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Routenbeschreibung
Glungezer (2677m)

Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – NO -Rücken – Glungezerhütte – Goldhaube – Glungezer - retour

Anfahrt:
Entweder von Innsbruck im Westen, oder von Kufstein im Nordosten auf der Inntal-Autobahn A12 bis Ausfahrt Hall-Mitte. Dann auf der Glockenhofstraße (L9) westwärts nach Volderwald und nach der Staumauerkurve südostwärts hinauf zu einer Kehre. Nach der Rechtskurve bei Weiherschrofen erreicht man den Ort Tulfes (922 m). Bei der Rechtskurve in Ortsmitte biegt man links ab zum kostenpflichtigen Parkplatz der Glungezerbahn (943 m). Mit der im Jahr 2018 errichteten 1800 m langen Einseil-Umlaufbahn erreicht man in Kleinkabinen für 10 Personen nach 7 min. deren Bergstation Halsmarter 1560 m. Dort steigt man um in die 50 m entfernte Talstation der II. Sektion der Glungezerbahn. Die im Jahr 2020 gebaute 2 km lange Kombibahn „Tulfein-Express“ besteht aus 6er Sesseln und 10er Gondeln. Mit diesen kommt man nach 7 min. an der Bergstation (2054 m) an.
Route: 8,4 km ; (Schwierigkeit: WT 3- / L):
Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – NO-Rücken – Glungezerhütte – Goldhaube – Glungezer - retour
Die mit roten Schildern gekennzeichnete Skipiste mit Nr. 2 tangiert die Bergstation an linker Seite. Nach rechts führt die Skipiste Nr. 3 etwas hinab an der Bergwachthütte vorbei in 10 min. zur Tulfeinalm (2035 m). Vor dieser befindet sich die Talstation der Militärseilbahn. Davor biegt man links ab auf die Skipiste Nr. 2 und steigt hinauf, wo man auf den Zirbenweg trifft links vom künstlichen Wasserspeicher-Teich „Zirbensee“ (2080 m). Die Abkürzung hierfür ist der mit langen Holzstangen gekennzeichnete Winterwanderweg für Schneeschuhgänger, welcher beim Wegweiser an der Bergstation links von der Skipiste Nr. 3 zu einem Baum-Torbogen mit der Überschrift
Richtung des Sessellifts zum Schartenkogel. Davor biegt man jedoch nach links ab und folgt der rot markierten Skipiste Nr. 6 in einer langen Serpentine hinauf zum Tulfein-Jöchl (2278 m), wo ein Wegweiser neben der Talstation der Materialseilbahn zur Glungezerhütte steht (1¼ Std.). Links oberhalb sieht man nahe Bergstation vom Schartenkogellift (2304 m). 100 m weiter nördlich steht auf dem Kamm vom Schartenkogel (2311 m) die „längste Zirbenbank der Welt“ und daneben ein großes Holzkreuz. Von hier überschaut man das nahe Ziel im Süden: links der Glungezer, rechts die Sonnen-Spitze, in dem flachen Felssattel dazwischen die Fahne der Glungezer Hütte. Zwischen der Hütte und dem Glungezer sieht man die Bergstation der Militärseilbahn und die Funkantennen. Vom Tulfein-Jöchl folgt man rot-weißen Markierungen des Panoramaweges (Weg-Nr. 333) über eine kleine flache Blockstein-Mulde. Südostwärts trifft man auf einen Wegweiser, am unteren Ende des NO-Rückens. Geradeaus hinauf führt der alte, etwas steilere Hüttenweg (Fritz-Anker-Steig) durch die Nordflanke in Kehren hinauf. Nach rechts befindet sich der Zustieg zum kurzen Glungezer Klettersteig (Variante Sommerroute). Man läuft jedoch nach links und folgt dem mit Stangen markierten Panoramasteig über den NO-Rücken. Dabei hält man sich vom linken Osthang fern. Unterhalb vom Gipfelkreuz und der Funkantennen quert man nach rechts über kupiertes Gelände am Wegweiser vorbei, wo es direkt und steil hinauf zum Gipfel geht, und am Wegweiser vorbei, wo von rechts der alte Hüttensteig ankommt, zum Sattel des Felsenkammes (1 Std.). Dort steht die Glungezerhütte (2608 m) und neben der westlichen Terrassenseite seit 24.7.2016 das achteckige Roman‘s-Biwak mit einem großen hellen Dachfenster. In diesem externen Winterraum aus verzinktem Blech befinden sich 3 Doppelstock-Liegen unter dem großen durchsichtigen Dachfenster, welches bei Sonneneinstrahlung den Innenraum erwärmt. Die Polygon-Schachtel trägt den Vornamen vom ehemaligen Hüttenwirt Roman Klingenschmid. Zwischen dem Holzverschlag der Bergstation der Materialseilbahn und der Hütte beginnt der kurze Aufstieg zum nördlichen Vorsprung Goldhaube, wo man die Bergstation der Militärseilbahn gebaut hat und diverse Funkantennen. Hier befindet sich die 1977 in Betrieb genommene Netzfunkstelle als Teil des Luftraumüberwachungssystems mit dem Namen „Goldhaube“. 40 m nordöstlich steht ein Holzkreuz (10 min.). Das Gipfelkreuz des Glungezer wurde von 44 Männern aus dem Viggartal hinaufgetragen, am 12.8.1956 eingeweiht, um den Gefallenen in beiden Weltkriegen zu gedenken. Neben dem Kreuz erinnert eine Gedenktafel an den Absturz des Linien-Flugzeugtyps Bristol 175 auf dem Flug von London nach Innsbruck mit Nr. 802/6 von British-Eagle am 29.2.1964, wo alle 83 Insassen den Tod fanden. Zum höchsten Punkt des Gipfelplateaus gelangt man in 5 min. Dort steht ein Wegweiser.
Abstieg: Auf selben Weg zurück wie aufgestiegen (2 Std.).
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Letzte Änderung: 06.01.2026, 23:40Alle Versionen vergleichenAufrufe: 97 mal angezeigt

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Glungezer (2677m)

Tulfein – Zirbenweg – Zirbensee – Piste Nr. 2 – Piste Nr. 6 – Tulfeinjöchl – NO -Rücken – Glungezerhütte – Goldhaube – Glungezer - retour


Schneeschuhtour

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