Verhältnisse - Detail

Gipfel: Augstmatthorn, 2137 m.ü.M.

Route: Von Oberried via Blasenhubel

Robertus Laan

Verhältnisse

25.11.2018
1 Person(en)
Sehr wenige (max. 5 Personen)
ja
Ausgezeichnet
Immer noch trocken und nur in den Schattenstellen am Augstmatthorn Ostgrat gab es ganz wenig Schnee und war der Boden gefroren. Sonnst für November ausserordentliche Verhältnisse und hohe Temperaturen.
Wird bald (vielleicht) winterlich werden?
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Augstmatthorn (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Dieser Tour wird sicher nicht oft begangen weil der Höhenunterschied ab Oberried bis zum Gipfel beträchtlich ist. Dafür einsamkeit pur! Bis zum Gipfel des Augstmatthorns bin ich nur 2 Personen begegnet. Im unteren Teil ist der Weg recht steil und macht man schnell viele Höhenmeter. Dann ab Alp Rys wird es landschaftlich interessanter und öfnet sich das wunderschöne Panorama immer mehr.

Der Blasenhubel ist ein wenig ausgeprägter Gipfel der sich zwischen dem Augstmatthorn und Tannhorn verliert. Von hier erscheint das Augstmatthorn als sehr steil, aber wenn man auf dem Grat unterwegs ist, wird klar, dass dies nur so scheint. Immerhin ist beim Aufstieg zum Witlouwihoren vorsicht geboten. Beim unteren Steilaufschwung waren die Kabel nicht (mehr) vorhanden und der Schnee reichte geradezu aus zum glitschig machen. Weiter oben auch gefroren und mit ganz wenig Schnee "bedeckt" und dadurch mit Vorsicht zu begehen.

Nach dem Gipfel ging es dann weiter über den Suggiturm dem ganzen Grat entlang bis zum Harder Kulm, wo ich um 17:55 Uhr gerade noch das allerletzte Bähnli nehmen konnte, das letzte der Saison wohlverstanden!

Die Front kam schnell, sehr schnell. Innerhalb von kürzerste Zeit änderte sich der Himmel von Stahlbalau in Grau mit Wolkenfetzen, Wind und bedeutend niedrigere Temperaturen. Es sah ziemlich beeindruckend aus, aber, so wie sich später zeigte, gab es kaum Niederschlag und schon gar nicht der vorhergesagten Schnee.

Insgesamt eine lange aber relativ gelenkschonenden Tour dominiert vom Brienzerseeblick. Und, ja, die Steinböcke? Sie weilten diesmal anderswo.
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26.11.2018 um 20:57
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