Verhältnisse - Detail

Gipfel: Erzhornsattel/2-tägige Rundtour im Plessurgebirge, 2744 m.ü.M.

Route: Arosa - Welschtobel - Ramozhütte - Erzhornsattel - Aelplisee - Arosa

Thomas Rilke

Verhältnisse

05.07.2010
2 Person(en)
ja
Bis zur Ramozhütte wunderbarer Bergsommer, viele Blumen, die Bäche führen viel Wasser. Rund um die Hütte erste Schneefelder. Ab Ramozhütte bis Erzhornsattel über Geröll und Schnee. Die Nordflanke des Erzhornsattels lies uns zunächst erschauern. Noch viel (weicher Schnee) und der Einstieg erfolgte über eine mehrere Meter hohe Wächte. Kein Weg zu sehen und mit Firngleiter wäre man wohl besser bedient gewesen. Wir wagten den Einstieg nicht ohne Herzklopfen, wir waren aber mit guten Schuhen, Gamaschen und Stöcken ausgerüstet. Nach den ersten ca. 80 Höhenmetern über steile Schneefelder kurze Geröllpassage, dann über etwas weniger steile Schneefelder abgerutscht und "gefahren". Dadurch in 40 Minuten beim Aelplisee. Von dort an wieder Bergsommer ohne Schnee. Schneegrenze Südseitig ca. 2500-2700 Meter, nordseitig Schneefelder bis 2'300 Meter
Wir dürften vermutlich zu den ersten gehören, die den Abstieg über die schneebedeckte Nordflanke des Erzhornsattels gemacht haben. In jedem Fall keine Spuren gesehen. Bei diesen Verhältnissen alpine Tour, Trittsicherheit (auch im tiefen Schnee und im steilen GElände) unabdingbar. Mit der Wärme schmilzt auch der Schnee, dann eine anspruchsvolle, aber einfache Alpinwanderung mit toller Kulisse, sehr empfehlenswert
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
Die Ramozhütte ist ein Geheimtipp. Idyllisch, einsam gelegen, gut ausgestattet mit neuer Küche. und dazu ein mit Holzplatten ausgelegter Weg bis zum 50 m entfernten Freiluft-WC, ein Erlebnis. Und am Sonntag-Abend waren wir alleine, ideal für Romantiker
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06.07.2010 um 15:45
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