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Gipfel: Dreiherrenspitze (Dreiherrnspitz) / Picco dei Tre Signori, 3499 m

AndréTT

Route: Kasern – Prastmann-Alm – Labesaualm – Windtal – Lenkjöchl-Hütte – P 2755 – Hinteres Umbaltörl – Schlaitner Keesflecken – Sattel P 3335 – SW-Grat – Dreiherrenspitz – retour, jedoch über den Abkürzer zwischen P 2651 und Steg (2240 m)

Kasern – Prastmann-Alm – Labesaualm – Windtal – Lenkjöchl-Hütte – P 2755 – Hinteres Umbaltörl – Schlaitner Keesflecken – Sattel P 3335 – SW-Grat – Dreiherrenspitz – retour, jedoch über den Abkürzer zwischen P 2651 und Steg (2240 m)
Berg-/Hochtour (Sommer)
1900 m
15.0 Stunden
Anfahrt:
Auf mautpflichtiger Brennerautobahn A 22 bis Ausfahrt Brixen (Bressanone). Auf der SS49 ostwärts ins Pustertal bis Bruneck (Brunico). Von dort dann nordwärts über Taufers (865 m) ins Ahrntal. Durch dieses fährt man auf der SP 621 über Luttach (Lutago, 964 m) bis zum Ende der Talstraße. In Kasern (Casere) fährt man zum Ortsende wo eine Schranke die Weiterfahrt nur noch für Anwohner gestattet. Links von hier befindet sich das Informationszentrum vom Naturpark Rieserferner – Ahrn mit Sanitäranlagen und einem Brunnen. Hinter einer weiteren Schranke gelangt man zu großem kostenpflichtigen Park- und Stellplatz (1614 m).
Route: 25,4 km; Schwierigkeit: WS / PD / T5+):
Vom Parkplatz läuft man auf gegenüberliegender Straßenseite kurzen Weg zum Kreuzweg (Via crucis), wo man links einschlägt. Dieser führt taleinwärts parallel zur Straße in 25 min. zur Jausenstation Prastmannalm (1624 m). Beim Wegweiser dort hält man sich rechts und überquert den Ahrnbach über eine Brücke. Vor der kleinen Heilig-Geist-Kirche (1621 m) biegt man links ab und wandert in 20 min. auf einem Güterweg (Weg Nr. 12) unsteil über den Weidenhang Steinlahner ostwärts hinauf zur Labesau Alm (1741 m). Nach rechts drehend führt der schmaler gewordene Wanderweg horizontal ins Windtal (Valle del Vento). Rechts vom Windtalbach erreicht man nächsten Wegweiser nach 20 min., wo von links der Bergweg von Trinkstein ankommt. Über 2 Felsstufen beginnt dann der Aufstieg südostwärts zur Katzleiter und weiter bis zu einem Steg (2240 m). Ca. 100 m danach sieht man an linker Wegseite einen Steinman und dahinter einen Felsstein mit rotem Strich (2265 m, kein Wegweiser). Von hier führt ein mit roten Strichen markierter Bergweg über einen gekrümmten Moränenrücken hinauf zum P 2691, der danach auf den Wanderweg Nr. Nr.12A trifft zwischen den beiden Umbaltörlen und der Lenkjöchl-Hütte. Über diesen Weg kann man den Zustieg um ca. 30 min. verkürzen gegenüber dem Zustieg zur Lenkjöchl-Hütte. Zur Hütte wandert man auf dem ausgebauten Weg Nr. 12 südwärts in wenigen Kehren über Gruipa und P 2392 zur Weggabelung an kleinem Tümpel (2573 m) unterhalb der Hütte (2 Std.). Dort steht eine Informationstafel über den Gletscherrückgang vom Rötkees. In einer Rechtskurve hinauf erreicht man nahe Hütte auf dem Lenkjöchl (2589 m) zwischen Windtal und Röttal. Das alpine Schutzhaus wurde von der DÖAV-Sektion Leipzig im Jahr 1887 gebaut und 1907 erweitert. Nach dem I. Weltkrieg wurde die Hütte von italienischer Regierung enteignet und von der CAI-Sektion Bruneck betrieben. Heute befindet sich das Schutzhaus sich im Besitz des Vermögensamtes der Autonomen Provinz Bozen Südtirol. Beim Wegweiser am Tümpel beginnt rot-weiß signalisierter Bergweg Nr. 12A nordostwärts über Blockgeröll hinab durch ein Kar links drehend Richtung P 2651 (große Steinpyramide). Dort kommt von links der Abkürzer über den Moränenrücken an. Nun weiter steil hinauf zum Wegweiser beim P 2755 auf einem Felsvorsprung (70 min.). Nach rechts biegt der Weg Nr. 911 übers Vordere Umbaltörl (2928 m) zur Clara-Hütte ab. Man hält sich jedoch links (Richtung Hinteres Umbaltörl). Auf dem Weg dorthin gibt es eine kurze Schlüsselstelle. Bei einer braunen Gletscherschliffplatte muss man durch einen Riss ca. 8 m hochklettern. Dabei nutzt man die dort eingebohrten 8 Stahlstifte als Griff und Tritt. Alternativ müßte man über den Grat des Ahrnkopfes klettern. Nach 35 min. erreicht man das Hintere Umbaltörl (2845 m). Hier enden die rotweißen Markierungen. Man läuft einige Meter auf anderer Passseite (meist über Altschnee) links hin zu Gröllsteinen, wo man eine hellbraune Trittspur im Sand zwischen den Steinen vorfindet. Dieser folgt man nordwärts stets rechts vom unteren Südgrat in die Ostflanke vom Hohen Roßhuf. Die Spur verliert sich jedoch bald im Geröll. Weglos sucht man sich seinen Weg durch mit Blocksteinen übersähte Ostflanke. Allerdings trifft man immer wieder auf Steinmännchen. Man steigt anfangs nicht weiter hoch in Richtung Grat. Sondern erst bei einem Felsabbruch steigt man ca. 30 m aufwärts und setzt auf der Höhe die Route in leichtem Rechtsbogen fort zum ersten Gletscherfeld des Schlaidtner Keesflecken. Entweder hier schon, oder danach bei folgender kurzen Geröllpassage zieht man die Steigeisen auf. Ab dem P 2899 läuft man dann über den anfangs nur 15° steilen Althauskees nordostwärts sich stets links haltend am Rand der Felswände der Althausschneide und links von den Spaltenzonen des Gletschers. Am Anfang gibt es jedoch auch an linker Felsseite 2 schmale Spalten, die man über kurze Schneebrücken überquert. Rechts vorbei unterhalb vom Althausschneidspitz, vorbei an erster linker Firnflanke steilt sich der Gletscher auf und dreht nach links vor einem Felsrücken zum P 3335. Diese Passage hinauf ist lawinengefährdet nach Neuschnee. Am rechten Rand steigt man nun über 35° Neigung des Gletschers hinauf zur rechten Seite des Grats, der links oft enorm verwächtet sein kann. Auf diesem hält man sich rechts und erblickt den Gipfel. Je nach Schneeverhältnisse steigt man links vom Südwest-Grat zum Gipfel hinauf, oder weicht nach links aus und steigt über das südwestliche Firnfeld zum Nordwestgrat und unterhalb von diesem rechtsdrehend zum Gipfel (3 Std.). Auf dem Gipfel befindet sich eine dreieckige Pyramide aus geschlitztem Edelstahlblech mit ganz kleinem Kreuz auf der Spitze. In deren Innerem hängt ein Klangrohr, welches bei Wind entsprechend tönt. Wenn der Wind zu schwach ist, kann man ja mit der Pieke seines Eispickels (passt Durch die Schlitze) ebenfalls die Klänge erzeugen. Auf der Unterseite der Pyramide befindet sich die Box für das Gipfelbuch. Über den Gipfel, den NW-Grat und SW verläuft die Landesgrenze zwischen Südtirol und Osttirol. Hier stießen die Grenzen von 1583 der 3 Herrschaften von Salzburg, Tirol und Görz zusammen.
Abstieg: Auf gleichem Weg zurück wie aufgestiegen (6 Std.).
Steigeisen, Eispickel
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Ergänze diese Route (Kasern – Prastmann-Alm – Labesaualm – Windtal – Lenkjöchl-Hütte – P 2755 – Hinteres Umbaltörl – Schlaitner Keesflecken – Sattel P 3335 – SW-Grat – Dreiherrenspitz – retour, jedoch über den Abkürzer zwischen P 2651 und Steg (2240 m)) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Kasern – Prastmann-Alm – Labesaualm – Windtal – Lenkjöchl-Hütte – P 2755 – Hinteres Umbaltörl – Schlaitner Keesflecken – Sattel P 3335 – SW-Grat – Dreiherrenspitz – retour, jedoch über den Abkürzer zwischen P 2651 und Steg (2240 m)) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 1 vom 10.09.2020
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