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Routen Übersicht

Wanderung
02.07.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Äussere Fisistock (2946m)

Äussere Fisistock via Bibergpass, Abstieg via Brünnlital

Lange, wunderbare und sehr abwechslungsreiche Tour. Zuerst durch den dichten Wald bei Dürreschwand, dann den schönen Anstieg zur Doldenhornhütte mit immer offenerem Gelände (alternativ kann man vom Waldhotel Doldenhorn zusteigen, zwei Optionen). Nun zunächst auf den Weg Richtung Doldenhorn (rote Zeichen) bis zur Verzweigung auf ca. 2350 m. Anschliessend über den steilen Schutt und anschliessend im Geröll (Steinmänner) gegen den Bibergpass und dann (wenn trocken) eine äusserst attraktive wenn auch nur kurze Kletterstelle (ca 100hm) im Übergang zum Bibergpass. Wenn harter Altschnee liegt, können hier Steigeisen oder Pickel nötig sein! Der Klettersteig ist (2026) in sehr gutem Zustand, der Fels nicht ganz so fest, kann aber problemlos ohne die Bügel und Stifte erklettert werden. Zustieg von da zum Üssere Fisistock einfach, es gibt immer wieder Farbpunkte zur Orientierung (mehr oder weniger der Kante entlang, wobei dann der Gipfel südlich im Geröll umgangen und von Südwesten her erstiegen wird. Der Abstieg durchs Brünnlital ist wie viel beschrieben sehr schuttig und bis zurück zum Ausgangspunkt entsprechend lang (günstig im Frühsommer, wenn noch Schnee liegt).

Zaza

T 5

7.0h

1800m

Äussere Fisistock (2946m)
Äussere Fisistock via Bibergpass, Abstieg via Brünnlital
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

T 5

7.0h

1800m

02.07.2026
Zaza
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Hochtour
01.07.2026CH - Walliser Alpen

Ober Gabelhorn (4063m)

Arbengrat (vom Arbenbiwak)

Vom Arbenbiwak über Felsbänder (viele Steinmännchen) hinauf zu Firnfeld und rechtshaltend steil auf Sattel an den Beginn der Felsen der Südwand (3/4h). Über Bänder hinauf und links haltend um einen Pfeiler zum Beginn der Rinne, die zum Grat hochzieht (Steinmänner). Nun die Rinne/Rampe empor bis hinauf zum Grat (bei Ausaperung die linken Begrenzungsfelsen benüzend) ca. 1h vom Firn weg. Nun über einige Felsaufschwünge z.T. plattig an den Beginn des kleinen Gendarmen. Dieser wird südlich exponiert umgangen (III). Danach gelangt man an den Fuss des grossen Gendarmen. Dieser wird gewöhnlich ca.30 Meter nach links querend und über helle Platten (III) umgangen. Er kann auch schwierig (IV-V oder 1pa) direkt überklettert werden. Den Gipfelaufbau gewinnt man etwas linkshaltend hoch in eine Rinne direkt zum schneebedeckten Gipfel des Obergabelhorns(2h). Abstieg Arbengrat: Aufwändiger Abstieg, der sehr geübten Umgang in Seiltechnik verlangt (Abklettern am kurzen Seil, Sichern und Abseilen auf Grat). Diverse Schlingen zum Abseilen vorhanden, am Gr. Gendarmen auch Abseilen an nur 1 Bohrhaken. Einstieg in die Rinne/Rampe bei kleiner Scharte mit markant weissem Fels und wackeligem Felsturm. Etwas abklettern und links querend in die eigentliche Rampe (Steinmann). Meistens eher rechts haltend absteigen. Kaum Abseilmöglichkeiten vorhanden.Im untersten Drittel verengt sich die Rinne und es kann zu Abseilschlinge an Block auf der linken Rinnenseite gewechselt werden, steinschlaggefährdet (20m abseilen). Nun wird leichtes Gelände erreicht und bei Steinmann nach links hinaus gequert. Direkt hinunter erfordert noch einmal 20m abseilen (markanter Block) oder rechts in Rinne abklettern und links hinaus und hinab zu Firnfeld. Überschreitung zur Wellenkuppe und Rothornhütte: Abseilen und abklettern entlang des Nordostgrates mit seinen teils überwächteten Firngraten vor und nach dem Großen Gendarmen.

Nicole Glanzmann

ZS +

4.0h

850m

Ober Gabelhorn (4063m)
Arbengrat (vom Arbenbiwak)
CH - Walliser Alpen
Schweiz

ZS +

4.0h

850m

01.07.2026
Nicole Glanzmann
CH - Walliser Alpen
Wanderung
29.06.2026CH - Graubünden

Munt Cotschen (3104m)

Von Chamues-ch plaz über Serlas zur Fuorcla Federia und über den Südgrat

Routenbeschreibung: Albrecht Gauss Von Chamues-ch, plaz, Bushaltestelle (1707 m) durchs Val Chamuera (Paradies für Greifvögel, Bartgeierkolonie [WWF]) langwierig und z. T. flach auf schottriger, immer wieder auch kurz abfallender Alpstraße (beim Rückweg ab der Feuer- und Raststelle bei Funtauna Naira ca. 25 Hm Gegenaufstieg) nach Serlas (2018 m). Weiter auf dem markierten Wanderweg Richtung Alp Prünella, Val Chamuera. Bei der Wegverzweigung am P. 2125 m (Wegweiser) links den Hang aufwärts Richtung Fuorcla Federia, Livigno. Bei ca. 2166 m muss zum zweiten Mal ein von O herabfließender Bach überschritten werden. Während der erste Bachlauf leicht überquert werden kann, hat der 2. Bach steile Bachränder aufgerissen, die mühsam zu queren sind, so dass sowohl im Auf- wie im Abstieg eine leichtere Querung ca. 20 Höhenmeter tiefer zu empfehlen ist (s. Kartenskizze). Ab ca. 2400 m ist der Weg trotz eigentlich guter Markierung beim Aufstieg v. a. bei Neuschnee oder schlechter Sicht manchmal leicht zu verfehlen. Im Zweifel bewegt sich der Weg immer etwas weiter oberhalb als man denkt und quert eine letzte Geröllhalde bei ca. 2780 m an deren oberem Rand und führt letztlich in die Fuorcla Federia (2899 m, große Steinhütte [ehemaliges Zollhaus, "Chamanna Federia" lt. swisstopo], kein Unterstand, verschlossen). Herrlicher See (laghetto di Federia) auf der O-Seite unterhalb der Fuorcla. Von der Fuorcla Federia über den S-Grat mit Überschreitung des P. 3018 m zum Gipfel. Der Weiterweg vom P. 3018 m zum trivial zu begehenden letzten Gipfelaufschwung führt zunächst über felsiges Terrain und praktisch immer entlang des Grates, nur an wenigen Stellen ist ein Ausweichen auf die O-Seite ggf. vorteilhafter. Ein möglicherweise schnellerer Anstieg führt über die SW-Flanke, wobei man dazu auf ca. 2800 m den Weg nach links (ca. 100 m nachdem man erstmals die Hütte in der Fuorcla Federia zu Gesicht bekommen hat und die letzte Geröllhalde an deren oberem Rand gequert hat) verlässt, zunächst gerade und dann rechts hinüber zu einer Rasenschrofenkuppe aufsteigt. Von dort links haltend in Richtung P. 3060 m, wo man den W-Grat ca. 30 m rechts (O) des P. 3060 m erreicht. Vor dort in gut zu gehendem feinem Schutt über den W-Grat zum Gipfel (Steinpyramide, Gipfelbuch, Stahlrohrstange mit dreieckiger Spitze}. Schwierigkeit: T3, L Zeitbedarf: 6 h von Chamues-ch, plaz inkl. Pausen über F. Federia und S-Grat. Bis Serlas gute 1 1/2 h. Für den Rückweg muss man ohne Rennen auch ca. 4 h inkl. Pausen einrechnen. Abstieg: Über den W-Grat bis kurz vor den P. 3060 m und die SW-Flanke hinab zum Wanderweg Richtung Serlas, den man bei ca. 2800 m erreicht. Hinweis: Die Gehstrecke ist relativ lang: Chamues-ch → Serlas 6 km, Serlas → Fuorcla Federia knapp 6 km, insgesamt ca. 24 km hin- und zurück (pure Luftlinie). Hinweise zu weiteren Anstiegen bzw. Abstiegen Abstieg über den NW-Grat und den Parait Giavagl („Pferdewand“). Dieser wurde als (maximal) T4+ eingestuft, wobei der Abstieg vom Piz la Stretta in die Fuorcletta einbezogen war (https://www.hikr.org/tour/post69940.html). Vom Wanderweg zur Fuorcla Federia sieht allerdings die Gratüberschreitung des Parait Giavagl vom P. 2780 m zum P. 2732 m nicht trivial aus. Von dem folgenden NW-Grat des Parait Giavagl ist möglicherweise ein Abstieg ins Val Lavirun (z. B. von einer Grathöhe von ca. 2440 m) einfacher als ins Val Chamuera. Abstieg über den NO-Grat zum Piz Lavirun (WS [Condrau et al, Clubführer, Bd. X, 1984] bzw. T5 [https://www.hikr.org/tour/post53272.html]). Abstieg nach Livigno durchs Val Federia (Silvestri-Busse von der Centro Bus Station Livigno Richtung Zernez [B 815] und zum Berninapass, nach Pontresina, St. Moritz [705]). Literatur: Condrau B, Candinas W, Clubführer Bündner Alpen – Band 10, Mittleres Engadin und Puschlav, 2. Aufl., Verlag des SAC, 1984

Albrecht Gauss

T 3

6.0h

1450m

Munt Cotschen (3104m)
Von Chamues-ch plaz über Serlas zur Fuorcla Federia und über den Südgrat
CH - Graubünden
Schweiz

T 3

6.0h

1450m

29.06.2026
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Hochtour
28.06.2026CH - Walliser Alpen

Mont Collon (3637m)

Westgrat ab Vignettes Hütte

Aufstieg (anspruchsvolle Wegfindung im Fels): Von der Vignettes Hütte 3160m steigt man zum Col des Vignettes, dann geht man in südlicher Richtung in ein Mulden ähnliches Gebiet, rechts an P.3160 vorbei und runter in der Geröllflanke zum Gletscher in den Col de Charmotane 3037m, nun hält man sich im Bogen zuerst in richtung Evèque (südöstlich) dann Richtung Le Chancelier (nordöstlich) nun in nördlicher Richtung haltend zum einstieg an den Fuss vom West-Grat. Hier steigt man über heikle, schuttige Felsen direkt (nur leicht nach rechts haltend) hoch und gelangt rechts vom Pt.3204 in den Sattel auf den West-Grat. Sichern kann man am Schlingenstand im Sattel (Abseilstelle). Auf dem Blockgrat weiter an die Geröllflanke ab hier möglichst rechts am Grat (ist weniger brüchig) haltend aufsteigen, bis direkt an den Fuss des rötlichen Aufschwungs. Hier auf einem Band nach rechts querend auf die Südseite, über einen 2m hohen Absatz auf ein tiefer gelegenes Schuttband absteigen. Anschliessend durch ein brüchiges Kamin hoch auf ein drittes Band welches man oberhalb von diesem Aufschwung erreicht. Nun wird die Felsqualität besser. Man steigt über eher plattige Felsen weiter, den gebohrten Abseilstellen entlang. Etwa in der Mitte der Wand quert man nach links an den luftigen Grat und folgt diesem bis zum Firn. Oder man steigt alles entlang den Abseilstellen hoch (guter Fels, Stellen III+) und erreicht den Grat erst im obersten Teil. Auf dem Gletscher Plateau ist der Gipfel zu sehen, noch ein paar 100m er befindet sich am südöstlichen Ende, kurzer aufstieg über Geröll dann ist der Gipfel vom Mont Collon 3637m. erreicht. Abstieg: Auf der aufstiegs Route entlang. Evtl könnte man sogar die ganze Route abklettern. Die erste abseilstelle ca 20m führt zu einem kleinen Band runter mit Borhaken, diesem Band schräg runter folgend zum West-Grat zur zweiten abseilstelle. Die 4te abseilstelle reicht nicht ganz zur 5ten beim Aufschwung, man kann hier die übrigen paar Meter sehr gut absteigen. Nach der 5ten gelangt man bald zur Geröllflanke. Auf dem Blockgrat kann neben dem Einstieg abgeseilt werden (6te Abseilstelle), Stand nur mit Repschnürli und Bandschlingen, mit einem 50m Seil reicht es gerade noch auf den Gletscher, aber wie lange noch. Nun auf der aufstiegs Route über den Gletscher zur Vignetteshütte.

Nonstoptothetop

ZS

4.0h

700m

Mont Collon (3637m)
Westgrat ab Vignettes Hütte
CH - Walliser Alpen
Schweiz

ZS

4.0h

700m

28.06.2026
Nonstoptothetop
CH - Walliser Alpen
Klettertour
28.06.2026A - Vorarlberg

Klettergarten Lindauer Hütte (1900m)

Sektor D

Hier wurde exemplarisch Sektor D azsgewählt. Es gibt 8 Sektoren insgesamt. In D: 10 schöne Routen. Der Fels ist durchwegs gut. 2 Routen (je 6b) liegen O-seitig. Die NO-Kante ist die Würgetante. Dann liegen 7 Routen N-seitig. Es gibt jeweils gute Ketten, manche mit Karabiner. Die Routen sind mit Schwierigkeit angeschrieben und einfach zu sehen und zu finden. Am 2.Juli 2006 konnte der Klettergarten Lindauerhütte im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitseinsatzes zw. Oeav-Vorarlberg und der DAV-Sektion Lindau fertiggestellt werden. Es bestehen nun 62 Routen mit gesamt 85 Seillängen. Erfahrene Leute wie Marco Wasina waren eingebunden. August 2013 wurde anscheinend nochmals saniert und ausgeräumt. Zugang von der Lindauerhütte in Richtung Öfapass in 20 min. Die Felsen befinden sich gegenüber der kleinen Hirtenhütte nach der Sporaalpe. Die Haken wurden von der Sektion Lindau und der Av-Landesjugend Vorarlberg gesponsert. Info z.B. im Vorarlberführer (Panico) oder eventuell auf der Hütte. Für manche Routen benötigt man 70 m Seil (zum Abseilen) oder 2 x 50 Doppelseil. Einige Routen lassen sich auch Top-rope einrichten. Die Ausrichtung ist nach Norden. Das Material (und die Absicherung) ist ausgezeichnet. Die Schwierigkeiten liegen meist zwischen 5a und 6c - sehr viel im Bereich 5c-6b. Es handelt sich nicht um Schrofen, sondern meist schönen, soliden Fels. Da oberhalb Gemsen spazieren, können Steine runtergeworfen werden (Helm!)

Marcel Leist

6b

3.0h

15m

Klettergarten Lindauer Hütte (1900m)
Sektor D
A - Vorarlberg
Österreich

6b

3.0h

15m

28.06.2026
Marcel Leist
A - Vorarlberg
Wanderung
28.06.2026CH - Graubünden

Piz Bever Pitschen (2976m)

Von Spinas durch das Val Bever in das Val Suvretta da Samedan und über die O-Flanke zur Bastiun, die N-Flanke zur Chatscha Bella und die NNO-Flanke zum Gipfel. Abstieg nach O und über den Pass Suvretta nach Champfèr.

Von Spinas RhB-Station (1816 m) durch das Val Bever zur Alp Zembers da Suvretta (2145 m) und von dort ins Val Suvretta da Samedan bis zur momentan nicht vorhandenen Brücke bei Plaunins beim P. 2379 m. Dort die Ova Val Suvretta überschreiten (bei geringer Wasserführung im Sommer/Herbst ggf. schon weiter unterhalb) und zuerst schräg Richtung NW ansteigen, dann südlich der markanten Rinne über steile Rasenschrofen zur Bastiun (2615 m). Über die N-Flanke über Schrofen und später Blockgelände hinauf zur Chatscha Bella (2922 m). Weiter der Crasta Bever entlang über ein feines Schuttfeld Richtung SW in eine breite Scharte (ca. 2900 m) und über den folgenden NO-Grat (cave bei Nebel: Schuttabbruchzone Richtung NW am Grat) zum P. 2956 m (bis hierher T3). Von dort nach S abbiegen und über einen Felsabbruch (ostseitig abklettern, T4, I) ca. 40 Höhenmeter in eine Scharte (ca. 2915 m) an den Fuß der N-Flanke des Piz Bever Pitschen hinab. Über grobblockiges Gelände über die N-Flanke ca. 60 Hm vollends zum Gipfel hinauf. Zeiten: von Spinas zum Piz Bever Pitschen 5 ¾ h inkl. Pausen. Von Spinas bis Champfèr (1816 m, Bushaltestelle Guardalej) mit den o. g. Gipfeln alles in allem 10 h inkl. Pausen (nicht alterskorrigiert...). Abstiegsoptionen Abstieg am einfachsten auf dem Anstiegsweg in die o. g. Scharte zurück. Von dort entweder auf dem Anstiegsweg zurück zur Alp Zembers da Suvretta und zurück nach Spinas oder nach NW über steile Schrofen ins Gebiet von Alp Val und zum Chamanna Jenatschhüttenweg. Von der Scharte am N-Fuß des Piz Bever Pitschen ist aber auch ein Abstieg Richtung O, später SO, zwischen Felsabbrüchen hindurch, zum Plateau (ca. 2780 m) oberhalb Grevas da Crasta möglich. Von dort kann man Richtung SO über steile Schrofen absteigend queren und so angenehme Rasenhänge erreichen, über die man den markierten Wanderweg zum Pass Suvretta bei ca. 2530 m erreicht. Mit ca. 80 Höhenmeter Gegenaufstieg gelangt man zum Pass und zur Abstiegsoption nach Champfèr (1816 m) (Bushaltestelle Guardalej, südlich der Kirche an der Ortsstraße Richtung Silvaplana).

Albrecht Gauss

T 4

1300m

Piz Bever Pitschen (2976m)
Von Spinas durch das Val Bever in das Val Suvretta da Samedan und über die O-Flanke zur Bastiun, die N-Flanke zur Chatscha Bella und die NNO-Flanke zum Gipfel. Abstieg nach O und über den Pass Suvretta nach Champfèr.
CH - Graubünden
Schweiz

T 4

1300m

28.06.2026
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Wanderung
28.06.2026CH - Zentralschweiz

Älplilücke (2532m)

Überschreitung Nord - Süd von Wilerli

Von der Bergstation der Wilerli-Seilbahn in Richtung Brüsti dem Fahrweg (T1), später dem Wanderweg (T2) bis zur Bachhütte folgen. Weiter auf dem Fahrweg bis Sessenteil, dann rechts des Guggitalerbachs vereinzelten Spuren und Markierungen folgen. Auf ca. 1560m den Bach queren. Da es keinen Steg gab, kann ggf. etwas weiter oben auf einem Schneefeld gequert werden. Den relativ deutlichen Spuren und einzelnen Markierungen folgen, bis wieder der Bach gequert wird. Hier nun kaum Spuren, aber Markierungen bis ca. 1820m, dann wieder eine duetlichere Spur bis oberhalb Hinter Ängi. Der Übergang auf den Guggitaler Schnee stellt die erste Schlüsselstelle dar. An der Stelle, wo die letzte Markierung ist, befindet sich 2026 im Juni ein etwa 15m hoher, steiler Moränenhang, der nicht gequert werden kann. Man kann entweder wesentlich weiter unten oder etwas weiter oben im Blockschutt auf den Schnee gelangen (T5, heikel). Der Schnee wird Richtung Südwesten gequert, dann folgt ein kleines Couloir zu einer weithin sichtbaren Markierung. Je nach Ausaperung ist der steilste Teil des Schnees zwischen 30 und 45° steil. Danach überwiegen T3 bis T4 bis zur Älplilücke. Der Abstieg auf der Südseite ist im oberen Teil durch rutschige, oft abwärts geschichtete Bänder mit viel Schutt gekennzeichnet und erfordert vorsichtiges Gehen (T5). Mehrere Passagen sind mit Fixseilen und Ketten ausgestattet, die aber teilweise in schlechtem Zustand sind (Juni 2026). Ab 2.100m bis hinab zu "Auf den Gründen" dann deutlich einfacher (T3+). Von hier auf dem RWR Wanderweg zur Kröntenhütte.

Thorsten Reitz

T 5

6.0h

1750m

Älplilücke (2532m)
Überschreitung Nord - Süd von Wilerli
CH - Zentralschweiz
Schweiz

T 5

6.0h

1750m

28.06.2026
Thorsten Reitz
CH - Zentralschweiz
Klettertour
27.06.2026CH - Graubünden

Graustein (2400m)

Ulato

Die Route bietet sehr lohnende Kletterei und ist im Hochsommer am Vormittag im Schatten. Die Schwierigkeiten sind relativ anhaltend. Es dominiert technische Plattenkletterei, aber hin und wieder gibt es athletische Passagen, bzw härtere Leistenkletterei. Die Absicherung ist gut, bis sehr gut, aber einige schwierige Passagen sind zwingend. Der Fels ist fast immer hervorragend (und praktisch ohne Kletterspuren). Die Klettersequenzen sind interessant (abwechslungsreich). Eine leichte Nachsanierung könnte 2-3 Schwachpunkte der Bohrstrategie ausgleichen). Das Material an sich ist gut. Die Routenfindung ist einfach (den Bh nach). Ausnahmen bei Felsqualität/Absicherung sind unten erwähnt Übersicht: Die recht breite W-Wand des Grausteins hat rechts grosse Höhlen und links einen Vorbau. Die Route beginnt am rechten Rand des Vorbaus, überschreitet, dann das große Grasband zur Hauptwand und führt im oberen Wandteil weiter, dort insgesamt leicht rechtshaltend. Sie endet etwas rechts der Falllinie des markanten grauen Steins auf dem Gipfel. SL1a (6+, 40 m). Einstieg über die erste Länge von Luftballons. Sehr schöne Zuführung (und Felsgewöhnung), Vermeidung von Graszustieg. Luftballons startet an dem klaren grauen Pfeiler. Am Einstieg ist eine längere Schlinge eingeknotet. In ca. 20 m Höhe sieht man eine sehr auffällige gelbe Verschneidung schräg nach R (schöner Hangelriss). Nach dem steilen Felsteil hält man über Grasschrofen leicht nach R aufwärts. Dort ist eine neue solide Abseilkette unter einer neuen Bh Reihe (Route nicht im Führer). SL1b (T5, 15 m) Über das Grasband nach R zum Originalstart von Ulato. Man erkennt die Wand gut aufgrund des Fotos hier (in 6 m Höhe ist eine gelber Fleck mit ausgebrochener Schuppe). Achtung: Rechts(3 m) von Ulato verläuft Gletscho (6c+) und 1.5 m weiter rechts am Pfeiler verläuft Alee (7a). SL2 (45 m, 7): Zunächst linkshaltend in sehr kompaktem Fels zu einer Schuppe (darunter gelbe Felsschuppe). Mit Hilfe der Schuppe geht es hoch und dann kurz links ums Eck (Aufrichter; Crux). Den nächsten Bh (links vom Eck) sollte man verlängern (da er etwas L der Linie gebohrt ist). Dann geht es zwingend über einen Aufschwung (sehr plattig) zum Riss (Diagonalriss, der leicht nach rechts führt, in leichteres Gelände), dann kleine Wandstufe, und in leichtem Gelände nach oben. Man kann den Stand überspringen und 5 m höher am Rand des Grasbands Stand machen. Allerdings ist der untere Stand viel bequemer, der obere ist etwas ‚ugschickt‘ gebohrt. Man kann den auch insgesamt auslassen (das Seil reicht trotzdem übers Grasband) SL3 (35 m, T5): übers Grasband hoch. Man kann an einem soliden Felsen gerade hoch Zwischenstand machen oder eine Zwischensicherung einhängen (1 Bh, und ein Riss für Cam). Von dort leicht nach R oben (eine Rinne Querend). Stand ist gut sichtbar (Schlinge), etwas R einer Felsspitze/Sporn, die von der Wand nach unten zieht (theoretisch könnte man hier in die Luftballons wechseln: geht 15 m weiter links am linken Rand der Schrofenzone in der Hauptwand nach oben). SL4 (40 m, 6b): Vom Stand zwei Meter nach links, dann leicht an der Kante hoch und Bh1 weit R drüben clippen (unbedingt verlängern!). Dann leichteres Gelände nach R oben. Bh3 ist für Kletterer mit < 1,85 Größe schwer zu clippen. Man kommt ohne anklettern hin, aber nur wenn man auf einen brüchigen Stein steht, und es ist nicht klar, wie lange der noch hält (weiter Sturz, wenn nicht). Wenn der Bh mal geclippt ist, dann kommt die Cruxstelle der SL (super gesichert, mit Bh auf Brusthöhe). Danach nach R oben halten. Dort sehr dichte Bh (Bh5 und Bh6), die man unbedingt verlängern muss, denn jetzt geht es wieder nach links. Dort erreicht man einen Diagonalriss, der nach R oben führt. Am Schluss muss man nochmal ernsthaft anpiazen (unangenehm mit starkem Seilzug). Ein Stand weiter unten hätte sich angeboten. SL5 (20 m, 7+) Nach links oben (am Anfang tief queren, dann durch leichteres Gelände gerade hinauf auf kleines Türmchen (1.5 m großer Hinkelstein). Der klingt hohl, hält wohl aber noch eine Weile (zumindest war es uns nicht möglich ihn rauszuwackeln / auszuräumen). Bei einer sanften Nachsanierung sollte hier im soliden Fels weiter R ein Bh hin (jetzt muss man sich mit einem Cam, bzw einer Zackensclinge behelfen). Zum Stand folgt dann ein fast waagrechter Quergang nach R über eine Platte (Zauberkünstler schaffen einen fliegenden Fusswechsel im entscheidenden Loch – andere müssen eine recht akrobatische Alternative nutzen). Stand ist unter alter Bohrhakenleiter. Hier ist auch die Ulatomaske aus der Südsee. SL6 (25 m, 7): Nach rechts plattig um die Kante (erst absteigen, dann gerade hoch, dann nach R – mehrere anspruchsvolle Züge). Dann steil hoch und leicht rechts über die letzte schwierige Stufe (Boulderstelle mit Klimmzug) die einfacher aussieht als sie ist). SL7 (25 m, 5) leicht linkshaltend nach oben, dann gerade hoch. Es kommen insgesamt noch 3 Bh bis zum Stand (es gibt gute Risse für Cams). Abseilen: 2 x bis zum Band. Dann übers Band zu dem Stand oben auf der Platte. Von dort 50 m bis runter ins Grasgelände unter der Wand Erstbegeher: Ludy Bookelmann, Christoph Klein (2006) Es gibt zwei etwas einfachere Routen weiter links in der Wand, wo der Vorbau noch höher ist, nämlich „Härta Huaschta“ und „Luftballon“.

Marcel Leist

6c

3.0h

170m

Graustein (2400m)
Ulato
CH - Graubünden
Schweiz

6c

3.0h

170m

27.06.2026
Marcel Leist
CH - Graubünden
Hochtour
27.06.2026CH - Graubünden

Piz Medel (3211m)

Scalettahütte über den Ostgrat & traverse Cima di Camadra

Von der Scalettahütte (2205 m) dem Wegweiser und den blau-weissen Markierungen in Richtung Fuorcla Sura da Lavaz / Medelserhütte (Camona da Medel) folgen. Von der Hütte zunächst relativ flach durch einen Geländeeinschnitt entlang des Brenno della Greina, der mehrmals überquert werden muss (z.T. heikel bei nicht mehr tragfähigen Schneebrücken). Etwa auf Höhe des "Arco della Greina" (Natursteinbogen auf der Südseite des Baches) steigt man nach Norden in Richtung Fuorcla Sura da Lavaz (2703 m) auf, blau-weiss markiert. Von dort direkt nach links (Westen) auf dem zunächst noch flachen Ostgrat (Steinmännchen, alte blau-weisse Markierungen). Der Grat steilt erst ab der Einsattelung (2721 m) auf, trotzdem noch Gehgelände /einfache Kraxelei(I-II). Schwierigere Passagen können i.d.R. nördlich umgangen werden. Auf Höhe 2906 m durchquert/umrundet man eine meist lange Zeit noch mit Schnee gefüllte Senke. Auf der anderen Seite erneut steil über Fels zum höchsten Punkt des Felsgrates, zwischendurch schöne Blicke in die 40° steile Ostabfahrt vom Piz Medel. Auf 3015 m betritt man den Glatscher da Medel, der nach einer kleinen steileren Passage flach vor einem liegt, der Gipfel nun in Reichweite. Je nach Verhältnissen zieht man direkt auf den östlichen Gipfelgrat (Blockgrat) zu oder in die Flanke rechts davon. Nach Erreichen der Skidepot-Höhe (3184 m) steigt man über den flachen, aber schmalen Blockgrat zum Gipfelkreuz. Traverse über Blockgrat runter zum Vadrec di Camadra und ohne viel höhe zu verlieren hoch auf die Cima die Camadra. Abstieg nach Pian Geirett über Pass d‘Uffiern

Peter Huber

WS

4.0h

1150m

Piz Medel (3211m)
Scalettahütte über den Ostgrat & traverse Cima di Camadra
CH - Graubünden
Schweiz

WS

4.0h

1150m

27.06.2026
Peter Huber
CH - Graubünden
Wanderung
23.06.2026CH - Waadt/Freib./Berner Alpen

Äussere Fisistock (2946m)

Über den unteren Halpigang

Schöne Route in eine sehr wenig besuchte Gegend und eine interessante Alternative zum relativ bekannten oberen Halpigang. Von Eggeschwand ins Gasteretal und kurz der Strasse entlang bis zum Weg ins Halpi (Bank und Feuerstelle). Kurz nach der alten Markierung (Foto) verlässt man den Weg auf ca 1500 m nach rechts und geht einer Wand entlang schräg aufwärts auf Weglein Richtung Ost. Auf etwa 1650 m über den Halpibach und leicht abwärts weiter. Bald wird am Fuss der Felsen der Weg wieder erkennbar (auch Schnittspuren) und führt ansteigend zum Schlangenstein mit einer kleinen offenen Jägerhütte etwas unterhalb. Weiter auf Spur ansteigend queren Richtung Ost. Eine kurze freihängende Leiter hilft über eine Felsstufe, so kommt man zu einer schönen Wiese. Weiter zum und über den Fulbach. Von hier ist die weitere Querung Richtung Gablegrabe und Sillere möglich (anspruchsvoll). Etwas östlich des Fulbachs über die Stufe und in relativ angenehmem Gelände gegen den Fulegletscher. Zuoberst links haltend zum Bibergpass und über die SW-Flanke zum Äusseren Fisistock. Abstieg am besten auf der Normalroute via Brünnlital zur Fisialp. Günstig anfangs Saison, wenn noch Schnee liegt. Es ist auch möglich, nach dem Brünnlital zur Hütte P. 2090 zu gehen und von dort auf dem Wanderweg Richtung Schleife abzusteigen. Kurz vor der Hütte biegt man links ab und quert mit etwas Auf und Ab auf einem Weglein über Bockfad nach Areli. Ab einer bestimmten Stelle ist dieser Pfad mit gelben Zeichen markiert, die zuverlässig (mit einer Metalleiter) zur Neubrücke im Gasterntal führen.

Zaza

T 5

1800m

Äussere Fisistock (2946m)
Über den unteren Halpigang
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Schweiz

T 5

1800m

23.06.2026
Zaza
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Wanderung
20.06.2026I - Lombardia

Pizzo Stella (3163m)

Normalweg - Südwestgrat

Vom Rifugio Chiavenna [dorthin am schnellsten von Fraciscio in 2 Stunden, ansonsten von Madesimo auf Route C10 in gut 3 Stunden, neu versichert, T3, oder vom Lago di Lei über den Angelogapass in knapp 4 Stunden, T3 (nördl. Variante) oder T2 (südliche Variante)] söstl auf Wiesenplan, 2130 m. Dort verliert sich die südl. Variante Richtung Angelogapass kurzzeitig in der Wiese. Nach ca. 400 m osöstl halbrechts söstl gegen den begrünten Alt-Moränenrücken, gerade auf den Pizzo Stella zu. Den Rücken auf Steiglein hinauf, Steinmänner. Weiter der Spur folgend hinauf bis auf markante Ebene, Steinmänner, 2490 m. Ab hier zwei Varianten: a) s-wärts eine große Schneerinne gerade hinauf auf den SWestGrat des Stella, den man auf ca. 3000 m betritt, L+. Achtung, Steinschlag. Reicht der Schnee nicht mehr bis 2490, folgt man zunächst einer sostwärts führenden Steinmannreihe. b) Am Beginn der Ebene scharf rechts 20 m hinunter an den Bach, wo er die Ebene verlässt. Hinter dem Bach wieder hinauf auf den jungen Moränenrücken, der den ehemaligen Mortégletscher im Westen begrenzt. Dem Rücken in s Richtung folgend, Blockgelände, Steinmänner, bei Nebel sehr unübersichtlich. Nach 500 m trifft man wieder auf ein Pfädchen, das zunehmend steil sostwärts über Moräne auf eine Schulter w des Pizzo Stella emporleitet, 2800 m, T3. Dort kleiner Sattel und weiterer Anstieg halblinks hinauf, diverse Wegspuren und verstreute Steinmänner; bei richtiger Route T3. Auf 2900 m glaubt man von unten, den Südwestgrat direkt zu erreichen, stösst dann aber auf einen nach links ansteigenden Rücken, an dessen Ende aus einem kleinen Sattel eine riskante Querung auf den Grat führen würde (abschüssige, sehr lose Felsen). Diese Stelle kann grossräumig umgangen werden, indem man das kleine Tälchen hinter dem Rücken überschreitet (evtl. etwas Höhenverlust) und den Grat weiter westlich bei einem markanten Felsblock erreicht. Der Südwestgrat weist immer wieder Steinmänner auf (oft mehrere Varianten) und erfordert bei geschickter Routenwahl kaum echte Kletterei. Überraschend stabiler Blockgrat, klassisches T5-Kraxelgelände. Die nur wenigen gefährlich instabilen Blöcke muss man aber erkennen bzw. vorausahnen. Am recht steilen Grat gewinnt man mit der nötigen Geländegängigkeit schnell an Höhe und erreicht kurz vor dem Gipfel den Südgrat. Dieser führt nun flach und ohne Schwierigkeiten in wenigen Minuten zum Gipfelkreuz. Möchte man über die gleiche Route absteigen, merke man sich gut die Stelle, wo der Südwestgrat vom Südgrat abzweigt (nach rechts halten!). Die Steinmänner könnten auf den Südgrat locken, was nur mit Wiederaufstieg zu korrigieren wäre (Querung in der steilen und sicher weniger stabilen Flanke abzuraten). Variante a) vor allem dann sinnvoll, wenn der Schnee bis 3000 m hinaufreicht. Sonst oben heikles Gelände bis zur Grathöhe - oder nach rechts aussteigen auf Sattel 2900 m. [link:idg768]Pizzo Stella[link]

heinz67

T 5

3.5h

1160m

Pizzo Stella (3163m)
Normalweg - Südwestgrat
I - Lombardia
Italien

T 5

3.5h

1160m

20.06.2026
heinz67
I - Lombardia
Klettersteig
14.06.2026Andere Region

Aguja Maria del Carmen (961m)

Via Ferrata de Valdeón, Picos de Europa, Nord-Spanien

Stand 6/2026 Kletterlänge 1200 m, 300 HM, Schwierigkeit: überwiegend K3, 2 Abschnitte K4 (Hüsler-Skala), Zustieg: 15 Minuten, Klettersteig: 3 Std., Absteig: 30 Minuten Permit: 6,00 Euro (Online-Buchung) Weitere Infos: https://valledevaldeon.es/en/just-enjoy-it/active-tourism-and-adventure/via-ferrata-of-valdeon/ Stand 2020 3 km; (Schwierigkeit: KS 3, bzw. C, bzw. span. D): Im Jahr 2016 wurde der 1,2 km lange Panorama-Klettersteig gebaut. In der einheimischen Literatur (Stand: 2018) findet man (noch) Hinweise, dass man sich innerhalb der Zeit von 1.3. bis 31.7. bei der Gemeinde von Valdeón anmelden müsse, um tägliche Anzahl der Ferratisten auf 50 zu beschränken zum Schutz der Vogelbrut in den Felsen nördlich der Peña del Porrecho. Dies war jedenfalls im 2022 nicht der Fall. Denn der Klettersteig war am Einstieg gesperrt aufgrund der Zerstörungen wegen einer Schnee- und Gerölllawine im Winter am Westpfeiler unterhalb der Aguja Maria del Carmen (905 m). Nach der 35 m langen Hängebrücke (Puente Tibetano) mit den Holztrittbrettchen über den Fluß beginnt der Klettersteig nach einer grasigen Rampe deftig senkrecht auf Eisenbügeln hoch über den 100 m hohen Westpfeiler. Das Sicherungsseil über die komplette Route hat einen Durchmesser von 16 mm. Es git nur wenige Klettersteige in Spanien, welche so eine hohe Diretissima auf Eisenbügeln bieten. Am oberen Ende des Kalksteinpfeilers weicht die Route nach rechts in eine gerölllawinenverdächtige Felsbucht aus, welche man quert weiter rechts zum nächsten Pfeiler, der breiter und kürzer ist und zu einem Grat führt. Über diesen südostwärts kurz hinab zu einem Felssattel. Beim grünen Rechtspfeilschild dort zweigt ein 10 mm dickes Stahlseil ab (Escape 1). Dieses führt kontinuierlich und stellenweise auf Eisenbügeln hinab in die Westflanke und zu einer weiteren Seilverzweigung. Aus dem Südosten kommt dort das Sicherungsseil vom Escape 2 hier an. Weiter hinab führen das Ausstiegsseil und einige Eisenbügel zur nächsten Verzweigung zum / vom Escape 3. Danach folgt man den Eisenbügeln nebst Seil hinab zum Wandfuß der Südwestwand (Zona de escalada deportiva). Ab hier beginnt ein sichtbarer Pfad über oberes Geröllfeld hinab bis zur Einmündung in den gelb-weiß markierten Wanderweg, bzw. der Rienda de Asotin. Doch zurück zum Felssattel, von wo man den Klettersteig weiterverfolgen will über nach Südwesten ausgerichteten Felsgrat. Ein Schild oberhalb vom Rechtsabzweig zur Flucht weist aus: „Zona de Tránsito de Personas“. Es bedeutet Obacht, keinen Steinschlag auslösen gegenüber möglichen Personen in den Escapes. Ab hier beginnt der Panorama-Abschnitt. Nächste schräge Felswand von ca. 60 Hm wird unschwierig überklettert. Davor gibt es ein nagelneues blaues Schild, welches darauf hinweist, auf dortige Vogelbrut im Frühjahr Rücksicht zu nehmen in der Art, sich leise zu verhalten und zügig durchzuklettern. Ab dann beginnt eine unschwierige Grat-Überschreitung, wobei die markante Felsspitze Pica del Castro (965 m) ostseitig umgangen wird. Anschließend durch eine Verschneidung hinauf und vom Grat wieder hinab in eine Felsscharte. Dort zweigt nach rechts der Fluchtweg Escape 2 ab. Eine Eisenbügelparade führt aus der Scharte wieder hoch und raus in die Ostflanke vom Grat. Dort traversiert man weiter unschwierig an den Felsspitzen vorbei in nächsten grasigen Felssattel. Ostseitig vorbei einer dünnen Felsnadel (P 1001) gelangt man zum Grasgrat vor dem breiten Pass, wo ein Verbotsschild prangt, von dort nicht in den Klettersteig einzusteigen (2 Std.). Die letzten Meter läuft man zum Pass, worüber der Hüttenzustieg und Wanderweg führt. Abstieg: Vom Pass anfangs kettengesichert südwärts aus der Westflanke der Peña del Porrecha heraus dann südwestwärts seilgesichert in die Felsbucht hinab zum auslaufenden Güterweg. Auf dem breiten weg hinab zur Picknickbank am schattigen Parkplatz (40 min.).

Peter

K4

3.0h

670m

Aguja Maria del Carmen (961m)
Via Ferrata de Valdeón, Picos de Europa, Nord-Spanien
Andere Region
Andere Region

K4

3.0h

670m

14.06.2026
Peter
Andere Region