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Gipfel: Roche à l’Agathe / Kalvarienberg, 895 m

AndréTT

Route: Via ferrata de Thônes – La Roche à l’Agathe

Via ferrata de Thônes – La Roche à l’Agathe
Klettersteig
schwer
285 m
2.5 Stunden
Zufahrt:
Entweder von Norden über die Autobahn A40 bis Ausfahrt Cluses und auf der D 4 südwestwärts bis La Clusaz und von dort dann auf der D 909 weiter südwestwärts nach Thônes (627 m), oder von Westen (Annecy) auf der D 909 (Route de Aravis) dorthin. Aus dem Süden (Ugine) Anreisende fahren auf der D12 zur Kleinstadt in den Bornes–Alpen, östlich von Annecy in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Dort biegt man östlich vom ovalen Kreisverkehr ab zum dreieckförmigen Parkplatz an der Rue du Plateau des Glières. Alternativ findet man am nördlichen Ortsende an der D 909 nördlich vom Freibad ausreichend Parkierungsmöglichkeiten.
Zustieg:
Vom Parkplatz Le Nom (620 m) neben der Steinbogenbrücke zur Altstadt weist ein großes Schild „Via ferrata“ neben der Stromtankstelle für ein E-Auto zur Unterführung (Bas du Pont). Durch diese unterquert man die D 909 und kommt zur Av. du Vieux Pont. Links läuft man am Hôtel „l’Hermitage“ vorbei zum Holzschild an rechter Seite vor dem nächsten Haus an rechter Seite der Gasse (4 min.). Dort biegt rechts der Waldweg ab. Rechts daneben befindet sich an der Hauswand ein riesiger ausführlicher Info-Plan über die KS-Route. Den Wanderweg läuft man 10 min. aufwärts im Laubwald bis zum Linksabzweig bei der Info-Tafel vor sichtbarer Felswand. Dort befindet sich der Einstieg (660 m).
Der 600 m lange Klettersteig durch die südwestlich ausgerichtete Kalkstein-Wand des Kalvarienbergs besteht aus 2 Abschnitten. Der erste Abschnitt ist 325 m lang und man überwindet 190 Hm in der Schwierigkeit KS 3+, bzw. C (franz. D). Diesen kann man vor 2. Abschnitt nach rechts verlassen (la Sortie du pin sec). Der zweite Abschnitt ist 275 m lang und bietet am Schluß zwei Ausstiegsvarianten. Auch dort gibt es nach rechts eine Fluchtmöglichkeit (La Dérobée). Vom Einstieg klettert man hinab zur 10 m langen Zwei-Seil-Brücke (Le Pont du Calvaire). Nach dieser führen Eisenbügel links querend die senkrechte Wand hinauf (Le Rocher du Grand Rappel). Anschließende La Rampe aux Chamois überwindet man teilweise auf Trittblechen und Eisenbügeln. Dann gelangt man durch eine Verschneidung (Les coups du cul) an deren rechten Seite hinauf, um dann über die La rampe r’tournes-y-pas nach links zu queren. Es folgt dann auf vielen Eisenbügeln weiter nach links der Durchstieg der Felsmauer (Le Mur) mit Tiefblick hinab auf das westlich Ende der Kleinstadt. Danach gibt es nach rechts erste Ausstiegsmöglichkeit. Es folgt der Aufstieg an einem Felsriss erst senkrecht hoch (Monta to dre), dann nach links traversierend zum senkrechten Aufstieg. Weiter geht es nach links hoch zu einer nächsten Verschneidung (La Vire d’la Sieste), wo einige Bäume stehen. Dann geht es gerade hinauf durch eine kaminartige runde Verschneidung (La chemna à l‘Agathe) zu den Highlights: Die überhängende 12 m lange Leiter (L’echelle des Sapeurs de l’Empire), welche man mit dem Rücken zur Felswand hinauf klettert, oder alternativ links daneben auf Eisenbügeln sehr Armkraft fordernd und durchhängend über einen Felsüberhang (Le surplomb de l’Ermite). Nach rechts gibt es zweite Ausstiegsmöglichkeit. Beide Varianten kommen unmittelbar danach wieder zusammen (Le feux d’la Saint Jean), wo es mal eine Einsiedelei gab und führen zum Ausstieg links von einem Steinfangnetz (La vue est magnifique et l’esprit vagabonde) nach 1 ¾ Std.
Abstieg:
Dem Drahtseil folgt man nach rechts über das kleine Felsplateau zum Laubwald auf dem Bergrücken. Auf steilem Waldweg gelangt man im Zickzack in 15 min. hinab zur Info-Tafel beim Abzweig zum Einstieg. Weiter zurück wie aufgestiegen (10 min.).
KS-Set, Helm
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Nr. 4 vom 21.06.2019
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