TourenFührer - Route

Gipfel: Türtschhorn, 2096 m

AndréTT

Route: 3-Hörner-Tour (Jägerstüble – Unterdamülser Alpe – Damülser Horn – Schluchtensattel – Glatthorn – Türtschhorn – Türtschalpe – Unterdamülser Alpe – Jägerstüble)

3-Hörner-Tour (Jägerstüble – Unterdamülser Alpe – Damülser Horn – Schluchtensattel – Glatthorn – Türtschhorn – Türtschalpe – Unterdamülser Alpe – Jägerstüble)
Alpine Wanderung
940 m
7.0 Stunden
Zufahrt: Aus dem Rheintal von der Autobahn A14 ab Ausfahrt Rankweil, dann auf der Landstraße L51 durch das Laternser Tal ostwärts zum Furkajoch (1760 m). Von dort ca. 1 km wieder etwas bergab erst nordwärts, dann ostwärts bis zum Hotel und Alpengasthof Jägerstüble (1614 m). Wer über die Bregenzerwald-Bundesstraße B200 anreist, biegt in Au südwärts ab und fährt auf der B193 nach Damüls und dann westwärts dorthin. Der Parkplatz beim Gasthof ist privat und nur dortigen Gästen vorbehalten. Darum parkiert man ca. 100 m westlich von diesem hinter der Schranke in den beiden kleinen bekiesten Buchten an der Nordseite der Straße. Im Winter ist jedoch die Furkastraße zwischen dem Alpengasthof und Bad Laterns gesperrt und wird nicht geräumt.
Tour:
Vom Jägerstüble zum Damülser Horn: (Schwierigkeit: T4-):
Ca. 40 m westlich vom Alpengasthof Jägerstüble biegt beim Wegweiser neben der Schranke ein geschotterter Fahrweg nach Süden ab. Auf diesem läuft man unterhalb vom Gasthof hinab ins Tal zur Alpe Unterdamüls (1486 m), wo man auf nächsten Güterweg trifft (20 min.). Bei der dort deponierten alten Sesselgondel biegt man rechts ab zur nahen Hirtenhütte (10 min.). Beim dortigen Wegweiser Unterdamülser Alpe (1500 m) verläßt den Güterweg nach links, auf dem man hierher wieder zurückkkommt. Es beginnt nun ab dem Holzkreuz ein mit rot-weißen Metallstangen signalisierter Bergweg. Ostwärts tangiert man den Wiesenhang zu einer Erlengesträuch-Gruppe. Vor dieser wendet der Pfad steiler werdend in die nördliche Grasmulde zum Abzweig (1749 m) des blau-weiß markierten Bergpfades zum Damülser Horn (40 min.). Geradeaus läuft man in westliche Richtung in Serpentinen den Grashang hinauf zum sichtbaren bewachsenen Felsgrat. Unterwegs trifft man sporadisch auf alte blau-weiß markierte Holzpflöcke zur Orientierung. Auf dem Grat wendet man sich nun nach rechts und folgt ihm in nördliche Richtung zum sichtbaren Gipfel. Ein felsiger Teil wird dabei rechts umgangen. Nach 25 min. hat man den Gipfel des Damülser Horns (1929 m) erreicht. Das alte Holzkreuz hat seinen östlichen Querbalken inzwischen verloren.
Vom Abzweig zum Damülser Horn zum Glatthorn: (Schwierigkeit: T 3):
Bis zum Abzweig (1749 m) steigt man wieder hinab auf gleicher Route (20 min.). Dann steigt man unschwierig auf in südwestliche Richtung manchmal im Zickzack den wenigen rot-weißen Markierungen folgend, bis man nach halber Stunde den Schluchtensattel (1980 m) erreicht. Hier kommt von links der Bergweg von Faschina über die Franz-Josef-Hütte an. Nun beginnt der Aufstieg südwärts zum Nordwestkamm des Glatthorns. Einige Seilsicherungen helfen dabei über das steinige Gelände, falls die unteren Felspassagen vereist sein sollten. Unterwegs trifft man auf verblichene blau-rote Markierungen. Rechts sieht man auf dem Nordwestkamm eine kleine Steinpyramide. Dort kam der alte Bergpfad von der zerfallenen Hinteren Türtsch-Alpe über die Südwestseite an, der nicht mehr gepflegt wird. Am Nordwestkamm angelangt, folgt man diesem unschwierig hinauf zum Gipfelkreuz von 1966 auf dem Glatthorn (2133 m), das man nach 25 min. erreicht.
Vom Glatthorn zum Türtschhorn: (Schwierigkeit: T 5-):
Nach Südosten führt ein rot-weiß signalisierter Bergpfad zur Fatnella-Alpe. Der kürzeste Weg vom Glatthorn zum Türtschorn führt jedoch über den grasigen Südkamm des Flyschberges unmarkiert hinab ins Fürkli und über den Nordgrat des Türtschorns hinauf. Über den anfangs unsteilen Südkamm (T3) folgt man gering sichtbaren Wanderer- und Gemsentrittspuren hinab bis sich der Graskamm nunmehr als typischer Flysch-Grat entwickelt, wobei dessen rechte Seite grasbewachsen bleibt. Links beginnen felsige Steilabbrüche. Der Grat wird zusehends schmaler und felsdurchsetzter. Den zweiten Felszacken überklettert man (K1), oder umgeht ihn rechts durch das Steilgras. Inzwischen gesellen sich einige Latschen dazu, so dass man die nächsten beiden kleinen Felszacken zum Fürkli (1972 m) auch wieder rechts umgehen kann mit Hilfe der Äste zum Festhalten. Zwischendrin findet man immer wieder Trittspuren von Mensch und Tier. Ab dem tiefsten Punkt beginnt unschwieriger Aufstieg am bröseligen Nordgrat über steiniges Geröll auf dessen rechten Seite (T4). Oberhalb der steinigen Passage hält man wieder nach links auf den Grat, der sich nun zurücklehnt. Auf diesem nun locker zum Gipfel (2096 m) des Türtschhorns (50 min.). Dort steht das Gipfelkreuz, welches aus einer Vielzahl von dünnen Vierkant-Hohlprofilen zusammengefügt wurde.
Abstieg vom Türtschhorn: (Schwierigkeit: T 4-):
Man folgt den unübersehbaren Trittspuren (unmarkiert) auf dem grasigen Südgrat hinab. Mit der Tiefe nimmt die Steilheit zu, ohne jedoch schwieriger zu werden. Bereits von oben sieht man das Ziel, die Türtschalpe halb rechts unten. Im unteren Bereich gelangt man zu beginnendem Fichtenwald an rechter Seite. Die Trittspuren folgen dem Weidenzaun bis zu einem Stromkasten an einer Fichte nach einem Jägerstand. Dort wendet man scharf rechts und läuft den beginnenden Weidenhang hinab zu den 7 Gebäuden der Türtschalpe (50 min.). Dort gibt es einen Trinkwasserbrunnen (1641 m). Man trifft dann auf den Wegweiser Türtschalpe (1640 m) am endenden Schotterweg, der von Türtsch, oberhalb von Sonntag hierher führt. In nördliche Richtung gabelt sich der überwachsende Güterweg. Halb links führt dieser hinab und verläuft sich dann im Ladritscher Tobel. Man bleibt darum halb rechts und folgt 25 min. den rot-weißen Signalisierungen in nördliche Richtung an einer Viehtränke vorbei bis zum ehemaligen Standort der Hinteren Türtschalpe (1706 m). Hier sieht man nur noch wenig Material der von Lawinen zerstörten Alpe. Der vergrasende breite Weg endet hier und es beginnt ein Bergweg Höhe verlassend, teilweise über Holzstufen, weiter in nordwestliche Richtung zu einem Wäldchen. Dabei gibt es bei einer längeren Grashangtraverse ein erneuertes Sicherungsseil. Nach einer Betonring-Viehtränke wird der Wanderweg breiter und führt in rechtem Bogen zur Hirtenhütte mit dem Wegweiser Unterdamülser Alpe, wo man den Aufstieg zum Damülser Horn begann (40 min.). Ab hier zurück zum Parkplatz wie hergekommen (25 min.).
LAWINENRISIKO-INDIKATOR VON SKITOURENGURU.CH (PROGNOSE)

Lawinenrisikoindikator anzeigen
Ergänze diese Route (3-Hörner-Tour (Jägerstüble – Unterdamülser Alpe – Damülser Horn – Schluchtensattel – Glatthorn – Türtschhorn – Türtschalpe – Unterdamülser Alpe – Jägerstüble)) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (3-Hörner-Tour (Jägerstüble – Unterdamülser Alpe – Damülser Horn – Schluchtensattel – Glatthorn – Türtschhorn – Türtschalpe – Unterdamülser Alpe – Jägerstüble)) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 1 vom 26.11.2018
1888 mal angezeigt

Verhältnisse