Eulenbach - Burghof - Teufelstisch - Marienschlucht - An der Blissenhalde - Am Lipsental - Am Effletal - Alte Pumpstation - Bodman Königsweingarten - Hintertal – Altbodman - BodenwaldT 1484m16.05.2026
Marienschlucht
465m
Gipfel
Marienschlucht
Mondfelsen
465 m
D - Andere Region
724147 | 291858
47:45:55:N | 9:5:40:E
47.7655 | 9.09467
Marienschlucht:
Die Schlucht wurde durch damalige Eigentümer, die Grafen von und zu Bodman für den Tourismus erschlossen ab dem Jahr 1897. Bereits damals führte eine Holztreppenkonstruktion durch die erdrutschanfällige Schlucht. Namensgebung der Schlucht und Anlass war die Verlobung von Maria Gräfin von Walderdorff mit Othmar, dem Sohn von J.F. Freiherr von Bodmann. Am Ufer wurde ein Landesteg für Schiffe mit einer Wirtschaft gebaut. Bis 2015 stand dort ein Kiosk. Nach dem Starkregen am 24.3.2005 war die Schlucht wegen einem Erdrutsch nicht mehr passierbar. Nach Reparatur- und Hangsicherungsarbeiten durch das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau war die Schlucht ab 10.5.2008 wieder begehbar. Infolge tagelanger Regenfälle rutschten am Abend des 6.5.2015 auf 15 m Breite 100 Tonnen Erde, Gestein und Bäume auf den Holzsteig und zertrümmerten diesen auf 50 m Länge. Dabei wurde eine Frau tödlich verschüttet. Ihr Begleiter konnte sich selbst befreien. Der Erdrutsch geschah, obwohl noch am 26.3.2015 Sachverständige des Landesamtes die Schlucht untersuchten und keine kritischen Anzeichen sehen konnten. Nach dem Unfall blieb die Schlucht gesperrt. Trotz Sperrung wagten sich einige darein. Im Mai 2018 fand man eine tote Person im Bachbett. Bis zur Sperrung betrug die jährliche Besucherzahl der Schlucht ca. 150000 Personen. Inzwischen wurde in vogelschutzunkritischer Zeit von August bis Dezember zwischen 2023 und 2026 aufwendig eine Metallsteg-Anlage mit Gitterrost-Trittoirs in der Schlucht verbaut mit 180 Stufen und 5 Plattformen auf insgesamt 56 Hm. Geplant wurde das Konstrukt vom Architekturbüro Hirthe aus Friedrichshafen, gebaut von den Firmen Rettich Stahlbau GmbH in Bodman und Lindenmayer Bau GmbH in Ludwigshafen am Bodensee. Zu 40% wurde vom Land das Projekt bezuschusst in Höhe von 1,2 Mio. €. Nach Fertigstellung des Steiganlage und erforderlicher Sicherungsperipherie herum an den Wanderwegen wurden insgesamt 4 Mio. € investiert. Am 28.3.2026 wurde die Schlucht wieder eröffnet. Infos über den Bau des Metallsteges siehe:
https://vimeo.com/reviews/35ef5868-8078-428c-ba10-4f48feb9a8e3/videos/1105364642
Die Schlucht wurde durch damalige Eigentümer, die Grafen von und zu Bodman für den Tourismus erschlossen ab dem Jahr 1897. Bereits damals führte eine Holztreppenkonstruktion durch die erdrutschanfällige Schlucht. Namensgebung der Schlucht und Anlass war die Verlobung von Maria Gräfin von Walderdorff mit Othmar, dem Sohn von J.F. Freiherr von Bodmann. Am Ufer wurde ein Landesteg für Schiffe mit einer Wirtschaft gebaut. Bis 2015 stand dort ein Kiosk. Nach dem Starkregen am 24.3.2005 war die Schlucht wegen einem Erdrutsch nicht mehr passierbar. Nach Reparatur- und Hangsicherungsarbeiten durch das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau war die Schlucht ab 10.5.2008 wieder begehbar. Infolge tagelanger Regenfälle rutschten am Abend des 6.5.2015 auf 15 m Breite 100 Tonnen Erde, Gestein und Bäume auf den Holzsteig und zertrümmerten diesen auf 50 m Länge. Dabei wurde eine Frau tödlich verschüttet. Ihr Begleiter konnte sich selbst befreien. Der Erdrutsch geschah, obwohl noch am 26.3.2015 Sachverständige des Landesamtes die Schlucht untersuchten und keine kritischen Anzeichen sehen konnten. Nach dem Unfall blieb die Schlucht gesperrt. Trotz Sperrung wagten sich einige darein. Im Mai 2018 fand man eine tote Person im Bachbett. Bis zur Sperrung betrug die jährliche Besucherzahl der Schlucht ca. 150000 Personen. Inzwischen wurde in vogelschutzunkritischer Zeit von August bis Dezember zwischen 2023 und 2026 aufwendig eine Metallsteg-Anlage mit Gitterrost-Trittoirs in der Schlucht verbaut mit 180 Stufen und 5 Plattformen auf insgesamt 56 Hm. Geplant wurde das Konstrukt vom Architekturbüro Hirthe aus Friedrichshafen, gebaut von den Firmen Rettich Stahlbau GmbH in Bodman und Lindenmayer Bau GmbH in Ludwigshafen am Bodensee. Zu 40% wurde vom Land das Projekt bezuschusst in Höhe von 1,2 Mio. €. Nach Fertigstellung des Steiganlage und erforderlicher Sicherungsperipherie herum an den Wanderwegen wurden insgesamt 4 Mio. € investiert. Am 28.3.2026 wurde die Schlucht wieder eröffnet. Infos über den Bau des Metallsteges siehe:
https://vimeo.com/reviews/35ef5868-8078-428c-ba10-4f48feb9a8e3/videos/1105364642
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