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Routen Übersicht

Schneeschuhtour
24.03.2026A - Tirol

Metzen (Hochfügen) (2355m)

Hochfügen – Lamarkalm-Niederleger – Lamarkalm-Hochleger – namenloser Sattel – Südrücken - Metzen - retour

Anfahrt: Auf der Inntalautobahn A 12 entweder von Südwesten (Innsbruck), oder Nordosten (Wörgl) bis Ausfahrt Zillertal. Auf der B 169 dann südwärts in Richtung Zell am Ziller bis Fügen (545 m). Dort biegt man bei einem großen Sägewerk (viele Holzstapel links sichtbar) im Ort in westliche Richtung rechts ab in Richtung Hinterberg, bzw. Hochfügen. Auf schmaler L 49 fährt man dann 12,5 km in südwestliche Richtung hinauf in den Finsinggrund. Im Skigebiet Hochfügen endet die Bergstraße Bei den Talstationen der Winter-Lifte und Seilbahn gibt es 3 kostenpflichtige Parkplätze (1447 m). Der Automat (nur Kartenzahlung möglich) steht am ersten Parkplatz rechts beim Info-Center, Bushaltestelle und öffentlichem WC. Zum südlichen Platz-Ende hin steht an rechter Seite die Talstation der 1997 von Fa. Leitner gebauten Kleingondelbahn „8er Jet“ hinauf zur 8er Alm. Mit dieser 2,24 km langen Einseilumlaufbahn fährt man in 8 min. zur Bergstation (2133 m) und steigt dann die Piste Nr. 13 ca. 70 Hm hinab. Alternativ (ockerfarbenes Schild: 4 km lange Skiroute 1: Pfaffenbühel) steigt man von der Talstation des Schlepplifts „Pfaffenbühel III“ über die blau markierte Skipiste Nr. 13 rechterhand über den Niederleger der Lamarkalm hinauf zur Talstation des 1 km langen Sessellifts „Waidoffen“ (1992 m) beim Hochleger der Lamarkalm (1985 m, 1¾ Std.). Die Seilbahnen von Hochfügen sind nur während der Skisaison in Betrieb. Auf der Piste Nr. 13 bleibt man nach der Lamarkalm noch ca. 90 Hm, dann verlässt man diese nach rechts (Westen) und steigt über unsteiles kupiertes Muldengelände hinauf zum sichtbaren flachen Sattel (2270 m) zwischen der Bergstation der Waidoffenbahn links und dem Metzen rechts. Die letzten 70 Hm sind ca. 30° steil. Evtl. Wächten am Sattel weicht man nach links aus. Nun über breiten unsteilen Südrücken hinauf zum flachen Gipfelplateau, wo eine lange Holzstange steht (1 Std.). Abstieg: Auf selbem Weg zurück, wie aufgestiegen, entweder zur 8er Alm (1 Std.), oder zum Parkplatz (2¼ Std.).

AndréTT

WT 3

6.0h

910m

Metzen (Hochfügen) (2355m)
Hochfügen – Lamarkalm-Niederleger – Lamarkalm-Hochleger – namenloser Sattel – Südrücken - Metzen - retour
A - Tirol
Österreich

WT 3

6.0h

910m

24.03.2026
AndréTT
A - Tirol
Klettersteig
23.03.2026A - Tirol

Pfaffenbichl (2431m)

Winterklettersteig „Pfaffenbichl“

Für den Winterklettersteig wurde im September 2025 vom Team Rohrmoser / Brandacher der Fa. Klettersteigbau-HZI 350 m Stahlseil mit 14 mm Durchmesser verbaut sowie Fixanker und schmale Trittbügel. Das Seil führt über die Blocksteine des ca. 260 m langen NW-Grats. Begangen wird der Steig nur von unten nach oben entweder mit Skischuhen (Skifahrer), oder schweren Bergschuhen (Schneeschuhläufer). Steigeisen sollte man ggfs. dabei haben bei vereisten Passagen. Nach dem Einstieg folgt man nach links dem Seil auf natürlichen Tritten und meist auf schmal gebogenen Trittbügeln hinauf zur Spitze des Felszahns. Nach rechts gibt es über eine kurze Hängebrücke einen Notausstieg, der zu naher Normalroute (Abstiegsroute) führt. Von dort kann man Fotos machen von der 4-Seil-Hängebrücke. Schmale Riffl-Bleche zwischen den beiden unteren Seilen bilden den Laufsteg der 28 m langen Nepalbrücke. Diese endet an einem Granitblock unterhalb einer Lawinenverbauung. Rechts an diesem Metallgitter vorbei quert man diagonal zu den Blocksteinen des Grats. Danach wechselt man die Seilseite beim Klettern über weitere Granitstufe. An rechter Seite sieht man unterhalb auf den Normalweg. Nach einem kleinen Felssattel quert man diagonal nach rechts weitere Granitstufe und gelangt zum nächsten kleinen Felswandl, das an einem 3 m tiefen Spalt endet, welchen man mit einem Schritt zum Wandbügel überquert. Durch kurze Rinne letzter Wandstufe gelangt man zum horizontalen Grat. Über diesen kurz zu seinem Ende oberhalb eines Felssattels an rechter Seite. Zum kleinen Gipfelkopf hinauf steigt man über 20 m hohe Seilleiter (1 Std.). Oben ist nicht viel Platz. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Musikkapelle Fügen wurde im Jahr 2025 das Gipfelkreuz mit der Harfe aus Holz dort aufgestellt. An seinem Schaft befindet sich der „Briefkasten“ für das Gipfelbuch. Vom Gipfel hat man Rundumsicht auf den Zillertaler Hauptkamm und erblickt den Hintertuxer Gletscher, Großvenediger und Großglockner, sowie den Wilden Kaiser im Norden und die Zugspitze im Nordwesten. Abstieg: Auf der Südseite führt ein kurzes Stahlseil die wenigen Meter um den Felskopf rechtsherum hinab zum Felssattel. Wo man auf rot-weiß signalisierten Sommersteig trifft zum Kleinen Gilfert. Links vom Klettersteig folgt man nun den steilen Normalweg hinab zum Sattel bei der Bergstation der Waidoffenbahn (25 min.). Von dort zurück über die Piste Nr. 11a hinab zur 8er Alm wie aufgestiegen (30 min.).

AndréTT

K2

3.0h

300m

Pfaffenbichl (2431m)
Winterklettersteig „Pfaffenbichl“
A - Tirol
Österreich

K2

3.0h

300m

23.03.2026
AndréTT
A - Tirol
Skitour
22.03.2026CH - Graubünden

Flüela Schwarzhorn (3146m)

Schwarzhorn Flüälä

Tourenbericht: Schwarzhorn (Flüelapass) Ausgangspunkt: Tschuggen Ziel: Schwarzhorn (3145 m ü. M.) Verhältnisse: Gut Aufstieg Der Aufstieg erfolgte von Tschuggen aus über die Passstrasse. Es liegt ausreichend Schnee, um mit Skiern bis zur Passhöhe aufzusteigen. Bis zur Abzweigung am Chlein Schwarzhorn war eine gute Spur vorhanden, danach war die Spuranlage weiterhin ordentlich. Die Traverse bis zur Schlüsselstelle unterhalb des Schwarzhorns war in gutem Zustand. Die Fernsicht in Richtung Engadin war sehr klar. Die Schlüsselstelle selbst war gut vorgepsurt und ohne Harscheisen machbar. Alternativ können die Ski für die ca. 100 Höhenmeter auf den Buckel genommen werden, was die sicherere Variante darstellt. Das letzte Stück zum Gipfel ist wieder flacher und einfach zu begehen. Abfahrt Die Abfahrt an der Schlüsselstelle war anspruchsvoll, aber sicher zu bewältigen. Der Kessel östlich des Schwarzhorns war kaum verfahren (nur eine Spur), was gute Abfahrtsbedingungen ermöglichte. Schneeverhältnisse: Teilweise gab es Passagen mit tiefem Pulverschnee, zwischendurch jedoch auch Abschnitte mit Bruchharsch. Die Abfahrt auf der Passstrasse zurück nach Tschuggen ist gut fahrbar. Fazit & Bedingungen * Lawinengefahr: Eher tiefer wie Bulletin * Schwierigkeit: Die Schlüsselstelle ist als eher anspruchsvoller wie WS einzustufen. * Bewertung: Sehr schöne Tour, aktuell zu empfehlen.

Mauro Baumann

WS +

4.5h

1260m

Flüela Schwarzhorn (3146m)
Schwarzhorn Flüälä
CH - Graubünden
Schweiz

WS +

4.5h

1260m

22.03.2026
Mauro Baumann
CH - Graubünden
Skitour
20.03.2026I - Trentino - Südtirol

Tre Cannoni (3275m)

Zufallhütte – P 2318 - Zufallferner – Tre Cannoni (Eiskofel) und zurück

Zufahrt: Von Westen nach dem Reschenpass (1507 m) fährt man auf der SS 40 und ab Spondinig auf der SS 38 durch den Vinschgau Richtung Meran. Nach dem Ort Schlanders (Silandro) biegt in Goldrain (Coldrano, 662 m) nach Süden die Straße ab (braunes Schild Martelltal) nach Martell (Martello). Wer von Süden (Bozen) anreist, kommt auf doppelspuriger Schnellstraße SS 38 über Meran dorthin (662 m). Die Anreise von Norden über das Timmelsjoch (2474 m) und durch das Passeiertal auf der SP 44 nach Meran ist im Winter gesperrt. Von Martell führt die Straße weiter taleinwärts in 10 Kehren hinauf zum 1800 m hoch gelegenen Zufritt-Stausee (Lago di Gioveretto). An dessen Westufer vorbei führt das Teersträßchen südwestwärts in weitern 8 Kehren hinauf zum Alpengasthof „Enzian“. Der kostenpflichtige (im Winter außer Betrieb) Parkplatz „Schönblick“ befindet sich an linker Straßenseite kurz dahinter (2055 m). Hier endet das Sträßchen für öffentlichen Fahrverkehr. An linker Straßenseite folgt dann die Talstation des Materialseillifts zur Marteller Hütte, danach an rechter Straßenseite jene des Versorgungslifts zur Zufallhütte. Zustieg zur Zufallhütte (Schwierigkeit: WT 1): Vom Parkplatz läuft man dem Sommerweg Nr.150 folgend einwärts ins Madritschtal und hält bei erster Wiese rechts zum Waldrand unsteil hoch. Von dort (Holzwegweiser) dreht der an Bäumen rot-weiß markierte Waldweg Nr. 103 (alte Signalisierung: gelber Strich) in südwestliche Richtung nach links zu einer breiten Lichtung mit Hangwiese (Holzwegweiser). Nach rechts bog vorher Wanderweg 151 ins Madritschtal ab. Man überquert den Madritschbach, nachdem von links der Winterwanderweg (SS-Route) von ehem. Hotel Paradies links hinaufkommt (lilafarbene Schilder). Von hier sieht man schon über einen die Zufallhütte gebaut auf dem Buckel des Zufallbodens (2265 m). In rechtem Bogen im Uhrzeigersinn folgt man dem Sommerweg weiter rechts an der Ruine ehemaligen Schlachthauses vorbei zur nahen Rifugio Nino Corsi. Die 1. Hütte wurde 1882 von der Sektion Dresden des DOeAV gebaut. Seit 2015 verwaltet (verpachtet) das Land Südtirol die Hütte mit Unterstützung durch AVS und CAI. Westlich neben der Zufallhütte steht das neue Holzhüttchen mit der Sauna, links davon die Kapelle (0,5 Std.). Route (Schwierigkeit: WT 4 / L): Durch Europas größten Nationalpark Stilfser Joch beginnt man die Tour von der Zufallhütte in südwestliche Richtung links an der Kapelle vorbei zu einer Felsstufe, welche im Winter oben durch viele Eiszapfen geziert wird. Rechts vor diesen läuft man jedoch eine Einengung hinauf zu nächster, etwas kleineren Felsstufe. Während der Sommerweg Nr. 103 / 150 links um diese herumführt, und Skitourengänger dieser folgen, ist es ratsamer für SS-Läufer, rechts kleine Felsenecke zu umgehen. Insbesondere auf dem Rückweg (Staustelle). Dafür steigt man zwar ca. 30 m höher, hat jedoch keine Bastelei über abgefahrenen Spuren-Sims notwendig. Über den Buckel nach dem alten Staudamm an linker Seite stößt man wieder auf den Sommer-, Ski- u. SS-Weg (20 min.). Während der Sommerweg hinauf zur Marteller Hütte (Rifugio Martello) erst bei der Brücke über den Plimabach (P 2318) links abzweigt, biegt die Winterroute schon vorher über verschneiten Bach ab. Man bleibt jedoch geradeaus, läuft rechts an jener Holzbrücke vorbei flach taleinwärts durch den Talboden in westliche Richtung. Es beginnt nun sanfter Aufstieg durch Mulden zum langen Ausläufer des südlichen Felsgrats der Butzensputze. Um diesen links herum erblickt man nun unteres Ende des Langerferners (1 Std.) in der „Kachl“ (In der Kachel) . Man überquert eine breite, horizontale Talfläche, um von nun an endlich aufzusteigen. Und zwar erst linkshaltend zu den sichtbar werdenden Eisabbrüchen des Gletschers hinauf, jedoch genügend weit davor dann streng nach rechts querend am Gletscherbuckel vorbei zu kleiner Felswand hin. Entweder umkurvt man von dieser nach rechts eine kleine Felsnase bis zu deren Ende entgegen Uhrzeigersinn zu einer sanften Rampe. Oder man steigt nach der Felswand direkt links durch eine 30° steile Mulde hinauf zur Rampe bei trittfestem Firn darin. Am oberen Punkt der Rampe befindet sich links eine kleine Wetterstation, die man schon von unten sah. An dieser ca.15 m rechts vorbei steigt man nun weiter aufwärts durch flacheres Gelände zum rechten spaltenfreien Rand des Langerferners hin. Zwar nicht steil, aber stetig aufwärts beginnt nun langer Marsch über den unsteilen Gletscher Vedretta Lunga im großen Linksbogen zur inzwischen sichtbar gewordenen Casati-Hütte. Zuvor zweigt nach rechts die Route ab zur Eisseespitze, bzw. zur abgebrannten Halleschen Hütte am Eisseepass. Unterhalb der Suldenspitze zweigt nach rechts kurzer Aufstieg zur Suldenspitze ab. Weiter im Linksbogen erreicht man nun die mit einem vom P 2832 beginnenden Materialseillift versorgte, 1923 fertig gebaute Rifugio Giani Casati der CAI-Sektion Mailand (3254 m) auf dem Langenferner Joch (3 Std.). Sie befindet sich schon in der Lombardei (Provinz Sondrio) und trägt den Namen des im slowenischen Goriza gefallenen Offiziers im 1. Weltkrieg. Auf 3270 m Höhe steht die unbewirtschaftete Hütte Alessandro Guasti 80 m neben ihr, von gleicher Sektion. Vom Passo del Cevedale (3256 m) hat man nicht nur nahe Blicke zum „Normalaufstieg“ durch die steile Rinne auf die Königsspitze, sondern von hier beginnt auch der Normalaufstieg in südöstliche Richtung über flachen, spaltenfreien Gletscher zum Monte Cevedale vor einem, oder nach links zum Eiskofel mit den 2016 restaurierten 3 Kanonen. Diese 3 Kanonen, jeweils 6 Tonnen schwer, wurden in der 12. Isonzo-Schlacht im November 2017 von den Italienern an die k.u.k.-Truppen verloren. Danach brachte das öst./ung. Artilleriekommando der Ortlerfront diese hierher in Stellung. Sie wurden mit dem Zug nach Goldrain und mit LKW zum Zufallboden gebracht und dann in 3 Teile zerlegt. 120 russische Kriegsgefangene schleppten diese auf Holzkufen in 4 Monaten hierher über den Zufallgletscher hinauf. Am 14.6.1918 schoss man dann mit diesen Haubitzen 9 km weit zur Trafoier Eiswand, zum Ortlerpass und ins Zebrutal auf italienische Kampflinien. Abstieg von der Casati-Hütte: In östliche Richtung verläßt man die „Spurenautobahn“ zum Monte Cevedale entlang der Grenze zwischen Südtirol und Lombardei. Auf Gletscherhöhe 3230 m treffen Zufallferner und Langerferner aufeinander. Man orientiert sich ostwärts zu sichtbaren Haubitzen auf den Felsinseln Eiskofel oberhalb der Gletscher (0,5 Std.). Den höchsten Punkt ziert ein Steinmann mit kleinem Gipfelkreuz sowie ein Erinnerungsschild am Fuß des Steinmanns. An der oberen Kanone steht eine mehrsprachige Informationstafel zum Geschehen von damals. Von hier beginnt monotoner Abstieg für SS-Läufer auf spaltenfreier Mitte des flachen Zufallferners. Beim P 2604 trifft man auf Zu-/Abstiegsspuren über den Fürkeleferner rechts. Die Route dreht leicht nach links in nordöstliche Richtung zur sichtbaren Martell-Hütte (2610 m). Die Hütte des AVS über dem Talschluss von Martell wurde 1980 gebaut und 2007 erweitert. Von hier hat man einen guten Überblick ins Tal und zu den nördlichen und westlichen Bergketten, Königspitze inklusive (2 Std.). Beim Holzwegweiser („Winter Skiaufstieg“) muß man jedoch noch einige Höhenmeter aufsteigen (10 min.). Ab dem Wegweiser beginnt nun der Abstieg über steilen, oft von Spuren zerfahrenen Nordhang hinunter ins Tal des Plimabaches (35 min.). Orientierungspunkt ist die Holzbrücke (P 2318). Entweder man quert davor Richtung Norden, oder läuft rechts von der Brücke in nordöstliche Richtung, wo man auf die Skiroute (Sommerweg Nr. 150) trifft, auf welcher man aufstieg. Weiter zurück wie aufgestiegen (25 min.).

Kai

WT 4

4.5h

1140m

Tre Cannoni (3275m)
Zufallhütte – P 2318 - Zufallferner – Tre Cannoni (Eiskofel) und zurück
I - Trentino - Südtirol
Italien

WT 4

4.5h

1140m

20.03.2026
Kai
I - Trentino - Südtirol
Schneeschuhtour
14.03.2026CH - Graubünden

Gfroren Horn (2746m)

Sand – Dörfli – Feelabach – Seelein – Ostgrat – Gfroren Horn - retour

Zufahrt: Von der Autobahn A13 kommend südlich vom Sarganser Dreieck ab der Ausfahrt Landquert auf der N 28 Richtung Klosters über Schiers. Klosters wird durch den Gotschna-Tunnel umfahren. Südwärts nach Davos. Wer von Süden anreist fährt von der A13 Ausfahrt Thusis-Süd ab. Auf der N3 bis Tiefencastel. Beim Kreisverkehr dann ostwärts über Surava nach Davos-Frauenkirch (1512 m). Nördlich vom Bahnhof biegt man dann ostwärts ab und fährt in das Sertigtal hinein auf schmaler Teerstraße (Nr. 730.06) bis Sertig-Sand (1858 m). Nach dem Hotel Restaurant Walserhuus befindet sich links ein kostenpflichtiger Parkplatz. Der kleine Parkplatz (1863 m) hinter dem Restaurant Bergführer und Chalet in Dörfli ist privat und nur für dortige Gäste. Route: 9 km; (Schwierigkeit: WT 5- / WS+): Sand – Dörfli – Feelabach – Seelein – Ostgrat – Gfroren Horn – retour Am Parkplatz steht ein Hinweisschild mit der Information darüber, dass im Gebiet Marchhüreli bis Leidbach und Tällihorn bis Gfroren Horn während und nach Schneefällen künstlich Lawinen ausgelöst werden. Dieses Gebiet (Sperrzone) darf dann nicht betreten werden. Von Sand läuft man nordwärts rechts von dem Teersträßchen zu einem Stadl östlich der Häuser von Dörfli (1864 m) Nach der Überquerung des Feelabaches auf Höhe einer Trinkwasseranlage am rechten Berghang (1900 m) wendet man sich rechterhand dem kurzen Tal von Dörfliberg zu. Man folgt dem Bachlauf einen kurzen SO-Hang traversierend zum Talende bei lawinensicheren Verhältnissen (insbesondere vom rechten Berghang) auf eine Höhe von ca. 2100 m. Von dort nach rechts den schmalen Bach überquerend steigt man ostwärts unsteil einem muldenförmigen hinauf zu einer Terrasse. Skitourengänger traversieren vorher auch mal nach rechts zum kupierten Hügelgelände bei P 2248, um dann nach links zu drehen hinauf zur zweiten Terrasse bei P 2440 (Dörfji Augschtbärg). Schneeschuhläufer steigen bequemer weiter direkt in südöstliche Richtung durch den breiter werdenden Hang (nicht steiler als 22° Neigung) hinauf zum kleinen verschneiten Seelein (ca. 2470 m). Rechts von diesem und links vom 2440 anfangs in Richtung der erkennbaren Sennetritzfurgga wendet man sich nun mehr rechts rampenförmiger Hangterrasse zu. Inzwischen hat man die längere Nordwest-Fassade der Felsen vom Gfroren Horn vor sich. Man hält nun mehr südostwärts auf eine Grat-Scharte zu zwischen einem namenlosen Gipfel im Osten (ca. 2735 m) und dem Ostgrat vom Gfroren Horn (2710 m). Die letzten 80 m hinauf zum Grat werden 36° steil (3,5 Std.). In der Scharte deponiert man seine Laufgeräte und beginnt zu Fuß über oft verwächteten Ostgrat zum Gipfel zu steigen, meist an dessen linken Seite, wo es weniger Felsabbrüche gibt. Dies ist der anspruchsvolle Teil der Route. Nach einem Drittel des Grats umgeht man eine kleine Felsstufe links Nach einem kleinen Gipfelplateau folgt man dem kurzen Rest des Grats zum gleichhohen Gipfel (40 min.). 10 m rechts von diesem steht etwas unterhalb ein kleiner Steinmann. Vom Gipfel sieht man hinab ins Tal zu den Hütten von Sand und ins Sertigtal. Dörfli wird vom nordwestlichen Vorgipfel jedoch verdeckt. Abstieg: auf demselben Weg zurück wie aufgestiegen (2¼ Std.).

AndréTT

WT 5

7.5h

885m

Gfroren Horn (2746m)
Sand – Dörfli – Feelabach – Seelein – Ostgrat – Gfroren Horn - retour
CH - Graubünden
Schweiz

WT 5

7.5h

885m

14.03.2026
AndréTT
CH - Graubünden