TourenFührer - Route

Gipfel: Tofana di Rozes / Vordere Tofana, 3225 m

Hanspeter Willi

Route: Rifugio A.Dibona - Forcella Fontananegra - Normalweg über die Nordostflanke

Rifugio A.Dibona - Forcella Fontananegra - Normalweg über die Nordostflanke
Alpine Wanderung
1188 m
3.5 Stunden
Auf der Ostseite des Falzaregopasses auf 1700 Meter Höhe zweigt eine Bergstrasse ab, auf der man zum grossen Parkplatz beim Rifugio A.Dibona gelangt.
Zustand: Bergstrasse, weit hinauf neu asphaltiert und gut zu befahren (Stand August 2011).

Ab Parkplatz steigt man auf der ehemaligen Militärstrasse eventuell Kurven abkürzend zur Forcella Fontananegra auf.
Schwierigkeit: unten T1, im oberen Teil T2, ehemalige Militärstrasse, Markierung 403.
Zeitbedarf: 1.5 Stunden ab Rifugio A.Dibona

Kurz vor dem flachen Sattel zweigt man beim verfallenen Rifugio Cantore westlich ab und quert das grosse Schuttfeld zum Einstieg in die Schrofenflanke auf etwa 2650 Meter Höhe.
Schwierigkeit: T2, Pfadspur, blaue Markierung

Kleine Schuttfelder und Bänder als Schwachstelle nutzend, steigt man weiterhin westwärts haltend und kontinuierlich ansteigend zum Nordwestgrat auf, den man auf etwa 3000 Meter Höhe erreicht.
Die über die Westseite hochziehende Via Ferrata Lipella trifft ebenfalls an diesem Punkt auf den Grat.
Schwierigkeit: T4, Pfadspur, blaue Markierung

Über den rückenartigen Nordwestgrat steigt man zur Gipfelkuppe mit Kreuz hoch.
Schwierigkeit: T3, Pfadspur, blaue Markierung
Zeitbedarf: 2 Stunden ab Forcella Fontananegra
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Hochsommer und Frühherbst normalerweise antrifft, genügt gutes Schuhwerk zur Begehung dieser Route.
Bei erschwerten Verhältnissen wie Schneelage oder Vereisung - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - können Steigeisen sowie Stöcke oder besser noch ein Pickel für die sichere Begehung notwendig werden.

zusätzliche Hinweise:
Die Besteigung ist bei guten Verhältnissen unschwierig, das Gelände nur mässig steil. Bei Firn ist aber Trittsicherheit und Vorsicht unbedingt erforderlich.
Im Gipfelbereich gerät man besser nicht in ein Gewitter!
PRINT- ODER ONLINE-PUBLIKATIONEN ZU DIESER ROUTE (AUSWAHL)
Rother 3000er Ostalpen (2. Auflage 2014)
 
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Nr. 7 vom 09.09.2011
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Hanspeter Willi

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