TourenFührer - Route

Gipfel: Rappenklammspitze / Rappenspitze, 1835 m

AndréTT

Route: Hinterriß – Klausboden – Rontalam – Köpfle – Rappenspitze - retour

Hinterriß – Klausboden – Rontalam – Köpfle – Rappenspitze - retour
Schneeschuhtour
918 m
6.5 Stunden
Zufahrt:
Von Norden entweder über die Autobahn A8 bis Ausfahrt Holzkirchen und auf der B 13 südwärts über Bad Tölz zum Sylvenstein-Stausee und weiter westwärts bis Vorderriß (782 m). Wer von Westen (Garmisch-Partenkirchen) anreist, kommt über die Deutsche Alpenstraße (B 2 bis Krün, ab Wallgau dann mautpflichtige Straße entlang der Isar dorthin. Von Vorderriß fährt man südwärts das 4 km lange Sträßchen TÖL24 ins Rißtal. Ab Ortsausgang beginnt das Naturschutzgebiet (NSG) „Karwendel und Karwendelvorgebirge“. Nach der Brücke über den Rißbach fährt man in die Marktgemeinde Vomp in Tirol ein, bis 1995 deutsches Zollanschlussgebiet. Im Naturpark Karwendel (Tirol) ist parkieren nur auf den wenigen mit dem blauen Gebotszeichen signalisierten Parkplätzen gestattet. Bisherige Tourenführer, Wanderkarten, einschl. DAV-Karte BY12, weisen dagegen noch mehrere Parkplätze aus, welche als Fläche zwar noch vorhanden sind, jedoch nicht mehr gestattet sind, zu benutzen. Auf allen Parkplätzen ist Campieren verboten. Die örtliche Bergwacht kontrolliert das Einhalten im Naturpark. 5 „Stoanmandl“ am Straßenrand weisen von der Landesgrenze entlang der 6 km langen Straße nach Hinterriß zur einzigen Dauersiedlung im Karwendel. Weiter führt die Straße nach Eng. Ab dem Alpenhof als Mautstraße, die jedoch im Winter gesperrt ist. Links der Mautstelle gibt es im Winter noch einen Parkplatz. Der kleine Parkplatz inmitten der Siedlung Hinterriß ist nur den Besuchern des Naturparkhauses vorbehalten. An linker Straßenseite vor dem Ortseingang der Siedlung befindet sich eine große Fläche, die einst ebenfalls Parkplatz war und trotzdem von einigen genutzt wird. Einziger ausgewiesener Wanderparkplatz P2 (928 m) befindet sich ca. 150 m nach dem Ortsausgang an linker Straßenseite zwischen Rißbach und der Langlaufloipe.
Route: (9,5 km, Schwierigkeit: WT 4+ / K1-):
Vom Parkplatz P2 läuft man die Straße rechts von der LL-Loipe nordwestwärts zurück in die Siedlung Hinterriß bis zum kleinen Haus der Freiwilligen Feuerwehr (F.F.) an rechter Straßenseite (5 min.). Links gegenüber zweigt ein kleines Teersträßchen ab (gelber Wegweiser: Rontal P). Dieses nun westwärts hinauf zum Waldbeginn nach der „Kleinen Julias Farm“, wo sich der Weg gabelt und für den öffentlichen Fahrverkehr gesperrt ist. Rechts befindet ehemaliger kleiner Waldparkplatz, der im Winter eine Eisfläche sein kann. Links beginnt ein Forstweg durch den Mischwald zu einer Linkskehre wenig steil hinauf, wo sich links ein Trinkwasser-Hochbehälter befindet. Bei nachfolgender T-förmigen Gabelung(20 min.) hält man sich links (Wegweiser: Rohntal, Torscharte). Rechts käme man nach Vordersbachau, bzw. zur Fereinalm. Südostwärts zur Rechtskehre hinauf beginnt dann die Schotterpiste südwestwärts ins Rontal unsteil hinauf bis zur Rechtskehre des Forstweges, der zur Brücke (P 1110) und Fütterung hinab führt (23 min.). Man bleibt jedoch geradeaus (Holzwegweiser: Rontalalm, Torscharte) und benutzt den Alpweg durch den Klausboden hinauf. Links vorbei an einer Lichtung erreicht man nach 30 min. die kleine Jagdhütte am Anfang der großen, flachen Hochebene Rontalboden mit der Rontalalm in deren Mitte (1262 m). Nun erblickt man das imposante Ziel im Westen. Bei der Jagdhütte zweigt geradeaus die Route ab hinauf zur Torscharte. Man hält sich jedoch rechts davon und spurt westwärts bis vor die Rontalalm, um dann einen kleinen Graben nach kleinem Wegweiser (Rappenklammspitze 2h) zu überqueren zum lichten Waldhang hin. Links vorbei an größerer Jagdhütte am unteren Waldrand beginnt nun im Zickzack der Aufstieg über ca. 28° Neigung westwärts hinauf zum bewaldeten Köpfle (P 1474). Dabei hält man sich knapp links von einem steilen Graben und folgt in etwa dem unmarkierten Sommerweg. Nach dem Jägerhochstand (50 min.) westlich vom Köpfle lichtetet sich der Wald immer mehr und die Steilheit nimmt etwas ab (25°). Nach oberem Ende des Waldes quert man leicht links haltend hinauf zum freien Sattel (20 min.). Wer zum weniger steilen Hochalpkopf will, biegt vorher schon leicht rechts ab und folgt dem freien Hang nordwärts hinauf. Nun folgt man südwestwärts dem Kamm zum beginnenden Grat zum östlichen Vorgipfel, welcher am Ende 33° steil wird. Nach oben hin sind Spuren, sofern vorhanden, meist zerfahren, da auch der schmale Rücken gleichzeitig für viele Skitourengänger die Abfahrtsvariante darstellt, gegenüber dem steileren Nordwesthang. Rechts vom Vorgipfel deponiert man seine Laufgeräte (20 min.). Nun beginnt der exponierte Aufstieg zum ca. 80 m höheren Felsgipfel, welcher von Ferne aus betrachtet meist „schlimmer“ aussieht, als er vor Ort ist (10 min.). Jedoch sollte man wirklich trittsicher sein, da ein Stolpern, oder Ausrutschen über die Nordflanke nicht so schnell enden würde. Auf dem kleinen Felskopf steht ein schiefes Kreuz aus dünnem Eisenrohrmaterial und es liegt schräg am Boden ein „ominöses“ graues PVC-Regenrohr. Bei starker Verfirnung, oder Übereisung sind Steigeisen und ein Eishandgerät zur Selbstsicherung kein Luxus.
Abstieg. Auf selbem Weg zurück wie aufgestiegen (2,5 Std.).
ggfs. Steigeisen und Eishandgerät
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Nr. 2 vom 23.02.2021
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