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Gipfel: Pizzo Paina (Wintergipfel), 2231 m

AndréTT

Route: Cimalmotto – Pianelli di Sotto – Brücke (P 1285) – Acqua Fredda – Bildstock – Alpe di Sfille – Piemantiu (P 1738) – Cort Zora (P 1980) – Corte di Sopra – Pizzo Paina (Wintergipfel) - retour

Cimalmotto – Pianelli di Sotto – Brücke (P 1285) – Acqua Fredda – Bildstock – Alpe di Sfille – Piemantiu (P 1738) – Cort Zora (P 1980) – Corte di Sopra – Pizzo Paina (Wintergipfel) - retour
Schneeschuhtour
940 m
9.0 Stunden
Anfahrt:
Auf der Autobahn A 13 von Norden durch 6,6 km langen San Bernardino-Tunnel, von Westen auf der A 2 durch den St. Gottard-Tunnel bis Abfahrt Bellinzona-Süd. Wer von Süden auf der A 2 anreist (Lugano, Chiasso), verläßt diese schon bei Rivera. Westwärts weiter zur meist unterirdischen Stadtautobahn von Locarno. Nach dem Tunnelende biegt man ab auf die Fernstraße Richtung Valle Maggio. Auf dieser 23 km nordwestwärts bis Cevio (418 m). Dort verläßt man links die Straße und beginnt nun in vielen engen Serpentinen an Höhe zu gewinnen ins Val di Campo. Bei Cerentino (980 m) bleibt man geradeaus. Nach links käme man ins Valle di Bosco Gurin. Man fährt südwestwärts weiter über Campo Vallemaggia (1314 m) bis zum letzten Bergdorf Cimalmotto (1405 m). Lediglich am Ortseingang gibt es an linker Straßenseite einzigen öffentlichen Parkplatz zugleich Bus-Wendeplatte. Von hier führt eine Teerstraße nach Pianelli, die jedoch nur berechtigt ist zu durchfahren, wer dort wohnt, oder zu Gast ist. Wer sich nicht daran hält, findet nach ca. 300 m an linker Straßenseite einen weiteren kleinen Parkplatz am Ende von Cimalmotto.
Route: (Schwierigkeit: WT 4+ ; 15 km):
Beim Parkplatz am Ortseingang steht ein Wegweiser. Hier hält man sich Richtung Alpe Sfille (gelbes Schild), bzw. Cort Zora (braunes Schild). Von hier läuft man auf der nicht öffentlichen Teerstraße den Ort südlich umrundend zur Siedlung Pianelli. Zuvor überquert man den Sponda-Bach auf einer Brücke in einer Kehre. Nach 10 min. verläßt man beim kunstvollen Wegweiser „Pianelli“ die Straße Richtung „Sotto“ (1400 m). Nach rechts führt die Straße zu den Häusern von Pianelli di Sopra. Man läuft nun nach links den unbefestigten Fahrweg bergab und wandert bequem an den unteren Häusern (1386 m) vorbei zum Wegweiser Pianelli (1360 m), wo man nach einer Kehre den Güterweg südwärts verläßt (18 min.). Es beginnt nun der Abstieg durch den Wald, dabei drauf achtend, rot-weiße Markierungen an einigen Bäumen nicht zu verlieren. Nach 15 min. erreicht man die Brücke (P 1285) aus einer Stahlgitter-Konstruktion über den Bach Rovana di Campo. Unmittelbar nach der Brücke knickt der Weg nach links (kein Wegweiser) und führt zur Lichtung Fiümigna. Von da ab beginnt in Kehren der Aufstieg durch den Wald an rechter Seite der Bachschlucht des Ri di Siffin südöstliche Richtung über Acqua Fredda. Rechts vom P 1451 dreht der Weg nach rechts in südliche Richtung zu einem Bildstock (1520 m). Ab dort (1 Std.) wird der Weg horizontal und führt aus dem Wald heraus. Entlang des Sfii-Baches folgt man ihm oberhalb seiner rechten Seite bis zur Alpe die Sfille (1666 m). Beim Wegweiser biegt der Sommerwanderweg links ab zum Lago di Sfille. Man bleibt jedoch geradeaus und wandert zur Alpe (30 min.), wo es im Sommer eine Käserei gibt und sogar Übernachtungsmöglichkeit. Diese hat lange Tradition. Die Alpwirtschaft besteht aus dieser („at dint“), sowie der Cort Zora (P 1980) weiter oben, bis wohin das Vieh getrieben wird. In südwestliche Richtung wandert man noch weiter bis zu den 2 Steinhäusern nebst Stallungen von Piemantìu (P 1738). Ab hier beginnt der Aufstieg westwärts durch eine kurze Waldschneise im Lärchenwald dann erst nach rechts drehend zu einem Felsbuckel hinauf, dort nach links querend zu einem freien Bergbuckel, auf dem ein dünnes Holzkreuz steht. Zu diesem orientiert man sich hin. Rechts dahinter (westlich) sieht man nun die beiden Stallungen von Cort Zora, welche Ende des 19. Jahrhundert gebaut und von 1997 bis 1998 renoviert wurden (1 Std.). Das kleine Hüttchen besteht aus einem Wohn- und Schlafraum. Im großen Stallone befinden sich im Sommer die Kühe im Erdgeschoss, die Ziegen im 1. Stock. Auf der Alpe hier werden während der Bewirtschaftung erstaunlicherweise auch Schweine und Hühner gehalten. Von der Alpe führt nordostwärts der Sommerweg zum Lago Pozzöi, südwestwärts ein anderer Sommerweg zum Lago Gelato und zur gleichnamigen Alpe. Man läuft nun allerdings über das kupierte Hanggelände von Corte di Sopra nordwestwärts anfangs unsteil Richtung Kuppe P 2052. An dieser links vorbei beginnt dann der Aufstieg über den Südosthang, der nicht steiler wird als 33°. Man orientiert sich zum mittleren Felsgipfel (Wintergipfel) mit unsteilem Südwestgrat und einem kleinen Felszahn vor einem kleinen Sattel zwischen dem nordöstlichen Felsen Pizzo Paina (P 2239) und südwestlichen P 2283, Ausläufer des Felskammes Tramalitt. Weiter westlich (P 2367) verläuft schon die Grenze zu Italien. Im Aufstieg passiert man den Felszahn links vorbei. Je nach Schneeverhältnisse deponiert man im namenlosen Sattel seine Laufgeräte (55 min.) und steigt über den Südwestkamm hinauf zum Gipfel (10 min.).
Abstieg: Auf gleichem Weg zurück wie aufgestiegen (3 Std.).
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Nr. 1 vom 27.01.2020
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