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Routen Übersicht

Klettertour
05.10.2026CH - Graubünden

Drusenfluh (2830m)

Mangold

Wenige Anmerkungen, da gute Topos verfügbar: Die Route führt auf den Drusenfluh W-Gipfel (P. 2727), streng genommen nicht auf die Drusenfluh. SL1 schräg hoch auf den im Zustieg beschriebenen Brocken (L ist eine Art kleines Dach), dann über Platten, gleich relativ anspruchsvoll nach schräg L oben. Stand nach 50 m. SL2: waagrecht nach R queren (15 m). Direkt nach oben ist eine Kette der Felsprinzessin. Etwas weiter R davon ist die Champs Elysee. Mangold ist NOCH WEITER R. (wieder MG eingeritzt) SL6: Flaches Band (nicht sonderlich schuttig). Hier kann man die Routen bequem wechseln oder pausieren. Der Stand ist nicht am Oberende des Bands, sondern 5 m weiter oben (L, unsichtbar). Wenn man direkt unter dem gespaltenen Pfeiler steht klettert man nach L oben. Wo der plattige geschlossene Fels beginnt ist eine große Sanduhr und der Stand ist dann ums Eck, 1 m weiter. SL7 (cruxlänge, deutlich besser gesichert als die anderen Längen (3 m Bh Abstände in den schweren Passagen). Zunächst grauer Fels mit scharfen Schüppchen; nicht ganz trivial die richtige Linie und Griffe zu finden. Oben dann gelber sehr rauher Fels mit abschüssigen Leisten und Längskanten, die man anpiazzen kann (muss). SL8 Am ersten Türmchen L vorbei. Es geht unten oder oben. Orignal eher unten. Am nächsten Türmchen 2 Bh und sehr steil aber griffig nach oben. SL9 Anspruchsvolle Steilplatte. Man quert relativ weit nach R oben (bis an rechte Pfeilerkante, dann wieder etwas L und in Pfeilermitte hoch. Im schräg aufsteigenden Teil sind Bh Abstände weit und man muß versuchen die ein oder andere mobile Sicherung anzubringen. Ein Bh ist L in der Platte unter einem offensichtlichen Riss. (Tip: Man nimmt aber nicht den Riß, sondern steigt weiter R hoch). SL10 sieht relativ entspannt und gut gesichert aus. Es wird aber für den Vorsteigen nicht ganz einfach, da hier der Fels in der Mitte etwas splittrig ist (typische Rhätikon-Schichtplatten). Nach einer Steilpassage) zieht es nach L (interessanter Aufsteher) und dann im L-Bogen (! Haken links ums Eck nicht direkt sichtbar!) über eine echte Reibungsplatte zum Stand (unbequemer Hängestand auf der Platte). Stand vom vorletzten Haken nicht direkt anklettern, über dem Dächleich kommen keine Griffe, schlechte Sicherungsmöglichkeit und schwieriger Mantle (8-/8). SL11 Vom Stand 1m tiefer ca. 12m nach R queren (ziemlich einfach) bis zum ersten Bh. Nun absolut direkt nach oben, auch wenn es unmöglich und unlogisch aussieht. Wer 2 m groß ist fasst direkt den Henkel oben, andere müssen das anklettern. Ausweichen über rechts möglich aber Fels hier nicht 100% fest. Spannender Boulder über die Wulstkante (R-Bogen) und dann schöne Platte (nicht trivial). SL12 ziemlich einfach nach L oben über guten festen Fels bis zum Gipfelgrat. Es steckt ein Bh mitten in der Platte, eventuell ignorieren und links im riss was legen. Auf der Platte sind die zusätzlichen Sicherungsmöglichkeiten überschaubar (Friends in Wasserrinnen) und die Rillen steilen nach oben deutlich auf. Abstieg eigentlich besser als Abseilen (rauhe Platten laden zu Seilklemmern ein). Nordseitig den Führerangaben und Steinmännern folgen. Bei Nebel/Wolken, feuchtem Fels und schlechter Sicht aber nicht leicht zu finden.

Eberhard Reithmeier

6c

6.0h

500m

Drusenfluh (2830m)
Mangold
CH - Graubünden
Schweiz

6c

6.0h

500m

05.10.2026
Eberhard Reithmeier
CH - Graubünden
Wanderung
04.10.2026A - Salzburg

Hohe Fürleg (2943m)

Normalweg von der Rudolfshütte

Aufstieg Enzingerboden – Rudolfshütte Vom Parkplatz dem Wanderweg bzw. der Schotterstraße unterhalb der Bahn folgen. Nach etwa einem Kilometer am Grünsee entlang, dann steiler, teils in Serpentinen durch Zirbenwald und alpine Matten zur Rudolfshütte (rund 2–2,5 Stunden, etwa 850–910 hm). Einkehr im Berghotel möglich; Öffnungszeiten prüfen. Aufstieg Rudolfshütte – Hauptgipfel Von der Rudolfshütte westwärts kurz bergab zur Staumauer des Weißsees und diese überqueren. Dahinter beginnt der Hans- bzw. Johann-Gruber-Weg: Die erste Steilstufe wird mit Leitern und Seilsicherungen überwunden. Oberhalb wird das Gelände flacher; über Gletscherschliffplatten (Steinböcke häufig) geht es gemütlicher weiter, mit Blick auf Granatspitze und Stubacher Sonnblick.Nach dem Eisbodensee wird es wieder steiler. Je nach Jahreszeit liegen hier harte Schneefelder; Grödel oder Steigeisen sind oft sinnvoll. Um etwa 2.700 m erreicht man den Gletscherrand des Sonnblickkeeses. Der weitere Weg bleibt rechts des Gletschers im Fels- und Blockgelände und führt gletscherfrei durch die Südflanke. Über eine Scharte bzw. den Südhang und zuletzt über einige Felsblöcke (leichte Blockkletterei, kaum ausgesetzt) zum Hauptgipfel mit Kreuz.Markierung und Wegweiser Richtung Hohe Fürleg / Hochfürleg beachten. Am Regenmesser bzw. in der Senke südlich des Weißsees zweigt die Route zu Stubacher Sonnblick und Granatspitze ab; für die Fürlegg hält man nordwärts bzw. rechts vom Gletscher.

Hänse

T 4

5.0h

Hohe Fürleg (2943m)
Normalweg von der Rudolfshütte
A - Salzburg
Österreich

T 4

5.0h

04.10.2026
Hänse
A - Salzburg
Hochtour
04.10.2026CH - Zentralschweiz

Bristen (3072m)

Westgrat ab Meitschligen

Links vor der Brücke in Meitschligen, vor der Bushaltestelle Fahrtrichtung Gurtnellen auf 648m, hat es Parkmöglichkeiten. Von dort geht man etwa 300m nach Meitschligen hoch und biegt nach der Materialseilbahn rechts, auf den unmarkierten aber gut erkennbaren Bergpfad nach Bristenberg 1’389m ab. Bei Bristenberg geht man etwa 150m östlich und biegt rechts ab auf einen unmarkierten aber gut erkennbaren Bergpfad, welcher zu ein paar Ruinen bei P1665 führt. Ab hier gibt es weder Pfad noch Spuren, weglos muss sich das Durchkommen durch Gestrüpp, Farn und Legeföhren, richtung Bockeggen erkämpft werden. Der Aufstieg über den Westgrat erfolgt anfänglich über Steilgras dann schuttig und z.T sehr brüchig meist in der Nordflanke, aber in Gratnähe (meist 1-2er, je nach Routenwahl teils kurz 3er Kraxelei). Erst etwa 200m vor dem Gipfel geht man am Grat und erreicht den Bristen 3’073m bei leichter Kletterei in griffigem Fels. Eine genauere Routenbeschreibung kann dem GPS-Track entnommen werden. Der Abstieg erfolgt über den Nord-Ostgrat, am Bristenhüttli vorbei bis Blacki auf 1’886m. Von dort führt ein nicht markierter, aber gut erkennbarer Pfad, quer durch die Nordflanke nach Bristenberg und weiter hinunter nach Meitschligen zum Parkplatz. 20 Km, Gesamtanstieg 2’535 Höhenmeter, Gehzeit ohne Pausen 9-13 Std.

Jonas B

WS +

13.0h

2535m

Bristen (3072m)
Westgrat ab Meitschligen
CH - Zentralschweiz
Schweiz

WS +

13.0h

2535m

04.10.2026
Jonas B
CH - Zentralschweiz
Hochtour
03.10.2026CH - Graubünden

Piz Varuna (3453m)

Von Alp Grüm über Val da Canton, Ost-/SO-Flanke und S-Grat zum Piz Canton und über den N-Grat zum Gipfel des Piz Varuna

Erstbegeher eines Teils der Route: E.L. Strutt, Joseph Pollinger im Abstieg, 9. Juli 1909, vom Piz Varuna über den NNO-Grat zum Sattel südlich des Piz Canton und zum Piz Canton und nach W auf den Vadret da Varuna (Clubführer durch die Bündner Alpen, V. Bd., 2. Aufl., Berninagruppe, verfaßt von M. Kurz, Revision der 2. Aufl. H. Tgetgel, 1954/1955). Aktualisierte Routenbeschreibung (Albrecht Gauss) Von Alp Grüm (2091 m, RhB-Station) unterhalb des Hotels auf dem markierten Wanderweg Richtung Cavaglia auf die S-Seite des Lagh da Palü (Palü I, 1923 m) hinunter, in dem man beim Abstieg in der 3. Kehre den markierten Wanderweg nach S weiterverfolgt und ca. 50 m südlich am Agriturismo Alpe Palü vorbeigehend das Seeufer bei „Palü I“ erreicht. Wegen eines Erdrutsches im August 2023 war der südliche Wanderweg vom Lagh da Palü zum Lagh da Caralin vorübergehend gesperrt. Laut aktueller digitaler Landeskarte (https://map.geo.admin.ch, Optionen "Wanderwege" und "Sperrungen Wanderwege" anklicken; Zugriff 03.08.2025) gibt es eine neue Wegführung. Der neue Weg führt vom SW-Ende des Lagh da Palü unterhalb von Laras da Palü anfangs kurz Richtung SSW im Wald aufwärts, verläuft dann durch zwei Wiesenabschnitte nach W und steigt im weiteren Verlauf wieder im Wald Richtung WSW an, um bei ca. 2055 m in den alten Weg zu münden (s. letzte Kartenskizze in den Bildern). Weiter in Richtung Lagh da Caralin bis zum P. 2291 m, wo der Wanderweg zum Lagh da Caralin nach links in Richtung S ins Val da Canton verlassen wird. Jetzt weglos die beiden östlichen Bäche bei ca. 2370 m in südöstlicher Richtung überschreiten und die kleinen Felsabbrüche rechts (westlich) liegen lassen auf die Ebene beim Mot da la Gera hinauf, wobei das Ziel ist, etwas westlich vom höchsten Punkt 2593 m und ca. 150 m westlich vom Lagh dal Cantun anzukommen. Von der Hochfläche wenige Meter Richtung W auf ein Blockfeld hinab und dann jenseits westlich den O-Hang des Piz Canton schräg nach S hinauf, wobei man immer wieder Rasenschrofen nutzen und unangenehmes Geröll vermeiden kann. Dabei umgeht man die Felsabbruchzone oberhalb von ca. 2630 m und oberhalb von 2760 m jeweils südlich und südlich von dem Bach, der von den Gletscherresten des Vadret da Canton herabfließt. Die bei diesem Anstieg südöstlich liegende Bocchetta da Canton (2692 m) wird nicht berührt, da man ca. 100 m nördlich des Grates aufsteigt, der von der Bocchetta sich in Richtung O-Flanke des Piz Varuna hinaufzieht. Ab ca. 2840 m wendet man sich nach rechts (W bzw. WNW) und erreicht so das anfangs recht flache Restfirnfeld des Vadret da Canton. Schräg rechts ansteigend über das Firnfeld bis an den Fuß (ca. 2980 m) des unteren Felspfeilers des OSO-Grates des P. 3220 m. Von dort je nach jahreszeitlicher Ausaperung z. T. über Blöcke, Gletscherreste oder Schnee aufwärts bis man nach rechts (N) auf den flachen Absatz des OSO-Grates des P. 3220 m in einer Höhe von ca. 3050 m ausqueren kann. Nun über den OSO-Grat auf Pfadspuren aufwärts (mehrere Steinmännchen) bis man in einer Höhe von ca. 3150 m horizontal nach rechts (N) in eine kleine Scharte queren kann, die nordöstlich vom P. 3220 m bzw. direkt südlich des P. 3147 m in dem den Piz Canton und Piz Varuna verbindenden N-Grat liegt. Lässt man den Piz Canton aus, verfolgt man über Felsstufen den OSO-Grat des P. 3220 m weiter und kommt, leicht links (östlich) des obersten Felsaufbaus haltend, auf den P. 3220 m. Zusätzliche Besteigung des Piz Canton: Von der o.g. Scharte im N-Grat des Piz Varuna bzw. S-Grat des Piz Canton in ca. 10–15 min ganz leicht fast immer auf dem Grat bleibend Richtung N, dabei den P. 3147 m überschreiten, mit etwas Höhenverlust zum Gipfel des Piz Canton (3110 m) (größerer Steinmann mit Stange). 4 ½ h von Alp Grüm inkl. Pausen. Dann wieder auf demselben Weg über den Grat zurück in die Scharte nordöstlich vom Felsaufbau des P. 3220 m. Auf der linken (O) Seite des Felsaufbaus aufsteigend erreicht man über leichte Felsen den P. 3220 m. Vom P. 3220 m verfolgt man den flachen und breiten Grat ca. 20 Höhenmeter hinab in eine kleine Scharte, von der man etwas rechts (W) des N-Grates des Piz Varuna auf Schnee/Firn bis zu einer kurzen Felsstufe aufsteigt. Diese wird rechtshaltend überwunden. Oberhalb erreicht man über Geröll bald den Firngrat (ggf. Wächten!), der an den Fuß des letzten Felsaufschwungs führt (bei ungünstigen Verhältnissen ggf. Steigeisen und/oder Eisgerät hilfreich). Direkt am Ende des Firngrates ersteigt man eine ca. 4 m Felsstufe (I-II), an deren oberem Ende eine Abseilschlinge über einem Block liegt. Weiter über Stufen, z. T. auch etwas auf der linken Seite des NNO-Grates vollends leicht zum Gipfel. Alternativ kann man am Fuß der o.g. Felsstufe auch ca. 30 m horizontal nach links (O) zum SO-Grat queren und über diesen über Pfadspuren den Gipfel erreichen. Abstieg wie Aufstieg, wobei der Abstieg vom Gipfel über die o.g. Alternative über den obersten Teil des SO-Grates mit anschließender Querung zurück zum N-Grat an den Fuß der Felsstufe am letzten Gipfelaufschwung leichter ist. Zur potentiellen Abstiegsoption von der Scharte unterhalb des P. 3220 m nach Nordwesten s. Gipfelbuch.ch/Tourenführer/Piz Canton. Ergänzung von Bergrider zum Abstieg: Eine andere Option ist die steile S-Rinne, nach der man via Pass da Canfinal (2625 m) nach Cavaglia, Cadera oder Poschiavo kommt. Diese S-Rinne ist auf der Skitourenkarte eingezeichnet. Im Sommer ist hier ein Abstieg aufgrund des losen Kieses, Schutts und Gerölls sinnvoller als ein Aufstieg! Bei zusätzlicher Besteigung des Piz Canton ca. 6 h inkl. Pausen zum Gipfel, 1750 Höhenmeter inkl. Gegenaufstieg zur Alp Grüm auf dem Rückweg. Anmerkung Hermon zur Begehung am 28.10.26: Der Gletscher in der Ostwand hat sich in zwei mit Schutt bedeckte Toteisgletscher separiert. Eisgeräte braucht es dort höchstens im Frühjahr, wenn der Firn bockhart gefroren ist. Eis ist kaum wo zu sehen. Auf genau 3000 müM hat es eine todsichere, letzte Wasserstation mit reichlich Wasser. Ab hier, 100m östlich (rechts) leicht aufwärts querend sind die ersten Steinmannlis auszumachen. Ab Höhe 3100 kann leicht östlich (rechts) steigend auf recht losem Geröll die Scharte vor dem Piz Canton erreicht werden, 5 Minuten vor dessen Gipfel.

Bergrider

WS -

6.0h

1750m

Piz Varuna (3453m)
Von Alp Grüm über Val da Canton, Ost-/SO-Flanke und S-Grat zum Piz Canton und über den N-Grat zum Gipfel des Piz Varuna
CH - Graubünden
Schweiz

WS -

6.0h

1750m

03.10.2026
Bergrider
CH - Graubünden
Klettertour
01.10.2026CH - Graubünden

Il Corn (3136m)

Ostgrat

Beschreibung: Albrecht Gauss Der Ost Grat des Il-Corn weist 3 Aufschwünge („Türme“ [laut H.P.C]) auf, denen am Ende noch der Gipfelblock folgt. Die Felsen (gneisartiger Granit) am O-Grat (genauer ONO-Grat) sind recht fest. Der 1. Grataufschwung („1. Turm“) westlich der Scharte beim P. 3105 m im O-Grat wird am besten rechts (N) umgangen. Der folgende 2. Grataufschwung („2. Turm“) ist weniger hoch und wird direkt an der Kante erstiegen (II). Nach einer flachen Gratpassage mit größeren Blöcken folgt ein 3. Grataufschwung („3. Turm“). Dieser ist höher und steiler als die vorigen. Die Routenfindung ist auf Anhieb nicht ganz klar, zumal keine signifikanten Begehungsspuren zu finden sind (Stand 21.09.2026). Dieser „3. Turm“ wird sehr wahrscheinlich am besten etwas links der Kante auf der SW-Seite erstiegen, wozu man am Fuß des Turms wenige Meter nach links quert und in einem Riss hochklettert. Haken konnten am 21.09.2026 an dieser Stelle wie auch am ganzen O-Grat nicht entdeckt werden. Die Stelle ist ggf. mit Klemmkeilen/Friends, im Risssystem unterhalb platziert, abzusichern. Die Schwierigkeiten erscheinen auf den ersten Blick recht hoch. Man kann aber an der Stelle, wo der Riss überhängend wird, etwas nach links queren und dann wieder hochsteigen (kurze exponierte Passage, mindestens III+ [3b], guter Griff, aber nur kleine Tritte) und erreicht links des höchsten Punkts des Turms wieder gute Haltegriffe. Dort oben befand sich am 21.09.2026 eine alte Abseilschlinge, die beim Abstieg für das Abseilmanöver (ca. 12 m Abseilen) ergänzt wurde. Eine zeitaufwendigere alternative Möglichkeit ist, am Fuß des „3. Turms“ an einem Felskopf ca. 12 m nach N auf ein Band abzuseilen oder abzuklettern und in einem kaminartigen Riss auf den „3. Turm“ hochzuklettern (III, etwas leichter als die o. g. Route). Vom „3. Turm“ sieht man jetzt den letzten Gipfelaufschwung (Gipfelblock), dessen Basis man nach einer kurzen einfachen Flachpassage dem Grat entlang erreicht. Der Gipfelblock ist nur wenige Meter hoch, weist aber eine letzte exponierte, aber leichtere Schlüsselstelle auf. Man steigt direkt über die Kante auf Reibung hoch (nur kleine Griffe und Tritte) und erreicht nach wenigen Metern den Gipfelsteinmann. Am oberen Kantenende des Gipfelblocks fand sich eine alte Abseilschlinge, die auch am 21.09.2026 ergänzt wurde. Die Notation im SAC-Führer (Condrau B et al, Clubführer Bündner Alpen 10, Mittleres Engadin, Puschlav, 1984) zum O-Grat („Man überklettert den Blockgrat ohne besondere Schwierigkeiten bis zum Steinmann“) scheint untertrieben und somit nicht passend. Bei Block- und Geröllhaldenallergie nicht zu empfehlen, da die oberen 350 Höhenmeter zur Scharte vor dem O-Grat durchwegs in z. T. instabilem grobblockigem Geröllgelände verlaufen. Im Rahmen einer Skitour im Winter ist die Begehung des O-Grates des Il Corn nur erfahrenen Alpinisten mit Kletterfinken anzuraten. Zeit: vom Bhf. Samedan zum Gipfel ca. 5,5 h ohne Pausen. Abstieg wie Aufstieg zurück zur Scharte in der Nähe des P. 3105 m mit Abseiloptionen am Gipfelblock und am „3. Turm“. Der weitere Abstieg erfolgt am besten entlang des Aufstiegs über die Geröllflanke im N vom P. 3105 zu dem Findling (großer Block, in der LKS eingezeichnet) auf dem Plateau auf ca. 2888 m. Von dort links i. S. des Abstiegs am Findling vorbei, eine Erhebung links umgehen und dann auf z. T. feinerem Schotter und Tierspuren nach an den Rand der großen Moräne am NW-Fuß des Il Corn. Man steigt auf der Moräne noch etwas nach SW bis man unten das Plateau beim P. 2747 m sieht, welches das nächste Ziel darstellt. Wenn man linkshaltend weiter quert, nimmt die Steilheit der Geröllhalde etwas ab, so dass man als Zwischenziel bei der absteigenden Querung eine Abflachung ca. 130 m südlich des P. 2747 m anpeilt. Hat man das Plateau beim P. 2747 m erreicht, ist die letzte Geröllnuss geknackt und man kann fast durchgängig auf Rasenhängen den Wanderweg Richtung Fuorcla Val Champagna in einer Höhe von ca. 2568 m erreichen, wo dieser das von O herabfließende Bächlein quert. Von dort auf dem Wanderweg zur Chamanna Val Champagna (2378 m) und immer der Ova da Val Champagna entlang (zuerst rechts dann links des Bachs) hinab. Dabei beim P. 1987 m nicht zur Alp Chantaluf hinüber, sondern weiter abwärts, bald auf dem sehr steilen Fahrweg, nach Chuoz Dadour in den Talboden bei Gravatscha. Dort nach links abbiegen, auf dem Sträßchen rechts am Restaurant vorbei Richtung W, dabei Flaz und Inn überquerend und die Straße nach Bever/La Punt unterquerend und dem Inn auf einem Fußweg auf seiner rechten (W) Seite entlang zurück in die Unterführung am Bhf. Samedan. Karten LKS, 1:25.000, Bl. 1257 St. Moritz bzw. https://map.geo.admin.ch Literatur Condrau B, Candinas W, Clubführer Bündner Alpen 10, Mittleres Engadin / Puschlav, Verlag des SAC, 2. Auflage 1984

Albrecht Gauss

3b

5.5h

1440m

Il Corn (3136m)
Ostgrat
CH - Graubünden
Schweiz

3b

5.5h

1440m

01.10.2026
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Wanderung
01.10.2026CH - Graubünden

Corn Vadret (3168m)

Überschreitung des Corn Vadret - von Punt Muragl nach Samedan

Routenbeschreibung: Albrecht Gauss Die Höhenkote 3168 m ("Corn Vadret") im OSO vom Il Corn (3136 m) bzw. im N vom Piz Vadret (3199 m) wird als nördlichste Erhebung der 3 Spitzen der Vadretgruppe eingeordnet. "Corn Vadret" ist laut V. Eggenberger (Skitouren Graubünden Süd, SAC-Verlag, 2020) "eine touristische Bezeichnung für die Höhenkote 3168 m zwischen Il Corn und Piz da las Sterlas". Von Punt Muragl (1737 m) (Bushaltestelle bzw. Station der RhB, wobei letztere südwestlich jenseits des Flaz liegt) zunächst auf Teerstraße rechts der Zahnradbahn nach Muottas Muragl durch ein Neubaugebiet zu P. 1785 m gerade aufwärts. Knapp 100 m nach dem P. 1825 m verlässt man den inzwischen geschotterten Weg rechts haltend und steigt auf diesem zur Alp Tegia Muragl (2092 m) auf, wo man in Höhe der Alp über eine Brücke den Bach nach links überschreitet. (Der Weg zum Schafberg führt an dieser Verzweigung nicht über die Bachbrücke, sondern nach rechts in den Wald hinauf.) Ca. 60 m oberhalb der Alp kommt erneut eine Aufzweigung, wo man nicht nach links Richtung Muottas Muragl, sondern nach rechts (O) zur Alp Margun (2344 m) aufsteigt. (Ein Holzschild zeigt in diese Richtung.) Von der Alp weiter im Val Muragl taleinwärts bis zur Wegteilung, wo man sich nicht rechts (S) Richtung Schafberg wendet, sondern links (SO) am Hang entlang zum Lej Muragl (2714 m) aufsteigt. Vom NW-Ende des Sees auf markiertem Wanderweg in die Fuorcla Val Champagna (ca. 2803 m). Der Weg biegt dort nach SO ab, führt über den Kamm nach SO bis auf eine Höhe von 2811 m und am Ende zur Senke bei 2806 m. Von hier Richtung Val Champagna/Samedan auf dem markierten Weg bis ca. 2760 m absteigen, wo man diesen nach rechts (NO) verlässt und weglos auf einer kleinen Abflachung in Richtung einer Rinne quert. Man steigt an der rechten (S) Seite der Rinne so weit hoch bis man nach links Richtung O auf ein Geröllplateau (ca. 2820 m) im SSW von Il Corn queren kann. Von dort in Richtung O-Seite der großen Geröllhalde mit z. T. massigen Blöcken, die von der NW- resp. SW-Flanke von Piz Sterlas resp. Corn Vadret eingerahmt wird. Im oberen Teil auftauchende felsige Absätze (in der LKS nicht dargestellt) umgeht man in relativ steilem Gelände rechts (i. S. des Aufstiegs) und steigt dann am besten bis zum Fuß des nördlichen Teils der Westwände des Piz Sterlas N-Grates auf (T3-4). Am Fuß dieser Felsen linkshaltend hochsteigend erreicht man eine Scharte (ca. 3136 m) im Verbindungsgrat zwischen Corn Vadret (3168 m) und Piz Sterlas (3176 m), der in N-S-Richtung verläuft. Von der Scharte über den S-Grat in wenigen Minuten zum pompösen Gipfelsteinmann des Corn Vadret (T3). Statt von Punt Muragl aufzusteigen, kann man auch von Samedan Bhf. (1705 m) durch das das Val Champagna auf dem markierten Wanderweg, der zur Fuorcla Val Champagna führt (s. https://www.gipfelbuch.ch/routen/19537-il-corn3136m-ostgrat), bis auf ca. 2730 m aufsteigen. Dort verlässt man den Wanderweg Richtung O und steigt weglos über den Geröllhang südlich von Grevas Val Champagna auf das o. g. Geröllplateau bei ca. 2820 m. Abstieg Am einfachsten Richtung N und zwar dem WNW- bzw. später W-Grat entlang (T3-4) (und nicht direkt nach N über die Geröllflanke, die in der LKS viel flacher – als realiter empfunden – eingezeichnet ist). Steileren Absätzen kann man rechts des Grats (N) ausweichen und kommt so in eine Scharte (ca. 3096 m), etwas unterhalb von P. 3105 m, am Fuß des O-Grates von Il Corn (3136 m). Il Corn kann man von dort über seinen O-Grat besteigen (s. https://www.gipfelbuch.ch/routen/19537-il-corn3136m-ostgrat). Von der Scharte Richtung N hinab, zuerst etwas rechts haltend (i. S. des Abstiegs), dann am Fuß der NO-Flanke des Il Corn entlang bis diese am nördlichen Ende in Felsen abbricht. Hier wendet man sich wieder nach rechts und steigt am Ende mehr oder weniger gerade auf das Geröllplateau (ca. 2888 m) mit dem Findling (großer Block, in der LKS eingezeichnet), westlich der Fuorcla Burdun, ab. Von dort links i. S. des Abstiegs am Findling vorbei, eine Erhebung links umgehen und dann auf z. T. feinerem Schotter und Tierspuren nach an den Rand der großen Moräne am NW-Fuß des Il Corn. Man steigt auf der Moräne noch etwas nach SW bis man unten das Plateau beim P. 2747 m sieht, welches das nächste Ziel darstellt. Wenn man linkshaltend weiter quert, nimmt die Steilheit der Geröllhalde etwas ab, so dass man als Zwischenziel bei der absteigenden Querung eine Abflachung ca. 130 m südlich des P. 2747 m anpeilt. Hat man das Plateau beim P. 2747 m erreicht, ist die letzte Geröllnuss geknackt und man kann fast durchgängig auf Rasenhängen den Wanderweg Richtung Fuorcla Val Champagna in einer Höhe von ca. 2568 m erreichen, wo dieser das von O herabfließende Bächlein quert. Von dort auf dem Wanderweg zur Chamanna Val Champagna (2378 m) und immer der Ova da Val Champagna entlang (zuerst rechts dann links des Bachs) hinab. Dabei beim P. 1987 m nicht zur Alp Chantaluf hinüber, sondern weiter abwärts, bald auf dem sehr steilen Fahrweg, nach Chuoz Dadour in den Talboden bei Gravatscha. Dort nach links abbiegen, auf dem Sträßchen rechts am Restaurant vorbei Richtung W, dabei Flaz und Inn überquerend. So umgeht man den Flugplatz nördlich. Dann unterquert man die Straße Richtung Zernez und gelangt auf einen Fußweg, der dem Inn entlang auf dessen rechter (W) Seite zurück zum Bhf. Samedan führt. In Höhe des Bahnhofs kann man auf einem kleinen Weg die Gleisunterführung erreichen, die direkten Zugang zu den Bahngleisen ermöglicht. Schwierigkeit: T3-4 Karte: LKS, 1:25.000, Bl. 1257 St. Moritz Literatur: • Clubführer Bündner Alpen, Band X, Mittleres Engadin und Puschlav, Condrau B, Verlag des SAC, 1984 • Skitouren Graubünden Süd, Eggenberger V, SAC-Verlag, 2020

Albrecht Gauss

T 4

1480m

Corn Vadret (3168m)
Überschreitung des Corn Vadret - von Punt Muragl nach Samedan
CH - Graubünden
Schweiz

T 4

1480m

01.10.2026
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Wanderung
30.09.2026CH - Walliser Alpen

Col Collon (3069m)

Von Arolla

Von der Endstation Arolla Poste folgt man der Strasse kurz abwärts bis zur letzten Haarnadelkurve. Hier weist ein blau-weisser Wegweiser einem Fahrsträsschen entlang geradeaus nach Süden, vorbei an einer Werkseilbahn und einer grossen Pumpstation der Kraftwerke Grande-Dixence. In der Nähe der Wasserfassung leitet eine Brücke über die Borgne d' Arolla (Pt. 2089). Auf deren östlicher Seite steigt der Weg - neu nach Süden ausholend, weil der Torrent de Bertol die Moräne so stark durchfressen hat, dass die alte Route nicht mehr begehbar ist - recht steil an und führt auf spärlichen Wegspuren die Innenseite der Moräne empor. Hat man die Moränenkante erreicht, steigt man direkt weiter aufwärts Richtung Plans-de-Bertol. Die ehemalige Route der Moränenkante entlang direkt nach Süden Richtung Haut Glacier d' Arolla ist schon seit Jahren gesperrt. Nach dem kurzen weiteren Aufstieg Richtung Plans-de-Bertol (rot-weiss markiert) gabelt sich der Weg. Nicht nach links Richtung Cabane de Bertol weitergehen, sondern rechterhand - mit einigen Ketten versehen - zu einem namenlosen kleinen Pass östlich von Pt. 2616. Im Abstieg Richtung Gletscher verliert man auf noch gutem Weg etwa 80 Höhenmeter. Man folgt auf undeutlicher werdenden Wegspuren dem Gletscherbach an Schwemmebenen vorbei (Steinmänner). Direkt vor dem Gletscher weisen Steinmänner im steilen Moränenschutt nach links hoch, und man erreicht den am Zungenende schuttbedeckten Haut Glacier d' Arolla aktuell (Ende Juli 2026) ohne besondere Probleme. (Wer unten bleibt, sieht sich bald einer steilen Eiswand gegenüber.) Auf dem Gletscher (auch wenn zu Beginn fast nicht als solcher erkennbar) Achtung auf verdecktes relativ steiles Eis unter den Steinen - ein Ausrutscher kann sehr unangenehm sein. Man folgt der Moräne in südlicher Richtung aufwärts, hält sich aber bald an den westlichen Gletscherrand. Variante: Falls es gelingt, den Gletscherbach zu überschreiten (kann im Hochsommer sehr schwierig sein), kann man bereits vor dem Gletscher auf die westliche Talseite wechseln und mehr oder weniger dem Glet-scherrand aufwärts folgen, bis man wieder auf die andere Route trifft (vgl. nachfol-gend). Bald kann man den Gletscher ziemlich bequem nach rechts (Westen) verlassen und folgt der Innenseite der Moräne schräg nach Süden an-steigend – eine Geländeverflachung auf ca. 3000 m ü. M. anvisierend. Im Moränenschutt trifft man im Idealfall hier und da auf einen unscheinbaren Steinmann oder Reste ehemaliger Markierungsstangen, muss sich aber im wesentlichen selbst orientieren können. Im Idealfall findet man noch vor dem Bach längere Reste des einstigen Weges. Den Abfluss des vom Col de l' Evêque herabfliessenden Gletschers überschreitet man auf einer Höhe von ca. 2900 m. Richtung Süden erreicht man z.T. moränenbedeckte Felsbuckel, wo wieder gut sichtbare Wegspuren einsetzen. Ab hier kann man die Route bis zum kleinen Gletscher direkt unter dem Pass kaum noch verfehlen (deutliche Wegspuren, Steinmänner). Kurz unterhalb des Passes betritt man abermals das Eis, steigt wenige Minuten Richtung Südwesten aufwärts und erreicht nach Süden abdrehend den Pass (mit Wegweiser versehen). Selbst dieser obere Gletscherabschnitt ist im Spätsommer meist praktisch vollkommen schneefrei. (Ich habe hier übrigens auch bei vollständiger Ausaperung nie eine Spalte entdeckt, sodass man heutzutage wirklich auf ein Seil verzichten kann. Im Juli 2022 war kurz vor dem Pass ein Schmelzwasserbach bis zu ca. 1 m tief ins Eis eingeschnitten - würde man bei Neuschnee hier einbrechen, könnte das erschreckend wirken, wenn man glaubte, in eine Spalte zu stürzen.) Kommt man vom Refuge des Bouquetins, quert man den Haut Glacier d' Arolla Richtung Südwesten zur Moräne nordöstlich von La Vierge. Hier sind bei genauer Betrachtung spärliche Steigspuren erkennbar, die eine Rampe von Süden nach Norden bilden (Stand: Juli 2022). Dieser Rampe folgt man überraschend bequem aufwärts und erreicht nach kurzem Aufstieg südlich des Gletscherbachs die z.T. moränenbedeckten Felsköpfe auf etwa 3000 m ü. M., wo die Route sehr offensichtlich wird.

heinz67

T 5

5.0h

1050m

Col Collon (3069m)
Von Arolla
CH - Walliser Alpen
Schweiz

T 5

5.0h

1050m

30.09.2026
heinz67
CH - Walliser Alpen
Wanderung
30.09.2026CH - Walliser Alpen

Col Collon (3069m)

Von Prarayer (Valpelline)

Vom Rifugio Prarayer folgt man nur ganz kurz dem Strässchen Richtung Stausee, um bei einem Brunnen mit Felsblock die Wasserleitung zu erreichen, der man - meist flach, mit einem kurzen steilen Aufstieg - bis zur Alp Praz Mondzou dèsot (2070 m) folgt. Von hier geht der Weg über eine Brücke und danach kurz im Lärchenwald aufwärts und steigt dann in offenem Gelände bis zu einer nächsten Wasserleitung an, der man kurz bis zur Alp Grand Oren entlanggeht. Nun folgt der gut ausgebaute Weg einigermassen dem Bach, den er bei den Ruinen der Alp La Garda (2211 m) überschreitet. An den Hängen unter der Becca Vannetta gewinnt man weiter an Höhe, wobei des Gelände zunehmend steiniger wird. Die Moräne des Glacier d' Oren Sud drängt Weg und Bach ganz an den Ostrand der Tales, das Comba d' Oren genannt wird. Nach einem flachen Abschnitt (Plan du Gan) gilt es, eine felsdurchsetzte Steilstufe zu überwinden. Der Weg ist hier mit zahlreichen künstlichen Tritten und einigen Fixseilen ausgerüstet. Auf einer Höhe von 2700 m führt eine Brücke über den Bach; hier rücken Passhöhe und Rifugio Nacamuli ins Blickfeld. Im Schutt folgt der gute Weg zunächst recht flach dem Bach, um dann nach links steiler anzusteigen. Das Rifugio Nacamuli lässt man links liegen und gelangt in einer längeren horizontalen Hangtraverse unter den Pass. Das Moränengelände wird steiler. Kurz vor der kleinen Pass-Hochebene wird eine Felsstufe durch geschickte Wegführung elegant überwunden (kurze Fixseile), bevor man einen kleinen See und die Passhöhe erreicht. Die Route ist durchgehend gut markiert und leicht zu finden.

heinz67

T 4

3.5h

1000m

Col Collon (3069m)
Von Prarayer (Valpelline)
CH - Walliser Alpen
Schweiz

T 4

3.5h

1000m

30.09.2026
heinz67
CH - Walliser Alpen
Wanderung
30.09.2026CH - Walliser Alpen

Col de Crête Sèche (2896m)

Von Süden (aus dem Valpelline bzw. von Rifugio Crête Sèche)

Den Anfang bildet der Aufstieg zum gleich-namigen Rifugio, der etwa 2½ Std. in Anspruch nimmt. Er beginnt Dzovenno, wo es auch etliche Restaurants und Übernachtungsgelegen-heiten hat. Fast vis-à-vis der Pizzeria Lac Lexert zweigt der Weg im spitzen Winkel von der Strasse ab. Er ist als Wanderweg Nr. 2 gelb markiert und führt die südostwärts gerichteten Hänge recht steil und oft im Zickzack aufwärts, immer wieder Alpsträsschen kreuzend. Ein längerer Abschnitt auf einem Strässchen drängt die Wandernden nach Osten ab (der in der Landeskarte der Schweiz eingezeichnete Weg direkt der Moräne entlang scheint nicht wirk-lich zu existieren). Kurz vor der Alp Berrier (2198 m) biegt man nach links auf einen Wanderweg ab (Wegweiser). Dieser quert den Hang in westlicher Richtung aufsteigend und erreicht kurz unterhalb des Rifugio die Moräne, der man steil aufwärts folgt. Vom Rifugio Crète Sêche führt der Weg in nahezu gleicher Richtung talaufwärts gegen Norden. Bald wird das Gelände geröll- und block-durchsetzt, und man muss gut auf die Markierungen achten. Rechts am Bivacco Franco Spataro vorbei hat man eine steilere Stufe zu überwinden und erreicht dann den Boden „Plan de la Sabla“ (wo man oft auf Steinböcke trifft). Der markierte Pfad überquert diese Ebene, bis an ihrem Nordwestrand an einem Felsblock eine Weggabelung angeschrieben ist: Nach links würde es Richtung Mont Gelé gehen; zum Col de Crête Sèche geht es nach rechts. Die Blockhalde sieht nicht eben einladend aus, doch ist die Route meist recht gut zu begehen und das lose Gestein meist durchaus gutartig. In einem Bogen nach rechts überschreitet man einen Moränenrücken bei Pt. 2751, und über einen letzten Steilhang erreicht man die Passhöhe, wo die blau-weisse Schweizer Markierung einsetzt.

heinz67

T 4

3.5h

1400m

Col de Crête Sèche (2896m)
Von Süden (aus dem Valpelline bzw. von Rifugio Crête Sèche)
CH - Walliser Alpen
Schweiz

T 4

3.5h

1400m

30.09.2026
heinz67
CH - Walliser Alpen
Wanderung
30.09.2026I - Valle d'Aosta

Col de Vessonaz (2783m)

Abstieg ins Valpelline

Die Nordseite besteht zunächst aus feinem Schutt, den der gut ausgebaute Weg in ständigem Zickzack überwindet. Eigentlich auf Niveau T3 ausgebaut, weist er wegen Erosion jedoch einige etwas unangenehm steile Stellen auf. Weiter unten zieht sich der Weg auf stabilerem Grund zwischen felsigen Steilstufen in den Talkessel der Alp Arp Damon (2206 m). Von hier könnte man optional das Nachbartal Comba de Verdonaz über den Col de Chaz Sèche (2524 m) oder Col de Vamea (2590 m) erreichen. Will man direkt ins Valpelline absteigen, wendet man sich bei Arp Damon nach rechts. Der gut ausgebaute Weg überwindet eine felsige Stufe und folgt dann mehr oder weniger dem Torrent de Vessonaz. Im wilden Tal gehen oft Murgänge und Lawinen nieder, was auch dem Weg in seinem weiteren Verlauf immer wieder anzuspüren ist. Auf etwa 1900 m, kurz nach der Alp von Arp Vieille, wechselt man die Bachseite und betritt bereits stellenweise Wald. Die unterste Schlucht der Comba Vessonaz überwindet man hoch über dem Bach im Wald steil nach Westen querend und erreicht den Talgrund des Valpelline bei Pt. 1359, wo die Ponte della Betanda, eine 1688 erbaute historische Brücke, die Schlucht des Buthier in beachtenswerten 54 m Höhe überwindet. Nach der Brücke folgt man dem Wanderweg kurz gegen Westen, um danach auf der einen oder anderen Variante (Wegweiser beachten) aufsteigend die Ortschaften Oyace, Closé oder Dzovenno zu erreichen. Bis nach Dzovenno ist man von der Ponte della Betanda durch schöne Föhrenwälder und beim Lac Lexert (1552 m) vorbei durchaus nochmals ca. ¾ Std. unterwegs.

heinz67

T 3

4.0h

1400m

Col de Vessonaz (2783m)
Abstieg ins Valpelline
I - Valle d'Aosta
Italien

T 3

4.0h

1400m

30.09.2026
heinz67
I - Valle d'Aosta
Wanderung
30.09.2026D - Oberbayern West

Südliche Riffelspitze (2262m)

Rundtour ab Hammersbach über Riffelscharte zum Eibsee

Hammersbach – Stangensteig – Höllentalangerhütte – Riffelscharte – Eibsee. Anspruchsvolle Überschreitung im Zugspitzmassiv. Ca. 14–15 km, rund 1.450–1.500 Hm Aufstieg und 1.250–1.300 Hm Abstieg. Reine Gehzeit meist 6–7,5 Std., mit Pausen eher 7–9 Std. Schwierigkeit: schwarzer Bergsteig / T3/4. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig, einzelne Seilsicherungen, kein richtiger Klettersteig.Aufstieg Von Hammersbach (ca. 770 m) dem Weg zur Höllentalklamm folgen. Kurz vor der Eingangshütte rechts auf den Stangensteig. Schmaler, teils ausgesetzter Pfad hoch über der Klamm, an heiklen Stellen mit Seil. Highlight ist die hohe Brücke über die Schlucht. Danach wieder Abstieg ins Tal und weiter zur Höllentalangerhütte (ca. 1.380 m, 2–2,5 Std.). Nach der Hütte Richtung Zugspitze. Am Talschluss rechts abzweigen zur Riffelscharte (nicht zum Brett/Leiter und Höllentalferner). Zuerst unscheinbarer Steig, dann steiler und etwas ausgesetzt, rot markiert, kurze Seilpassagen. Über Rücken und Mulde auf den Sattel der Riffelscharte (ca. 2.160–2.190 m, ab Hütte weitere 1,5–2 Std.). Oben starker Kontrast: wildes Höllental auf der einen, tiefblauer Eibsee auf der anderen Seite. Hier zweigt der Steig zur Riffelspitze ab, 120 Hm, vielfach Gehgelände oben Kraxelpassagen, aber nicht allzu schwer (T4). Abstieg Von der Scharte kurz rauf, dann links/südwestlich den versicherten Riffelschartensteig hinunter – das ausgesetzteste Stück der Tour. Danach Schotterfeld und Serpentinen. Entweder über die Station Riffelriß der Zahnradbahn weiter zum Eibsee oder direkt Richtung See. Ziel: Eibsee / Haltestelle Eibsee (ca. 1,5–2 Std. ab der Scharte).

Hänse

T 4

6.0h

Südliche Riffelspitze (2262m)
Rundtour ab Hammersbach über Riffelscharte zum Eibsee
D - Oberbayern West
Deutschland

T 4

6.0h

30.09.2026
Hänse
D - Oberbayern West
Klettertour
29.09.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Eldorado Grimselpass (1960m)

Schweiz Plaisir

Eine der leichteren und besser abgesicherten Routen am Eldorado Dome. Die 13 Seillängen sind recht lang, so dass man auf ca. 500 Klettermeter kommt. Die Route startet plattig, hat dann echte Wandkletterei und wird oben wieder plattig. Die Schwierigkeiten sind kontinuierlich 6/6+ mit 2 Stellen 7-. Es gibt eine (unlohnende) kurze 6b+ Variante, die aber nicht logisch zur Route passt. Schönheit: vergleichbar mit Septumania (5*); Absicherung: vergleichbar mit Septumania. Auf Platten teilweise unangenehm (gut 6 m Bh Abstände). Nach heutigem Standard ist das nicht so richtig Plaisir. man muss im 6er Gelände schon ein Stück (bis 3 m) vom Bh wegklettern, in leichterem Gelände auch mal 6-8 m. Ein paar Cams sind nützlich (aber nur an wenigen Stellen einsetzbar). Die Historie wäre noch interessant. Die Route wurde vor der ersten Ausgabe von Schweiz Plaisir (Känel/Filidor) erstbegangen). Allerdings hatte Jürg von Känel schon 2 Jahre vorher Kontakt zu wichtigen Erschliessern, und es wurden Routen extra für den Schweiz Plaisir-Führer erstbegangen (wäre interessant ob das hier so war. Anfang der 1990er hätte sich die Route von der Absicherung her schon als Plaisir qualifiziert). Der Einstieg ist angeschrieben (in schwach rot). Man sieht 7 m R davon klar die Mir und 20 m L davon startete Metal Hurlant (auch angeschrieben). Ab da braucht man kaum ein Topo, da es eben immer den Bh nach geht. Nur nach Stand 3 sollte man nicht nach L abbiegen (Mir), sondern geradeaus zum grauen Pfeiler. Kurze Hinweise: SL1 – Glatte Platte als erster Test, dann Rampe nach links folgen (leicht), anschließend gerade zum Stand klettern (je nach Topo 5a-5c, fühlt sich nicht gut gesichert an). SL2 – Härteste Platte der Route. Sechs Bh bis zur Schuppe; unten gehörige Abstände (6 m), oben ca. 2-3 m (zwingend zu klettern!). Crux an Bh 5 (6a+), an Bh 6 links zur Schuppe queren. Nach der Schuppe noch ein harter Schritt nach L (gut gesichert, 6a(+)), dann hoch zu Stand (einfach). L3 – Einfach an schwarzem Fels auf ein Band (15 m). Dort ein sehr pressiger Boulder (6a++), mit Crashgefahr aufs band (kein Sichtkontakt zum Sicherer (A0 leicht). Danach kommt die Offwidth-Verschneidung (6a+); am besten den R Fuss reinklemmen, kleiner Griff R an Kante. Nach dem zweiten Clip noch 2 pressige Moves (A0 leicht), dann Platte zum Stand. L4 – An der linken Wand sieht man die Bh der Mir, die hier kreuzt. Man klettert direkt über den grauen Pfeiler (Bh sind schlecht sichtbar, aber gut platziert). Stand ist nach 48 m rechts. Sehr schön. Sehr milde 5c L5 – In der Verschneidung hoch (anfangs waagrecht queren, dann hoch zum 1. Bh). Nach 20 m (6a) den leicht rechts liegenden Pfeiler erklettern (Genuss, 5a). An der Stelle nicht auf Band nach L (dort ist die Mir) L6 – Gerade nach oben zu scheinbar leichter Wand mit flachen Längsrissen). Tricky mit Seitgriffen nach oben (6a). L7 – Spektakuläre Rissverschneidung (Cams nützlich!, wenige Bh), Piazzen, oder zum Riss R davon spreizen. Oben bleibt es schwer bis zum Ausstieg (6a). L8 – Start der oberen Plattensequenz an Wulst nach L. Dann leichter, aber mit großen Bh Abständen zum Stand (5c). Idealerweise noch 5 m höher und stand an einzelnem Bh der nächsten Länge (wo man viel besser steht). Sollte mit 50er Seil gerade so reichen. L9 – Große, glatte Platte, relativ große Bh Abstände (6 m oder mehr). 5c/6a. L10 – Wie L9, nur etwas flacher (5b/5c). L11 – Kleine Verschneidung hoch (5b) dann einfach, dann nochmal nette kleine Verschneidung, dann wieder ein flaches Band (Gras). Man sieht vor sich einen Wulst mit 2 Bh und 1,5 m R davon einen Wulst mit 1 Bh. Man klettert über den rechten Wulst (1 Hau-ruck Move, 5c für Große) und macht Stand auf der Platte darüber. Wer mag kann auch den L Wulst klettern (6b+, sehr unlogisch, sehr gefährlich wegen Band). L12: Sehr nett am Pfeiler hoch und unter einem Dach nach L zu Stand (eine der kürzeren Längen. Oben kurz 6a. L13: Direkt überm Stand nach R oben. Sehr gut gesichert, aber nochmal zum 'gut festhalten'. Danach über gestuftes nettes Wandl, und leicht eine Rinne entlang zu Stand nahe ‚Gipfel‘ 5c(+).

Marcel Leist

6a+

6.0h

400m

Eldorado Grimselpass (1960m)
Schweiz Plaisir
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

6a+

6.0h

400m

29.09.2026
Marcel Leist
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Hochtour
28.09.2026CH - Glarus - St. Gallen

Bifertenstock (3419m)

von Brigels via Alp Quader / Bänderweg

Von Brigels per Auto, E-Bike, Shuttlebus oder mit Sesselbahn (nur bis Cuolms P.1665) zur Alp Quader P.1903. Wer ab Brigels zu Fuss gehen will, steigt effizienter durch das Val Frisal auf. Von der Alp Quader dem Wanderweg (T2) entlang bis zur Bifertenhütte. Weiter auf guten Wegspuren, jedoch nicht mehr offiziell markiert zum Limmerenpass (P.2612) und weiter über den Schuttrücken von P.3096, zuletzt mit einer Traverse nach links zum Einstieg in den Bänderweg (ca. 3000m, guter Pausenplatz, bis dahin T2). Man durchschreitet den ersten Kessel (ca. T4), wobei man mittig bei P.3064 nochmals den Grat erreicht, zum Eck vor dem zweiten Kessel. Dort gleich zu Beginn die engste Stelle (ca. T5, I, mehrere BH zur Sicherung vorhanden). Dann einfacher weiter (ca. T4/T5), mittig im Kessel mit Zwischenabstieg, zum Beginn der Ketten vor dem Eisrest bei P.3159. Den Ketten entlang hinauf (frei geklettert ca. eine plattige III/III+). Dann hören die Ketten auf, es gilt über exponierte, schuttbedeckte Platten den Grat zu erreichen (ca. T5, II, Sicherungsstangen im Abstand von ca. 10m vorhanden, Crux bei seilfreier Begehung, v.a. im Abstieg heikel). Am Grat wieder viel einfacheres Terrain (ca. T4). Man überschreitet den Vorgipfel P.3352. Der Eisrest im Gipfelbereich kann entweder überquert oder südseitig in den Felsen umgangen werden. Wenn man das Eis begeht, ist der heikelste Punkt das Erreichen der Felsen vor dem Gipfel. Mit etwas Kraxelei über diese erreicht man das Gipfelkreuz. Abstieg auf derselben Route.

mdettling

ZS -

8.0h

2300m

Bifertenstock (3419m)
von Brigels via Alp Quader / Bänderweg
CH - Glarus - St. Gallen
Schweiz

ZS -

8.0h

2300m

28.09.2026
mdettling
CH - Glarus - St. Gallen
Wanderung
28.09.2026CH - Graubünden

Flüela Wisshorn (3085m)

NW-Grat

Vom Parkplatz am Wägerhus steigt man auf dem guten Weg Richtung Jörifurgga. Nach ca. 20 Minuten zweigt man östlich ab und gelangt auf einem eben so guten Bergpfad auf die Winterlücke (1 - 1 1/4h). Auf 2440 müM sprudelt das letzte Mal Quellwasser über den Weg. Von der Winterlücke (mit Posten des Postennetzes Davos) steigt man anfangs auf der linken Gratseite aufwärts. Nach etwa 20 Minuten kann man weiterhin links des Grates auf Pfadspuren aufsteigen (etwas lockeres Geröll) oder aber in interessanter, leichter Blockkletterei genau auf dem Grat an Höhe gewinnen. Am letzten Drittel des Grates verwehrt eine etwa 10m hohe Platte den einfachen Weiterweg. Diese kann man entweder "piazend" übersteigen (III-) oder rechts des Grates durch ein Couloir umgehen (brüchig). Die Platte links zu umgehen ist wegen eines kleinen Bergsturzes, der sich vor ca. 4 Jahren ereignet hat, nicht mehr zu empfehlen. Nach dieser Platte geht es in einfacher Blockkletterei zum Vorgipfel hinauf. Zum Hauptgipfel gelangt man indem man den ersten kleien Gendarmen auf der Davoserseite umgeht. Den nun folgenden sehr schmalen Felsrücken (5m) kann man überklettern oder auf der Engadinerseite queren. Mit Schnee ist dieses Teilstück oft sogar einfacher als im Sommer. Die letzten 20 m zum Hauptgipfel sind unschwierig.

Gelöschter User

T 5

880m

Flüela Wisshorn (3085m)
NW-Grat
CH - Graubünden
Schweiz

T 5

880m

28.09.2026
Gelöschter User
CH - Graubünden
Hochtour
28.09.2026CH - Graubünden

Piz Ela (3339m)

W-Grat

Allgemein: Die Bezeichnung W-Grat ist täuschend: Dieser Anstieg verläuft zum grössten Teil wandartig, kann jedoch vor allem im mittleren Teil auch mehr oder weniger hart an der Kante erklommen werden. Der untere Teil wird auf schuttigen Terrassen erstiegen. Je höher oben, desto kompakter, aber auch schwieriger. Neuer Zustieg: Von der Ela-Hütte zur Ela Seite hin den mit Steinmännchen markierten Wegspuren beginnend bei der Hütte über schöne alpine Rasenflächen folgend in südlicher Richtung an P. 2350 vorbei bis an den Rand der ersten Blockfelder. Nun nach Osten über Blöcke in eine grosse Blockrunse. Dieser am östlichen Rand in SE Richtung hochsteigen (Steinmänner). Auf Höhe 2450 gelangt man an die markante Felsbastion. Dieser folgt man am unteren Rand in SW Richtung (rechts) leicht ansteigen. Hier kann man oft noch Wasser vorfinden. Nun in sehr steilem Schutt am rechten Rand der Bastion hoch, bis man nach ca. 50 Höhenmetern links (E) auf die Bastion gelangt und nun über grösser Blöcke weniger steil ansteigend und markiert auf ca. 2750 in die letzte Schuttrunse gelangt, die hinauf in die Furschella führt. Entweder über Altschnee in der Runse oder an deren linken Rand steil hoch bis man etwa 40 Höhenmeter unter der Scharte das Einstiegssteinmännli entdeckt. Eigentliche Kletterei: In unübersichtlichem Rinnen-/Rippen Gelände - immer wieder längere Querungen über Schuttbänder vornehmend - hoch bis zur Frühstücksplatte (hier das erste mal am Grat selber...) ca 3140m. Immer gut markiert mit vielen Steinmännchen. Ab hier wieder links haltend in besser werdendem Fels im knapp III. Grad mit einigen schönen Passagen zum W-Gipfel des Piz Ela. Der Übergang zum Hauptgipfel erfolgt angenehmer auf der Südseite über ein Band, das in die markante Hauptscharte führt. Das Band ist mit 3 neuen Bohrhaken abgesichert. Es hat hier etwas loses Material, das kann problemlos umgangen werden. Ab der Scharte einfach zum Gipfel. Verschiedene Varianten möglich. „W-Grat“ im Abstieg: Bis zum W-Gipfel in umgekehrter Reihenfolge und diesen leicht überschreiten und absteigen, bis ein Abseilstand erreicht wird. Der gebohrte Abseilstand ist ca 5m tiefer als der gut sichtbare Schlingenstand. Nun zu erst direkt südlich etwa 2 * 25m in eine Scharte abseilen. Der nächste Abseilstand im Sinne des Abstiegs rechts an der Kante, von da direkt durch eine leicht überhängende Verschneidung. Nun wieder eher in südliche Richtung um eine Felsnase an den letzten offiziellen Abseilstand, welcher bis zu einer ersten Schuttterrasse führt. Von hier verschiedene Varianten. Entweder den Steinmännchen folgen und sich nie zu weit in die Wand hinein verlocken lassen. Oder eher in der Wand den Spuren und anderen Steinmännchen folgen, 2 weitere Male je 25m abseilen (Schlingenstand, Schlingenstand und Bohrhaken). Es sollte immer leichter werden und deutlichere Wegspuren aufweisen. SE-Gratanwärter sollten den Abstieg nicht unterschätzen. Stand 26.9.2026: An einigen Abseilständen hat es nur die kleinsten Maillon Rapid (wer kommt auf eine solche Idee?). Karabiner zum hängen lassen oder vernünftig grosse Maillon Rapid mitnehmen. Da die Standschlingen angesengt sein können - weil die Seile eben doch durch die Schlinge gefädelt wurden - diese begutachten und evt. ersetzen.

gerne_touren

ZS -

5.0h

1087m

Piz Ela (3339m)
W-Grat
CH - Graubünden
Schweiz

ZS -

5.0h

1087m

28.09.2026
gerne_touren
CH - Graubünden
Wanderung
27.09.2026I - Valle d'Aosta

Col de Vessonaz (2783m)

vom Rifugio Magià (oder Cuney)

Vom Rifugio Magià nimmt man das Strässchen an der benachbarten Alp Servaz vorbei Richtung Südosten. Am Waldrand zweigt mit Wegweiser der Weg zum Oratorio du Cunay scharf nach rechts ab und führt steil den Wald aufwärts zu einer Schwemmebene. Von hier schlängelt er sich in nördlicher, später westlicher Richtung die Hänge steil aufwärts, vorbei an der aufwendig restaurierten Alp Rache (2388 m), und erreicht auf knapp 2600 m ein Tälchen. Nach Überschreitung des Baches führt ein letzter kurzer Aufstieg zum Oratorio du Cunay (neben dem man auch im gleichnamigen Rifugio übernachten könnte). Der Weg folgt nun in südlicher Richtung dem steilen und z.T. felsigen Hang unter der Becca de Fontaney entlang, wobei man die Wahl hat, entweder gut 50 Höhenmeter preiszugeben oder höher oben kettengesichert etwas exponierten Bändern zu folgen. Bald erreicht man flache alpine Rasen, die westwärts zum Col de Chaleby (2683 m) führen. Dieser Pass vermittelt den Zugang zum Col de Vessonaz, wobei man zunächst über 100 Höhenmeter verliert. Nach einer Ebene gilt es erneut aufzusteigen, um eine Geländeterrasse über einer felsigen Stufe gegen Westen zu queren. Vor dem letzten Hang unter der Passhöhe liegt auf 2700 m das Bivacco Umberto Rosaire, ein recht gut eingerichteter Steinbau der Gemeinde Quart. Wasser hat es nur im nahe gelegenen Lac de Champanement weiter unten, aber das Bivacco scheint routinemässig mit Mineralwasser in PET-Flaschen versorgt zu werden. Über den darüber liegenden Hang steigt man schräg nach links querend sanft zur Passhöhe.

heinz67

T 3

3.5h

900m

Col de Vessonaz (2783m)
vom Rifugio Magià (oder Cuney)
I - Valle d'Aosta
Italien

T 3

3.5h

900m

27.09.2026
heinz67
I - Valle d'Aosta
Wanderung
27.09.2026I - Valle d'Aosta

Col de Livourneyaz (2840m)

Abstieg ins Val de St-Barthélemy (Rifugio Magià)

Auf der Südseite holt ein guter Weg im kurzen Steilhang zunächst nach Osten aus und durchquert später eine Halde aus grossen Blöcken. Danach geht es geradlinig südwärts über eine Ebene und anschliessend steil in einem Linksbogen abwärts zum Lac de Leseney. Hier steht das Bivacco Luca Reboulaz, keine Blechschachtel, sondern ein recht gut eingerichteter Steinbau mit Matratzenlager und etwas Koch-Infrastruktur. Man steigt nach Osten und später steil gegen Süden ins Val de St-Barthélemy ab. An einigen Alpen vorbei erreicht man bei der Lokalität La Servaz auf 2006 m einen gut ausgebauten Stützpunkt: das Rifugio Magià. Man hätte vom Lac de Leseney zwei weitere Möglichkeiten: a. Man steigt nur ganz kurz in östlicher Richtung ab, um den direkten Verbindungsweg zum Fenêtre du Tsan (2736 m) einzuschlagen. Zuletzt er-reicht man in steilem Zickzack die Passhöhe. Dahinter steigt man in die Mulde des Lac du Tsan ab, auf dessen Südwestseite das Bivacco Tsan liegt. Von hier kann man südwärts nach Torgnon im Valtournenche absteigen oder auf vielbegangener Route (Alta Via Valle d’ Aosta 2) in östlicher Richtung zum Lac de Tsignanaz (Stausee) traversieren, wo das Rifugio Barmasse steht. b. Man geht in südlicher Richtung in beträchtlichem Auf und Ab den Steilhängen westlich über dem Val de St-Barthélemy entlang und erreicht nach einigen exponierten Abschnitten das Oratorio de Cuney (2655 m), neben dem auch eine kleine im Sommer bewartete Hütte steht: das Rifugio Cuney.

heinz67

T 3

2.5h

830m

Col de Livourneyaz (2840m)
Abstieg ins Val de St-Barthélemy (Rifugio Magià)
I - Valle d'Aosta
Italien

T 3

2.5h

830m

27.09.2026
heinz67
I - Valle d'Aosta
Wanderung
27.09.2026I - Valle d'Aosta

Col de Livourneyaz (2840m)

von Prarayer (im Valpelline)

Von Prarayer folgt man für einige 100 m dem Weg nach hinten in Richtung Rifugio Aosta. Bald trifft man auf eine Abzweigung mit Wegweiser, der nach rechts hinunter zum Torrent Buthier weist. Diesen im Sommer reissenden Gletscherbach überschreitet man auf einer stabilen Brücke und folgt ihm auf der Südseite kurz talabwärts. Die Abzweigung zum Colle Valcournera lässt man links liegen und bleibt vorläufig noch nahe am Ufer des Stausees Lago di Place Moulin. Bald steigt der Weg in steilem Zickzack den Wald empor und erreicht die Ruinen der Alp Mont Charvin auf knapp 2200 m. In nunmehr moderater Steigung folgt der sehr gut ausgebaute Weg dem Talhang in südwestlicher Richtung, sehr schöne Ausblicke auf den vergletscherten Talschluss des Valpelline mit der Dent d’ Hérens und nach Norden Richtung Schweizer Grenze bietend. Vor dem Lago di Livournea (2376 m) biegt der Weg nach Süden um, etwas Höhe verlierend. Nach dem See wird der Pfad deutlich weniger ausgeprägt, führt an der Alp Livournea auf 2414 m vorbei und folgt dem Tal Richtung Pass. Auf ca. 2470 m wird die Bachseite – völlig entgegen den Eintragungen auf der Schweizer Landeskarte „Valpelline“ – gewechselt, um auf einem gutartigen Moränenrücken rasch an Höhe zu gewinnen. Man nähert sich felsigen Geländestufen, die zunächst sehr abweisend erscheinen, aber überraschend gutartige Blockhalden aufweisen, durch die die Markierungen in einigem Zickzack gekonnt aufwärts lenken. Kurz vor dem Pass erreicht man einen flachen Rücken links eines kleinen Tälchens und erklimmt über eine letzte kurze Steilstufe die Passhöhe.

heinz67

T 5

3.0h

830m

Col de Livourneyaz (2840m)
von Prarayer (im Valpelline)
I - Valle d'Aosta
Italien

T 5

3.0h

830m

27.09.2026
heinz67
I - Valle d'Aosta
Wanderung
25.09.2026CH - Graubünden

Piz Gügliet (3159m)

Von Champfèr durchs Val Suvretta da San Murezzan über den OSO-Grat des P. 3043 m und den N-Grat des Piz Gügliet

Routenbeschreibung: Albrecht Gauss Korrektur: Lektor Von Champfèr (Haltestelle Guardalej) auf der Straße Richtung St. Moritz Dorf zum P. 1825 m in der Dorfmitte und nach knapp 100 m schräg links die Fahrstraße aufwärts. Nach ca. 30 m nach links in den markierten Wanderweg abbiegen und im Wald aufwärts Richtung God Foppettas und weiter ins Val Suvretta da San Murezzan. Auf dem markierten Weg durchs Tal bis auf ca. 2420 m, den Bach überschreiten und nach Westen über Rasenhänge am P. 2583 m vorbei auf den OSO-Grat des P. 3043. Immer dem Grat entlang bis zum P. 3043 m. Von dort – zunächst einen kurzen Steilabbruch überkletternd (II+/III-) – über den NNO- bzw. in der Folge NNW-Grat des Piz Gügliet bis zum höchsten Punkt (4 1/2 h, inkl. Pausen). Abstieg über den S-Grat Ziemlich direkt am Grat entlang über den S-Gart (II) in eine Scharte direkt unter dem Piz Julier-N-Grat. Abstieg nach W von der Scharte zwischen Piz Gügliet und dem Beginn des Piz Julier-N-Grates Durch das nach W hinabziehende anfangs ca. 40-45° steile Couloir hinab. Bei Trittschnee ist dies einfach zu begehen; bei Hartschnee, Vereisung oder Ausaperung Pickel und ggf. Steigeisen [oder ähnliches] sehr zu empfehlen; die Rinne ist generell steinschlaggefährdet. Dieses breite Couloir flacht weiter unten ab und läuft in den Geröllkessel westlich des Gipfels aus (ca. 2840 m). Von dort das mit großen Blöcken übersäte Geröllfeld nordwärts queren und in die Fuorcla Güglia (2890 m) hinauf. Von der Scharte nach Osten über den verblichenen Vadret da Suvretta hinab, dann in Richtung P. 2634 m queren und wieder zum Anstiegsweg und zurück ins Val Suvretta da San Murezzan. Auf dem Wanderweg durchs Tal zurück nach Champfèr. Karte: LKS 1:25:000, Bl. 1257, St. Moritz bzw. https://map.geo.admin.ch Weitere Informationen: - https://www.gipfelbuch.ch/verhaeltnisse/114281-skitour-piz-guegliet-3160m Literatur: Clubführer Bündner Alpen 6, Vom Septimer zum Flüela, Huniker M, Verlag des SAC, 2000

Gelöschter User

T 5

4.5h

1330m

Piz Gügliet (3159m)
Von Champfèr durchs Val Suvretta da San Murezzan über den OSO-Grat des P. 3043 m und den N-Grat des Piz Gügliet
CH - Graubünden
Schweiz

T 5

4.5h

1330m

25.09.2026
Gelöschter User
CH - Graubünden
Hochtour
24.09.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Bietschhorn (3934m)

Westgrat ab Bietschhornhütte

Aufbruch von der Bietschhornhütte um 3 Uhr (Hochsaison). Bis ins Bietschjoch ist der Weg einfach zu finden und mit Steinmännern und weissen Strichen markiert (1.15 - 1.30 Std.). Achtung, bei starker Ausaperung teilweise offener Bergschrund südlich vom Bietschjoch. (Update 5. August 2026, der Bergschrund ist aper nur wenige Zentimeter offen, Begehung problemlos) Leicht absteigend über den Bietschgletscher nach Osten queren (ein paar kleine Spalten), je nach Bedingungen mit Steigeisen. Es ist allerdings empfehlenswert, vom Bietschjoch an kurz dem Grat Richtung Schafbärg zu folgen, um ihn nach dem Gletscher Richtung Ost zu verlassen. Diese Route ist mit Steinmännern markiert und erlaubt es, auf Steigeisen zu verzichten. Eine mit Steinmännern markierte Route führt fast horizontal unter dem Schafbärg durch und quert nördlich oberhalb einer Mulde (zeitweise mit kleinem See) zum breiten Schuttrücken, der zum Westgrat führt. Nun über den Blockrücken (mehr oder weniger auf dem höchsten Punkt bleibend) auf den Punkt 3409. Bis hierher benötigt man zirka 2-3 Stunden von der Hütte. Von dort ein Stück direkt auf dem Grat, z.T. nordseitig weiter. Wenn die ersten Aufschwünge/Türmchen kommen auf die Südseite ausweichen und immer knapp unterhalb der festen Felsen entlang (Steinmänner, z.T. hat es Haken). Nicht zu tief geraten, immer wieder hoch in die Nähe des Grates! Viele lose grosse Felsblöcke > steinschlaggefährdet >Helm. Vor dem Punkt 3635m quert man auf einer Sekundärrippe zurück zum Grat (Haken). Die massigen Türme auf der Südseite fast horizontal umgehen (ca. 50 m). Danach wieder ansteigend durch die Südflanke bis zur nächsten Rippe, die zum Grat zurück führt. Von hier weg bei trockenen Verhältnissen leicht unterhalb der Gratkante ansteigen. Liegt noch Schnee, mehr oder weniger dem Grat folgen. Der nun folgende flachere Gratabschnitt wird auf der Gratkante begangen. Sobald der Grat wieder stärker ansteigt, durch die Südflanke hoch steigen bis man nach rechts zu einem grauen Wändchen (Haken) mit einer Schuppe queren kann. Über die Schuppe hochklettern. (Bei schneefreien Verhältnissen kann man das graue Wändchen auch weiter nach rechts querend und durch eine offene Verschneidung umgehen.) Danach teils auf dem Grat, teils in der Südseite hoch, bis man in die Nordseite hinüber wechseln muss. Ein ansteigendes Band führt zu einem aufliegenden Block unterhalb des roten Turmes. Den roten Turm meist direkt auf der rechten Kante in festem Fels erklettern (Haken). Nach diesem geht es horizontal über einen sehr schmalen ausgesetzten Grat (Haken). Über die folgenden kleinen Aufschwünge direkt über die Gratkante (Haken) zum sog. Talspitz (Verbindungspunkt mit dem Nordgrat). Über den Gipfelgrat in ca. 15 Minuten zum Gipfelkreuz (das Gipfelbuch befindet sich auf der Westseite am Fuss des Gipfelkreuzes). Je nach Bedingungen und Kondition braucht man 4-6 Stunden von der Hütte zum Gipfel. Für den Abstieg benötigt man fast gleich viel Zeit. Je nach Verhältnissen und Seilschaft zirka 1 Stunde schneller! Abseilen ist nirgends nötig; es kann überall abgeklettert werden.

Zaza

ZS

12.0h

1400m

Bietschhorn (3934m)
Westgrat ab Bietschhornhütte
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

ZS

12.0h

1400m

24.09.2026
Zaza
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Wanderung
24.09.2026CH - Graubünden

Bruschghorn (3056m)

Rundtour Safien Platz - Turrahus

Von Safien Platz kann man auf anspruchsvollen Routen direkt zur Alp Verdus kommen, also ohne den weiten Bogen via Glaspass: 1) Man geht hinter das Kraftwerk am Carnusabach und findet einen roten Pfeil, der den Beginn anzeigt. Rote Zeichen führen steil im Zickzack zur Bergstation der Kraftwerksbahn. Wenig zuvor (ca 1650 m) kann man links raus und über ein exponiertes Band (altes Drahtseil) die Felswand queren, um von NE zum Verduschopf zu kommen. Alternativ geht man von der Bergstation kurz nach W und ersteigt dann den sehr steilen Hang mit Felsstufen, der von W zum Verduschopf führt. 2) Ein Jägerpfad entspricht im oberen Teil dem alten Pfad, der durch den Chopfwald den Felsen entlang nach S ansteigt und dann via Verdusberg von W zur Alp führt (vgl Siegfriedkarte). Der Einstieg soll sich oberhalb des Kraftwerks befinden, vermutlich unterhalb von Under Rüti. Nun von der Alp in offenem Gelände auf den Grat und über Verdus- und Carnusahorn bis unter den Nordgipfel des Bruschghorns. Dieser wird mit einem Bogen links in mühsamem Schutt erstiegen. Weiter über den Grat (Spur) mit etwas Kraxelei zu Gelbhorn und Schwarzhorn. Von letzterem kann man nicht direkt nach S runter, sondern steigt nach E bis etwa 2800 m ab, wo sich die Felswand überwinden lässt. Danach in die offene Mulde des Alperschälli und auf interessantem Weg durch das Hölltobel ins hinterste Safiental und zur Haltestelle Turrahus. Hinweis: Wenn das Hauptziel die lange Gratroute ist, kann man bequem und hoch von Tguma (Alp Curtinatsch) aus starten, das bis Mitte Oktober sogar mit dem Bus Alpin zu erreichen ist (Do, Sa, So).

Zaza

T 6

2000m

Bruschghorn (3056m)
Rundtour Safien Platz - Turrahus
CH - Graubünden
Schweiz

T 6

2000m

24.09.2026
Zaza
CH - Graubünden
Hochtour
24.09.2026I - Trentino - Südtirol

Ortler (3905m)

Hintergrat von Sulden

Facts Hintergrat: Kombinierte Hochtour AD, Fels bis IV, Eis bis 40° Talort: Sulden Von Sulden auf dem Weg Nummer 3. Hier vom Parkplatz am Besten unterhalb vom Lift auf Waldpfaden aufsteigen bis die Eindeutigkeit vom Pfad 3 erkennbar ist. Tourenbeschreibung Hintergrat: Von der Hütte auf ausgetretenem Pfad entlang des Moränenrückens bis an die ersten Felsen. Rechtshaltend über leichten Fels hinauf in ein Schutt- bzw. Firnkar. Dieses hinauf, dann rechts eine steinschlaggefährdete Rinne nach rechts queren und über die rechte Seitenbegrenzung hinauf zum Grat. Links unterhalb des Grates auf guten Steigspuren das Ende der unten erwähnten Rinne queren und bald wieder nach rechts auf das obere Knott. Hier betritt man den eigentlichen Hintergrat. Auf dem leicht gangbaren Grat zum Firnfeld des oberen Knott und über dieses hinauf. Weiter über leichten Fels auf guten Trittspuren bis unter den ersten Aufschwung. Nun nicht den felsigen Aufschwung hinauf sondern links vorbei zum Beginn einer abwärts führenden Rampe (BH). Die Rampe hinunter (bei Vereisung heikel) zu einem waagrechten Band (BH). Auf dem Band wenige Meter zum Fuß des so umgangenen, überhängend abbrechenden Turmes. Wenige Meter weiter zum nächsten Aufschwung (BH). Eine abdrängende Rißverschneidung hinauf (6m IV, 3 H, 1 solide Kette), dann leichter 10m zu einem weiteren Riß (7m III) auf den nächsten Turm (Stand an Köpfelschlinge, insgesamt 30m). In leichter Kletterei dem Gratverlauf folgen bis zum kurzen Firnfeld (40°, bei Vereisung heikel), dieses hinauf an den Beginn des nächsten felsigen Aufschwunges. 30m in schöner Kletterei (II-III) hinauf auf einen Absatz. Von diesem linkshalten unter eine Verschneidung (1H) und diese entweder von links her (III) oder direkt etwas überhängend (IV) hinauf (1H) und links auf den Kopf des Turmes. Ein kurzer Firngrat leitet zu den letzten Felsen, die von links nach recht direkt zum Gipfelkreuz leiten. Abstieg über den Normalweg

Thomas78

ZS +

7.0h

2100m

Ortler (3905m)
Hintergrat von Sulden
I - Trentino - Südtirol
Italien

ZS +

7.0h

2100m

24.09.2026
Thomas78
I - Trentino - Südtirol
Wanderung
23.09.2026CH - Walliser Alpen

Mettelhorn (3406m)

Mettelhorn ab Zermatt über Hotel du Trift

Wir stiegen am 10.09. von Zermatt über Alterhaupt Edelweisshütte zum Hotel du Trift auf. Nach dem Bezug unseres Zimmers gingen wir noch ca. 2 Stunden den Weg in Richtung Rothornhütte um noch ein paar Höhenmeter zu bekommen und dann zum Schlafen zum Hotel du Trift wieder abzusteigen. Am nöchsten Morgen ging es dann auf zum Mettelhorn. Die noch vorhandenen Wolken rissen schnell auf und es war die ganze Zeit eine tolle Aussicht und ein atemberaubendes Panorama mit der Wolkendecke unter uns. Nach einem Steilen Anstieg auf dem uns die Steinböcke Guten Morgen sagten folgte die Hochebene der Triftchumme bevor es dann wieder stetig ansteigend zum Bergsattel Furggji ging. Von hier konnten wir auch schon recht imposant das Mettelhorn sehen Hier begann dann der Weg über den Hohlichtgletscher zur Gipfelpyramide des Mettelhorns. Der Einstieg auf den Gletscher war nicht ganz so einfach da der Gletscher aper war und mit Blankeis begann. Im weiteren Verlauf besserten sich die Verhältnisse aber und die wenigen Spalten im oberen Teil waren auch alle gut sichtbar so das wir das Stück geniessen konnten. Auch von hier schon eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Gipfelparade. Am Fusse des Mettelhorns angekommen liessen wir unsere Ausrüstung liegen und stiegen bei bestem Wetter und Sonnenschein auf das Mettelhorn. Die Aussicht war grandios und wir hätten uns gern eine längere Gipfelrast gewünscht um das herrliche Panorama zu geniessen. Aber wir mussten noch nach Zermatt zurück. Dann stiegen wir in ca.4 Stunden nach Zermatt ab. Mit einer kurzen Rast im Hotel du Trift bei Hugo und Seinem tollen Team um auf diese Schöne Tour und den Erfolg anzustossen. Unterhalb vom Hotel du Trift verabschiedeten sich dann noch einmal die Steinböcke von uns. Die Wegfindung war niemals ein Problem da alles sehr gut markiert war und die Wegspuren immer gut sichtbar waren.

Guido Klatt

T 4

1800m

Mettelhorn (3406m)
Mettelhorn ab Zermatt über Hotel du Trift
CH - Walliser Alpen
Schweiz

T 4

1800m

23.09.2026
Guido Klatt
CH - Walliser Alpen
Klettertour
22.09.2026CH - Graubünden

Crutscharöls (3001m)

Crutscharöls (3001 m) - Überschreitung

Routenbeschreibung: Albrecht Gauss Von der Scharte (ca. 2830 m) über den SO-Grat auf den südöstlichen Vorgipfel (I), dann in eine Scharte und steiler Einstieg (II) in den folgenden weiteren Grat und über abschüssige Plattenbänder mit z. T. losen Blöcken hinauf zum 1. Gipfelkopf des Crutscharölgrates (Steinmann, wahrscheinlich 3001 m) (I-II). Abstieg nach Nordwesten, dann einen Grathöcker nördlich umgehen und hinauf zum 2. Gipfelkopf (wahrscheinlich auch ca. 3000 m hoch). Der Abstieg über den direkten NW-Grat des 2. Gipfelkopfes ist steil und wahrscheinlich schwieriger als der bei der Überschreitung am 18.09.2019 durchgeführte Abstieg mehr nördlich durch eine Verschneidung/Rinne (III-/III, ziemlich brüchig) in die folgende Gratscharte. Von der Gratscharte durch eine Rinne ca. 20 m nach links (Süden) absteigen, um den folgenden Gendarm zu umgehen. Sobald möglich dann wieder aufwärts und durch eine Verschneidung (II) auf den 3. (niedrigeren) Gipfelkopf (ca. 2970 m). Von diesem – jetzt viel leichter (I) – hinab und über 2 etwas versetzte Gratzacken letztlich auf den leichten NW-Grat, der (zuletzt wieder etwas steiler) zu einem Gipfelpunkt am Ende dieses Grates hinaufführt (ca. 3070 m) (ca. 3 1/2 h vom Lej da la Tscheppa). Dieser Gipfelpunkt (ca. 3070 m) befindet sich auf dem in NO-Richtung verlaufenden Grat von P. 3085 m bis zum P. 2963 m, der den Vadret Lagrev östlich begrenzt. Abstieg: Von diesem zuletzt genannten Gipfelpunkt in steilem und losem Schotter etwas unangenehm hinab auf den Vadret Lagrev und über den Gletscher (insbesondere bei aperen Verhältnissen Pickel und Steigeisen angezeigt) abwärts bis auf eine Höhe von ca. 2820 m. Dann nach Osten den Gletscher verlassen und Höhe haltend bis zu einem markanten Findling (großer Block) auf der östlichen Seitenmoräne. Von dort, z. T. auf Pfadspuren, in den Sattel P. 2798 m am SW-Fuss von Crasta Tscheppa (im Sattel schon von weitem sichtbare große Holztafel mit Angaben bzgl. Begehungsverbot zu bestimmter Jahreszeit!). Vom Sattel auf Pfadspuren (z. T. Steinmänner) zum Lej da la Tscheppa hinab und auf dem Wanderweg zurück nach Sils.

Albrecht Gauss

3a

3.5h

1200m

Crutscharöls (3001m)
Crutscharöls (3001 m) - Überschreitung
CH - Graubünden
Schweiz

3a

3.5h

1200m

22.09.2026
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Wanderung
21.09.2026CH - Graubünden

Piz Champatsch (2946m)

Piz Champatsch von Flüelapassstrasse

Start auf dem Flüelapass. Bei Passstrasse P2187 hats einen grossen Parkplatz. Nun auf teils vorhandenen Wanderweg über die grasige Ebene Richtung Osten. Auf der Karte ist der Weg mit Munt da la Bescha beschrieben. Links vom Bach Susasca steiler hochsteigend auf Karrweg zum P2330 und P2441. Nun zum Gebäude P2664 . Von dort die breite Schulter hoch zu P2783. Bis hier ist alles T3 und einfach. Nun weiter Richtung Piz Champatsch. Hier steigt man noch T3-mässig bis auf die höhe von 2800 auf dem Grasrücken auf. Dann rechts weg ins das Blockfeld. Nun das erste Couloir queren (nicht das lose Gschüder hoch, obwohl dort Spuren sind). Man kommt auf einen breiten Grat mit Blockkraxxelei aus grünen Felsen / Blöcken. (Zur Orientierung: rechts dieses Grates hats ein weiters Gschüder-Couloir.) Nun alles dem Grat hoch bis man auf die Ebene kommt. Hier weiter auf grossen Blöcken springend Richtung Gipfelhang. Dort hats wieder Wegspuren unschwierig hoch auf den Gipfel. Abstieg Variante 1: Auf gleichem Weg zurück. Abstieg Variante 2: Der Aufstiegsspur zurückfolgen den Gipfelhang hinunter bis zu der Blockfels-Ebene. Dort rechts weg runter Richtung Osten ins Tal "Tantermozza Chant Sura". Hier ist die Wegfindung etwas schwierig. Tendenziell im unteren Bereich des Blockgeländes eher rechts halten (richtung Norden), damit man nicht vor den Felsabbrüchen steht. Teils hat es Steinmandli. Sobald man unten raus auf der Grasebene ist, kann man das Tal weglos rauslaufen und stösst auf den Aufstiegsweg. Ebenfalls T4.

Nilsen

T 4

2.5h

775m

Piz Champatsch (2946m)
Piz Champatsch von Flüelapassstrasse
CH - Graubünden
Schweiz

T 4

2.5h

775m

21.09.2026
Nilsen
CH - Graubünden