vom Defreggerhaus04.09.2026
Routenbeschreibung
Großvenediger (3662m)
vom Defreggerhaus
Vom Defreggerhaus muß man zuerst das Innere Mullwitzkees (Rainerkees) erreichen, dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Den oberen (alten) Einstieg: Vom Defreggerhaus ca. 20 Minuten auf Steigspuren aufwärts bis zum Wegweiser "Großvenediger" am Mullwitzaderl. Entlang guter Drahtseilversicherung wenige Meter nach Westen hinunter weiter über Schutt etwas absteigend und dann nach Westen über Eisreste (Steigeisen?) 25m zu einem kleinen Gratabsatz queren. Guter geschützter Anseilplatz. Hier betritt man den oft blanken Gletscher und steigt soweit ab (ca. 20 Hm) bis man unter der Spaltenzone nach Nordwesten in eine flache Mulde queren kann.
Vorteil: wenig Höhenverlust, gut für kleine Seilschaften besonders wenn Stau ist am unteren Einstieg.
Nachteil: der Hang ist in Bewegung besonders Nachmittag ist mit Steinschlag in der Querung zu rechnen!
2. Der untere neuere Einstieg: Vom Defreggerhaus aufwärts bis zur Wetterstation, und dann westlich zu dem riesigen Steinmann am Grat hinauf (ca. 10 Minuten von der Hütte). Ab hier steiler, ausgesetzter, aber sehr gut versicherter Abstieg (ca. 30 Hm) nach Westen. Vom unteren Ende der Versicherungen über Schutt und Blockwerk zu einem kleinen Gletscherbach absteigen, diesen überqueren und über Platten und Schutt nach Norden zur Gletscherzunge (Anseilplatz) hinauf. Am Gletscher Richtung N hinauf in die breite Mulde.
Vorteil: Bestens versichert und markiert, der z.Zt. übliche Einstieg, keine große Steinschlaggefahr.
Nachteil: Sehr ausgesetzter Abstieg am Morgen (Selbstsicherung verwenden), Evtl. Staugefahr.
Von der Gletschermulde flach auf den SO-Grat vom Rainerhorn zu. Mehrere Spalten sind zu überqueren.
Etwas steiler westlich des Rainerhorns hinauf ins breite Rainertörl (3406m). Mehrere große Spalten.
Weiter in nordwestlicher Richtung zum akustischen Wegweiser und dann etwas steiler über Firn zum Venedigergrat. Den flachen Grat verfolgt man bis zum Gipfel.
1. Den oberen (alten) Einstieg: Vom Defreggerhaus ca. 20 Minuten auf Steigspuren aufwärts bis zum Wegweiser "Großvenediger" am Mullwitzaderl. Entlang guter Drahtseilversicherung wenige Meter nach Westen hinunter weiter über Schutt etwas absteigend und dann nach Westen über Eisreste (Steigeisen?) 25m zu einem kleinen Gratabsatz queren. Guter geschützter Anseilplatz. Hier betritt man den oft blanken Gletscher und steigt soweit ab (ca. 20 Hm) bis man unter der Spaltenzone nach Nordwesten in eine flache Mulde queren kann.
Vorteil: wenig Höhenverlust, gut für kleine Seilschaften besonders wenn Stau ist am unteren Einstieg.
Nachteil: der Hang ist in Bewegung besonders Nachmittag ist mit Steinschlag in der Querung zu rechnen!
2. Der untere neuere Einstieg: Vom Defreggerhaus aufwärts bis zur Wetterstation, und dann westlich zu dem riesigen Steinmann am Grat hinauf (ca. 10 Minuten von der Hütte). Ab hier steiler, ausgesetzter, aber sehr gut versicherter Abstieg (ca. 30 Hm) nach Westen. Vom unteren Ende der Versicherungen über Schutt und Blockwerk zu einem kleinen Gletscherbach absteigen, diesen überqueren und über Platten und Schutt nach Norden zur Gletscherzunge (Anseilplatz) hinauf. Am Gletscher Richtung N hinauf in die breite Mulde.
Vorteil: Bestens versichert und markiert, der z.Zt. übliche Einstieg, keine große Steinschlaggefahr.
Nachteil: Sehr ausgesetzter Abstieg am Morgen (Selbstsicherung verwenden), Evtl. Staugefahr.
Von der Gletschermulde flach auf den SO-Grat vom Rainerhorn zu. Mehrere Spalten sind zu überqueren.
Etwas steiler westlich des Rainerhorns hinauf ins breite Rainertörl (3406m). Mehrere große Spalten.
Weiter in nordwestlicher Richtung zum akustischen Wegweiser und dann etwas steiler über Firn zum Venedigergrat. Den flachen Grat verfolgt man bis zum Gipfel.
Gletscherausrüstung inkl. Steigeisen
Verhältnisse zu dieser Route
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Karte
