Fründenhütte freundlich bewartet. Allerdings hatten auf der ausgebuchten Berghütte nur mal gerade 3 Seilschaften eine Bergtour zum Ziel...
Das Tüpfelchen auf dem i nach einer langen Tour: der erfrischende Öschinensee, der während der ganzen Tour verlockend in der Tiefe glitzerte.
gut
Insgesamt recht gute Verhältnisse. Schlüsselstelle ist die tiefe Randkluft am Übergang vom Öschinengletscher in den Fels. Nur noch an einer Stelle passierbar, auf ca 2760m, bevor der Gletscher wieder in einer Steilstufe abbricht. Im Schein der Stirnlampe und mit Blick in den gähnenden Schlund ist der weite Schritt vom Eis hinüber auf einen schmalen schuttbedeckten Felssims eher ungemütlich. An einem Cam 0.5 kann der Seilzweite immerhin nachgesichert werden.
Eindrücklich auch die nächtliche Querung am Drahtseil um den Ausläufer des Fründenhorns herum. Handschuhe! Drahtseil z.T. mit abstehenden Litzen!
Restlicher Aufstieg problemlos, kann seilfrei begangen werden, im typischen abwärtsgeschichteten Oberländer Kalk(schiefer) lassen sich kaum Sicherungen anbringen. Ab ca 3400 feiner Eisbelag vom abendlichen Regen auf der Schattenseite, verschwindet mit steigender Temperatur aber rasch.
Wir haben noch die Überschreitung zum Morgenhorn angehängt. Im Firn dank dem (wenigen) verfestigten Gewitterschnee von Mitte Woche gut zu gehen. Felsteile vollständig trocken. Schlüsselstelle der Abstieg vom Blüemlisalphorn: Felsriegel 2x abseilen an Stangen, dann 25 m abklettern in fast blankem Firn plus kleiner Schrund. Im Abstieg vom Morgenhorn sind die 50m oberhalb des grossen Schrundes ebenfalls annähernd blank.
Insgesamt recht gute Verhältnisse. Schlüsselstelle ist die tiefe Randkluft am Übergang vom Öschinengletscher in den Fels. Nur noch an einer Stelle passierbar, auf ca 2760m, bevor der Gletscher wieder in einer Steilstufe abbricht. Im Schein der Stirnlampe und mit Blick in den gähnenden Schlund ist der weite Schritt vom Eis hinüber auf einen schmalen schuttbedeckten Felssims eher ungemütlich. An einem Cam 0.5 kann der Seilzweite immerhin nachgesichert werden.
Eindrücklich auch die nächtliche Querung am Drahtseil um den Ausläufer des Fründenhorns herum. Handschuhe! Drahtseil z.T. mit abstehenden Litzen!
Restlicher Aufstieg problemlos, kann seilfrei begangen werden, im typischen abwärtsgeschichteten Oberländer Kalk(schiefer) lassen sich kaum Sicherungen anbringen. Ab ca 3400 feiner Eisbelag vom abendlichen Regen auf der Schattenseite, verschwindet mit steigender Temperatur aber rasch.
Wir haben noch die Überschreitung zum Morgenhorn angehängt. Im Firn dank dem (wenigen) verfestigten Gewitterschnee von Mitte Woche gut zu gehen. Felsteile vollständig trocken. Schlüsselstelle der Abstieg vom Blüemlisalphorn: Felsriegel 2x abseilen an Stangen, dann 25 m abklettern in fast blankem Firn plus kleiner Schrund. Im Abstieg vom Morgenhorn sind die 50m oberhalb des grossen Schrundes ebenfalls annähernd blank.