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Routen Übersicht

Hochtour
21.01.2026D - Allgäu

Aggenstein (1986m)

N-Wand

Gutes Topo im Panico Eiskletterführer „Bregenz bis Garmisch“. Sehr detaillierte Beschreibung auf https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=857. Ergänzung zum Topo: 1. & 2. SL: Kann man zusammenfassen, dann muss aber der Nachsteiger etwas nachgehen. Immer entlang der ausgeprägten Rampe dem besten Turf folgend. Etliche NH-Stände, NH und 2 Zwischen BH. Der NH-Stand am Ende der 2. SL ist enorm hoch und für Menschen unter 1,75m ohne Tricks wie etwa Pickelklimmzug unerreichbar. 70m, max. M3 3. SL: Links ins Eis und über den flachen Eisfall aufs nächste Band. WI2-3, 50m. Nicht von den BH des kreuzenden „Anderl Lindner …“ irritieren lassen. 4. SL: Die Schneerampe nach links und unter Wulst zunehmend schwierigerer Linksquergang (2 NH) auf Absatz. Stand an NH, Fixkeil, Knotenschlinge und Köpflschlinge (=> Verstärken!) M4+, 20m 5. SL: Rechts entweder im Riss unter dem Überhang hochklemmen oder etwas tiefer über Platte eiern (M5+/6-, schwer absicherbar). NH erst nach der Schlüsselstelle. Etwas leichter zu Stand an NH und BH. M5+/6-,25m 6. SL: In Rechtsschleife durch steiles Gras zurück in Kaminrinne oberhalb eines Klemmblocks. Zwischenstand an 2-3 NH und 1 Grashaken unter einer senkrechten Grasstufe. M4, 28m 7. SL: Über den senkrechten Grasaufschwung zu Felsriegel (NH), etwas seltsam darüber (M5?) und zunehmend leichter auf das Schneeband. Stand am Baum des Vertrauens. M5+, 55m 8. SL: Stapf- und Wühlgelände, gerade hinauf in Schneeausbuchtung unter der Gipfelwand. Stand an 2 NH & fixem Tricam („Anderl Lindner …“) 25m => Variante zur Variante im direkten Originalausstieg. 9. SL: Rechts über plattigen Steiaufschwung (M5+) zu Rampe, diese mit schwerer Einzelstelle an Riss (M5) auf Turframpe und leichter zum Stand unter der Ausstiegsrinne. M5+, 60m 10. SL: Rechts zu Baum und die Rinne am rechten Rand (NH) rauf, am Schluss steiler. Stand an 2 NH und einem im Gras versteckten, nicht mehr zu identifizierenden Fixpunkt. M2, 30m 11. SL: Die Rinne weiter, NH, am Schluss links die Gipfelwächte umgehend (M3) zum Ausstieg. M3, 35m

Stefan Feistl

SS +

6.0h

900m

Aggenstein (1986m)
N-Wand
D - Allgäu
Deutschland

SS +

6.0h

900m

21.01.2026
Stefan Feistl
D - Allgäu
Schneeschuhtour
20.01.2026A - Vorarlberg

Renkknie (1411m)

Sibratsgefäll – Hocheggalpe - Bereuters Riesalpe – Hochrieskopf – Hochriesalpe – Renkknie – Sausteigpass - Sibratsgefäll

Anfahrt: Aus dem Allgäu über die Deutsche Alpenstraße (B 308) nach Oberstaufen. Von dieser südwärts abzweigen Richtung Steibis, jedoch zuvor rechts abzweigen auf der Landstraße südwestwärts nach Aach i. Allg. an der Landesgrenze. Auf Vorarlberger Seite dann auf der B 205 nach Hittisau. Oder aus dem Rheintal von der Autobahn A 14 Ausfahrt Dornbirn-Nord / Bregenzer Wald durch den Schwarzach-Tunnel der B 200 über Alberschwende dorthin. Von Hittisau ostwärts auf der L5 (Schönhalden) in Richtung Balderschwang. Ca. 6 km vor der Landesgrenze biegt man rechts ab auf die L 24 in Richtung Siibratsgefäll. Wer von Osten (Sonthofen) kommt, fährt von anderer Seite über den Riedbergpass auf der OA 9 nach Balderschwang und weiter westwärts über die Landesgrenze dorthin. Die Straße L 24 nun südostwärts bergauf zum Sausteigpass (1047 m), dann bergab nach Sibratsgefäll. Nach der Pfarrkirche zum Hl. Erzengel Michael gibt es vor dem Ortsende an linker Straßenseite einen kleinen Parkplatz (930 m). Route: 11,2 km Rundtour; (Schwierigkeit: WT 2-): Sibratsgefäll – Hocheggalpe - Bereuters Riesalpe – Hochrieskopf – Hochriesalpe – Renkknie – Sausteigpass - Sibratsgefäll Vom Parkplatz läuft man ca. 150 m zurück an Josefs Alte Schmiede links vorbei bis zum Wegweiser, wo nordwärts ein Teersträßchen abzweigt. Auf diesem Güterweg Berg wandert man in 2 Kehren über das großflächige Wiesenhanggelände hinauf, danach verlässt man nach rechts das Teersträßchen auf einem Schotterweg und erreicht nach einer Linkskehre ein Holzhüttchen bei einem Brunnen (ausgehöhlter Baumstamm). Beim dortigen Wegweiser verlässt man nach rechts den Schotterweg und steigt über einen Wiesenhang den alten gelb-weißen und neuen rot-weißen Markierungen folgend hinauf zur Hocheggalpe (1170 m). Dort trifft man auf das Ende eines weiteren Güterweges. Auf diesem nun ostwärts bis zu einem Wegekreuz neben einem Tannenbaum und einem Bänkchen davor (1 Std.). Dort biegt man beim Wegweiser scharf links ab in Richtung Hochriesalpe. Auf ca. 1200 m Höhe verlässt man den Forstweg nach rechts und wandert hinauf zum nächsten Güterweg, wo man links einschlägt zur sichtbaren, nahen Bereuters Riesalpe (1291 m, 30 min.). Weiter hinauf auf dem Schotterweg nordwestwärts zu einer Linkskehre. Nun sieht man bald linkerhand oben die Hochriesalpe (15 min.). Geradeaus erkennt man die bewaldete Kuppe vom Hochrieskopf mit der südlichen Waldschneise. Zu dieser orientiert man sich nun hin. Am oberen Ende erreicht man den Waldrand und einen Stacheldrahtzaun (20 min.). Nach links in den Wald bahnt man sich weglos in 8 min. hinauf zum höchsten Punkt, der lediglich durch eine schmale Öffnung des Nadelwäldchens Sicht zulässt nach Norden. Zurück auf gleichem Weg jedoch nur ca. 50 Hm, dann biegt man westwärts ab in den Wald, wo man auf einen breiten unbezeichneten Weg trifft, der zum Grassattel führt, wo die Hochriesalpe steht (15 min.). Beim Wegweiser (1370 m) davor trifft man auf den Güterweg, den man beim Aufstieg zum Hochrieskopf zuvor verlassen hat. Man folgt nun westwärts dem rot-weiß markierten Wanderweg in leichtem Rechtsbogen zu einem unscheinbaren Gras-Sattel (1352 m) und dann hinauf entlang am linken Waldrand an einem Jägerstand auf Rädern vorbei zum flachen freien Aussichtsgipfel (20 min.). Dort stehen 2 Holzbänke und seit 2012 ein Holzkreuz (1411 m). Von hier hat man Aussicht zur nahen Winterstaude im Süden und zur Nagelfluhkette mit dem Hochgrat im Norden mit den beiden Koppachsteinen davor und dem Samstenberg rechts daneben. Im Südwesten sieht man zum Kleinwalsertal. Abstieg: In westliche Richtung folgt man dem rot-weiß signalisierten Wanderweg rechts oberhalb eines Hüttchens vorbei unsteil hinunter zum nahen, beginnenden Wald. Auf einem Forstweg (Plenterwaldweg) nun weiter westwärts bis man auf eine Weggabelung trifft, wo scharf rechts ein Alpweg abzweigt zur Dreihüttenalpe. Geradeaus erreicht man die Straße nach Sibratsgefäll, wo man rechts einschlägt und ca. 150 m hinauf läuft zum Sausteigpass (75 min.). Beim Wirtshaus Waldrast gibt es einen Parkplatz und 2 Aussichtsbänke mit Blick zu den Gipfeln vom Kleinwalsertal. Nun entweder die Straße 2,7 km hinab nach Sibratsgefäll, wenn man zuvor sein Radl beim Pass deponiert hatte. Oder zu Fuß das Teersträßchen halb rechts hinab nach Mähmoos südlich der Landstraße zurück zum Parkplatz.

AndréTT

WT 2

6.0h

621m

Renkknie (1411m)
Sibratsgefäll – Hocheggalpe - Bereuters Riesalpe – Hochrieskopf – Hochriesalpe – Renkknie – Sausteigpass - Sibratsgefäll
A - Vorarlberg
Österreich

WT 2

6.0h

621m

20.01.2026
AndréTT
A - Vorarlberg
Schneeschuhtour
15.01.2026A - Vorarlberg

Nob (1785m)

Schmitten – Jufa-Hotel – Parcours Beerenhof – Piste 10 – Alter Pflanzgarten – Berghof – Piste 1/3 – Nob – Piste 9 – Gapfohl-Alpe – Falba Stuba – Riedhütte – Pflanzgarten – Naturarena – Jufa-Hotel - Schmitten

Anfahrt: Auf der Rheintal-Autobahn A 14 entweder von Norden (Bregenz), oder Süden (Bludenz) bis Ausfahrt Feldkirch-Nord. Ostwärts durch den Ort dann auf der Laternser Straße (L 51) bergauf bis Innerlaterns. Kurz nach der Brücke über den Sägatobelbach befinden sich bei der Bushaltestelle Schmitten an linker Straßenseite einige Parkplätze, sowie rechts ein Parkplatz (1034 m). Route: 9,12 km Rundtour; (Schwierigkeit: WT 2-): Schmitten – Jufa-Hotel – Parcours Beerenhof – Piste 10 – Alter Pflanzgarten – Berghof – Piste 1/3 – Nob – Piste 9 – Gapfohl-Alpe – Falba Stuba – Riedhütte – Pflanzgarten – Naturarena – Jufa-Hotel - Schmitten Am Parkplatz bei der Bus-Haltestelle endet der Grashang mit ehemaliger FIS-Abfahrtstrecke. Auf diesem nicht mehr als 20° steilen Hang beginnt der Aufstieg. Dabei überquert man die schmale Schmittastraße. Nordostwärts rechts diagonal hinauf an einem Stadl rechts vorbei überquert man anschließend den Gapfohlerweg. Links am Jufa-Hotel vorbei steigt man wieder etwas nach links den Hang in nördliche Richtung hinauf zu einer kleinen Parcourshütte mit Grillplatz am rechten Waldrand. Am linken Waldrand gegenüber steht der Wegweiser Parcours Beerenhof (1205 m). Ab hier folgt man der breiten Waldschneise (blaue Skipiste Nr. 10). Dieser folgt man an linker Seite hinauf zum Wegweiser Alter Pflanzgarten (1356 m) und weiter zum Berghof (1549 m). Links sieht man die Wetterstation Laterns-Gapfohl. Oberhalb vom Berghof endet die 4er Sesselbahn Gapfohl an der Bergstation. Entweder biegt man vor der Wetterstation links ab in eine Waldschneise, oder den direkten Aufstieg am Rand der roten Piste Nr. 3. Durch die Waldschneise unterquert man links drehend die 6er Sesselbahn Nob und trifft auf den Links-Abzweig der Skiroute Nr.4. Entweder über diese, oder direkt auf roter Piste Nr. 1 hinauf zur Bergstation. Oder aber man bleibt ab dem Speichersee für die Beschneiungsanlagen rechts von der Sesselbahn zum Nob und steigt auf kürzestem Weg über Piste Nr. 3 hinauf zur Bergstation. Der Gipfel mit dem Holzkreuz befindet sich nun nur noch 40 m entfernt (3 Std.). Abstieg: Links ca. 60 m hinab zur Bergstation des Sessellifts vom Fallenboden. Dann steigt man auf blauer Piste Nr. 9 in einer Linksschleife hinab zur Gapfohl-Alpe (1607 m). Vor einem sieht man das Gipfelkreuz vom nahen Falben. Unmittelbar danach am Skiheim Gapfohl (1600 m) links vorbei steigt man links von der Falba-Stuba unsteil hinab zur Talstation vom Übungsschlepplift. Hier trifft man auf den Winterwanderweg (Forstweg), der nach links abbiegt. Geradeaus beginnt die Rodelstrecke. Man folgt dem Winterwanderweg südwärts hinab in den Stürcher Wald. Bei einer scharfen Rechtskehre beginnt der Treietweg ins Jagdliche Sperrgebiet, wo ein Betretungsverbot herrscht. Nordwärts gelangt man auf eine Hanglichtung, wo der Wegweiser Riedhütte (1478 m) steht. Der mit Lila markierten Holzstangen, oder Schildern signalisierte Winterwanderweg führt linksdrehend als Hohlweg durch den Wald hinab zu einer Wegekreuzung, wo man links abbiegt. Nach rechts führt die Schiroute hinauf (Holzschild). Zuvor tangierte man noch einmal in einer Rechtskehre das Jagdliche Sperrgebiet. Nach Überquerung des Schrägbachtobels erreicht man westwärts einen weiteren Wegweiser (1305 m). Hier biegt man halblinks ab und bleibt auf dem Winterwanderweg bis zur nächsten Kreuzung. Dort biegt man links ab und wandert durch den Fichtenwald südwärts hinab zum Wegweiser Pflanzgarten (1257 m). Bei dortiger Wegekreuzung biegt man rechts ab in den Leüebodenweg. zum P 1250. Rechts vorbei an der Natur-Arena unterquert man anschließend westwärts den 4er Sessellift Gapfohl und erreicht man den Wegweiser (1223 m) vor der Skipiste mit Nr. 10. Hier biegt man links ab und folgt dem rot-weiß markierten Waldweg hinab und erreicht bei einem Gattertor das Waldende und die Skipiste, welche, nach links zur Talstation des Sessellifts führt. Ab hier zurück über ehemalige FIS-Strecke hinab zum Parkplatz (3 Std.).

AndréTT

WT 2

5.5h

746m

Nob (1785m)
Schmitten – Jufa-Hotel – Parcours Beerenhof – Piste 10 – Alter Pflanzgarten – Berghof – Piste 1/3 – Nob – Piste 9 – Gapfohl-Alpe – Falba Stuba – Riedhütte – Pflanzgarten – Naturarena – Jufa-Hotel - Schmitten
A - Vorarlberg
Österreich

WT 2

5.5h

746m

15.01.2026
AndréTT
A - Vorarlberg
Hochtour
13.01.2026CH - Walliser Alpen

Gugla (3377m)

von der Bordierhütte über Galenjoch

Wichtige Vorbemerkungen: Die Route könnte bei guten Verhältnissen auch als anspruchsvolle Alpinwanderung durchgehen. Die technischen Schwierigkeiten dürften T4-T5 kaum je übersteigen, angesichts des Gesamtcharakters der Tour würde ich ihr trotzdem T6 zuweisen. Alpine Erfahrung und Trittsicherheit unerlässlich. Auch ein angemessener Orientierungssinn ist nötig. Die Route ist zwar fast überall sehr deutlich, doch es erträgt orientierungsmässig keinlerlei Fehler. Beim Verlieren der Route würde man sich unweigerlich in sehr gefährlichem Gelände wiederfinden. Wer die genannten Voraussetzungen mitbringt, kann auch als erfahrener Alpinwanderer eine ausserordentlich schöne, einsame Gipfelbesteigung erleben. Wenn ich mit dem viel besungenen Grossen Bigerhorn vergleiche, dem klassischen "Alpinwander-Gipfel" von der Bordierhütte aus, dann ist diese Tour wesentlich weniger mühsam, aber schon etwas ernster. Von der Bordierhütte steigt man zunächst auf dem Hüttenweg ab bis zum westlichen Ufer des Riedgletschers. Hier gilt es, ein markantes, nach Norden leicht aufsteigendes Band in den Felsen nordöstlich von Pt. 3028 zu erreichen. Knapp rechts (nördlich) von zwei auffällig schwarz gefärbten Felspartien führt im Schutt ein recht bequemer Anstieg mit deutlicher werdenden Pfadspuren aufwärts zu diesem Band. Die "offizielle" Abzweigung vom Hüttenweg ist nicht ganz leicht zu finden, die schwarzen Felsen sind aber ein sehr zuverlässiger Orientierungspunkt. Man folgt nun dem Band auf gutem Pfad schwach nach Norden ansteigend. Dabei gilt es, die eine oder andere etwas abschüssige Stelle zu überwinden, von denen eine mit einem Fixseil entschärft ist. Insgesamt ist dieses Band aber weit weniger heikel, als es von unten oder von der Bordierhütte scheint, und ermöglicht es, sehr mühsame Steilstellen im Schutt zu vermeiden. Das Band führt zu einem wenig deutlichen Rücken, auf dem der Pfad gut sichtbar im Zickzack ansteigt. Man erreicht ein kleines Tälchen, das nach einer kleinen Stufe Richtung Süden umbiegt und auf die Geländerippe südwestlich von Pt. 3028 zusteuert. Diesem Tälchen, das im oberen Teil noch etwas Firnschnee aufweist, folgt man in südlicher Richtung, bis man die auffällige Geländerippe in einer Einsattelung erreicht. In diesem Bereich sind kaum deutliche Wegspuren vorhanden. Im Zweifelsfalle peile man die leichte Einsenkung in der Rippe an; man stösst dann immer wieder auf Steinmänner. In der Einsenkung der Rippe setzen wieder deutliche Pfadspuren ein, die im Zickzack steil aufwärts führen. Anschliessend erreicht man ein Felsband, das der Pfad ausserordentlich geschickt überwindet. Er holt etwas nach rechts (Norden) aus und führt mittels zwei leichter Kraxelstellen über Stufen mit sehr guten Tritten über die Felsen. Nach kurzem weiterem Aufstieg im Schutt erreicht man eine kleine Terrasse, der man in südlicher Richtung folgt (Pfad hier etwas undeutlich, Steinmänner). Danach setzen wieder deutliche Pfadspuren ein, die in steilem Zickzack ohne jede Schwierigkeit das Galenjoch erreichen. (Im Abstieg würden die deutlichsten Pfadspuren nach rechts absteigend an der kleinen Terrasse vorbei leiten. Ob man dort auch so leicht über die Felsstufe käme, entzieht sich meinen Kenntnissen. Wer auf Nummer sicher gehen will, prägt sich den Routenverlauf über die kleine Terrasse sehr gut ein.) Für die Anwärter des vollständigen Nadelgrates würde auf dem Galenjoch die Tour erst richtig beginnen. Den Aufstieg hierhin hätte man vollständig oder weitgehend im Dunkeln zurückgelegt. Dieser Tatsache ist die äusserst gut angelegte Route zu verdanken. Wir aber wenden uns dem flachen Blockgrat Richtung Gugla zu, der noch eine gute Viertelstunde Zeit erfordert. Nahe an der Gratkante lassen sich die meist stabil positionierten Blöcke gut und leicht überklettern, allfällige Schwierigkeiten links (südlich) umgehend. Etwas weniger athletisch lässt sich der Grat auch über weite Strecken auf kleinen Terrassen im Süden umgehen. Nach einem letzten etwas steileren Aufschwung erreicht man das recht ausgedehnte Gipfelplateau der Gugla und geniesst die herausragende Aussicht.

heinz67

L

3.5h

Gugla (3377m)
von der Bordierhütte über Galenjoch
CH - Walliser Alpen
Schweiz

L

3.5h

13.01.2026
heinz67
CH - Walliser Alpen
Schneeschuhtour
12.01.2026CH - Graubünden

Gafäll (2044m)

Von St. Antönien über Valpun

Von der Postautostation St. Antönien Platz geht man auf der Strasse kurz zurück, am Hotel Madrisajoch vorbei. Dann zeigt ein Wegweiser mit pinkfarbenem Schild nach rechts auf das abzweigende, aufwärts führende Strässchen. Nach einigen 100 m zweigt der Schneeschuhtrail rechterhand ab, um den Hang mehr oder weniger in Falllinie aufwärts zum Michelshof (Pension) zu begehen. Dort wendet man sich nach links, quert Skilift und Piste (Achtung!) und folgt einem Abschnitt des Winterwanderweges Richtung Pany durch hübschen Bergwald zum Grossried. Hier zweigt der mit pinkfarbenen Stangen gut markierte "Rätikon Panorama Trail" nach rechts ab und steigt mit einigen Kehren die Hänge empor zur Alp Valpun. (Köstlichen Alpkäse von hier gibt's in den Dorf- und vielen Hofläden - sehr zu empfehlen.) Dann geht es durch die Mulde nördlich des Chrüz gegen Westen. Die Stangen helfen, ein paar kleine "Canyons" an der bestmöglichen Stelle mühelos zu überqueren. Zuletzt wird das Gelände geringfügig steiler, und man erreicht die flache Nordwest-Schulter des Chrüz, "Gafäll" genannt. Sehr schöner Aussichtspunkt. Der "Rätikon Panorama Trail" würde weiter nach Stelserberg führen (zuoberst landschaftlich sehr schön, zuletzt etwas langatmig). Mit dem kleinen Postauto (Fahrplan konsultieren!) kann man nach Schiers fahren. Man kann auch wieder nach Valpun absteigen und entlang dem Alpsträsschen über Capöllerbüel und die Maiensässe Boden und Bova nach Pany absteigen. Landschaftlich sehr schön, zuletzt aber geräumte Strasse, die manchmal sehr unangenehm vereist sein kann. Beim Skilift Pany hat es sogar eine stündliche Postautoverbindung ins Dorf runter.

heinz67

WT 2

2.5h

650m

Gafäll (2044m)
Von St. Antönien über Valpun
CH - Graubünden
Schweiz

WT 2

2.5h

650m

12.01.2026
heinz67
CH - Graubünden
Schneeschuhtour
09.01.2026A - Vorarlberg

Östlicher Koppachstein (1532m)

Sippersegg - Geschwendswiesalpe – Unt. Hobelalpe - Hochleckachalpe - Östl. Koppachstein - Auf der Mark - Grenzstein 208 - Samstenberg-Alpe - Grenzstein 207 - Doserlochalpe - Schönhalden Haus Nr. 290 - Mariä-Himmelfahrt-Kapelle - Sippersegg

Anfahrt: Aus dem Allgäu über die Deutsche Alpenstraße (B 308) nach Oberstaufen. Von dieser südwärts abzweigen Richtung Steibis, jedoch zuvor rechts abzweigen auf der Landstraße südwestwärts nach Aach i. Allg. an der Landesgrenze. Auf Vorarlberger Seite dann auf der B 205 nach Hittisau. Oder aus dem Rheintal von der Autobahn A 14 Ausfahrt Dornbirn-Nord / Bregenzer Wald durch den Schwarzach-Tunnel der B 200 über Alberschwende dorthin. Von Hittisau ostwärts auf der L5 (Schönhalden) bis kurz vor der Grenze zwischen Bayern und Vorarlberg. Wer von Osten (Sonthofen) kommt, fährt von anderer Seite über den Riedbergpass auf der OA 9 nach Balderschwang und weiter westwärts über die Landesgrenze. Es gibt dort keine offiziellen Parkplätze. Evtl. parkiert man bei der Kapelle Sippersegg, wenn nicht allzu viel Schnee liegt (wird nicht geräumt), oder aber am Straßenrand an geeigneter Stelle bei den Siggersegg-Alpen. Der beim Ferienhaus „Sonne“ und Gehöft daneben. geräumte Parkplatz ist allerdings privat. Route: 10,7 km Rundtour; (Schwierigkeit: WT 2+): Sippersegg - Geschwendswiesalpe - Untere Hobelalpe - Hochleckachalpe - Östlicher Koppachstein - Auf der Mark - Grenzstein Nr. 208 - Samstenberg-Alpe - Grenzstein-Nr. 207 – Grenzstein Nr. 206/1 - Doserlochalpe - Schönhalden Haus Nr. 290 - Mariä-Himmelfahrt-Kapelle - Sippersegg Die Tour beginnt bei der Bushaltestelle am Ferienhaus „Sonne“. Dort steht ein Wegweiser (970 m). Man wandert ca. 100 m weiter westlich zum nächsten Wegweiser neben einem Gedenkkreuz, welches an die 4 am 11.1.1954 durch Lawinenabgang Verunglückten erinnert. Damals gab es nach den extremen Schneefällen nicht nur im Großen Walsertal den Lawinen-Winter 1954. Scharf rechts folgt man dem unbefestigten Fahrweg oberhalb vom landwirtschaftlichen Hof mit dem Haus „Sonne“ vorbei zur ersten Linkskehre. Dabei kommt man an der Info-Tafel vorbei über die Wildruhezone – u. Schutzgebiet an den Südhängen vom Koppachstein. Nach nächster Rechtskehre erreicht man den Wegweiser (1060 m), wo nach links der Höhenweg zur Völkenbrücke abzweigt, jedoch im Wald-Wild-Schutzgebiet liegt, welches in der Zeit vom 15.11. bis 15.4. nicht betreten werden sollte. In nordwestliche Richtung bleibt man auf dem Güterweg und erreicht die Geschwendswiesalpe (1100 m). Rechts unterhalb sieht man noch den alten Mast ehemaliger Materialseilbahn hierher. Den Fahrweg hierher kann man abkürzen, wenn man nach erster Kehre rechts abbiegt und einem sichtbaren Weg hinauf zum Waldrand folgt, wo dieser vorher zur Alpe hoch abbiegt. Von der Alpe folgt man dem Güterweg nordostwärts noch in 4 Kehren hinauf. Dann erreicht man die Untere Hobelalpe (1232 m). Nach weiteren 4 kurzen Kehren kommt man bei der Hochleckachalpe (1398 m) an. Hierbei könnte man die letzte lange Rechtskehre abkürzen und direkt zur Alpe aufsteigen. Während der Güterweg noch ein Stück nach rechts (ostwärts) zur Landesgrenze führt, hält man sich links von der Alpe und beginnt weglos in nordwestliche Richtung den Weidenhang aufzusteigen zum oberen Waldrand und kurzen Südwestrücken des unscheinbaren Gipfels. Weiter links unterhalb sieht man die Obere Hobelalpe. Man folgt rechts vom Stacheldrahtzaun dem Rücken zum höchsten Punkt. Von hier hat man jedoch nur freie Sicht nach Süden zum Bregenzerwald. Nur ein kleines Sichtfenster durch die Bäume bietet Blick zum westlichen Hochgrat mit dem Hochädrich links. Abstieg: Weglos steigt man kurz in südostliche Richtung den ca. 23° steilen Weidenhang hinab zu einem rot-weiß markierten Querweg und folgt diesem wieder etwas bergauf zum unscheinbaren Sattel Auf der Mark (1449 m), wo nach Norden ein unmarkierter Pfad zur Äeuele-Alpe abzweigt (kein Wegweiser). Man wandert noch ein kurzes Sück in östliche Richtung zu einem freien flachen Buckel, wo der Grenzstein Nr. 208 aus den Jahr 1844 steht (1484 m) und die Grenze markiert zwischen Vorarlberg (V) und Bayern (B). Von hier schaut man in östliche Richtung Schwaben und sieht links oben nahen bewaldeten Samstenberg sowie unterhalb seines freien Südhangs die im letzten Jahr wieder neuer errichtete Samstenberg-Alpe. Zu dieser steigt man hinab. Rechts von hier trifft man auf den im Juli 2024 neu gebauten 3,65 km langen Güterweg, mit welchem die 3 schwäbischen Alpen Samstenberg, Doserloch und Klösterle nun fahrtechnisch erschlossen wurden. Dieser endet bei der Samstenberg-Alpe (1367 m). Von dort führt ein Sommerweg ostwärts zur Speicherhalde-Alpe. Man folgt jedoch nun dem neuen Alpweg in südwestliche Richtung und wandert wieder durch Vorarlberger Gelände bequem hinab. Bei erster Linkskehre steht ein (neuer) Wegweiser, wo nach rechts über einen kleinen lichten Waldsattel ein Wanderweg zur Hochleckachalpe abzweigt. Weiter auf dem Alpweg gelangt man in östliche Richtung zur Brücke über den Doserbach, welcher die Landesgrenze bildet. Dort steht der Grenzstein-Nr. 207 (1292 m) aus dem Jahr 1844, sowie wenige Meter daneben der neue kleinere Grenzstein (D/Ö) aus hellem Granit mit Nr. 206/3. Links vorbei an der neuen Trinkwasser-Quellfassung mit PV-Paneele führt der Alpweg nach Osten ausholend zu einer Rechtskehre. Diese kann man jedoch ab dem Trinkwasser-Steinbau auf altem Forstweg abkürzen, bis man wieder auf diesen neuen Güterweg trifft. Hier schlägt man rechts ein zur Linkskehre bei der Brücke über den Doserbach beim neuen Granit-Grenzstein (D/Ö) mit Nr. 206/1. Nach dem man hier wieder die Grenze tangierte, führt der Alpweg südwärts rechts unterhalb der Doserlochalpe (1220 m) vorbei nun endgültig auf Vorarlberger Seite. Das Besondere an diesem Fahrweg ist, dass er in Kehren mehrmals über die Landesgrenze führt. So liegen 2,2 km der Wegstrecke auf Vorarlberger Territorium und 1,45 Km auf bayerischem Gebiet. Dabei wurden 0,75 Km vorhandene, bisherige Forstweg-Sackgassen integriert und mit Trockenmauern erneuert. Die Baukosten betrugen 1,2 Mio. Euro, wobei der deutsche Anteil 0,44 Mio. Euro betrug, wovon das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben ¾ förderte. Dieses Projekt zeigt die Zusammenarbeit der Älpler zwischen Schwaben und Vorarlberg auf. Nach 2 weiteren Kehren führt der Alpweg ziemlich geradlinig südwestwärts bis man auf den alten Forstweg zur Schönhaldenalpe trifft. Hier schlägt man dagegen links ein und folgt diesem ostwärts, jedoch nicht bis zu dessen letzten Rechtskehre an der Landesgrenze, sondern bald darauf erreicht man einen breiten 20° steilen Wiesenhang mit Blick rechts hinab zur Landstraße L 5 und zum Schönhalden Haus Nr. 290 westlich kleiner Straßenrücke. Hier verlässt man den Forstweg nach rechts und steigt weglos hinab zum Haus. Von dort nun westwärts 2,3 km entlang des Straßenrandes der L5 zur Mariä-Himmelfahrt-Kapelle (980 m) und weiter zu den Häusern von Sippersegg.

AndréTT

WT 2

6.5h

663m

Östlicher Koppachstein (1532m)
Sippersegg - Geschwendswiesalpe – Unt. Hobelalpe - Hochleckachalpe - Östl. Koppachstein - Auf der Mark - Grenzstein 208 - Samstenberg-Alpe - Grenzstein 207 - Doserlochalpe - Schönhalden Haus Nr. 290 - Mariä-Himmelfahrt-Kapelle - Sippersegg
A - Vorarlberg
Österreich

WT 2

6.5h

663m

09.01.2026
AndréTT
A - Vorarlberg
Schneeschuhtour
08.01.2026A - Tirol

Schartenkogel (2311m)

Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – Schartenkogel - retour

Anfahrt: Entweder von Innsbruck im Westen, oder von Kufstein im Nordosten auf der Inntal-Autobahn A12 bis Ausfahrt Hall-Mitte. Dann auf der Glockenhofstraße (L9) westwärts nach Volderwald und nach der Staumauerkurve südostwärts hinauf zu einer Kehre. Nach der Rechtskurve bei Weiherschrofen erreicht man den Ort Tulfes (922 m). Bei der Rechtskurve in Ortsmitte biegt man links ab zum kostenpflichtigen Parkplatz der Glungezerbahn (943 m). Mit der im Jahr 2018 errichteten 1800 m langen Einseil-Umlaufbahn erreicht man in Kleinkabinen für 10 Personen nach 7 min. deren Bergstation Halsmarter 1560 m. Dort steigt man um in die 50 m entfernte Talstation der II. Sektion der Glungezerbahn. Die im Jahr 2020 gebaute 2 km lange Kombibahn „Tulfein-Express“ besteht aus 6er Sesseln und 10er Gondeln. Mit diesen kommt man nach 7 min. an der Bergstation (2054 m) an. Route: 4 km ; (Schwierigkeit: WT 2): Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – Schartenkogel - retour Die mit roten Schildern gekennzeichnete Skipiste mit Nr. 2 tangiert die Bergstation an linker Seite. Nach rechts führt die Skipiste Nr. 3 etwas hinab an der Bergwachthütte vorbei in 10 min. zur Tulfeinalm (2035 m). Vor dieser befindet sich die Talstation der Militärseilbahn. Davor biegt man links ab auf die Skipiste Nr. 2 und steigt hinauf, wo man auf den Zirbenweg trifft links vom künstlichen Wasserspeicher-Teich „Zirbensee“ (2080 m). Die Abkürzung hierfür ist der mit langen Holzstangen gekennzeichnete Winterwanderweg für Schneeschuhgänger, welcher beim Wegweiser an der Bergstation links von der Skipiste Nr. 3 zu einem Baum-Torbogen mit der Überschrift Richtung des Sessellifts zum Schartenkogel. Davor biegt man jedoch nach links ab und folgt der rot markierten Skipiste Nr. 6 in einer langen Serpentine hinauf zum Tulfein-Jöchl (2278 m), wo ein Wegweiser neben der Talstation der Materialseilbahn zur Glungezerhütte steht (1¼ Std.). Links oberhalb sieht man nahe Bergstation vom Schartenkogellift (2304 m). 100 m weiter nördlich steht auf dem Kamm vom Schartenkogel (2311 m) die „längste Zirbenbank der Welt“ und daneben ein großes Holzkreuz. Abstieg: Auf selben Weg zurück wie aufgestiegen (1 Std.).

AndréTT

WT 2

2.3h

260m

Schartenkogel (2311m)
Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – Schartenkogel - retour
A - Tirol
Österreich

WT 2

2.3h

260m

08.01.2026
AndréTT
A - Tirol
Schneeschuhtour
08.01.2026A - Tirol

Sonnen-Spitze (Tuxer Voralpen) (2639m)

Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – NO -Rücken – Glungezerhütte – Roman’s Biwak - Sonnenspitze - retour

Anfahrt: Entweder von Innsbruck im Westen, oder von Kufstein im Nordosten auf der Inntal-Autobahn A12 bis Ausfahrt Hall-Mitte. Dann auf der Glockenhofstraße (L9) westwärts nach Volderwald und nach der Staumauerkurve südostwärts hinauf zu einer Kehre. Nach der Rechtskurve bei Weiherschrofen erreicht man den Ort Tulfes (922 m). Bei der Rechtskurve in Ortsmitte biegt man links ab zum kostenpflichtigen Parkplatz der Glungezerbahn (943 m). Mit der im Jahr 2018 errichteten 1800 m langen Einseil-Umlaufbahn erreicht man in Kleinkabinen für 10 Personen nach 7 min. deren Bergstation Halsmarter 1560 m. Dort steigt man um in die 50 m entfernte Talstation der II. Sektion der Glungezerbahn. Die im Jahr 2020 gebaute 2 km lange Kombibahn „Tulfein-Express“ besteht aus 6er Sesseln und 10er Gondeln. Mit diesen kommt man nach 7 min. an der Bergstation (2054 m) an. Route: 8,4 km ; (Schwierigkeit: WT 3- / L): Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – NO-Rücken – Glungezerhütte – Roman‘s Biwak – Sonnen-Spitze - retour Die mit roten Schildern gekennzeichnete Skipiste mit Nr. 2 tangiert die Bergstation an linker Seite. Nach rechts führt die Skipiste Nr. 3 etwas hinab an der Bergwachthütte vorbei in 10 min. zur Tulfeinalm (2035 m). Vor dieser befindet sich die Talstation der Militärseilbahn. Davor biegt man links ab auf die Skipiste Nr. 2 und steigt hinauf, wo man auf den Zirbenweg trifft links vom künstlichen Wasserspeicher-Teich „Zirbensee“ (2080 m). Die Abkürzung hierfür ist der mit langen Holzstangen gekennzeichnete Winterwanderweg für Schneeschuhgänger, welcher beim Wegweiser an der Bergstation links von der Skipiste Nr. 3 zu einem Baum-Torbogen mit der Überschrift Richtung des Sessellifts zum Schartenkogel. Davor biegt man jedoch nach links ab und folgt der rot markierten Skipiste Nr. 6 in einer langen Serpentine hinauf zum Tulfein-Jöchl (2278 m), wo ein Wegweiser neben der Talstation der Materialseilbahn zur Glungezerhütte steht (1¼ Std.). Links oberhalb sieht man nahe Bergstation vom Schartenkogellift (2304 m). 100 m weiter nördlich steht auf dem Kamm vom Schartenkogel (2311 m) die „längste Zirbenbank der Welt“ und daneben ein großes Holzkreuz. Von hier überschaut man das nahe Ziel im Süden: links der Glungezer, rechts die Sonnen-Spitze, in dem flachen Felssattel dazwischen die Fahne der Glungezer Hütte. Zwischen der Hütte und dem Glungezer sieht man die Bergstation der Militärseilbahn und die Funkantennen. Vom Tulfein-Jöchl folgt man rot-weißen Markierungen des Panoramaweges (Weg-Nr. 333) über eine kleine flache Blockstein-Mulde. Südostwärts trifft man auf einen Wegweiser, am unteren Ende des NO-Rückens. Geradeaus hinauf führt der alte, etwas steilere Hüttenweg (Fritz-Anker-Steig) durch die Nordflanke in Kehren hinauf. Nach rechts befindet sich der Zustieg zum kurzen Glungezer Klettersteig (Variante Sommerroute). Man läuft jedoch nach links und folgt dem mit Stangen markierten Panoramasteig über den NO-Rücken. Dabei hält man sich vom linken Osthang fern. Unterhalb vom Gipfelkreuz und der Funkantennen quert man nach rechts über kupiertes Gelände am Wegweiser vorbei, wo es direkt und steil hinauf zum Gipfel geht, und am Wegweiser vorbei, wo von rechts der alte Hüttensteig ankommt, zum Sattel des Felsenkammes (1 Std.). Dort steht die Glungezerhütte (2608 m) und neben der westlichen Terrassenseite seit 24.7.2016 das achteckige Roman‘s-Biwak mit einem großen hellen Dachfenster. In diesem externen Winterraum aus verzinktem Blech befinden sich 3 Doppelstock-Liegen unter dem großen durchsichtigen Dachfenster, welches bei Sonneneinstrahlung den Innenraum erwärmt. Die Polygon-Schachtel trägt den Vornamen vom ehemaligen Hüttenwirt Roman Klingenschmid. Rechts vorbei am Biwak beginnt der kurze, unschwierige Aufstiegsweg auf dem Benno-Haffner-Weg zur Sonnen-Spitze. Nach 10 min. erreicht man auf der Felskuppe das Holzkreuz der Glungezer Senioren Füchse, welches im Jahr 1990 aufgestellt wurde. Abstieg: Auf selben Weg zurück wie aufgestiegen (2 Std.).

AndréTT

WT 3

5.0h

625m

Sonnen-Spitze (Tuxer Voralpen) (2639m)
Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – NO -Rücken – Glungezerhütte – Roman’s Biwak - Sonnenspitze - retour
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Österreich

WT 3

5.0h

625m

08.01.2026
AndréTT
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