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Gipfel: Cubillas del Aire, 680 m

AndréTT

Route: Via Ferrata en Socueva (Arredondo)

Via Ferrata en Socueva (Arredondo)
Klettersteig
mittel
395 m
3.0 Stunden
Zufahrt:
Von Westen (Santander), oder Osten (Bilbao) auf der Autobahn A 8 bis Ausfahrt Nr.173 (Colindres). Von dort fährt man südwärts auf der Fernverkehrsstraße N-629 nach Ramales de la Victoria. Im Ort biegt man rechts ab und fährt westwärts auf der Landstraße CA-261 bis nach Arredondo (165 m). Dort fährt man auf der Brücke über den Rio Ason zum westlichen Ortsausgang. Dort verläßt man bei der Liberbank Caja Cantabria die Landstraße (Wegweiser: Ermita de San Juan) und fährt südwärts 2,5 km auf schmaler Straße CA-656 bergauf zum kleinen Bergdorf Socueva (310 m). Wenige Meter vor dem Ortseingangsschild gibt es eine Parkbucht. In der Siedlung selber ist die Möglichkeit für das Parkieren rar. Mit kleinem Auto kann man die schmale Schotterstraße (erste Straße rechts ab) hinauf fahren zum Ende der Straße vor der Eremitage San Juan, dort haben max. 6 Autos Platz.
Zustieg:
Man läuft geradeaus über kleinen Buswendeplatz neben der alten Kapelle und der Bushaltestelle dahinter (Holzwegweiser: Ermita de San Juan) bis zu einem rosafarbenen Haus mit Nr. 14. Links geht es zu den Häusern hinab. Hinter dem Haus gibt es einen Brunnen. Man läuft jedoch davor rechts hinauf auf betoniertem Fahrweg, der Calle Juela de Socueva. Der teilweise unbefestigte Fahrweg ist mit roten Wegweisern „Ermita“ gekennzeichnet und kann mit wenigem PKW befahren werden. Beim ersten Rechtsabzweig hält man sich geradeaus. Bei einem Gehöft biegt der Fahrweg nach rechts ab. Geradeaus führt ein Weg weiter, auf dem man zurückkommt. Man folgt dem roten Wegweiser zu einer langen flachen, gestuften Felswand hin, wo der Weg endet mit kleiner Parkbucht an rechter Seite (30 min.). Der Fußweg führt durch ein Drahtgittertor zur ehemaligen Einsiedelei Ermita de San Juan (420 m). Hier steht eine an den Felsübergang angebaute Kapelle Iglesia Rupestre de San Juan aus dem X. Jahrhundert mit baufälligem Rundziegel-Dach auf dem Vorbau aus dem 19. Jahrhundert. Dieser ist von einer Mauer umgeben mit kleinem Tor darin. In der Kapelle steht ein alter Holzaltar. Am Anfang der kleinen Parkbucht an nördlicher Straßenseite steht gegenüberliegend ein kleines grünes Holzschild „Via ferrata en Socueva (Arredondo)“. Hier beginnt ein etwas mit Farnen verwachsener Pfad direkt zum nahen südostseitigen Felsfuß hin (3 min.).
(Schwierigkeit: KS 4 (C/D), span. MD. franz. TD):
Der 2013 fertig gestellte, 550 m lange Klettersteig besteht aus 2 Abschnitten: vertikal und mit den schweren Stellen am Anfang der Kalksteinwand. Danach traversiert man weiter oben nach links die nächste Wandstufe. Dort gibt es dann den senkrechten Wanddurchstieg nach oben sehr luftig und extrem schwer (KS 5 (D/E), bzw. span. und franz. ED). Kletternd überwindet man in beiden Varianten insgesamt 250 Hm.
Über die erste 100 m hohe Felsstufe helfen Eisenbügel und „Lollipops“ (kleine, runde Griffe/Tritte) hinauf. Dabei kommt man durch eine linke Felsverschneidung auf ein grasiges Band. Weiter hinauf bis unter einem Felsdach traversiert man dann luftig auf Bügeln nach links zu einigen schmalen Felsabsätzen. Unterhalb des Felsdaches führen ein Sicherungsseil und Eisenbügel senkrecht nach oben als die extrem schwere Variante (KS 5) zum Bergrücken (60 m) hinauf. Die Eisenbügelabstände sind dabei größer und die Seilanker weiter auseinander. In der Linkstraverse unterhalb des Felsdaches nimmt die Schwierigkeit dann ab und es gibt Halteketten darin. Rundbügel führen dann nach oben zu einer Verschneidung. Diese klettert man hinauf, dann verläuft das Sicherungsseil nach links über einen Blumen- und Wiesenhang zur letzten Felsverschneidung mit Rundbügeln darin. Es folgt noch eine glatte senkrechte Kalksteinplatte, danach läuft das Seil auf dem grasbewachsenen Bergrücken aus und trifft auf das Seil der schweren Variante (1¼ Std.).
Abstieg:
Auf einem Felsstein sieht man die verblichenen blauen Buchstaben „VF“ mit einem Linkspfeil. Hier trifft man auf einen Wiesenpfad, der vom nördlichen Bergrücken herkommt. Der Pfad führt in südliche Richtung hinab, wo man auf gelb-weiß markierten, teilweise befestigten Hirtenweg nach Buzulucueva trifft. Auf diesem im Linksbogen hinunter zu einem Steinhaus, wo ein Fahrweg beginnt (30 min.). Dem Fahrweg folgt man weiter und nach 3 min. trifft man beim Gehöft auf das Sträßchen, wo man im Aufstieg zur Ermita de San Juan abbog. Weiter hinab und zurück wie aufgestiegen (20 min.).
KS-Set, Helm
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Nr. 1 vom 07.07.2018
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