Menu öffnen Profil öffnen

Routen Übersicht

Hochtour
20.08.2026CH - Walliser Alpen

Nadelgrat (4327m)

Vollständiger Nadelgrat ab Bordierhütte

Galenjoch 3303m: Von der Bordierhütte auf dem Hüttenweg zurück auf den Riedgletscher, auf dem Gletscher den Markierungen folgen (wenn Hütte bewartet) bis ca. 2750m. Im Wegknick rechtshaltend hoch zu einem Felsband. Zum und durch das Felsband weisen Katzenaugen und Wegspuren den Weg. Nun ca. 200m schärg (NW) aufsteigen bis bis zu einem Felsrücken auf 2820m. Hier dreht der Weg nach SW ab. man folgt den Spuren bis zur Abflachung auf 2900m. Nach der Abflachung (Wegspuren - 200m) dreht man nach SO Richtung Gletscherrestfeld und weiter bis zu der markanten Rippe (100m südlich Pt. 3027). Ab hier Wegspuren zuerst steil hoch, ab 3070m linkshaltend haltend an die nächste Begrenzungsrippe. Dieser entlang bis zu den Felsbändern. Im Zick-Zack überwindet man diese Stelle. Danach zunächst SW bis 3240m dann südlich auf den Grat, den man etwas rechts (NW) vom Galenjoch P.3303 erreicht. "2 1/4 Std." Chli Dirruhorn 3890m: Vom Galenjoch P.3303 möglichst nahe am Grat bleiben. (Flanken teils sehr brüchig) Schutt und grosse Blöcke (Fels 2b) wechseln sich ab. Der Aufschwung P.3816 wird überklettert oder rechts (westlich) umgangen. Anschliessend weniger steil zum Gipfel P.3890. "2 Std." Dirruhorn 4035m: Vom Chli Dirruhorn P.3890 dem Grat folgend (Fels 2a) in die Sella absteigen. Vom Schneesattel/Selle P.3859 folgt man dem Grat. (Fels 2a-2c) Am Grat sind die Felsen besser als in den Flanken. Eine isoliert stehend, markante Felsspitze überklettern und von dieser ca. 6m abseilen. Oder: rechts, nahe dem Höchsten Punkt über eine Platte mit Rissen (Fels 3b) umgehen. Dem nun etwas steiler werdenden Grat auf das Dirruhorn P.4035 folgen. "1 1/2 Std.) Hohbärghorn 4219m: Vom Dirruhorn P.4035 rechts (W) etwas unterhalb des Grates oder direkt auf dem Grat, in wenig schwierigem Fels zum Dirrujoch P.3912 absteigen. Welche Variante man wählt hängt sehr stark von den Verhältnissen ab. "Am Grat fester und guter Fels, in der Flanke teils brüchig. Diese lohnt sich nur bei noch genügend Firn. Vom Dirrujoch P.3912 folgt man nun dem NW-Grat des Hobärghorn. Dieser besteht zuerst aus leichten, teils plattigen Felsen (hier möglichst immer direkt am Grat bleiben), geht ungefähr in der hälfte in Firn über der immer steiler wird. Ab ca. 4120m besteht er wieder aus steilem und losem Fels (2b). Diese Felsstufe wird links von der Gratkante (NNW) erklettert. Schliesslich erreicht man über den sich zurück legenden Grat das Hohbärhorn P.4219 "2 Std." Stecknadelhorn 4241m: Vom Hohbärghorn führt ein kurzer, leicht geneigter auf beide Seiten aber steil abfallender Schneegrat hinunter zum Hohbärgjoch P.4144. (Vorsicht bei Blankeis) Vom Hohbärgjoch folgt man dem NW-Grat des Stecknadelhorn. Direkt auf dem Grat oder unmittelbar darunter in den Bänder südlich (re.) des Grates. Achtung: Nicht zu weit in die Flanke abdrängen lassen. Da wird es ungemütlich (sehr brüchig). So erreicht man den Gipfel des Stecknadelhorns. Vom Stecknadeljoch dem NW-Grat des Nadelhorns folgen. Dieser besteht zuerst als Firn und Schnee und führt an den Fuss eines Gendarmen. Dieser wird überklettert (Fels 3b). Von einer Lücke hinter dem Gendarmen quert man nach links aufsteigend zum NE-Grat und erreicht schliesslich diesem folgend über plattige Felsen das Nadelhorn P.4327. Abstieg zum Windjoch und dann aufs Ulrichshorn und über den Riedgletscher retour zur Bordierhütte. Danach via Wanderweg ins Tal hinunter.

Vanii

ZS

15.0h

1853m

Nadelgrat (4327m)
Vollständiger Nadelgrat ab Bordierhütte
CH - Walliser Alpen
Schweiz

ZS

15.0h

1853m

20.08.2026
Vanii
CH - Walliser Alpen
Wanderung
19.08.2026CH - Glarus - St. Gallen

Raaberg Westgipfel (1778m)

Raaberg Westgipfel

Von der Bergstation Niederschlag zur Alp Walau. Kurz dem Weg zum Mattstogg folgen, dann nach NO abdrehen. Ab hier gibt es keinen Weg mehr. Über die Wiesen, anfangs noch weniger, später ziemlich steil nach oben. Von Weitem sieht man einen Einschnitt im Felsigen Grat. Diesen steuert man an. Ist man bei den Felsen angekommen, heisst es einen möglichst einfachen Durchgang durch die Latschen zu finden (ich habe diesen nach 2 Anläufen gefunden). Ist man durch die Latschen durch, geht es einfach weiter und in kurzer Zeit ist man bei dem besagten Einschnitt. Dort steigt man kurz nach Norden ab und wendet sich nach Westen. Weiter geht es über Felsen und steile Wiesen, indem man sich ziemlich hoch hält. Der Weg ist logisch erkennbar. In Kürze ist man bei den Gipfelfelsen (es gibt deren mehrere, alle fast gleich hoch) angekommen. Auf dem Gipfel war mal ein Pickel, statt einem Kreuz. Den gibt es nicht mehr. Das Gipfelbuch ist gut versteckt, unter einem Stein (ich habe eine halbe Stunde danach gesucht). Runter geht es, vor dem westlichen Zacken, ein paar Meter steil nach unten und gleich wieder hoch zum Grat. Diesem folgt man ein wenig nach Nord-Westen und ist bald an der steilen Wiese angelangt, die zur Bergstation des Schleppliftes führt. Nördlich von Schlettere bin ich über die Wiesen runter bis ich wieder an dem Weg zur Alp Walau angekommen bin.

Helmis

T 5

520m

Raaberg Westgipfel (1778m)
Raaberg Westgipfel
CH - Glarus - St. Gallen
Schweiz

T 5

520m

19.08.2026
Helmis
CH - Glarus - St. Gallen
Wanderung
18.08.2026A - Tirol

Hangerer (3020m)

Obergurgl – Rumsoppen – Mittelstation EUB Hohe Mut – Schönwieshütte – NW-Rücken – Halsl – NW-Flanke – Westrücken – Hangerer - retour

Zufahrt: Entweder von Osten (Innsbruck) auf der Inntalautobahn A 12, oder Westen (Arlberg-Tunnel) auf der Arlberg-Schnellstraße S 16 bis zur Ausfahrt Ötztal. Dann südwärts auf der Ötztaler Bundesstraße B 171 bis zum Kreisverkehr, wo man weiter auf der Ötztalstraße B 186 taleinwärts fährt über Sölden und Zwieselstein nach Obergurgl, wo die Straße endet. Im Ort gibt es keine öffentlichen Parkplätze, sondern nur 2 kostenpflichtige große Parkhäuser. Eines rechts nach dem Kongress- und Veranstaltungszentrum Gurgl Carat. In dem Glasbau gibt es öffentliches WC mit Warmwasser. Oder am Ortseingang an linker Straßenseite bei der Talstation der Festkogelbahn (1910 m). Wer kostenfrei parkieren möchte, biegt ca. 0,5 km vor dem Ortsbeginn links ab in Richtung Hochgurgl, bzw. Timmelsjoch. Ca. 60 m nach der Linkskehre der B 186 befindet sich an linker Straßenseite eine geschotterte Parkbucht (1828 m). Route: Mit dem E-Bike zur Schönwieshütte 5,6 km, 446 Hm in 45min. hin, in 20 min. zurück: (Obergurgl – Rumsoppen – Mittelstation EUB Hohe Mut – Schönwieshütte – retour) Man fährt anfangs bergab auf der Straße L15 in den Ort hinein bis zum Gurgl Carat, bzw. Kirche, wo man halb links abbiegt und südostwärts zum Ramolweg weiterfährt bis zur Talstation der 8er Sessel-Einseilumlaufbahn (EUB) zur Hohen Mut an linker Seite. Danach biegt man links ab und fährt bei der Rechtskurve der Straße links ab und trifft bergauf auf eine Schotterpiste im Winter Skipiste Nr. 6), wo ein Wegweiser steht. In Richtung Schönwieshütte fährt man nun auf der Schotterpiste steiler werdend bergauf zur Mittelstation der EUB Hohe Mut (2065 m), welche man rechts liegen lässt. Dann gabelt sich die Schotterpiste. Man bleibt geradeaus und kommt rechts unterhalb der Nederhütte vorbei in südliche Richtung zu einer Linkskurve. Ab dieser wieder etwas bergab ins flache Sandbett vom Rotmoostal. Ab der Rechtskurve an der Brücke über die Rotmoosache fährt man nun 100 m bergauf zur Jausenstation Schönwieshütte (2262 m). Zu Fuß benötigt man 1,5 Std. Route von der Schönwieshütte zum Gipfel und retour: 4,8 km, 728 Hm, 5 ¼ Std.: (Schönwieshütte – NW-Rücken – Halsl – NW-Flanke – Westrücken – Hangerer – retour) Von der Schönwieshütte wandert man ca. 200 m weiter auf der Schotterpiste in Richtung Langentalereck-Hütte. Beim Wegweiser „Hangerer“ biegt man links ab und läuft über sumpfige Graswiese stellenweise auf ausgelegten Holzbrettern zum Fuß des beginnenden NW-Rückens. Seit dem Sommer 2024 ist der Bergweg offiziell gesperrt aufgrund einer Hangrutschung in der Nordflanke des Gipfelaufbaus (Schild am Wegweiser). Nach einer Quellfassung folgt man rot-weiß markierten Bergweg südwestwärts hinauf zur grasigen Geländestufe Halsl vom NW-Rücken. Bei P 2605 steht eine Webcam-Kamera (www.foto-webcam.eu), welche allerdings noch keine Bilder liefert. Etwas unterhalb steht ein weißes Rohr mit einem kleinen Transmitter. Nach dem Grasbuckel dreht die Route nach rechts in die NW-Flanke und es beginnt der Aufstieg zum Gipfelkopf über braunes Blockstein- und Plattengelände. Ein Schild weist darauf hin, dass man diese Passage zügig durchsteigen sollte. Seit Anfang August 2024 ist auf etwa 150 m Länge die Nordwest-Traverse unterhalb der schrägen Felsplatten ca. 200 m unterhalb vom Gipfel völlig zugeschüttet mit Blocksteinen, bröseligen Platte und Sand. Man hält sich weiter ab von den Felsen und sucht sich mehr rechts von alter Route seinen Weg darüber bis man auf den etwas bewachsenen Westrücken trifft. Etwas oberhalb ist der Bergweg wieder gut benutzbar. Man folgt den rot-weißen Markierungen nun über den Westrücken hinauf zum Gipfel, wo rechts eine Steinpyramide steht und links davon ein dünnes großes Kreuz von 1971 mit einer Blechschachtel am Fuß für das Gipfelbuch. Das Metallkreuz wurde vom Skiclub Gurgl errichtet.

AndréTT

T 3

7.0h

1174m

Hangerer (3020m)
Obergurgl – Rumsoppen – Mittelstation EUB Hohe Mut – Schönwieshütte – NW-Rücken – Halsl – NW-Flanke – Westrücken – Hangerer - retour
A - Tirol
Österreich

T 3

7.0h

1174m

18.08.2026
AndréTT
A - Tirol
Wanderung
18.08.2026CH - Graubünden

Piz Valletta (2933m)

Von La Veduta über das SW-Couloir („Nomen nescio“) zum S-Gipfel mit anschließender Gratüberschreitung zum N-Gipfel, Abstieg über NW-Grat ins Valletta dal Güglia und zur Alp Güglia

Anreise Per Postauto von St. Moritz, Bhf. (erste Option 08:38, Sommer 2025) bzw. St. Moritz Bad, Campingplatz oder von einer der Postautohaltestellen auf der Linie Chur - St. Moritz zur Bushaltestelle La Veduta beim Gasthaus. Routenbeschreibung (Albrecht Gauss) Von La Veduta (2233 m) zunächst auf dem Wanderweg Richtung Julierpass, dann auf Wegspuren Richtung Chüern Nair. Auf ca. 2400 m diese nach links verlassen und über Wiesen auf ein Plateau bei ca. 2500 m. Weiter Richtung NNO auf ein weiteres Plateau beim P. 2602 m. Über Rasenschrofen zu einer Abflachung auf ca. 2700 m unterhalb einer Geröllhalde direkt im SW des S-Gipfels. Knapp 40 Höhenmeter die Geröllhalde gerade hoch bis man über recht steile Rasenschrofen, am Ende links haltend, in ein Couloir (SW-Couloir, "Couloir Nomen nescio") gelangt, das nach links hoch zum S-Grat des S-Gipfels leitet. Etwa in der Mitte des Couloirs wird der Weiterweg durch einen kleinen Kaminüberhang versperrt, so dass man kurz nach rechts hinausqueren muss (ca. II, T4–T5). Der Ausstieg aus dem Couloir nach rechts auf den S-Grat des S-Gipfels erfordert wegen brüchiger Felsen nochmals Vorsicht. Dann über leichtes Gelände vollends zum S-Gipfel. Der Abstieg am Grat vom S-Gipfel nach N und ein weiterer Abstieg von der nächsten Graterhebung ("Zwischengipfel") in die folgende tiefste Scharte im Grat (ca. 2869 m) sind exponiert und mit zum Absturz bereiten brüchigen Felsen kontaminiert (I–II, T4–T5). Nach dieser zweiten (tiefsten) Gratscharte ist der weitere Gratübergang und -aufstieg zum N-Gipfel vergleichsweise sehr einfach. Ab dieser Scharte scheinen auch immer wieder "Notabstiege" auf die W-Seite recht leicht möglich. Im weiteren Gratverlauf kann man anfangs auf der W-Seite, am Ende auf der O-Seite schwierigeren Passagen ausweichen und erreicht so das Plateau auf 2903 m. Von dort in wenigen Minuten auf Schutt zum N-Gipfel. Abstieg zur Fuorcla Cotschna und zur Alp Güglia Anfangs über den NW-Grat, später kann man auch im Geröllschutt östlich des Grates absteigen. Etwa in der Mitte des Abstiegswegs kehrt man wieder zum Grat zurück, um am Ende über Geröll direkt zur Fuorcla Cotschna (2780 m) oder alternativ im Geröllschutt nach O abzusteigen, wobei man bei letzterer Option in einem Geröllfeld landet. Dieses Geröllfeld ist recht kurz und man kann bald Richtung NO zu den rötlichen Schuttfeldern oberhalb des kleinen Sees beim P. 2726 m gelangen. Letztlich gelangt man vom P. 2726 m über angenehme, wenig steile Rasenschrofen in die Valetta dal Güglia und durch dieses Tal auf dem in der LKS eingezeichneten Pfad (die Umzäunung oberhalb der Julierstraße wird rechts [W] umgangen) zur Postautohaltestelle bei der Alp Güglia (2199 m). Eine Unterstandsoption findet sich im unteren Teil des Valetta dal Güglia, der sog. Crap dal Büsin (ca. 2330 m).

Albrecht Gauss

T 4

750m

Piz Valletta (2933m)
Von La Veduta über das SW-Couloir („Nomen nescio“) zum S-Gipfel mit anschließender Gratüberschreitung zum N-Gipfel, Abstieg über NW-Grat ins Valletta dal Güglia und zur Alp Güglia
CH - Graubünden
Schweiz

T 4

750m

18.08.2026
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Wanderung
17.08.2026A - Tirol

Sulzkogel (3016m)

Kühtai – Dammkrone Speicher Finstertal – Schafleger – Ww. Schweinfurter Hütte – Schmelzseen – namenloser Felssattel – SW-Rücken – Sulzkogel - retour

Zufahrt: Entweder von Osten (Innsbruck) auf der Inntalautobahn A 12, oder Westen (Arlberg-Tunnel) auf der Arlberg-Schnellstraße S 16 bis zur Ausfahrt Ötztal. Dann südwärts auf der Ötztaler Bundesstraße B 171 bis Oetz. Dort verlässt man den Kreisverkehr nach links in Richtung Kühtai und fährt auf der Landstraße 237 nun 18 km über Ochsengarten ins Sellrain bis zum Ort Kühtai. Nach dem Speicher Längental kommt man rechts an der Dortmunder Hütte vorbei und fährt noch etwas bergauf zur Bus-Wendeschleife an rechter Seite oberhalb der Talstation der Dreiseen-Sesselbahn. Dort beginnt eine schmale Teerstraße des Landesenergieversorgers TIWAG, welche hinaufführt zur östlichen Seite der Staudamm-Krone vom Speicher Finstertal. Auf Höhe des Sportplatzes an rechter Seite steht eine Schranke und das Verkehrszeichen für Fahrverbot aller Fahrzeuge. Davor befindet sich an rechter Seite ein großer geschotterter Wanderparkplatz (1975 m). Route: zur Dammkrone (2330 m) hin und zurück: 6,8 km (354 Hm), zum Gipfel und zurück: 8,93 km (764 Hm). Kühtai – Dammkrone Speicher Finstertal – Schafleger – Ww. Schweinfurter Hütte – Schmelzseen – namenloser Felssattel – SW-Rücken – Sulzkogel - retour Die Route ist keine Hochtour, sondern entspricht einer Hochgebirgswanderung. Man folgt der Teerstraße hinauf zur 650 m langen Staumauer. Diese kann man auf rot-weiß markiertem Wanderweg abkürzen, vor dem Tunnel vorbei am Wegweiser zur Drei-Seen-Hütte. Nach dem Tunnel biegt vor der 10 m breiten Dammkrone der Bergweg links ab zum Pockkogel und zum Neunerkogel. Am östlichen Ende der 1980 fertiggestellten Dammkrone stehen Info-Tafeln zum Wasserkraft-System und ein Wegweiser. Man steigt ca. 30 Hm hinauf zum Sperrenhaus, welches nachts beleuchtet ist. Von dort weiter hinauf auf neuem rot-weiß signalisierten Weg. Der in den Karten eingezeichnete Bergweg mit Nr. 146 unterhalb vom Sperrenhaus wurde verlegt und ist auf halber Strecke durch eine Steinschlagnetz versperrt. Bei geringerem Wasserstand kann man auch auf der Schotterpiste südwärts hinab laufen und an dessen Ende bei einem Felsblockstein auf Trittspuren die linke Uferseite hinauf zum rot-weiß markierten Bergweg. So spart man sich einige Höhenmeter. Man wandert entlang dem Ostufer des Stausees mit ca. 60 Mio. m3 Fassungsvermögen in südliche Richtung zum Ende des Sees. Vorbei unterhalb eines überdachten Erdreich-Messpunktes beginnt man südwestwärts in Richtung steinigen Grashang mit dem Ombrometer am Schafleger. Vor diesem dreht der Bergsteig nach links zum Wegweiser (2354 m), wo der Bergweg 146 über die Finstertaler Scharte zur Schweinfurter Hütte links abzweigt. Nach Überquerung des Finsterbaches traversiert man den Schafleger südwestwärts bis man unterhalb eines schrägen Felsriegels mit dünnem Wasserfall, wo man den Finsterbach wieder nach links überquert. An linker Seite nun talweinwärts hinauf zur nächsten Felsenschwelle mit Wasserfall, den man nach rechts umgeht bis zur Mulde des ehemaligen Gamezkogelferners, von dem nur noch 2 kleine Schmelzseen übriggeblieben sind. Weiter nun in westliche Richtung beginnt der Aufstieg an rechter Seite der Geröllhänge in zunehmendem Maße über Blocksteine, wobei diese stellenweise etwas wegtechnisch ausgelegt sind und dort dann bequem zu gehen sind. Steiler werdend erreicht man etwas rechtsdrehend eine namenlose Scharte (2945 m). Ab hier verläuft die gut rot-weiß signalisierte Route über Geröll und Blocksteine zum kurzen Gipfelgrat. Beim ersten trigonometrischen Stein steht ein kleines schwarzen Eisenkreuz von 1972 zum Gedenken an einen 44-Jährigen. Über den Grat nun ca. 70 m bis zum Kreuz aus Edelstahl mit der Box für ein Bergbuch. Daneben steckt im Boden der zweite trigonometrische Stein. Abstieg: Auf selbem Weg zurück wie aufgestiegen in 2 Std. zur Dammkrone und in 50 min. zum Wanderparkplatz.

AndréTT

T 3

7.5h

1118m

Sulzkogel (3016m)
Kühtai – Dammkrone Speicher Finstertal – Schafleger – Ww. Schweinfurter Hütte – Schmelzseen – namenloser Felssattel – SW-Rücken – Sulzkogel - retour
A - Tirol
Österreich

T 3

7.5h

1118m

17.08.2026
AndréTT
A - Tirol
Wanderung
17.08.2026CH - Zentralschweiz

Druesberg (2282m)

Überschreitung Druesberg, Forstberg, Sternen (Weglosen – Leiterenweg – Druesberghütte – Druesberglücke – Druesberg – Druesberglücke – Forstberg – P 2033 – Gr. Sternen – Chli Sternen – Ob. Guggerenhütte – Chäserenwald – Weglosen)

Zufahrt: Auf der Autobahn A 3 von Osten Autobahndreieck Sarganser Land), oder Westen (Zürich) bis Ausfahrt Schindellegi. Dann auf der Kantonalstraße 8 Richtung Schwyz bis Biberbrugg. Wer von Süden (Schwyz) anreist, fährt nordwärts über Sattel dorthin. Dort biegt man ostwärts ab Richtung Einsiedeln, bleibt jedoch geradeaus zum Sihlsee Richtung Gross. An Westufer des Sees fährt man südwärts entlang bis zur Straßenbrücke zum Ostufer. Nach Euthal fährt man geradeaus in Richtung Süden. In Unteriberg biegt man nicht rechts ab nach Oberiberg, bzw. Hoch-Ybrig Laucheren, sondern fährt geradeaus über Wang bis zum Ende des öffentlichen Fahrverkehrs auf der Straße bei dem großen Wendeplatz im „Loch“-Tal. Links befindet sich ein großes kostenfreies Parkhaus (1035 m). Route: (Schwierigkeit: T 4) Gegenüber vom Ausgang (Treppe) des Parkhauses steht ein Wegweiser mit blauen Schildern. Von hier läuft man ostwärts Richtung Druesberghütte, bzw. Forstberg, indem man über eine Brücke den Bach Waag überquert zu den weißen Felswänden hin. Zur Orientierung dient das Seil einer Materialseilbahn hinauf. Der Leiterenweg führt durch die Felsbucht dahinter hinauf. Nach einer weiteren Brücke beginnt der Buchenwald, in den ein Forstweg nach links hineinführt. Kurz danach hält man sich beim nächsten gelben Wegweiser rechts Richtung Druesberghütte. Nach Überquerung einer Waldschneise beginnt ein steiler Aufstieg über Holztreppen zu einem Felsvorsprung (1117 m), von wo man hinunter ins „Loch“-Tal schaut. Zwei Linksabzweige hat man zuvor ignoriert. Danach führt blau-weiß markierter Steig zu einer kleinen steilen Felsschlucht. An linker Felsseite sind Seilsicherungen angebracht (45 min.). An rechter Seite der Schlucht befindet sich ein senkrechter Felsriß. An diesem steht eine senkrechte Eisenleiter. Links kann man diese aber auch entlang der Seilsicherungen hinauf umgehen. Ab oberem Ende führen Ketten am Fels zu nächstem Vorsprung. Von dort biegt der Steig entlang von Kettengeländern unterhalb des Seils der Transportseilbahn über Felsstufen nun nicht mehr so steil hinauf zu einer Schotterstraße links von deren befahrbaren Brücke (40 min.). Beim Wegweiser Ober Grueb (1418 m) hält man sich links Richtung Druesberghütte. Vorbei an einer neuen Schutzhütte in einer Rechtskehre kürzt man die Serpentinenstraße ab durch rot-weiß signalisierten Wanderweg über beginnende Weidenhänge. Die Fahrstraße ist zugleich die Abfahrtstrecke für die ausleihbaren Trotti-Roller von der Druesberghütte. Die Schotterpiste führt über die Brücke hinab nach Chäserenwald, wo man auf dem Rückweg dann ankommt. Nach unsteilen Aufstieg über gerodeten Hang trifft man wieder auf den unbefestigten Fahrweg, auf dem man nun zur nahen Druesberghütte Plus (1581 m) läuft (25 min.). Ab dortigem Wegweiser unterhalb kleiner Kapelle wandert man anfangs gemächlich über die Grashänge in südliche Richtung bis zum Linksabzweig zur Twäriberglücke bei P 1741 (25 min.), wo man geradeaus weiter südwärts läuft. Inzwischen wechselte die Landschaft von Wiesen- auf Schotterhänge. Der 1990 von der SAC Einsiedeln gebaute blau-weiß signalisierte Steig führt um ein Felsen (P 1887) links herum zum Wegweiser bei P 1911 (30 min.). Von rechts kommt rot-weiß markierter Steig von Chüeband, bzw. Chli Sternen an. Hier biegt man links ab und folgt blauem Wegweiser Richtung Forstberg. Der stabil angelegte Steig führt durch Geröll hinauf zum sichtbaren breiten Sattel (2109 m) der Druesberglücke mit blauem Wegweiser (25 min.). Nach links beginnt nun der Aufstieg zum Druesberg in östliche Richtung. Im unteren Bereich helfen Ketten über eine Felsstufe hinauf links in die Nordfllanke des Bergs hinein. Dort führen blau-weiße Markierungen hinauf zum kurzen, ziemlich horizontalen Südwestkamm des Bergs (30 min.). Hier oben steht das eiserne Gipfelkreuz von 2006 mit der Box für das Gipfelbuch mit dem „Hufeisen-Riegel“. Nach dem Abstieg auf gleichem Weg retour zur Druesberglücke (25 min.) beginnt der Aufstieg auf blau-weiß signalisiertem Steig in westliche Richtung zum Forstberg. Dabei quert man in die Nordflanke hinein. Danach dreht der Steig über den Wiesenbuckel nach links hoch zum eisernen Gipfelkreuz (25 min.). Abstieg: Über den Nordwestgrat steigt man anfangs gemächlich hinab bis zu einem Linksknick über kleine felsstufe hinab zu einer Minischarte mit der kleinen grasigen Felskuppe (P 2033), auf der ein kleines dünnes, weißes Gipfelkreuz steht. Davor biegt der Steig nach rechts ab in die steile Nordseite. Ketten helfen über die Felsstufen hinab bis blau-weiß signalisierter Steig wieder zum Grat führt (50 min.). Über den Grasberg „Tisch“ (1967 m) wandert man von nun ab unschwierig weiter in westliche Richtung zum Gross Sternen (1968 m). Danach gelangt man zum nahen Sattel vor dem Chli Sternen. Von hier noch die wenigen Meter hinab zum Berggasthaus „Sternen“ (1810 m) neben der Bergstation des 4er-Sessellifts (45 min.). Entweder mit der Sesselbahn hinab nach Seebli und mit der Großkabinen-Luftseilbahn hinab nach Weglosen. Alternativ mit der längsten Seilrutsche (Tyrolienne) der Welt (2,3 km), dem „Sternensauser“ in 2 min. hinab zur Fuederegg und weiter nach Seebli. Oder man wandert weglos über den Grashang nordwärts hinab den rot-weißen Stangen folgend in 15 min. anfangs Richtung Stäfel, davor dann jedoch nach rechts abbiegend zum Trittlipass (1582). Dort davor über einen Bach, dann quert man nach einer bewaldeten Felsstufe in östliche Richtung ein weniger steiles Schuttkar in 20 min. zur Oberen Guggerenhütte (1536 m). Danach trifft man auf eine Schotterpiste. Nach rechts führt diese Richtung Steinhüttl. Man läuft allerdings nach links auf dieser unsteil hinab, bis man auf nächsten Güterweg trifft (1480 m). Nach rechts käme man zur Chöplishütte und Druesberghütte. Man schlägt aber nach links ein (Wegweiser Richtung Laueli, bzw. Weglosen) und wandert nordwärts zur nächsten Fahrstraße hinab, wo ein Wegekreuz (1429 m) steht und nächster Wegweiser. Richtung Weglosen gelangt man nach rechts in den Chäserenwald. Dort trifft man beim gleichnamigen Wegweiser (1349 m) auf die Fahrstraße zwischen der Druesberghütte und Laueli, welche zugleich als Abfahrtstrecke für die Trotti-Roller fungiert (30 min.). Diese hatte man ja oberhalb bereits im Aufstieg zur Druesberghütte tangiert. Man wandert nun auf dieser unbefestigten Straße 2 Kehren westwärts hinab bis man bei einer Hangwiese (P 1209) auf den Abkürzer trifft. Hier verläßt man beim Wegweiser die Schotterpiste nach Wang und Weglosen rechts hinab auf rot-weiß signalisiertem Bergweg nun steiler hinab (nördliche Richtung Weglosen). Nach 25 min. trifft man auf eine Betonbrücke über den Waag-Bach (1054 m) und unmittelbar nach dieser auf das Teersträßchen links von Wang kommend. Auf der Straße nun in 7 min. zum Parkhaus.

Markus Bernasconi

T 4

7.0h

1470m

Druesberg (2282m)
Überschreitung Druesberg, Forstberg, Sternen (Weglosen – Leiterenweg – Druesberghütte – Druesberglücke – Druesberg – Druesberglücke – Forstberg – P 2033 – Gr. Sternen – Chli Sternen – Ob. Guggerenhütte – Chäserenwald – Weglosen)
CH - Zentralschweiz
Schweiz

T 4

7.0h

1470m

17.08.2026
Markus Bernasconi
CH - Zentralschweiz
Wanderung
17.08.2026CH - Graubünden

piz de la margna (3158m)

NNW-grat via la margneta und piz margneta

la margneta: der ehemalige weg, der zu pt.2260 ansteigt, ist nicht mehr gut auszumachen. doch sobald man den markanten block mit dem steinmann erreicht hat, kann man das alte trasse gut verfolgen. bestens ausgebaut führt er zunächst in zick-zack, dann südwärts in steilen schrofen durch die felsbänder, um so die wildheuerweise pra da la margna zu erreichen. weiter auf dem sich nun verlierenden wildheuerweg richtung zocheta, wobei sich die schrofen zum schluss deutlich aufsteilen (gegen 45°), aber immer gut begehbar sind. auf zocheta wendet man sich nordwärts und erreicht so den westgrat bei einem felskopf. man verfolgt den grat bis auf den gipfel, wobei der rote turm in einfacher kletterei überklettert wird (gemäs SAC-führer könnte dieser auch nordseitig umgangen werden). so erreicht man den gipfel la margneta (2789m), wo man das erste mal von der sonne begrüsst wird. (T4, II, 2h) piz margneta: nun geht's auf dem verbindungsgrat zunächst unschwierig richtung süden. ein erster kleiner steilabbruch wird ganz wenig links umgangen. so erreicht man den ersten aufschwung, den ich links in einer brüchigen rinne angegangen bin. danach sofort zurück zum grat und beinahe bis auf die erhebung vor der tiefen scharte ansteigen. kurz vor dessen höchsten punkt geht's bei einem steinmann wenig links hinunter, um so die scharte sowie glücklicherweise auch wieder schatten zu erreichen. nun beginnen die hauptschwierigkeiten: die steile gipfelwand des piz margneta wird in einem ständigen hin und her entlang der schwachstellen bis zum gipfel (3131m) erklettert: zunächst etwas linkshaltend, dann rechts zurück in die offensichtliche rampe. diese leitet wieder nach links, bis sie überhängend wird. nun nicht waagrecht nach rechts in die brüchigen und nassen felsen, sondern steil rechts aufwärts, bis sich die wand etwas zurücklegt. in unangenehmen gschüdder wenig nach rechts, bis man linkshaltend zurück zum grat kraxeln kann (siehe foto). (T6, II, 2h) piz de la margna: den verbindungsgrat immer auf der krete verfolgen. beim ersten steilabbruch wenige meter nach westen, dann luftig zurück um die kante nach osten. nun unschwer zum hauptgipfel. (T4, I, ¼h)

b&s

T 6

4.5h

1350m

piz de la margna (3158m)
NNW-grat via la margneta und piz margneta
CH - Graubünden
Schweiz

T 6

4.5h

1350m

17.08.2026
b&s
CH - Graubünden
Wanderung
16.08.2026CH - Graubünden

Piz Raschil (2575m)

Piz Scalottas – June-Hütte – P 2192 – P 2262 – P 2276 - Piz Danis – P 2399 – Stätzer Sattel – P 2493 – Stätzerhorn – Skipiste 70 – Bergstation Stänzerhornbahn – Bergstation Cumascheal – Foppa Beala - Alp Nova - Tgantieni

Zufahrt: Von Norden (Chur), oder Süden (Tiefencastel) fährt man auf der Kantonstraße 3 nach Lenzerheide. Im Ort bieg man südlich vom Heidsee (Igl Lai) beim P 1476 westwärts in die Voa Sporz ab. Rechts vorbei am Sportplatz bis zum südwestlichen Ortsende gibt es links einen kostenpflichtigen geschotterten Parkplatz "Scalottas" mit Nachtparkverbot zwischen 00:00 und 06:00 Uhr beim Wegweiser "Val Sporz" (1515 m). Rechts gibt es eine kurze Einfahrt zur kleinen Talstation des Sessellifts nach Tgantieni (1745 m) mit Umstiegsmöglichkeit zum 100 m entfernten Sessellift weiter hinauf zum Bergrestaurant auf dem Piz Scalottas (2323 m), dem Hausberg von Lenzerheide. Bis ganz hinauf dauert die Fahrt 25 min. Route: 11,8 km; (Schwierigkeit: T3): Von der Bergstation wandert man linksherum unter die Seile hindurch zum Holzkreuz und von dort nordostwärts hinab in den breiten Grassattel, wo die June-Hütte steht (2217 m). Weiter nordwärts kommt man über den Plaun da Bots zum Wegweiser 2192 m. Nach links biegt dort der Wanderweg ab zur Alp Parnegl. Man bleibt auf rot-weiß signalisiertem Kamm weg in nördliche Richtung und steigt bergauf am Felsvorsprung P 2262 links vorbei und erreicht den SO-Grat mit P 2276. Über diesen hinauf zum Piz Danis (2496 m). Nach 75 min. hat man dort den kleinen Steinmann erreicht. Über den Nordgrat mit dem Felsgipfelchen P 2399 steigt man hinab und kommt zum Stätzer Sattel (2328 m) mit der Bergstation Steinhaus rechterhand.Nun beginnt der Aufstieg über den SO-Grat mit P 2493 zum Stätzer Horn, bzw. Piz Raschil (75 min.). Kurz davor kommt beim Wegweiser von rechts der Bergweg von Wasserböda, bzw. der Bergstation der Heidbüelbahn an. Am Flesstein auf dem Boden am Gipfel vom Stätzerhorn befindet sich eine große Blechkiste für das Bergbuch. Abstieg: Über diesen Bergweg nun nordostwärts hinab bis auf eine Höhe von ca. 2350 m, wo man nach rechts den Weg verläßtund auf die Graspiste (im Winter: rote Skipiste Nr. 70) trifft. Über diese südwärts nun wieder hinauf zur Bergstation Stätzerhornbahn (2421 m, 50 min.). Auf südlicher Seite nun wieder auf einer groben Schotterspur hinab in Richtung Stätzer Sattel. Diesen lässt man rechts liegen und wandert nun auf einem unbefestigten Fahrweg hinab an der Bergstation Cumascheals (P 2270) vorbei zu den sanften Grashängen von Foppa Beala. Dabei unterquert man die Seile vom Lavoz-Lift und verlässt nach 50 min. beim Wegweiser (2079 m) den Fahrweg und hält sich rechts in Richtung Piz Scalottas. Auf diesem hält man sich bei nächster Gabelung links und erreicht auf rot-weß markiertem Bergweg die Jausenstation Alp Nova (1980 m). Immer noch weiter südwärts wandert man hinunter nach Tgantieni zur Bergstation vom Sessellift (40 min.). Entweder zu Fuß weiter hinunter, oder mit dem Sessellift hinab zum Parkplatz.

AndréTT

T 3

6.0h

1210m

Piz Raschil (2575m)
Piz Scalottas – June-Hütte – P 2192 – P 2262 – P 2276 - Piz Danis – P 2399 – Stätzer Sattel – P 2493 – Stätzerhorn – Skipiste 70 – Bergstation Stänzerhornbahn – Bergstation Cumascheal – Foppa Beala - Alp Nova - Tgantieni
CH - Graubünden
Schweiz

T 3

6.0h

1210m

16.08.2026
AndréTT
CH - Graubünden
Wanderung
16.08.2026CH - Walliser Alpen

Grisighorn (3177m)

Ostgrat (Normalroute)

Von der Bergstation Belalp folgt man zuerst dem Fahrweg nach Bäll und danach dem Bergweg, quert den Chelchbach bei P. 2010 und steigt zur Wasserleitung Nessjeri hoch und folgt dieser etwa 350 m nach Norden. Man verlässt die Wasserleitung und steigt weglos bis etwa 2400 m über die weiten Hänge der Öügschtchumma an. Nun wendet man sich nach Norden auf die Grasrippe oberhalb P. 2433 (Uf Bäleru Schenu Biel, Kreuz) bis zum Bollwerk des Grisighorns. Ein heller, länglicher, aufgestellter Felsblock einige Meter über dem Einstieg fällt von Weitem auf und erleichtert das Finden des Routen-Anfangs. Oberhalb des Bollwerks steigt man zum Fuss des E-Grates auf etwa 2760. Dann über den breiten Schuttrücken, der sich mehr und mehr zu einem schmalen Grat verengt. Einige Aufschwünge umgeht man zu Beginn links (südlich). Dann hält man sich an die Gratkante, wo der Fels am besten ist und genussvolle Kletterei über Blöcke und Platten im Schwierigkeitsgrad I, mit kurzen Stellen bis II, bietet. Einige Meter ziemlich exponiert. Einige Kletterstellen können südseitig umgangen werden, ein nordseitiges ausweichen ist nirgends sinnvoll oder nötig. Wer gerne klettert, bleibt besser auf der Gratschneide. Seilsicherung möglich, viele schöne Zacken vorhanden. Der Grat führt geradewegs zum Gipfelkreuz, der Fels ist fast immer fest.

Manziel

T 5

4.5h

1200m

Grisighorn (3177m)
Ostgrat (Normalroute)
CH - Walliser Alpen
Schweiz

T 5

4.5h

1200m

16.08.2026
Manziel
CH - Walliser Alpen
Wanderung
16.08.2026CH - Glarus - St. Gallen

Silberplatten (2158m)

mit Grünhorn und Grenzchopf

Von der Schwägalp steigt man den Säntisweg bis zum Gasthaus Tierwies empor. Jetzt direkt am NO-Grat des Grenzchopfs auf den mit Steinmann markierten Gipfel. Nun auf der gegenüberliegenden Seite wieder absteigen, am besten bis ganz hinunter auf den unterhalb verlaufenden rot-weiß markierten Wanderweg. Der nun folgende Aufstieg zum Grünhorn über dessen NO-Grat ist die Crux der Tour, daher empfiehlt es sich, diesen eben im Auf- und nicht etwa im Abstieg zu begehen. Der Grünhorn-Gipfel ist ebenfalls mit einem Steinmann versehen. Nun wiederum auf der gegenüberliegenden Seite hinunter, die kleine Erhebung zwischen Grünhorn und Silberplatten lässt sich problemlos mitüberschreiten. Der Aufstieg zur Silberplatten erfolgt von Osten über einen unmakierten Wanderpfad. Abstieg wie Aufstieg. Nun kann man entweder auf dem markierten Wanderweg zur Tierwies zurückkehren, oder aber die Wanderung über Stosssattel, Lauchwies und Gräppelensee hinunter nach Alt-St. Johann fortsetzen. Schwierigkeitsbewertung: T4, bis auf den Grünhorn-NO-Grat, den ich auf T6- einschätze. Etwaige Wegzeiten: Schwägalp - Grenzchopf 2.15 h, Grenzchopf - Grünhorn (Abstecher via S-Grat) - Silberplatten 1 h, Silberplatten - Laucherensattel 1.10 h, Lauerensattel - Unterwasser 2.30 h, Laucherensattel Lutertannen 1.45 h.

Günter Joos

T 4

Silberplatten (2158m)
mit Grünhorn und Grenzchopf
CH - Glarus - St. Gallen
Schweiz

T 4

16.08.2026
Günter Joos
CH - Glarus - St. Gallen
Klettertour
16.08.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Eiger (3967m)

Wandvorbau zur Ostegghütte

Die Route ist im Silbernagelführer "Berner Alpen" als Alternativroute zu Route 42 Eiger - Mittelegiggrat aufgeführt. Topo via Topoverlag.ch. Im SAC Führer als Route 306.2 von Norden zum Osten, SS, 5b. Vom Undre Sattel P1940 steigt man über Felsstufen (25 m/3b, 40m/3c, 20m/3a) zum Obre Sattel P2053 (grosser Steinmann). Man steigt noch ca. 50 m weiter und quert dann auf einem breiten Band ca. 100m nach rechts (W). Man passiert einen schönen Biwakplatz (1. Plättchen in der Wand, wozu auch immer...) und steigt nach der kleinen Höhle (kurz 2b über gestuftes Gelände) an einer ersichtlichen Schwachstelle links hoch (40 m/3a). Hier beginnt die anspruchsvolle Kletterei. Die Schlüsselseillänge (15m/5c+ bzw. 5a/A0) ist durch ein Seilstück entschärft. Es folgt ein leichter Abschnitt (20m/2), anschliessend weitere Längen in gutgriffigen, teils aber splittrigen, scharfen Hochgebirgskalk (40m/5b, 45m/5a, 35m/5a). Die weitere, im Topo verzeichnete Seillänge (40m/4b) mit dem Holzkeil fanden wir nicht. Es folgen 40 m 2-3, anschliessend auf Wegspur in 10 min zur Ostegghütte 2317m. Abstieg via Klettersteig (KS3), ggf. mit Sicherung. Die Route wurde 1999 saniert und hat ausreichend Bohrhaken und Stände (selbst verbinden) hat aber durchaus ernsten, alpinen Charakter.

Andreas Hille

5b

8.0h

1350m

Eiger (3967m)
Wandvorbau zur Ostegghütte
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

5b

8.0h

1350m

16.08.2026
Andreas Hille
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Klettertour
15.08.2026A - Salzburg

Stadelhorn (2286m)

Fata morgana

Die Tour wird in den bekannten Portalen als sehr schöne Plaisirtour gerühmt und mit Schwierigkeitsangaben versehen, die wir für unrealistisch hielten. Die Tour ist deutlich anspruchsvoller und anstrengender als nominell vergleichbare Klassiker wie Sternschnuppe und Astrofant im selben Massiv. Die "Superplatte" ist sehr eindrucksvoll, den Rest der Route fanden wir teilweise mäßig - fester Fels, aber sehr rau mit eher schlechten Griffen und Tritten, oft durchzogen von schrägen Rissen, die auch wenig Kletterfreundliches anbieten. Die Absicherung war vor 25 Jahren sicher "gut", jetzt ok, die H stecken zumindest an genau den richtigen Stellen und sind von guter Qualität. Entgegen den Empfehlungen kann man an ein paar Stellen die Abstände mit ein paar mittleren Cams doch etwas verkürzen. Im Einzelnen (in Klammern die Topoangaben): SL1: (6/6+) Nur 2 Meter wirklich schwer, Kaltstart, da aber wenigstens 6+. 2.H etwas hoch, geht aber passabel. SL2 (6-) anfangs sehr unangenehmer Rissklemmer, der geradezu nach A0 schreit, um sich zu befreien. Sicher 6 oder 6+. SL3 (4) schön, BH weisen den Weg. SL4 (3) Übergang, unnötige BH, vielleicht als Wegweiser SL5 (6+) kurze schwere Stelle über Überhang, danach ein etwas abschreckend aussehender mäßig gesicherter überhängender Riss, der sich aber als die griffigste Stelle der ganzen Tour erweist. SL6 (5+) am Ende schwierige senkrechte Stelle mit unangenehm ungriffigem Riss, wenigstens 6. SL7 (7-) die Platte - sehr schön und trickreich, fordert schon etwas Moral. SL8 (6) oben eine glatte Stelle, die rettende Seitschuppe hat sich bei uns leider bei Benutzung ins Tal verabschiedet, es gibt aber noch eine. SL9 (6) Wulst - sehr schwer, A0 noch schwer genug (6A0, anstrengend) SL 10 (1) SL 11 (7-) glatte Platte, wenig Halt bietende Risskante, dann weiter anstrengend auch A0, frei geklettert sicher schwerer, keine schöne Kletterei SL12 (6) unangenehm zu kletternder glatter Riss, 6A0, frei? SL 13 (5) griffarmer Wulst zu Beginn, 5A0 anstrengend, frei 7- SL 14 (3). Ausstieg auf Wanderweg.

Pardutz

6a+

4.0h

430m

Stadelhorn (2286m)
Fata morgana
A - Salzburg
Österreich

6a+

4.0h

430m

15.08.2026
Pardutz
A - Salzburg
Wanderung
15.08.2026CH - Walliser Alpen

Monte-Rosa-Hütte SAC (2883m)

Abstieg über den Gornergletscher nach Furi

Bitte beachten: War 2025 nicht machbar. Ich habe am 7. August 2026 den Ausstieg vom Gletscher von Furi her erneut rekognosziert und bin zum Schluss gekommen: Jetzt wahrscheinlich wieder machbar. Vorbemerkung: Diese unübliche Route setzt alpine Erfahrung im Begehen eines aperen Gletschers und von weglosem Blockschutt, Ausdauer und Orientierungssinn voraus. Wer darüber verfügt und sich für Gletscher interessiert, findet hier ein grossartiges Erlebnis. Man sollte dieses Gletscher-Trekking nur bei stabilem Wetter angehen - in den Nebel möchte ich hier nicht kommen ... Technisch habe ich keine Schwierigkeit > T4 angetroffen. Wegen der anspruchsvollen Orientierung und der Ernsthaftigkeit der Tour gebe ich ihr trotzdem die Gesamtbewertung T5. Von der Hütte steigt man über den "alten Weg" via Gornersee bis zum Gletscherrand ab (ca. 30 Min.). Man betritt den Gletscher und folgt ihm in einem weiten Bogen gegen Westen. Einige Spalten nötigen zu grossen Umwegen - gerade an der Aussenseite des Gletscherbogens ist die Situation recht unübersichtlich. Man folgt weiterhin der Gletscherzunge nördlich der grossen Mittelmoräne gegen Westen. Spalten hat es hier weniger als im Bogen, doch ab und zu bilden tief eingeschnittene Canyons Hindernisse. Sind sie mit einem grösseren Schmelzwasserbach gefüllt (am 10. August 2023 nirgends der Fall), sind u.U. lange Umwege nötig. Beim Zungenende ist darauf zu achten, dass man auf keinen Fall links (in Fliessrichtung) der Gornera landet. Diese führt nämlich im Sommer derart viel Wasser, dass sie unmöglich ohne Brücke überschritten werden kann (Achtung: dies auf keinen Fall versuchen - lebensgefährlich!). Eine Möglichkeit, linksseitig bis runter zur Wasserfassung zu gelangen, gibt es nicht. Schade, denn am linksseitigen Gletscherende käme man viel bequemer und flacher runter. Mutmassliche Routenführung an der Gletscherstirn August 2026 (unbedingt Verhältnisbilder vom 7. 8. 2026 beachten!): Im Bereich der Gletscherstirn bzw. unter den Felsen des Riffelhorns hält man sich an den rechten (nördlichen) Gletscherlappen, auf dessen linker (südlicher) Seite man vis-à-vis des grossen Gletschertors einen einigermassen machbaren Abgang vom Gletscher finden sollte (mit einem kleinen Zwischenboden). Beim Zugang zu dieser Stelle nicht zu weit links halten, sonst könnte man sich in gefährlichem Steileis wiederfinden. Achtung auf herunterfallende Steine / Blöcke am Gletscherrand, v.a. beim letzten Steilabstieg im Eis und unmittelbar nach Gletscherende! Situation von oben vermutlich ziemlich unübersichtlich. Auf dem Gletscher ist man bei guter Routenführung und idealen Bedingungen ca. 2 - 3 Std. unterwegs. "Verhauer" können aber zu grösserem Zeitverlust führen. Hat man den Gletscher verlassen und das unmittelbare Gletschervorfeld erreicht, folgt man mehr oder weniger der Gornera in einigem Abstand auf deren rechter Seite (Steinmänner helfen dabei; wegloses, aber einfaches Gelände). Man erreicht die Schlucht zwischen Gagenhaupt und Pt. 2398, die zu einem Gegenanstieg von ca. 100 Höhenmetern nötigt. Auch hier helfen Steinmänner (2 unterschiedliche Routen). Man kann unmittelbar vor den grünen Felsen aus Serpentinit hochsteigen und eine flachere Zone der Felsen erreichen, die einfach Richtung Nordwesten begangen werden kann. Bequemer und sicherer ist es, noch etwas länger im Talboden zu bleiben, bis man durch die Schlucht geradezu zum Aufstieg genötigt wird. Ab hier hat es zahlreiche Steinmänner, die auf die Schulter unterhalb des Gagenhauptes leiten, wo sich die beiden Varianten wieder vereinigen. Auf deutlich erkennbarem Weg geht es im steilen Zickzack runter, wo man das Ende bzw. im Abstieg den Anfang des offiziellen Wanderweges nach Furi erreicht. Dieser führt bequem an der Wasserfassung der Grande Dixence vorbei zu Pt. 1945. Ab hier kann man (a) die Brücke überqueren und dem Fahrsträsschen kurz aufwärts folgen. Schon bald zeigt ein Wegweiser nach rechts Richtung Furi. (b) weiterhin auf der rechten Seite der Gornera auf einem Fahrsträsschen etwas ansteigen und dann die Hängebrücke überschreiten. Unmittelbar nach ihr trifft man auf den Wanderweg von Variante (a), der bequem und mit interessanten Informationstafeln zu den Schwankungen des Gornergletschers versehen in sehr moderatem Gefälle nach Furi führt. Vom Gletscherende noch ca. 2 Std. bis Furi.

heinz67

T 5

5.0h

Monte-Rosa-Hütte SAC (2883m)
Abstieg über den Gornergletscher nach Furi
CH - Walliser Alpen
Schweiz

T 5

5.0h

15.08.2026
heinz67
CH - Walliser Alpen
Wanderung
14.08.2026CH - Graubünden

Piz Corvatsch (3451m)

Bergstat. Corvatsch – Vadret dal Corvatsch – NO-Flanke – Piz Murtèl – Südgrat – Sattel P 3381 - Nordgrat – Piz Corvatsch - retour

Von der Bergstation steigt man über den mit einer Filzplane abgedeckten Rest des südseitigen Gletscherrests ca. 60 m hinab zum Sattel des Vadret dal Corvatsch. Dann über den Eisrücken südwärts hinauf zum oberen Eisende. Links steht ein kleiner Steinmann. Über schräge hell- und dunkelbraune Feststufen mit weißen Steinstreifen dazwischen und Geröll orientiert man sich danach mehr nach rechts zum Grat, wo man an blauer Strichmarke vorbei kommt mit der Zahl 22. Dort endete das Eis im Jahr 2022. Weiter oben steckt eine Drahtstange direkt am Grat, zu der man hinauf steigt. Weiter oben liegen noch 2 Holzpfähle. Nach 75 min. erreicht man den Steinmann auf dem Piz Murtèl. Dort sieht man noch Fundamentreste und einige U-Eisenträger herumliegen. Anfangs direkt über den Südgrat hinab, dann nach links ausweichend stößt man stellenweise auf Trittspuren. Nach dem namenlosen Geröllsattel P 3381 steigt man über den Nordgrat hinauf zum Piz Corvatsch (35 min.). Dort steht eine kleine Steinpyramide. Zurück auf selben Weg wie aufgestiegen (1¾ Std.).

H.P.C.

T 4

4.0h

377m

Piz Corvatsch (3451m)
Bergstat. Corvatsch – Vadret dal Corvatsch – NO-Flanke – Piz Murtèl – Südgrat – Sattel P 3381 - Nordgrat – Piz Corvatsch - retour
CH - Graubünden
Schweiz

T 4

4.0h

377m

14.08.2026
H.P.C.
CH - Graubünden
Hochtour
13.08.2026CH - Walliser Alpen

La Ruinette (3875m)

Ruinette SW-Grat

Start ist in der Cabane de Chanrion. Diese ist leicht erreichbar von Mauvoisin aus. Günstig mit dem Velo (E-Bike angenehm, da einiges Auf und Ab). Von der Cabane folgt man dem Weg, der zum Col de Tsofeiret führt. Hier sind ein paar schmale Stellen zu meistern, sie sind mit Kabeln gesichert. Auf dem Pass hält man sich weiter auf dem Weg nordwärts und erreicht so den Col de Lire Rose. Nun beginnt eine genussvolle Kletterei (II) über den Grat. Es finden sich häufig Wegspuren und kleine Steinmänner. Kurz vor dem Pt.3386 muss man etwas nach Westen ausweichen, hier ist eine der Schlüsselstellen. Es muss zuerst in ein steiles und schmales Couloir hineingequert werden. Dazu benützt man ein kleines Felsbändchen, welches jedoch unterbrochen wird. Im Couloir selbst kann dann gut hochgestiegen werden zum Ausstieg zu Pt. 3386m Ab hier ist der Grat wieder leichter und bald einmal kommt der Gipfel mit dem Glacier de la Ruinette zum Vorschein. Ab Pt. 3470 kann entweder auf dem Gletscher zum Fuss der Gipfelfelsen aufgestiegen werden (schneller) oder auf dem blockigen Grat. Die letzten 150HM müssen nun über den Gipfelgrat erklettert werden. Hier sind ein paar luftige Stellen im -III Grad zu bewältigen. Es finden sich Felszacken oder Ritzen zum Sichern mit Schlingen oder Friends. Abstieg auf gleichem Weg.

Zaza

WS

8.0h

1500m

La Ruinette (3875m)
Ruinette SW-Grat
CH - Walliser Alpen
Schweiz

WS

8.0h

1500m

13.08.2026
Zaza
CH - Walliser Alpen
Hochtour
12.08.2026CH - Walliser Alpen

Dufourspitze (4634m)

Überschreitung Zumsteinspitze-Dufourspitze

Aufstieg: Von der Capanna Margherita erfolgt zuerst der Abstieg in den Colle Gnifetti. Danach wird die Zumsteinspitze über einen kurzen Firngrat erreicht, der in einigen leichten Felsen endet (ca. 30 Minuten von der Hütte). Der folgende Abstieg in den Grenzsattel führt über einen exponierten Firngrat und einige Felsen. Es ist möglich, zweimal ca. 15 Meter in den Grenzsattel abzuseilen (Stände eingerichtet). Danach Aufstieg zum Grenzgipfel über den Südostgrat, immer den Steigeisenspuren folgend. Eine Platte im Mittelteil (2a) leicht linkshaltend überklettern (Bohrhaken, zusätzlich Sicherung mit Friends 0.5-1 möglich). Vom Grenzgipfel zur Dufourspitze wird auf dem Grat geklettert, wobei einige Türme (3a) überstiegen werden (mehrere Bohrhaken). Der letzte Turm kann bei guten Firnverhältnissen nördlich umgangen werden. Die Dufourspitze wird in ca. 3-4 Stunden von der Hütte erreicht. Abstieg: Von der Dufourspitze ca. 50 Meter zurückgehen und 6x20m durch das Couloir in den Silbersattel abseilen. Achtung: In der ersten und zweiten Abseillänge muss leicht nach rechts gequert werden, um die Stände (T-Stangen und manchmal Abseilringe) nicht zu verpassen. Eis- und Steinschlaggefahr beachten. Vom Silbersattel kann noch das Nordend bestiegen werden (+1 Stunde, WS, 2, einige Sicherungspunkte in den Gipfelfelsen). Es folgt der lange Abstieg über den Monte-Rosa-Gletscher, wobei im unteren Teil am Nachmittag besonders die Spaltengefahr beachtet werden sollte. Ca. 4 Stunden von der Dufourspitze bis zur Monte Rosa Hütte. Ab Monte Rosa Hütte 2-3 h bis zum Plateau Gadmen (P. 2649) unterhalb Gornergrat, von dort nochmal 60 min bis Rotenboden.

Silvan#

ZS

8.0h

300m

Dufourspitze (4634m)
Überschreitung Zumsteinspitze-Dufourspitze
CH - Walliser Alpen
Schweiz

ZS

8.0h

300m

12.08.2026
Silvan#
CH - Walliser Alpen
Hochtour
12.08.2026CH - Walliser Alpen

Bishorn (4153m)

Von der Weisshornhütte über das Hasencleverband,die Südflanke von Punkt 3939 und den oberen Teil des Ostgrates

Der Übergang von der Weisshornhütte zum Bisgletscher ist in der früher beschriebenen Form nach der Gletscherschmelze nicht möglich. Die hier beschriebene Möglichkeit folgt einem ausgeprägten 200 Meter langen Felsband, welches oberhalb vom Sattel 3283 m auf 3320 m Höhe beginnt ("Hasenclever-Band"). Über weitere Schutt - und Firnhänge (bis ca. 40 Grad geneigt) traversierend lässt sich so der Sattel 3448 m erreichen. Bei dieser Querung muss Steinschlaggefahr beachtet werden. Mit einem kurzen Abstieg vom Sattel 3448 m erreicht man den Bisgletscher. GELBE Darstellung in den Bildern. Variante bei trockenen Bedingungen (Sommer 2026): Wenn es wenig Firn hat, kann es günstiger sein, nach dem Hasencleverband die Flanke weiter unten zu queren. Dazu steigt man an der Oberkante der Felsen hinab bis auf ca. 3090 m. Nun steigt man auf und gewinnt ein silbriges Felsband, welches hinter einem markanten Felskopf vorbei dirket auf den Gletscher führt (ohne Abstieg). ORANGE Darstellung in den Bildern. Die Felsen am Fusse der Südflanke von Punkt 3939 m des Bishorns lassen sich leicht erklettern. Danach folgt ein Firnhang, über den man den oberen Teil des Ostgratesbei 3939m gewinnt. Ein hübscher Firngrat führt über den Vorgipfel (4134m) zum Hauptgipfel.

Markus Stähelin

ZS -

5.5h

1200m

Bishorn (4153m)
Von der Weisshornhütte über das Hasencleverband,die Südflanke von Punkt 3939 und den oberen Teil des Ostgrates
CH - Walliser Alpen
Schweiz

ZS -

5.5h

1200m

12.08.2026
Markus Stähelin
CH - Walliser Alpen
Wanderung
11.08.2026CH - Tessin

Capanna Alpe Spluga (1838m)

Via Alta Vallemaggia / E4 / Capanna Alpe Spluga - Capanna Tomeo

Eine interessante und etwas technischere Etappe der Via Alta Vallemaggia. Ab Capanne Alpe Spluga erst über sanftes Alpgelände, anschliessend über das Geröllfeld auf direktem Weg Nordwestlich hoch zur Bocchetta del Sasso Bello, die gleichzeitig auch die Schlüsselstelle dieser Tagesetappe darstellt. Dem nördlichen Abstieg von der Bocchetta del Sasso Bello dürfte auch ein T5 vergeben werden, teilweise abklettern im 1-2 Grad, T5- für die Gesamtroute passt hingegen schon. Es gibt einige technisch anspruchsvollere Passagen teilweise sind diese mit Ketten und Bügeln ausgestattet. Aber Achtung: Nicht alle, gewisse Kletterpassagen haben keine Ketten und Sicherungen, diese sind zwar gut gestuft und mit schönen Griffen. Für weniger geübte und nicht so routinierte Wanderer kann es schon herausfordernd sein. Längere Passagen ziehen sich den Hängen entlang und bedürfen einiges an Vorsicht beim begehen. Die Wege verlaufen im Gras und Gestrüpp sind Abschüssig. Obwohl nicht offensichtlich technisch schwierig oder eben gerade deshalb nicht zu unterschätzen. Die Route ist, wie die anderen Etappen, sehr gut markiert mit weiss blauen Hauptmarkierungen und blauen oder weissen punkten als Zwischenmarkierung. Höhenmeter: ↑994, ↓1078

Füürstei

T 5

7.3h

994m

Capanna Alpe Spluga (1838m)
Via Alta Vallemaggia / E4 / Capanna Alpe Spluga - Capanna Tomeo
CH - Tessin
Schweiz

T 5

7.3h

994m

11.08.2026
Füürstei
CH - Tessin
Klettertour
10.08.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Eiger (3967m)

Yeti

gemäss diversen Topos zB im Filidor CH Extrem West Band II Es empfiehlt sich, auch das original Topo dabeizuhaben. Routenfindung speziell im unteren Teil nicht einfach. Den Stand nach letztem gemeinsamen Stand mit Magic Musroom haben wir nicht gefunden, erst den übernächsten Stand vor der ersten schwierigen SL (6b, meist nass) haben wir gefunden (gutes Bödeli rechts unter Überhang). Gut saniert mit meist Camp Plättli, zT auch noch andere, selten handgebohrte Bolts. Gute Stände, aber nicht zum Abseilen eingerichtet. Set Keile und Cams sehr klein bis Camelot 2 unbedingt nötig, Absicherung unter 7a zT sehr anspruchsvoll, aber über 7a sehr gut geboltet. Im unteren Teil wenig Haken und Adleraugen nötig, um diese und Stände zu finden, gegen oben immer mehr Haken. Die Route bietet oft sehr schöne, zT grandiose Kletterei in verschiedensten Stilen und enthält KEINE Eiger-typischen Riesen-Schuppen und Blöcke, die zu Tale drängen. Crux SL: Eisberg: oberer Teil perfekt geboltet, ca 7a+ athletisch, genial Godzilla: anspruchsvolle Kombination aus Kaminverschneidung am Start, Riss, und griffiger mega-steiler Ausdauerkletterei, ca 7b+ Freddy: extreme Fusstechnik erforderlich, 7c? oder 3 pa an Bolts letzte SL: Einzelstelle über Dach 7c? oder 1 pa an Bolt, 1 pa an Cam. Extrem lange SL über Crux, vorsicht mit Seilzug Route sehr zu empfehlen, deutlich anspruchsvoller als Magic Mushroom, aber ähnlich gute Kletterei!

Aendu

7c

Eiger (3967m)
Yeti
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

7c

10.08.2026
Aendu
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Klettertour
10.08.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Gross Simelistock (2482m)

Überschreitung vom Klein Simelistock

Zuerst eher rechtshaltend in leichtem Gelände bis zum Grat auf den Klein Simeler. Einige wenige Borhaken zeigen den Weg. Der Fels ist nicht immer ganz fest. Anschliessen ein rechts stark abfallender Grat, etwas ausgesetzt zum Gipfel des klein Simelers. Vom Klein Simeler 20m abseilen. Von dort dann dem Grat entlang bis rechts unter die Wand des Gross Simelers. Jetzt folgt ein kleiner Aufschwung und eine ausgesetzte Querung. Dann einem Band folgen bis zu hinterst, wo dann eine kleine Verschneidung im vierten Grad nach oben führt. Dort dann in 3 Seillängen zum Gipfel des Gross Simelers. Die ersten zwei Seillängen können mit 50m Seil unter etwas Seilzug zusammengehängt werden, Abstieg: Vom Gipfel etwas südöstlich Richtung Simelisattel abklettern bis zu einem grossen Abseilring. Ein Klebehaken erleichtert den Abstieg. Von dort 3x15m abseilen. Zwei 50m Seile reichen gut. Von dort dann rechts in die schuttige Rinne bis zum nächsten Abseilstand hinabsteigen. Dort 2x20m abseilen und dann links über Wegspuren queren und evtl nochmals abseilen. Dann der Rinne und Wegspuren hinab folgen und immer etwas links halten, bis zu einer markanten Schlucht mit der letzten Abseilstelle. Dort dann 1x25m Abseilen und anschliessen in den Talkessel des Ochsentals und von dort dem Weg Richtung Engelhornhütte

Stefan Schneider

4b

7.0h

400m

Gross Simelistock (2482m)
Überschreitung vom Klein Simelistock
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

4b

7.0h

400m

10.08.2026
Stefan Schneider
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Klettertour
09.08.2026CH - Graubünden

Schijenflue / Schijenfluh (2627m)

Westverschneidung

Durch die Schijenfluh Westwand entlang einer eindrücklichen Riss- und Verschneidungsreihe. In freier Kletterei bis 7a. Zwingend ca. 6a+/6b. Material: 10-12 Express, meistens gute Bohrhaken. Ein paar Keile und einige Friends/Cams sind von Vorteil. --------------------------------------------------------------------------- Routenbeschrieb im Kletterführer Rätikon, oder im SAC Führer Graubünden 1. Begehung: P.Diener, M.Niedermann 1957(Direktausstieg: F.Anderrüthi, K.Grüter 1959). Früher war das eine 'Pausetour' und dort mit 6/A2 angegeben. Die Verschneidung war oft nass und teilweise moosig. Der Klimawandel hat mit sich gebracht, dass es jetzt meist trocken ist, und kein Moos mehr wächst. Die Route wqurde mehrmals saniert. Gehörte lange zu den schwierigsten Führen der Ostschweiz, unterdessen gilt sie als beliebte Sportkletterei, mit hervorragendem Fels. Der Orginalweg ab der 9.SL wird heute kaum mehr benutzt. SL1: Der Fels ist ziemlich glatt und etwas splittrig, Schwierigkeiten sind aber moderat. SL2 ist überm Stand gleich SEHR hart. Die 6c bezieht sich auf Sachsen- oder Yosemite-Rissbewertung. Der Standardkletterer wird das eher als schwerer empfinden. Für viele wird sich nicht mal der Versuch lohnen. Lieber gleich in Bh2 und Bh3 fassen, Hau Ruck und fertig. Rotpunktafficionados probierens am Besten ohne Rucksack. Seillängen bis zur Kanzel: Überraschend guter Fels und und durchgehend schöne Kletterei bis in die Verschneidung. Die letzten 5 m der 6b Länge in die Verschneidung rein sind tatsächlich 6b (sieht leichter aus) und ziemlich unangenehm (Ausspreizen auf sehr flachen Dellen in glatten Wänden). Dann weiter gute klare Kletterei in steiler griffiger Verschneuidung. Das Dach entpuppte sich hauptsächlich als Kamin. Crux ist, sich dabei einmal zu drehen und dann den Fuss sehr weit nach L auf einen Tritt zu bringen (das ist für 7a eher mild bewertet). Danach geht‘s an recht großen Griffen (aber steil!) ums Eck. SL10: Danach eine SL sehr schön, und besonders schöner Hangelquergang unterm nächsten Dach an Riesengriffen. Wenn man fast am Stand ist und denkt man wäre aus der Verschneidung raus, dann kommt der Hammer (1-2 Moves an der linken Kante/um die Kante rum). Sehr schlechte Tritte und nur die senkrechte Kante zu halten..... Das ist gefühlt eher 6c-7a Bereich, definitiv schwerer als das große Dach. SL11: Die Belohnung kommt in der letzten sehr schönen Wasserrillenplatte (sehr leicht) zum Gipfel.

Marcel Leist

7a

6.0h

300m

Schijenflue / Schijenfluh (2627m)
Westverschneidung
CH - Graubünden
Schweiz

7a

6.0h

300m

09.08.2026
Marcel Leist
CH - Graubünden