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Gipfel: Galinakopf, 2198 m

AndréTT

Route: Überschreitung Galinakopf (Parkpl. Beschlinger Berg – Vordergamp – Mattajoch – Mattafürkle – Guschgfieljoch – Galinakopf – Sattel P1817 - Galinagrätle – Vordergamp – Herrenweg – Brücke P973 – Parkpl. Beschlinger Berg)

Überschreitung Galinakopf (Parkpl. Beschlinger Berg – Vordergamp – Mattajoch – Mattafürkle – Guschgfieljoch – Galinakopf – Sattel P1817 - Galinagrätle – Vordergamp – Herrenweg – Brücke P973 – Parkpl. Beschlinger Berg)
Alpine Wanderung
1235 m
8.5 Stunden
Zufahrt:
Auf der Autobahn A 14 von Westen (Feldkirch), oder Osten (Bludenz) bis Ausfahrt Nenzing. Von dort südwärts durch den Ortstunnel zum Kreisverkehr, wo man rechts auf die B 190 Richtung Frastanz auffährt. Nach westlichem Ortsausgang fährt man beim nächsten Kreisverkehr links raus auf der Dorfstraße nach Beschling. Im Ortskern biegt man um einen Brunnen links herum in den Gampweg ab. Auf diesem fährt man in 3 Kehren westwärts bis man auf die Bazulstraße zwischen Latz und Nenzing trifft. Auf gegenüberliegender Seite beginnt an der Latzwiese (685 m) ein Teersträßchen links neben einem Heustadl, welche für den öffentlichen Straßenverkehr frei ist bis zum Wanderparkplatz Beschlinger Berg. Auf diesem schmalen Fahrweg nach Gamp, der nur wenig Ausweichstellen bietet, nun südwärts 3 km bergauf in den Wald zu kleinem geschotterten Wanderparkplatz Beschlinger Berg (1036 m) an rechter Seite vor der Schranke, nach einer kleinen Holzhütte.
Route (Schwierigkeit: T 4):
Der Fahrweg, bzw. gelb-weiß markierter Wanderweg führt vom Parkplatz nun unbefestigt weiter in Serpentinen im Wald hinauf. Nach 3 Minuten gelangt man bei Wieslerank (1057 m) auf eine Gabelung (Wegweiser). Von rechts kommt der alte (rot-weiß markierte) Gampweg von Latz an. Die linken Serpentinen kann man zweimal durch den Wanderweg abkürzen. Vor der Linkskurve vom Brünnele-Eck (1297 m) befindet sich ein kleiner hölzerner Bildstock von 1948 (2001 erneuert) an linker Wegseite und kurz davor ein Wasserbrunnen (hohler Baumstamm) von 1992. Nach der Kurve (Wegweiser) kürzt man noch einmal ab und gelangt durch ein hölzernes Weidetor wieder auf den Fahrweg beim Rossboden (1438 m). Beim Wegweiser links am oberen Hang bleibt man geradeaus zur sichtbaren Kapelle der kleinen Siedlung Gamp. Nach rechts hinab in den Rossboden beginnt der Herrenweg nach Gurtis, den man im Abstieg benutzt. Den Wegweiser bei der Kapelle hat man nach 75 min. erreicht. Dahinter befindet sich die Alpe und Sennerei Gamp (1564 m) mit einem langen Brunnen und bei den südlichen Hütten etwas unterhalb das Berghaus Mattajoch. Man folgt nun dem Wegweiser Malbun, Mattlerjoch, bzw. Galinakopf. Auf dieser Schotterpiste läuft man leicht bergab bis zur Weggabelung Zollhütte (1540 m), wo ein Bildstock neben einer Bank steht und rechts der Bergpfad hangaufwärts abzweigt zur Galina-Alpe, bzw. Sattelalpe. Davor hat man die 3 Felspyramiden Gamp (Naturdenkmal) unterhalb rechter Bergseite passiert. Die 30 m hohen Türme blieben als Füllung ehemaliger Karstschächte übrig von früherer wegerodierten Umgebungsmasse. Nach dem Abzweig kommt man rechts vom Forsthaus vorbei und läuft weiter südwestwärts bergab, einen rechts abbiegenden Fahrweg ignorierend. Danach gewinnt man wieder an Höhe und auf der Schotterpiste kommt man zu den 3 Hütten der Innergampalpe (1503 m), wo nach links ein unmarkierter Weg abzweigt zur Jochhütte. Anschließend passiert man einen Bach mit gelb-grünem Eisentor davor. Oberhalb folgender Serpentine sieht man rechts kleine Jagdhütte (1559 m). Der Schotterweg endet bei der kleinen Mattleralpe (1659 m). Kurz davor steht ein Wegweiser. Von hier beginnt der Bergweg zum Guschgfieljoch im Westen und rot-weiß signalisierter Bergweg zum Mattajoch (Mattlerjoch, 1867 m) im Südwesten, welches man nach 1,5 Std. (ab Gamp) beim Grenzstein 42 erreicht. Nun steigt man im Fürstentum kurz südwärts auf dem Bergweg hinab, verläßt diesen aber bald nach rechts und quert weglos über die Hangwiese Rietle hinab zum nahen, von Malbun kommenden Güterweg zur Alpe Guschgfiel im Norden. Auf diesem ein kurzes Stück bis zum Mattafürkle (1840 m). Dort befindet sich eine Bank und ein Wegweiser. Hier verläßt man die Schotterpiste nach rechts hinauf (Wegweiser: Galinakopf) zu einem Wäldchen. Durch dieses dann nordwärts zum Guschgfieljoch (1873 m) an der Landesgrenze. Beim Grenzstein 48 kommt der rot-weiß signalisierte Bergweg von der Mattleralpe durch die Nordostflanke an, welcher hierher kürzer ist als südseitiger Weg auf Liechtensteiner Seite. Nun nordwärts über Wiesen entlang der Grenze zu den Latschen des 2005 m hohen Wurmtalkopfes. Hier wendet sich der Bergweg nach links und man umkurvt den Berg zum flachen Südwestkamm des Galinakopfes. Auf diesem dann über unsteile Wiesenhänge zum Gipfel mit seinem Holzkreuz und Grenzstein 57 (1 Std. ab Mattajoch).
Abstieg / Rückweg:
Man folgt den blau-weiß markierten Holzpflöcken am linken Hangende südostwärts steil hinab bis zum Beginn einer Schuttrinne in der Ostflanke nördlich vom P 2045. Linkshaltend zu dieser hin, den blau-weißen Markierungen folgend und weiter zu markanter Felsscharte. Dabei hilft ein Stahlseil als Halte- oder Zugmittel. Nach der Scharte gibt es ein weiteres Stahlseil hinab zum Querweg auf einen kleinen mit Latschen bewachsenen Sattel. Danach gewinnt man auf diesem blau-weiß signalisierten alpinen Steig weiter an Tiefe über schräges Geröllband, wo auch noch mal ein Stahlseil Halt gibt. Im beginnenden Wald trifft man auf den Bergsattel (P 1817), über welchen rot-weiß markierter Weg vom Abzweig Zollhütte von rechts kommend nach links hinunter zur sichtbaren Galina-Alpe führt (40 min.). Man überquert den Bergweg und steigt vom Sattel auf gegenüberliegenden bewaldeten Felsbuckel hinauf. Ein deutlicher, aber unmarkierter Steig führt nun nordostwärts über das Galinagrätle, meist seitlich davon, zum Lohnspitz (1801 m). Von dort an finden sich alte und neue rot-weiße Markierungen an den Bäumen. Der Waldweg führt südlich der Felsen hinab zur Hangwiese südlich von Vordergamp. Über diese nordwärts zu den Hütten und auf linkem Schotterweg zur Kapelle (65 min.). Von dort wie im Zustieg auf dem Fahrweg zurück zum Wegweiser Rossboden (15 min.). Hier biegt der Herrenweg links ab hinunter in den Rossboden zum Waldanfang. Auf gelb-rot markiertem Waldweg nun anfangs rechts vom Tobel hinab, in dem Beton-Kaskaden verbaut sind. Über eine solche quert man dann zur anderen Seite der Filbritter Rüfe. An einer kleinen Betonhütte vorbei, links vom Zaun steigt man steil westwärts hinab zum breiten Bett des Galinabaches. Auf Höhe der Sattelrüfe (ca. 1200 m) trifft der Herrenweg auf den Bergweg von der Galina-Alpe nach Latz, bzw. Gurtis (45 min.). Auf diesem nun nordwärts rechts vom Bach unsteil hinunter. Dabei kommt man am alten Wasserwarthäuschen neben einem Stellkanal vorbei (1135 m). Unter dem Weg verläuft eine Wasserleitung mit bergseitigen Überlaufschächten zur Druckentlastung in regelmäßigen Abständen. Nach der Wasseranlage an rechtem Wegrand wechselt der Schotterweg nach Gurtis über eine befahrbare Holzbrücke die Bachseite (P 973) nach 30 min. An rechter Bachseite führt breiter Waldweg nach Latz, bzw. nach Garfrenga. 20 m danach zweigt rechts ein Waldweg ab (Wegweiser: Wanderparkplatz). Auf diesen nun etwas bergauf bis man nach 15 min. den alten Gampweg bei einem Wegweiser kreuzt (998 m). Geradeaus weiter zum Parkplatz in 5 min.
Ergänze diese Route (Überschreitung Galinakopf (Parkpl. Beschlinger Berg – Vordergamp – Mattajoch – Mattafürkle – Guschgfieljoch – Galinakopf – Sattel P1817 - Galinagrätle – Vordergamp – Herrenweg – Brücke P973 – Parkpl. Beschlinger Berg)) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Überschreitung Galinakopf (Parkpl. Beschlinger Berg – Vordergamp – Mattajoch – Mattafürkle – Guschgfieljoch – Galinakopf – Sattel P1817 - Galinagrätle – Vordergamp – Herrenweg – Brücke P973 – Parkpl. Beschlinger Berg)) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 2 vom 24.10.2016
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