH - Zentralschweiz

Chammliberg (3214m)

nordwand (fullin)

zustieg: von der klausenpasshöhe (1948m) verfolgt man den "wanderweg" (meist alpstrasse) zur alp chammli (2054m), wo ein weg nach SSW richtung laucheren abzweigt. der weg endet bald, doch ein gut ausgeprägter gemspfad führt weiter unterhalb der felsen der gämschplanggen (2297m) vorbei und erreicht circa bei pt.2218 das grosse geröllvorfeld vor der chammliberg-NW-wand. man zielt nun ziemlich genau südlich und erreicht so die steile firnrunse zwischen pt. 2528 und pt.2844. (1,5h) route: da die felsen nass und teilweise vereist waren, sind wir ein wenig von der ursprünglichen route von toni fullin aus dem jahre 1969 abgewichen: nach kurzem ansteigen in der firnrunse quert man auf offensichtlichen bändern links ansteigend richtung pfeilerkopf. in der etwas schwierigeren kletterei gleich vor dem stand hinter der kante steckt ein schlaghaken. vom pfeilerkopf geht's nun leichter rechtshaltend über platten aufwärts bis an die folgende felsstufe. wir sind hier rechts um die kante herum, um so in die eisrinne oberhalb zu gelangen. durch die firn- und eisrinne ansteigen, bis sie durch einen wasserfall unterbrochen wird. hier links über die felsen und zurück in die oberhalb weiterführende rinne klettern. diese verfolgen, bis sie sich in den felsen verliert. hier entweder durch ein enges kamin oder gleich rechts davon über eine steile verschneidung (2 schlechte haken) auf die oberhalb liegenden firnfelder hinauf. einzelne steilstufen werden im eis überwunden. immer rechtshaltend auf das grosse gipfeleisfeld und über dieses direkt auf den hauptgipfel (3215m). (4h) abstieg: es gibt drei abstiegsmöglichkeiten: bei guter firnlage über die NW-flanke oder bei trockenen felsen plattig über die S-flanke in die chammlilücke (2854m). wir wählten die dritte variante: die abwechslungsreiche überschreitung des NE-grates. man verfolgt zunächst in vergnüglicher kletterei den bisweilen scharfen grat zum NE-gipfel (3169m), manchmal in die nördlichen firnfelder ausweichend (vorsicht vor wächten!). (3/4h) beim zweiten gipfel angelangt wendet man sich nach norden und bleibt bis ins chammlijoch am grat. eine steile stelle kann mit abseilen (15m) überwunden werden. auch durch die brüchige E-flanke ins chammlijoch seilt man besser ab (20m). (nochmals 3/4h) nun zur autobahn der claridenbezwingerInnen und über diese zurück zum pass. (1h)

Jürgen Ketterer

S

6.0h

1300m

Chammliberg (3214m)
nordwand (fullin)
CH - Zentralschweiz
Schweiz

S

6.0h

1300m

04.05.2026
Jürgen Ketterer
CH - Zentralschweiz
Wanderung
04.05.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Sibe Hängste (7 Hengste) (1952m)

Innereriz/Säge - Hindere Sol – Wättertanne – P 1883 – P 1952 („7 Hengste“) – Schibe – Sichle – P 1470 – Ober Schöriz – Undere Schöriz – Schwändli – Innereriz/Säge

Anfahrt: Auf der Autobahn A6 bis Ausfahrt Thun-Nord fährt man durch Thun auf der Straße 229.4 nach Schwarzenegg (920 m) und biegt danach rechts (ostwärts) ab in Richtung Eriz (1011 m). Weiter auf der 1103 in östliche Richtung bis Innereriz. Nach der Straßenbrücke über den Bach Zulg befindet sich die geschotterte Wendeschleife für den Bus an linker Straßenseite vor dem Gasthof Säge (1040 m). Gegenüber vom Gasthof biegt man rechts ab und fährt über die überdachte Brücke über den Fallbach zum kostenpflichtigen Parkplatz an linker Seite beim kleinen SB-Regioladen, wo auch der Ticketautomat steht und es ein öffentliches WC gibt. Fährt man die schmale Teerstraße ca. 100 m weiter hinauf befindet sich links Gasthof Schneehas, wo man auch übernachten kann. Route: 13,5 Km Rundtour; (Schwierigkeit: T4): Man wandert vom Wegweiser (1042 m) beim Regioladen in Richtung Fall, bzw. Grüenenbergpass auf einem anfangs geschotterten Fahrweg südostwärts über die Grasebebene links an den beiden Talstationen der Ski-Schlepplifte vorbei zum Grillplatz an linker Wegseite, wo es etliche Picknickbänke gibt (1060 m). Danach führt ein Forstweg durch das Wäldchen an 2 Stadeln vorbei zu einer Lichtung, wo er endet. Bei der Rechtskurve davor auf der Hanglichtung verlässt man nach einem Stadl den Schotterweg nach rechts und folgt dem mit gelber Raute markierten Wanderweg südwärts hinauf durch ein Wäldchen zur Alpe Hinter Sohl (Hindere Sol, 1219 m) Nun weiter auf dem dort endenden Schotterweg ostwärts zum nächsten Wäldchen. Nach einer Rechtskurve am Waldende beginnt das Naturschutzgebiet Hohgant-Seefeld (grünes Schild, 1230 m, 30 min.). Ca. 50 m nach dem Schild und Beginn der Hangweide von Fall übersteigt man an geeigneter Stelle den Weidezaun und geht weglos über die Weise links dem Stacheldrahtzaun folgend in südwestliche Richtung zum oberen Wald hinauf, wo man wieder den Zaun vorsichtig übersteigt. Dort trifft man auf eine Pfadspur. Es beginnt nun der steiler werdende Aufstieg entlang dem bewaldeten Grätli mit den steilen Abbrüchen an rechter Seite. An linker Seite erblickt man die Hanglichtung Stierenwang, wo ein Hüttchen steht. Etwas nach links drehend wird der teilweise erdige Pfad vegetationsreicher. Er ist aber stets sichtbar. An einigen Stellen sieht man an unteren Bäumen abgeschabte Borke mit vielen Lochstellen. Dieser Pfad wird auch von den Steinböcken benutzt, welche sich auch durch den Zaundraht drängen, wo man Fellreste hängen sieht. Man folgt dem sich nach links krümmenden Grätli steil hinauf bis zum Ende der Waldzone westlich von der Bergkuppe P 1712 und erblickt bald das Bergkreuz Wättertanne auf dem Grätli. In dem mannshohen Holzkreuz ist das Datum 2.3.2021 eingraviert (1765 m, 1,5 Std.). Es folgt nun die aussichtsreiche Tour entlang meist etwas links vom breiten First in südliche Richtung. Der unmarkierte Pfad ist deutlich erkennbar und führt sanft auf und ab durch die grasbewachsene schräge Ebene, welche immer wieder durch Felder mit kleinem Geröll unterbrochen ist. Vom kleinen Felsgipfel P 1828 sieht man linkerhand unten ein Hüttchen beim P 1742 und kleiner Wettermessanlage. Nach 40 min. erreicht man einen unscheinbaren schmalen Felsensattel direkt am Grat, wo der steile Westabbruch eine Einbuchtung hat (P 1883). Dort steht eine aufrecht gestellte Steinplatte als Zeichen, dass von dort nach Osten die schräge Ebene hinab in Richtung P 1802 ein kaum erkennbarer Pfad beginnt (Notabstiegsmöglichkeit), welcher auf einen Bergweg trifft, der vom Grüenenberg über Wagemoos zur Kreuzung der rot-weiß signalisierten Wanderwege führt, welche von Seefeld, bzw. Chromatta, oder vom Gemmenalpsattel ankommen. Nun wechselt die Bodenform der schrägen südöstlich ausgerichteten Pultfläche. Es beginnt die Zone des zerfurchten Schrattenkalks, über die man behutsam steigen muss. Zwar ist das Steinmaterial sehr fest, aber scharfkantig und reich an karstförmigen Spalten und Löchern bis hin zu einigen höhlenartigen Gebilden. An einer solchen Stelle findet man die verblichene rote Aufschrift „EB 35“ mit einem rot eingravierten Kreuzchen. Nach 30 min. hat man den Gipfel P 1952 (Sieben Hengste) erreicht. Dort steht eine runde Pyramide aus aufgeschichteten Felssteinen. An deren Nordostseite findet man unter einigen Steinen die Blechschatulle für das Gipfelbuch. Man folgt links vom Grat den Trittspuren hinab, wo inzwischen der Schrattenkalk mehr erodiert ist und mit Sand und Gras durchsetzt ist. Ab nächstem Zwischengipfel sieht man stellenweise alte Holzzaunpflöcke entlang des Grates bis hin zum höchsten Punkt, dem Schibe. Unterhalb von diesem, stößt man jedoch auf eine quer verlaufende Karstkluft, welche man etwas weiträumig nach links umgeht. Danach erfolgt der problemlose Aufstieg zum Schibe (1955 m, 1¼ Std.). Dort steht ebenfalls eine Steinpyramide. Von hier, wie auch schon zuvor von den Zwischengipfeln hat man Blicke zum Sigriswiler Grat im Südwesten, dem Güggisgrat im Süden, zum Hohgant im Nordosten und Tiefblick in das Justistal bishin zum Thuner See, sowie in das Tal mit dem Zulzigraben. Abstieg: Man folgt dem Gratverlauf etwas linkshaltend und weglos über den Grashang in 15 min. hinab zu einem unscheinbaren Sattel an einer Einbuchtung der Westabbrüche (1835 m). Dort beginnt ein sichtbarer erdiger und gerölliger Pfad sehr steil hinab und wird dann zu einem schmalen, stellenweise ausgesetzten Traversalpfad über Gras- und Felsbänder nordwärts entlang der Felswände vom Schibe. Im Frühjahr muss man abwägen, bzw. das Risiko eingehen, im teilweise exponierten Pfadverlauf auf Schneefelder zu stoßen, die sich länger in den Schattenbuchten halten und bei harter Oberfläche riskant zu queren sind. Dann ist es besser, man wandert weglos über das schräge Plateau ostwärts zum sichtbaren Hüttchen beim Seefeld Oberberg, wo man auf einen Bergpfad trifft. Auf diesem dann südwestwärts zur Gabelung am P 1682, dort linkshaltend über Chumeli (P 1621) in rechtem Bogen hinab zum Hüttchen Ufem Schopf (P 1519). Von dort dann ins Justistal hinab zur Alphütte Hindersberg (1369 m). Ab dort dann auf dem rot-weiß signalisierten Wanderweg hinauf zum Sichelpass (2 Std.). Wählt man am Sattel mit der Einbuchtung (1835 m) den exponierten Traversalpfad, so läuft man auf diesem mal etwas auf und ab in nördliche Richtung. Oberhalb und kurz vor dem markanten, nahen Bergsattel Sichle kommt man an einer kleinen Grotte vorbei, welche im Jahr 1942 als militärische Beobachtungsstelle mit einem Türle und einer Schießscharte zubetoniert wurde. Auf gegenüberliegender Talseite sieht man unterhalb vom Burst 2 weitere solche militärischen Relikte aus der Zeit des Baus vom Réduit während des 2. Weltkrieges. Das Justistal war damals die letzte Bastion gegen eine Eroberung durch das nationalsozialistische Deutsche Reich. Die ehemalige „Sperrstelle Sichelpass“ sperrte den Réduitzugang von Schangnau. Ab der Grotte führt der anspruchsvolle Bergpfad linksdrehend hinab zum beginnenden Schotterfeld oberhalb vom Sichelpass. Nach einer Stunde hat man den Wegweiser (1679 m) auf dem Sichle erreicht. Der Sichelpass hat von nördlicher, wie auch südlicher Seite die Form einer tiefen Sichel. Er bildet zwischen den Felsflanken von Burst und Schibe die Grenze zwischen den Gemeinden Sigriswil im Süden und Horrenbach-Buchen im Norden. Südlich vom Pass liegt das ganzjährige Wildschutzgebiet Justistal. Vom Pass führt nordwärts ein rot-weiß signalisierter Traversalweg entlang der unteren Ostflanke vom Burst zur Weggabelung P 1470 und weiter rechtshaltend in Richtung Innereriz bis zur Alpe Ober Schöriz (1360 m, 50 min.). Von dort kommt man dann nordostwärts auf dem Wanderweg links oberhalb vom Zulzigraben nach Undere Schöriz (1223 m) und Schwändli (1066 m, 1¼ Std.). Von dort dann auf dem Sträßchen hinab zum nahen Parkplatz (10 min.). Alternativ kann man im Frühjahr, wenn der Traversalweg zu stark erodiert, oder noch mit Schneefeldern beschickt ist, mittig über das ca. 20° schräge Schneefeld im oberen Sulzigraben hinablaufen bis zum P 1459, wo das Schneefeld meist endet (35 min.) und dann hinauf zur Gabelung mit dem Traversalweg. Keine Empfehlung ist inzwischen die Benutzung des früheren Älplerpfades von ehemaliger Koppel (nur noch Reste von Zaunpfosten sichtbar) auf östlicher Bachseite gegenüber vom P1459 unterhalb der NW-Abbrüche der 7 Hengste. Zwar sieht man von oben des Grats hinab die Pfadspuren. Jedoch nicht die 3 Erosionsrinnen unterhalb der Felsbuchten, welche den Pfad zerstörten. Auch wird der Pfad seit längerem nicht benutzt und verwildert. Von diesem müsste man dann sich vor dessen Ende bei P 1414 weglos links den mit Erlensträuchern bewachsenen und grasdurchsetzten Geröllhang westwärts hinab durchschlagen zum gemauerten Viehstadl beim P 1258 (1¼ Std.). Von dort führt eine Traktorspur nordwärts mal hinab, mal hinauf zur Alpe Unter Sohl (Undere Sol, 1276 m). Dort trifft man auf eine Schotterpiste, welcher man nordostwärts folgt zum Rechtsabzweig bei P 1277 nach Ober Sohl, wo man jedoch geradeaus bleibt. Auf dem unbefestigten Fahrweg wandert man nun hinab und unterquert dann den längeren der beiden Skilifte bis Schwändli und weiter zum Parkplatz (1¼ Std.).

AndréTT

T 4

10.0h

1060m

Sibe Hängste (7 Hengste) (1952m)
Innereriz/Säge - Hindere Sol – Wättertanne – P 1883 – P 1952 („7 Hengste“) – Schibe – Sichle – P 1470 – Ober Schöriz – Undere Schöriz – Schwändli – Innereriz/Säge
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

T 4

10.0h

1060m

04.05.2026
AndréTT
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Wanderung
03.05.2026CH - Graubünden

Chrüz (2195m)

Abstieg über Alpbüel und Tratza

Bietet einen sehr lohnenden Abstieg nach Pany, kann aber natürlich auch im Aufstieg begangen werden. Die ganze Route ist gut markiert. Vom Gipfel folgt man dem Südwestgrat auf gutem Weg in den Sattel zwischen Chrüz und Alpbüel (Pt. 2001). Man überschreitet den Alpbüel und steigt in südlicher Richtung steil bis auf eine Höhe von 1900 m ab. Hier wendet man sich scharf nach Nordwesten, zunächst hangparallel. Man umrundet eine sanfte Kuppe und erreicht einen kleinen Moor-See bei Pt. 1848. Von hier geht es - durch blau-weissen Wegweiser angezeigt, aber rot-weiss markiert - sehr steil abwärts direkt nach Tratza. Sehr professionell installierte Fixseile und Ketten helfen dabei. (Dieses Wegstück ist bei Nässe oder fehlender Trittsicherheit abzuraten - es kann ab Pt. 1848 ostwärts ausholend via Calondis umgangen werden.) Man erreicht die sehr intakte Maiensäss-Siedlung Tratza, wo sich auch ein sympathisches Alpbeizli befindet (im Sommer eher spärlich geöffnet, Hauptsaison im Winter). Man folgt nun dem Alpsträsschen sanft abwärts Richtung Riedwies. Bei Pt. 1538 zweigt der direkte Wanderweg nach Pany linkerhand ab. Er durchquert Wald und hübsche Lichtungen und führt zum Skilift Pany. Man kann dem Alpsträsschen auch weiter zur Riedwies folgen; ein Wanderweg zweigt nach ein paar hundert Metern linkerhand ab. Am Schluss kann man noch das kleine Postauto bis Pany (oder gleich weiter nach Schiers) nehmen. Skilift Pany ist eine Haltestelle auf dieser Linie unweit des Restaurants Güggelstein. Hier könnte man auch auf dem direkten Wanderweg noch zusteigen, es sind aber nur noch wenige Minuten bis zum Dorfzentrum.

heinz67

T 3

2.0h

950m

Chrüz (2195m)
Abstieg über Alpbüel und Tratza
CH - Graubünden
Schweiz

T 3

2.0h

950m

03.05.2026
heinz67
CH - Graubünden
Wanderung
03.05.2026CH - Glarus - St. Gallen

Schär Südgipfel (1631m)

von Stein über Goggeien

Von Stein SG auf dem Wanderweg entlang des Dürrenbachs bis auf ca. 1'305m und von dort auf dem Pfad über Jöggelisberg zum Hauptsattel zwischen Goggeien und Schär. Jetzt weglos nordwärts den Grat entlang zur Südwand der Goggeien. Kraxelei schräg nach Osten die Südwand hinauf und den markanten Felszacken anvisieren, links des Felszackens befindet sich ein improvisierter Stand. Von dort einfacher bis zum Gipfel des Mittler Goggeien. Abstieg nordwärts entlang des deutlichen Pfads, teilweise mit Fixseil zum Sattel zwischen den Goggeien. Von dort auf dem Pfad zum Gipfel des Vorder Goggeien und herunter. Auf dem Pfad um den Mittler Goggeien herum zurück über den Hauptsattel fast bis zum Jöggelisberg. Auf einer Höhe von ca. 1'485m den Pfad südwestwärts verlassen und den Hang unterhalb der Schärgipfel queren. Aufsteigend gelangt man zunächst zur Scharte zwischen den beiden Schärgipfeln. Von dort jetzt schwieriger weiter den steilen plattigen Hang entlang um den Südgipfel des Schärs herum bis zu dessen Südwestgrat. Von dort in relativ einfacher Kraxelei zum Südgipfel und wieder herunter. Dem bewaldeten Grat weiter südwestlich folgen bis oberhalb des Schärsbode. Von dort Abstieg über den Schärsbode und Plänggli zum Wanderweg bei P1454. Ab hier entweder auf dem Wanderweg zurück nach Stein oder in die andere Richtung nach Arvenbüel.

KraxelSchorsch

T 5

6.0h

1m

Schär Südgipfel (1631m)
von Stein über Goggeien
CH - Glarus - St. Gallen
Schweiz

T 5

6.0h

1m

03.05.2026
KraxelSchorsch
CH - Glarus - St. Gallen
Klettertour
02.05.2026CH - Zentralschweiz

Läged Windgällen (2573m)

Zentralpfeiler

1. SL 5a (45 m): zum Aufwärmen, leicht brüchig aber nicht schlimm. Eigentlich schön. 2. SL 6a+ (30 m): jetzt am Pfeiler bolzengerade hoch, super Fels. Crux eher unten, um 3. Bh rum, Rest klar leichter. 3. SL 5c: die top Felsqualität hält an. Die Rampe nach L bis zu NH, dann steil hoch zu Bh und wieder nach R zum Grat. An der Stelle ums Eck nicht ganz trivial, oben leicht. 4. SL 5c (45 m): Über Klötzlifels (brüchig, aber dicht gesichert) in schöner Balanciererei recht steil nach oben. Wer mag, kann hier auch im oberen Teil gut einen mittleren Cam unterbringen. Nach dem Absatz dann nach links in die Verschneidung (schön, fest, hier führen die neuen Bohrhaken durch) oder direkt an der Pfeilerkante bleibend und erst zum Schluss etwas nach links zum Stand (alte Route mit Schlag- und Ringbohrhaken) 5. SL 6a: ja richtig - gerade den Riss hoch: athletische wunderbare Kletterei in Megafels (Achtung im oberen Teil nicht nach rechts um die Kante, sondern immer schön geradeaus. Da kommen dann Ringhaken, in der R Wand, die man schlecht sieht) 6. SL 5c: Vom Stand waagrecht nach R ums Eck hangeln und 2 m weiter. Dort 20 m nach oben, dann den Rest der Länge direkt an der Kante auf den Pfeilerkopf (schönste Länge). 7. SL: Den Grat entlang zum Turm mit Loch. R am Turm vorbei und die Rinne hoch zur nächsten Wand (einzelner Klebehaken als Stand) 8. SL 4c (50 m): einfaches Wändli schräg nach R hoch, und auf Band 8 m waagrecht nach R (Standhaken am Eck R). Man kann Zwischenstand machen oder evtl nochmal weiter nach R hoch steigen zum Wandbuch und Gufel unter Verschneidung. 9. SL 6a: athletisches Piazen ist gefragt (Crux ganz am Anfang). Spektakulärer Fels. 10.SL 4c: gutmütige Kletterei zuerst gerade hoch und dann etwas nach rechts in die Verschneidung. Abstieg. Abseilen-I. Die Verschneidung runter und nicht am Wandbuch stoppen, sondern 8 m weiter runter auf Band (1 Bh). Das Band dann 50 m waagrecht entlang (Richtung O) zum Ende der Südrippe. Es gibt 3 Bh als Zwischensicherung. ist aber viel einfacher als es aussieht. Man kann gut barfuß oder in Badelatschen rübergehen. Abseilen-II. 5 m abklettern oder abseilen, genau Richtung Kante. Man sieht die Kette, wenn man ganz vorne an der kante ist. Jetzt beginnt die Piste mit sehr guten Ketten (jeweils ca. 45 m. Bei der zweiten Abseile kommt an nach 45 m etwas W der kette an, man kommt aber auf einem Band relativ gut rüber zur Kette. Die dritte Abseile führt auf ein großes Schotterband. Dort bis zum Ende des Seils weiter (49 m), ganz leicht östlich haltend, auf eine 2m Hinkelstein zu (dort ist die Kette, der Hinkelstein ist im Filidor falsch eingezeichnet (oben am Band statt unten). Von dort unproblematisch noch zweimal abseilen... Insgesamt sehr glatt, sehr wenig Verhängergefahr. Charakter: Sehr gut saniert. Absicherung ist gut+, klar besser als gut. Man muss die Stellen klettern, aber wo es schwer ist schon ziemlich in Bh-Nähe. Dadurch dass man L und R der Kante klettert (ausser 20 m), hält sich die Ausgesetztheit in Grenzen. Der Fels ist meist sehr gut und sehr rau (wenig Begehungsspuren). Ausblick, Linie und Umgebung machen die Route zu ganz großem Theater.

Marcel Leist

6a+

6.0h

300m

Läged Windgällen (2573m)
Zentralpfeiler
CH - Zentralschweiz
Schweiz

6a+

6.0h

300m

02.05.2026
Marcel Leist
CH - Zentralschweiz
Skitour
01.05.2026CH - Walliser Alpen

Helsenhorn (3272m)

Von Heiligkreuz über Chummibort

Vorbemerkung: Bei dieser Skitour handelt es sich um ein ernsthaftes Unternehmen in einer wilden, einsamen Gegend, das nur bei sicheren Schneeverhältnissen (bezüglich Trocken- und Nassschneelawinen) in Angriff genommen werden sollte. Von Heiligkreuz folgt man dem Sommerweg durchs Lengtal bis 1720 m. Hier nimmt man die «Abkürzung» durch den Graben bis Bodi (1997 m), wo man wieder auf den Sommerweg stösst. Die «offizielle» Route gemäss «Swiss Map online» führt noch ein Stück weit (bis etwa 2060 m) dem Mättitalwasser entlang, um dann auf den «Fahrweg» zu gelangen der zum Stausee Chummibort führt. Bei guten Schneeverhältnissen kann man auch dem Wanderweg zum Stausee folgen (Querung eines Steilhangs). Hinter dem Stausee (Achtung Einbruchgefahr auf dem See) gilt es, die Steilstufe zur Linken zu überwinden. Die «offizielle» Route folgt zunächst dem Wanderweg Richtung Ritterpass, um dann das Coulour nördlich von Punkt 2392 hochzusteigen (Route der Autorin nicht bekannt). Eine tolle Variante (vor allem für die Abfahrt) ist das 400 Höhenmeter lange Couloir (auf der Karte mit Bach), das südlich des Vordere Helse aufsteigt (Start südöstlich des «u» von Chummibort auf der 25'000er-Karte). Auf 2600 m folgt ein kurzes Flachstück. Die Freude ist aber von kurzer Dauer. Der steile Aufstieg (in südöstlicher Richtung) über die Felsen kann etwas schwierig sein (vereiste Felsplatten). Durch ein kleines Couloir ganz links erreicht man auf 2800 m einfacheres Gelände. Über den Helsegletscher (wo auch die Normalroute hinzustösst) steigt man hoch bis in den Pass (3017 m). Unter den Felsen hindurch in östlicher und dann in südöstlicher Richtung geht es weiter, bis der Hang steiler wird und man – nun in nordwestlicher Richtung – in die Scharte (3228 m) zwischen dem Helsenhorn (3272 m) und dem Nebengipfel (3247 m) hochsteigen kann. Im Winter wird der Hauptgipfel gemäss SAC-Führer selten besucht. Dieser wird wohl am besten über die steile Südwestflanke erreicht (evtl. Steigeisen). Um den Hauptgipfel zu erreichen, geht man nicht zum Sattel 3228, sondern visiert den Grat über einen steilen Hang deutlich weiter links (nordwestlich) an (durch diesen Hang verläuft im Sommer ein Weglein). Danach recht problemlos über den Grat. Für die Abfahrt gibt es bei sicheren Verhältnissen ab Chummibort die Variante über Heitebiel und Brand (Nordwesthänge). Man erreicht den Einstieg, indem man rechts vom Stausee zu Punkt 2111 gelangt. Danach folgt man im Prinzip der Transportseilbahn. Heikel ist die Stelle bei Brand (Seilbahnmast). Der beste Durchgang im felsdurchsetzten Wald ist der Sommerweg.

Zaza

ZS

5.5h

1800m

Helsenhorn (3272m)
Von Heiligkreuz über Chummibort
CH - Walliser Alpen
Schweiz

ZS

5.5h

1800m

01.05.2026
Zaza
CH - Walliser Alpen
Hochtour
29.04.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Gletscherhorn (3983m)

Nordwand (Reiss-Etter-Jaun mit Variante im unteren Drittel)

Routenbeschreibung: Albrecht Gauss Von der Rottalhütte (2755 m) zum Einstieg etwas seitlich unterhalb der zentralen Eisrinne, über die Stein- und Eisschlag vorwiegend abgehen. Der Bergschrund wird meist in der Falllinie der zentralen Eisrinne überschritten, da in dem Bereich abgegangene Lawinen und Schneerutsche den Bergschrund oft z. T. überdecken. Dann (eigene Variante) nach links aufwärts zu einem Parallelcouloir, ca. 30 m links (östlich) der zentralen Eisrinne (ca. 55°) und dieses hinauf. (Ein Aufstieg im Eis des Zentralcouloirs ist natürlich auch möglich, bedeutet aber höhere Eis-, Steinschlaggefahr. Die Originalroute von Reiss, Etter, Jaun führt westlich (rechts i. S. des Anstiegs) des Zentralcouloirs aufwärts (s. Foto)). Nun weiter etwas linkshaltend aufwärts bis man weiter oben unterhalb des zentralen Felsriegels in Wandmitte, der sich bei der Draufsicht auf die Nordwand etwas links unterhalb des obersten Hängegletschers befindet, nach schräg rechts aufsteigen und diese Felsmauer rechts umgehen kann. So erreicht man den unteren Teil des Eisfeldes unter dem Felsgrat, der zwischen dem Gletscherhorngipfel (P. 3982 m) und dem P. 3888 m nach Norden herunterzieht. Dieses Eisfeld ca. 50 m gerade aufwärts, dann ansteigende Querung von ca. 30 m nach links (ca. 60°), um den unteren Ausläufer dieses Felsgrates linksseitig zu umgehen. Dann wieder gerade hinauf unter den rechten Rand des obersten Hängegletschers, dessen Eisbalkon in einer Rechtsschleife umgangen wird (kurze Stellen ca. 60°). Oberhalb des obersten Hängegletschers zuerst schräg nach links aufwärts, dann wieder ca. 100 m gerade hinauf unter das Eis-, Felscouloir, das vom obersten Teil des N-Grates unterm Gipfel herunterzieht. Dieses oben an Steilheit zunehmende Couloir (55-60°) aufwärts und am Ende über eine ca. 20 m hohe Felsstufe (III-/III, 3 Haken vorhanden, Sanduhroption) (z. T. vereist) auf den N- bzw. NNO-Grat, ca. 25 m unterm Gipfel. Über den N-Grat (III-, Klemmblocksicherung möglich) vollends zum höchsten Punkt. ca. 8-12 h Schwierigkeit: SS, SS+, je nach Verhältnissen ( s. a. unten) Höhenunterschied: Rottalhütte – Gipfel: 1230 m Wandhöhe: 1050 m Viele Varianten der Route Reiss-Etter-Jaun wurden im Lauf der Jahrzehnte abhängig von den jeweiligen Eisverhältnissen begangen. 3 Varianten sind im Foto unten eingezeichnet. Das angegebene Datum entspricht der Angabe der dokumentierten Begehung in gipfelbuch.ch. Allerdings sind diese Varianten nur bedingt relevant und höchst wahrscheinlich schon in früheren Jahren von anderen Alpinisten begangen worden. So wird im Clubführer Berner Alpen 4 (Hausmann K, Verlag des SAC, Bern, 1997) erwähnt, dass „auch schon rechts (W) des Gipfels ausgestiegen wurde“ (also schon vor 1997). Die Originalroute von Welzenbach et al. wird wahrscheinlich außerordentlich selten begangen. 1. Winterbegehung: Hans Berger, Hans Müller, 12./13. Februar 1971 Solo-Begehungen sind im Hüttenbuch der Rottalhütte schon vor 1994 dokumentiert. Am ehesten im Frühjahr, Frühsommer oder im Herbst nach Schneeeinbruch bei genügend Firnauflage und niedriger Nullgradgrenze empfehlenswert. Hinweis zur Schwierigkeitsbewertung: Die Schwierigkeiten sind wie bei den meisten Eiswänden außerordentlich stark von den Verhältnissen abhängig. Steigt man wie die Erstbegeher Reiss et al. im unteren Wandteil über die (i. S. des Anstiegs) rechten (westlichen) Begrenzungsfelsen auf, sind die Schwierigkeiten möglicherweise größer. Trotzdem scheinen die Angaben in den letzten beiden Auflagen des SAC-Führers 1997 und 2010, auch ohne Berücksichtigung moderner Ausrüstung, mit AS- bzw. AS überschätzt. Abstiegsoptionen (u. a.): - Über den NNO-Grat (ggf. Abseilen) oder den SE-Grat und die O-Flanke und den unteren Teil des NNO-Grates (s. u.) zum Louwitor. Vom Louwitor entweder zum Jungfraujoch bzw. zur Mönchsjochhütte oder vom Louwitor (3258 m) durch dessen W-Couloir hinab auf den Rottalgletscher und zur Rottalhütte zurück. - Über W- und SW-Grat und Gletscherjoch zur Äbeni Flue (Ebneflue) und zur Hollandiahütte Details zum Abstieg über SE-Grat, O-Flanke und den unteren Teil des NNO-Grates zum Louwitor: Vom Gipfel zunächst ein paar Meter über den SO-Grat hinab, bis man auf der O-Seite ca. 20 m unterhalb des Grates flachere Abschnitte mit Abstiegsmöglichkeiten über Rinnen entdeckt. An dieser Stelle vom SO-Grat an einem kleinen Felszacken (Schlinge) ca. 20 m Richtung Osten abseilen und dann auf der O-Seite des NNO-Grates absteigen bis man auf ca. 3820 m auf den NNO-Grat nach links hinüberqueren und über den Firngrat auf die Höhe des Louwitors abwärts steigen kann. Nun entweder weiter Richtung Jungfraujoch oder Abstieg über das W-Couloir ins Rottal. Abstieg nach Westen über das vom westlichen Rand des Louwitors nach Westen hinabführende Couloir ins Rottal zur Rottalhütte: Bei guten Verhältnissen (wie am 1.6.1994) und noch nicht zu später Tageszeit ist dies eine Option (cave: am späteren Nachmittag und Abend besteht wegen Sonneneinstrahlung zunehmend Steinschlag- und Schneerutschgefahr). Knapp 200 m westlich des Louwitors befindet sich der Einstieg in den südlichen Arm der beiden mit einem Höhenunterschied von ca. 550 Metern nach Westen hinabschießenden Couloirs. Zunächst steil über Firn abwärts zum Beginn der Felsen. Dort kann an einem Block ca. 15-20 m über das oberste Steilstück des Couloirs abgeseilt werden. Dann über Firn das Couloir hinab, im unteren Teil ggf. an den geschützten Flanken des Couloirs. Vom Couloirende in westnordwestlicher Richtung leicht zurück zur Rottalhütte. Nordwandrouten 1: Route Welzenbach-Drexel-Schulze: Willo Welzenbach, Alfred Drexel, Erich Schulze (9./10 September 1931 (mit Biwak) (Erstbegehung der Nordwand) 2: Route Reiss-Etter-Jaun: Ernst Reiss, Hermann Etter, Fritz Jaun (16. Juli 1945) Varianten (sehr wahrscheinlich schon vor den u. g. Daten begangen): 2 a: Albrecht Gauss (1994) 2 b: b&s et al. (2010), mischu et al. (2015) 2 c: j_sp et al. (2015) 3: Route Carrington-Rouse: Rab Carrington, Alan Rouse (Juni 1972) Nordwandrippe zu P. 3888 m 4 O. K. Williamson, Jean Maître, Heinrich Fuchs (8. August 1911) (mit Querung unterhalb des ersten Eiswulstes Richtung Gletscherjoch) 4 a: Hermann Etter, Ernst Reiss (29. August 1945) (erste vollständige Begehung der Nordwandrippe zum P. 3888 m) Einzeichnung der Routen im Bild und Hinweise u. a. aufgrund folgender Literatur: • Welzenbach W, Nordwände in den Berner Alpen, Ztschr. d. D. u. O. A.-V. 1933, Bd. 64:111-125 • Hausmann K, Clubführer Berner Alpen 4, 9. Aufl., Verlag des SAC, Bern, 1997 • Hausmann K, Jungfrau Region, Alpine Touren Berner Alpen, 10. Aufl., SAC Verlag Bern, 2010 • Munter W, Munter M, Berner Alpen, Bergverlag Rudolf Rother, München, 10 Aufl., 1995 • b&s, https://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch/detail/id/43378/archiv/2/Nordwand/gletscherhorn • mischu, https://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch/detail/id/73314/Nordwand/Gletscherhorn • J_sp, https://www.gipfelbuch.ch/tourenfuehrer/routen/id/1605/Nordwand/Gletscherhorn • Etter H, Reiss E, Gletscherhorn (3982 m), Die Alpen 1946, 38

Albrecht Gauss

SS

8.0h

1050m

Gletscherhorn (3983m)
Nordwand (Reiss-Etter-Jaun mit Variante im unteren Drittel)
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

SS

8.0h

1050m

29.04.2026
Albrecht Gauss
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen