TourenFührer - Route

Gipfel: Schloßwand / (Ruine Valcastiel), 1050 m

AndréTT

Route: Brückenwand Klettersteig

Brückenwand Klettersteig
Klettersteig
mittel
400 m
2.5 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Bregenz) kommend auf der Inntalautobahn A 14 südwärts, bzw. vom Arlberg kommend auf der S 16 bis Ausfahrt Bludenz / Montafon. Auf der B 188 dann südwärts über St. Anton i.M. (651 m) nach Vandans (648 m). Die Hauptstraße verläßt man nach links beim grünen Wegweiser „Golmerbahn“ und fährt auf der Riederstraße südwärts über die Ill bis man auf die Rodunder Straße trifft. Zuvor kommt man links am (kostenfreien) Dauerparkplatz (Stellplatz) vorbei. In die Rodunder Straße biegt man rechts ab und fährt wenige Meter nordwestwärts zu den Parkplätzen 3 (links von der Straße), 2 (rechts von der Straße) und 1 (nach der Bachbrücke) beim Restaurant „Liftstüble“ unmittelbar vor der Talstation der Gondel-Seilbahn, welche über die Zwischenstation Stausee Latschau und Mittelstation Matschwitz-Haus bis zum Grüneck hinauf fährt. Für diese 3 (kostenfreien) Parkplätze gilt allerdings ein Nachtparkverbot von 23:00 bis 06:00 Uhr.
Zustieg:
Beim Wegweiser an der Rodunder Straße auf Höhe des P1 (650 m) hält man sich nordwestwärts Richtung Ortsmitte. Nach naher Brücke über den Rellsbach heißt die Straße nun Dorfstraße. Ihr folgt man nordwärts weiter und ignoriert die links abbiegenden Teersträßchen J.-Henrich-Straße und Rellstalstraße. Nach dem Hotel Sonne an rechter Straßenseite verlässt man die Dorfstraße bei einem Bildstock und einem Brunnen unter großem Feigenbaum und läuft auf dem für Fahrzeuge gesperrten Franz-Bitschnau-Weg an der Kirche und Pfarre vorbei und passiert links eine Gärtnerei bis man die Rätikonstraße kreuzt. Rechts am Café mit Bäckerei Greber, anschließend am Geschäft Sport 2000 vorbei trifft man wieder auf die Dorfstraße am Heitersheimer Platz mit der Sparkasse an gegenüberliegender Seite.
Vor der nahen Straßenbrücke über den Mustergielbach beginnt der Fitnes-Parcours-Vandans mit 18 Trimm-Stationen (Übersichtstafel). Erst nach der Brücke biegt man links ab beim grünen Wegweiser „TrendStyleFrisieur“ und folgt dem grasigen äußeren Dammweg an der rechten Seite der massiven Bachbefestigung in westliche Richtung bachaufwärts. Spätestens hier erkennt man vielleicht, warum, oder woher der Ort seinen Namen (ad fontanas) hat. Wo die 4 Wildbäche Auenlatsch (vom Golm), Almustrik (aus dem Rellstal), Mustergiel (aus dem Valkastiel-Tobel) und Ladritschbach (aus dem Venser Tobel) zusammentreffen und viel Schuttkegel hinterließen, darauf wurde der Ort Vandans gebaut. Also bei „all den Wassern“. Insofern darf man sich nicht wundern, dass sich solche Ortschaften dann ständig den Hochwasserkatastrophen aussetzten wie in den Jahren seit 1762. Insofern versteht man die bis heute andauernden Baumaßnahmen dagegen bis heute. Das hat zwar was zu tun mit dem Klimawandel. Jedoch nicht mit von Menschen gemachtem. Sondern lediglich bestimmt durch die Natur. Der man sich anpassen sollte.
Beim Beginn des Laubwaldes gabelt sich der Weg. Halb rechts beginnt der Wanderweg über beginnende Hochwasser-Schutzrampe, bzw. links unterhalb von ihr. Halb links kommt der Timm-Dich-Pfad bei Station 18 an. Nach 10 min. kreuzt man bei einem Hochwassertor die Valkastielstraße. Links von der Schutzmauer beginnt ein breiter unbefestigter, für die Öffentlichkeit gesperrter Fahrweg. Beim Wegweiser dort folgt man westwärts Richtung Scheibenkopf, bzw. Ruine Valkastiel. Leicht bergauf folgt man gelb-weiß markierten Weg durch den Wald „I da Tanna“ unsteil in 6 min. hinauf zur Weggabelung mit nächstem Wegweiser. Geradeaus kommt man zur Ruine Valkastiel über Plätz auf der Fahrstraße. Nach rechts biegt der Forstweg ab zum Scheibenberg und zur Ruine Valkastiel, ohne Zeitunterschied. Wer mit dem Velo, oder E-Bike unterwegs ist, dem sei die alte Baustraße bis zum oberen Wehr an der Schloßwand empfohlen. Attraktiver und schattiger ist der Abzweig nach rechts. 4 min. später erreicht man dabei den Wegweiser Scheibenkopf (753 m). Hier vor Spona gabelt sich der breite Weg. Nach rechts durch das Hochwassertor kommt man zur Scheibenkopfstraße nach Innervens. Man hält sich jedoch geradeaus und folgt in linker Kurve dem rot-weiß signalisierten Waldweg in westliche Richtung. Nach 7 min. trifft man auf einen Verbindungsweg von der Schotterstraße über Plätz. Ab hier nun etwas steiler aufwärts bis man nach 4 min. auf einen rechts abbiegenden, verwachsenden Forstweg trifft, den man ignoriert. Nach 5 min. trifft man dann wieder auf die alte Baustraße. 4 min. später trifft man auf eine Wegkreuzung. Während rot-weißes Markierungszeichen geradeaus weist zum unteren Stauwehr unterhalb des Felssporns mit dem Ruinenrest oben drauf, führt die alte Baustraße nach rechts herum in mehreren Schleifen hinauf zum oberen Stauwehr für den Mustergielbach. Der kurze Abzweig nach links endet am Bachufer. Velo-Benutzer biegen hier rechts ab und folgen der alten teilweise bitumierten Baustraße in 5 Kehren hinauf. Per pedes ist der Zustieg jedoch kürzer, wenn man dem signalisierten Wanderweg weiter geradeaus bis zum unteren Stauwehr folgt. Dieser (Sagenweg) führt direkt am Wehr weiter über den Mustergielbach zur (in Aufstiegsrichtung gesehenen) linken Bachseite) neuerdings über einen Schotterdamm mit einer großen Betonröhre, um das Bachwasser durchzulassen. Auf dem Abstiegsweg kommt man hierher zurück, um sich zu erfrischen. Ca. 10 m vor der Bach-Passage biegt nach rechts ein kaum bemerkbarer Trampelpfad ab und führt steil durch den Wald in 1 min. abkürzend zur alten Baustraße hinauf. Dieser folgt man in kurzen Serpentinen hoch zum oberen Stauwehr beim Bettlerkochi (20 min. ab der Wegekreuzung). Von dort erblickt man die steile Nordwand, deren schrägen Risse und Bänder teilweise bewachsen sind. Man läuft nun direkt über das oberste Wehr zur Felswand hin. 1 m vor der Wand verläuft der Mustergielbach, je nach Verhältnisse mal als Rinnsal, oder mehr Wasser führend (880 m). Direkt vor einem beginnt der Klettersteig „Hohe Wand“ (kleine weiße Hinweistafel). Die Einstiege der weiteren 3 Klettersteige befinden sich rechts davon. Man läuft an rechter Bachseite (in Aufstiegsrichtung gesehen) ca. 80 m westwärts und überschreitet den Bach zum schrägen Pfeiler-Fuß (weiße Tafel). Hier befindet sich der Einstieg des Klettersteigs „Pfeiler Wand“. 30 m weiter westwärts biegt man bei einem Steinmandl nach links ab in die bewaldete Felsbucht und folgt dem Trampelpfad in linkem Bogen aufwärts zur Schlucht, wo der „Schluchtweg“ beginnt (weiße Tafel). Geradeaus endet der Pfad beim 5 m höheren Einstieg des Klettersteigs „Fenster Steig“ (weiße Tafel).
Brückenwand Steig (Schwierigkeit: KS 4, bzw. C/D):
Zu diesem Steig hin muss man anfangs in den Schluchtweg einsteigen (weiße Tafel). Die quadratischen Eisenbügel sind etwas kleiner und dünner als sonst anderswo verbaute, jedoch fest im Fels eingebohrt und verklebt. Das Seil wurde neu verlegt. Zur Besonderheit zählt, dass dessen Fixanker nicht aus einem Stift bestehen, sondern aus einem rechteckigen Bügel, dessen Enden nicht nebeneinander waagerecht, sondern übereinander im Fels stecken, wodurch dieser besonderen Halt bietet bei Sturzlast. Nach einem rampenförmigen Riss zweigt an rechter Felswand nach 20 Hm der Brückenwand-Steig ab (weiße Tafel), bevor der Schluchtweg in die Schlucht steil nach oben führt. Der Brückenwand-Steig hat 2 Schlüsselstellen: Jeweils einen kurzen kleinen Felsüberhang am Beginn und Ende, wo es jedoch ausreichend Eisenbügel gibt und die Fixpunkte eng beieinander liegen. Schnörkellos führt das 12 mm dicke Seil senkrecht nach oben zur 13 m langen Seil-Brücke. Entweder schert man links seilgesichert über Trittbügel nach links aus zur Seil-Brücke hin, oder man umgeht sie, indem man dem Seil nach oben zum Ausstieg hin auf dem Felsgrat folgt. Von dort seilgesichert (10 mm Dmr.) ostwärts (links) zum kleinen Felssattel hin, wo sich die Sicherungsseile der anderen 3 Klettersteige kreuzen (1040 m). Highlight ist sicherlich die als 2-Seilbrücke gebaute Überwindung der kleinen Felsschlucht, durch die der Schluchtweg führt. Das 3. Seil über dem 2. Seil dient als zusätzliches Sicherungsseil, so dass man sich mit 2 Karabinern an 2 verschiedenen 12 mm dicken Seilen sichern kann. Das andere Ende der Seilbrücke mündet in das Ausstiegsseil des Klettersteigs „Hohe Wand“ auf einem Felsabsatz. Dort hängt noch ein Seilspanner und ein Seil der Klettersteigerbauer. Von dort nach rechts dem Seil folgend erreicht man nach 10 m den kleinen Felssattel (25 min.).
Abstieg: Entweder über den Schluchtweg (Schwierigkeit: KS 2, bzw. B) auf der Nordseite hinab, um weitere Klettersteige zu begehen (12 min.). Oder in 25 min. über den grasigen, schmalen seilgesicherten Felsgrat der Schloßwand ostwärts zum kleinen Ruinenrest (Schwierigkeit: KS 1, bzw. A).
Abstieg von der Ruine: Anfangs mit Seilgeländer gesichert läuft man von der Ruine Valkastiel (Endpunkt Nr. 9 des „Sagenweges“) ostwärts entlang des Wandausläufers stellenweise über Stufen hinab zum unteren Stauwehr des Mustergielbaches (5 min.). Über einen aufgeschütteten Damm mit Betonrohr als Bachwasser-Durchlass kommt man zum Forstweg, auf dem man im Zustieg hierherkam. Ab hier dann weiter zurück auf selbem Weg wie man aufstieg (50 min.).
KS-Set, Helm
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Nr. 1 vom 01.08.2021
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