TourenFührer - Route

Gipfel: Punta Velaco, 1483 m

AndréTT

Route: Col de Bavella – Chapelle Ste. Vierge – Source Captee – Dame Jeanne – Bocca di Velaco – Trou de la Bombe – Bocca di Velaco – NO-Grat – Punta Velaco

Col de Bavella – Chapelle Ste. Vierge – Source Captee – Dame Jeanne – Bocca di Velaco – Trou de la Bombe – Bocca di Velaco – NO-Grat – Punta Velaco
Alpine Wanderung
400 m
5.0 Stunden
Anfahrt:
Von Süden (Bonifacio), oder von Norden (Aléria) auf der Schnellstraße T 10 entlang der Ostküste bis Solenzara. Dort biegt man landeinwärts ab und fährt auf kurvenreicher D 268 südwestwärts über den Col de Larone (608 m) hinauf zum Col de Bavella, auch Foce de Bavedda bezeichnet (1218 m). An südlicher Straßenseite gibt es einen zur Tageszeit kostenpflichtigen Parkplatz neben einer Holzhütte mit WC und Wasserhahn. Auf nördlicher Straßenseite gibt es einen kleineren, kostenfreien Parkplatz auf dem Schotterplatz vor dem Restaurant „Les Aiguilles de Bavella“. Den Pass kreuzt der Fernwanderweg GR20 von Norden (Refuge d’Asinau) und Süden (Refuge de Paliri). Aus dem Norden endet hier auch die GR20-Variante. Unterhalb der Straßenkehre auf nördlicher Seite befindet sich das Village da Bavella mit Unterkunftsmöglichkeiten für die Backpacker.
Route: (Schwierigkeit: T 3 / K1):
Bei der Holzhütte beginnt nach links in den Kiefernwald hinauf ein mit orange Strichen signalisierter Weg zu einigen Containern an linker Seite. Rechts dahinter steht ein Trinkwasser-Hochbehälter. Beim Holzwegweiser an einer Gabelung folgt man rechts Richtung „U Cumpuleddu, Pianona“. Auf einer Lichtung steht die weiße Chapelle de la Ste.Vierge (10 min.). Dort kommt von links ein Verbindungsweg zum GR20 an. Man biegt jedoch rechts ab (Wegweiser: U Cumpuleddu, Pianona). Nach 12 min. trifft man auf einen Sandweg. Auf diesem südwärts zu einem Bachtobel der Source Captee (4 min.). Etwas unterhalb der Quelle steht ein Wegweiser. Geradeaus käme man Richtung Balade di a Pianona den orangen Markierungen folgend. Man biegt jedoch links ab, überquert den Bachlauf in südliche Richtung zum Bergsattel Bocca Furesta (rote Markierungen). Links befindet sich der markante Felsenkopf Dame Jeanne. Ein Abstecher (10 min.) über eine Steinegrenze am linken Wegrand dorthin lohnt. Man kann von dort sich die Aufstiegsroute durch das Nordost-Couloir des Tageszieles anschauen. Zurück zur kleinen Anhöhe wandert man auf breitem Weg südwärts zum Wiesensattel Bocca di Velaco (1285 m). Dortigen Wegweiser hat man nach 35 min. erreicht. Nach rechts führt ein Weg über die Fontaine d’Alturaja (Alturaghja) zum Pass in einer großen Südschleife zurück. Man wandert jedoch nach links ostwärts zum großen Felsenfenster Trou de la Bombe (Richtung U Cumpuleddu). Mehrere Steinmännchen führen dort hinauf, dabei gibt es mehrere Varianten die am Ende in kurzer Kraxelei enden an einer Felsscharte, von der man zum natürlichen Fenster schaut. Bis zum unteren Punkt des Fensters muß man in einen sehr kleinen Felskessel hinab und dann wieder hoch unschwierig klettern (20 min.). Auf anderer Seite geht es abrupt senkrecht ab in die Tiefe (1325 m). Zurück zum Wegweiser auf der Bocca di Velaco (15 min.) biegt man ca. 50 m vor diesem links (südwärts) ab bei einem größeren Felsstein mit Steinmandl drauf. Anfangs etwas parallel vom Hauptweg zum Felsenfenster dreht der Pfad dann nach rechts bergauf zu einem beginnenden Couloir hin. Er ist in o.g. Karten nicht eingezeichnet. Trittspuren und Steinmandl führen durch dieses zu einem riesigen Klemmblock (Felsbrocken) an rechter Rinnenseite, durch den man kraxelt (20 min.). Anschließend kommt eine unschwierige Kletterstelle (K 1). In südwestliche Richtung endet das Couloir in Form einer schmalen Rinne am Nordost-Grat. Über diesen anfangs direkt, dann meist etwas links von ihm zum Gipfel (15 min.). Auf diesem steht ein sehr hübsches geschmiedetes, schwarzes Gedenkkreuz. Es erinnert an letzte Bergtour an einer 1987 verstorbenen 39 Jährigen, die trotz Polio- u. Krebsleiden den Gipfel zwei Jahre davor noch bestieg. Auf der Rückseite des Kreuzes befindet sich eine Schatulle mit dem Gipfelbuch.
Rückweg: Auf gleicher Route zurück (1¼ Std.).
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Nr. 2 vom 08.08.2019
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