Verhältnisse - Detail

Gipfel: Glogghüs, Fulenberg und Hohsträss, 2534 m.ü.M.

Route: Unbeschriebene Route

Sputnik

Verhältnisse

08.05.2010
3 Person(en)
ja
Und schon wieder war es ein Wochenende mit durchzogenem Wetter weshalb mir eine Tour oberhalb 3000m zu unsicher erschien. Geplant war deshalb die Bestiegung vom Fulenberg, welcher auch Fuli Flue genannt wird. Da Matthias noch nie auf dem benachbarten Glogghüs war, bestiegen wir ihn zusammen. Schon vor neun Jahren war ich auf diesem tollen Berg, und auch diesmal machte es Spass an ihm herumzukraxeln. Mit dabei war auch Pascal mit seiner Hündin, da er ebenfalls schon auf dem Glogghüs war, begleitete er uns nur auf den Fulenberg und danach etwas in Richtung Glogghüs.
Hohsträss (BE; 2221m): Der Hohsträss ist eine kleine Geländekuppe die dem Fulenberg vorgelagert ist, seine Schartenhöhe beträgt kaum zehm Meter. Bei trockenem Wetter wanderten wir von Hasliberg Wasserwendi zur Alp Käserstatt. Nach einer kleinen Pause stiegen wir meist weglos in Richting der Seilbahn Bergstation unterhalb vom Hohsträssgipfel. Dabei mussten wir einige wenige Schneefelder queren auf denen wir meist einsackten. Von der Bergstation erwanderten wir über einen Grasrücken in wenigen Minuten den höchsten Punkt vom Hohsträss.
Fulenberg / Fuli Flue (BE/OW; 2382m): Im Hang zwischen dem Hohsträss und Fulenberg lag fast durchgehend Schnee, so ging unsere Tour num mit Schneeschuhen weiter. Wer stiegen auf der Skipiste bis unter den aufsteilenden Hang vom Fulenberg auf. Zuletzt ziemlich steil erreichten wir so einen kleinen Sattel westlich vom Gipfel. Über den teilweise noch stark verwechteten Westgrat gelangten wir alsbald vom Sattel auf den Gipfel. Über die steile Nordwand hatten wir einen schönen Tiefblick auf die Melchsee-Frutt, die benachbarten Gipfel Glogghüs und Hochstollen (2480,7m) blieben aber in den Wolken versteckt.
Glogghüs (BE/OW; 2534m): Vom Fulenberg stiegen wir einige Meter auf den Skiweg ab, der die Skipiste vom Hochsträss mit der Bergstation vom Sessellift, die unterhalb vom Glogghüs liegt, verbindet. Bevor es 30 Meter steil zur Bergstation hinauf ging, machte sich Pascal langsam auf den Rückweg nach Käserstatt wo er auf uns wartete. Matthias und ich stiegen zur Bergstation auf wo wir die Schneeschuhe gegen Steigeisen tauschten. Zügig stiegen wir zur unteren Steilstufe am luftigen Glogghüs-Nordwestgrat hoch. Die Kraxelstelle war leider viel zu kurz und nach einem flachen Gratstück standen wir schon bald unter den Fixseilen der oberen Steilstufe. Wir kletterten ohne Seilbenutzung hinauf was wegen dem festen Fels ein richtiger Genuss war und Vorfreude auf die kommende Hochourensaison aufkommen lies. Der Gipfel empfieng uns mit einer Riesenwechte. Beim Steinmann und Gipfelkreuz suchten wir nach einem Gipfelbuch unter dem Schnee, leider fanden wir aber keines. Der Abstieg verlief ziemlich schnell und so sassen wir bald in einem gemütlichen Restaurant in Wasserwendi bei einem erfrischenden Bier.
Momentan sind für den Aufstieg oberhalb etwa 2200m noch Schneeschuhe zu empfehelen, für den Gipfelaufstieg zum Glogghüs Steigeisen. Anfang Juni müsste der Restschnee soweit weggeschmolzen sein um die Tour ohne Schneegräte durchzuführen.
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Weitere Fotos und Infos: http://www.hikr.org/tour/post22961.html
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10.05.2010 um 13:03
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