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Routenbeschreibung
Katharinenfluh (1022m)

Klettersteig Schluchsee

Route: (Schwierigkeit: KS 2, bzw. B):
Der Steig ist nicht ausgeschildert, oder markiert. Die ca. 25 m hohe Felswand besteht aus kompaktem Konglomerat-Gestein, ist südöstlich ausgerichtet und befindet sich in der Morgensonne. Es gibt 2 kurze Steig-Varianten. Deren Einstiege liegen etwa 20 m auseinander. Zum rechten kraxelt man über eine Felsstufe hinauf, wo das 12 mm dicke Sicherungsseil beginnt. Über Eisenbügel klettert man nach links drehend über eine steile, schräge Platte und zu einer schrägen Verschneidung. Der linke Einstieg beginnt gleich mit rechteckigen Eisenbügeln seilgesichert (12 mm Dmr.) zu einem Überhang. Nach dem Überhang trifft man mit dem Seil der rechten Variante zusammen. Danach gehen die Varianten wieder auseinander. In der rechten Route trifft man dann auf eine ca. 7 m lange Teleskop-Alu-Leiter. Diese führt zu einer schrägen Platte. Über diese dann auf Reibung tretend (keine Eisenbügel) zum oberen Ende der Wand auf einer schrägen Plattform, wo ein einzelner Baum steht (990 m, 10 min.). Von hier hat man schönen Ausblick auf das südöstliche Ende vom Schuchsee mit dem Pflumberg links im Hintergrund. Die linke Variante führt zu einer 2 m hohen Felsstufe und über diese hinauf. Dann erreicht man den kurzen Felsgrat. Auf anderer Seite ca. 1 m hinab stößt man dann auf den Forstweg über die Seehalde (10 min.).
Abstieg. Auf dem Forstweg nach links einschlagen und südwärts hinab zur Kreuzung mit dem Pfad bei der Betonsäule und hinab zur Staumauer wie aufgestiegen (10 min.). Über die Mauerkrone zurück zum Parkplatz (5 min.).
KS-Set, Helm
Anfahrt: Von Westen (Freiburg i.Br.) auf der B 31 südostwärts nach Oberhöll, wo man auf Hochschwarzwaldstraße (B 500) trifft. Wer von Norden (Furtwangen) kommt, fährt südwärts auf der B 500 dorthin. Auf der B 500 bleibend nun Richtung Titisee-Neustadt und dort südwestwärts nach Bärental. Dort biegt die B 500 südwärts ab zum Schluchsee. Entlang des Nordostufers über Schluchsee fährt man bis zur Kreuzung von Seebrugg. Von Süden (Waldshut-Tiengen) Anreisende fahren die B 500 nordwärts herauf dorthin. Von Osten (Donaueschingen) fährt man auf der B 31 westwärts bis Löffingen, wo man links abbiegt auf die L 170. Auf dieser südwestwärts nach Göschweiler, dann auf der L 170a über Schattenmühle zur Lotenbrücke, wo man links abbiegt auf die B 315 auf die K 6592. Auf dieser westwärts Richtung Bondorf, jedoch kurz danach rechts wieder verlassend Richtung Glashütte. Anschließend trifft man auf die K 4988. Links einschlagend nur bis zum Kinderheim (1062 m), dort südwärts abbiegend auf die K 6520 nach Faulenfürst. Dort über die Kreuzung zur Kehre von Seebrugg am östlichsten Ende vom Schluchsee. Bei der Kreuzung innerhalb der Kehre biegt man links ab auf die Hochschwarzwaldstraße (B 500). Diese fährt man westwärts bis zum Staudamm an rechter Straßenseite. Unmittelbar dahinter gibt es an linker und rechter Straßenseite eine Parkbucht (940 m). Am nördlichen Ende der Staumauer gibt es keine Parkplätze.
Zustieg: Am südlichen Ende der zwischen 1929 und 1932 gebauten 37 m hohen Schwergewichtsmauer der Schluchseewerke neben der Bundesstraße steht ein Wegweiser. Man läuft nun über den 240 m langen Steg an östlicher 3,7 m breiter Staudamm-Krone, welche mit einem Auto befahrbar ist zur Siedlung Eisenbreche im Blasiwald. Die Staumauer wurde gebaut, um ein Strom-Kraftwerk zu betreiben. Nach 5 min. erreicht man das nördliche Ende. Dort steht ein weiterer Wegweiser. Rechts am Ufer gibt es eine Schiffsanlegestelle zwischen Staumauer und Floris Kiosk mit Biergarten. Dort kann man sich Fahrräder ausleihen, oder Tretboote. Beim Wegweiser führt nordwärts geradeaus in den Wald ein schmaler Forstweg hinauf (nicht markiert, nicht ausgeschildert). Dieser Weg führt über den Waldgipfel der Seehalde zum Jägergutweg (mit blauer Raute markierter Seerundweg) vor dem Entnahmebauwerk der Schluchseewerke. Nach ca. 70 m (man sieht gerade noch so zum Damm-Ende hinab) bergauf kreuzt man einen unmarkierten Waldpfad. An linker Seite steht auf einem Felsblock ein quadratischer Betonklotz für eine geologische Mess-Sonde. Dieser ist mit der Nr. 3 bezeichnet. Man biegt nach rechts ab zu einer kleinen schrägen Felsschwelle hin. Vor dieser sieht man an linker Pfadseite Reste einer alten Steintreppe. Man umrundet auf ehemaligem, inzwischen verwachsenem Forstweg linksdrehend die Felsgruppe und unterquert in nördlicher Richtung nach ca. 120 m die Seile ehemaliger Material-Transportseilbahn. Danach endet der breite Weg. Ein sichtbarer Pfad führt durch Bäume und Sträucher zur sichtbaren Felswand ehemaligen Steinbruchs (965 m, 10 min.). Hier wurde das Baumaterial ausgebrochen für die Staumauer. Am Boden liegen noch Reste von verrosteten dicken Transport-Seilen.
Letzte Änderung: 03.05.2022, 23:19Alle Versionen vergleichenAufrufe: 1873 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

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Metadaten

Kartenmaterial

Kartenmaterial
Kartenmaterial Ergänzend:
LGL Baden-Württemberg Topogr. Wanderkarte W258: Titisee-Neustadt, M: 1:25000; LVM BW 8015: Titisee-Neustadt, M: 1:25000; RV 11686: Wutachschlucht, Hotzenwald, Klettgau, M: 1:50000; Kompass 887: Schwarzwald-Süd, M: 1:50000;https://www.geoportal-bw.de/start

Webcams (im Umkreis von 5km)

Katharinenfluh (1022m)

Klettersteig Schluchsee


Klettersteig

K1

65 hm

1.3 h

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