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Routenbeschreibung
Piz Giarsinom - Piz Macun - Piz Nuna Traverse

Schöne und sehr einsame Traverse über die Macun-Seen

Von Lavin geht's auf gutem Wanderweg via Alp Zeznina Dadaint bis zum P2256. Hier geht's in nordöstlicher Richtung weiterhin auf dem Wanderweg (T3) zum Piz Giarsinom. Ab hier geht's ohne Wanderzeichen weiter immer auf dem Grat in südlicher Richtung via P2664, P2712, P2840 via Ils Macunets bis zum Piz Macun (T5). Ab hier geht's zuerst gemütlich (T3), und später etwas anspruchsvoller (T5) meist auf dem Grat entlang bis zur Nationalparkgrenze. Kurz danach wird es etwas anspruchsvoller bis kurz vor dem Piz Nuna Westgipfel (P3045). Hier geht's in östlicher Richtung vom Grat hoch zum Sattel (T5+). Wenn der Piz Nuna Westgipfel (P3045) ausgelassen wird, dann kann in der nordostflanke die Traverse weiterhin bis zum ersten Aufschwung einfacher gemeistert werden. Vom Sattel aus erreicht man den Piz Nuna Westgipfel (P3045) am "einfachsten", wenn man zuerst 20 Meter nördlich und dann 10 Meter südlich vom Grat in einer kleinen Rinne hoch zum Grat steigt. Anschliessend kann auf dem Grat bis zum Gipfel geblieben werden (T6, II+). Der Piz Nuna Westgipfel (P3045) bietet eine wunderprächtige Aussicht auf den Macun Seen. Der Abstieg bis zum Sattel erfolgt via Aufstieg. Zwischen dem Sattel und P2947 darf der Grat zuerst meist nördlich umgangen werden, danach wird der Grat jedoch kurz vor P2947 sehr anspruchsvoll (T6, II+). Der P2947 wird südlich leicht bis zum Skitourensattel umgangen. Dieser ganze Grat bietet ein paar Flucht-Couloirs via Fourun da Nuna. Der ganze anspruchsvolle Grat kann bei Schwierigkeiten auch südlich auf der Höhenlinie von 2880 gänzlich umgangen werden (T5): Couloir kurz vor dem Piz Nuna Westgipfel (P3045) auf der Höhenlinie von ca. 2880 absteigen, traversieren und auf der Höhe vom Skitourensattel wieder hochsteigen. Von da an geht's meist in Schutt hoch (Steinmänner vorhanden), eher rechts an den Felsen haltend, über einen kleinen Übergang bis zum Piz Nuna Hauptgipfel. Ab da geht's in östlicher Richtung (zuerst T5, danach T4) hinab zur Fuorcla Stragliavita. Es kann schon vor der Fuorcla Stragliavita direkt südlich hinab weglos über Gras bis zum Wanderweg abgestiegen werden. Danach geht's via Alp Laschadura zur Haltestelle Laschadura.
Wenn man auf dieser Traverse den Piz Nuna Westgipfel (P3045) auslässt und der weitere Grat südlich auf der Höhe von 2880 umgeht, bleiben die Schwierigkeiten auf T5+, II.
Die ganze Tour, ausser beim letzten Westaufstieg zum Piz Nuna (Schutt und brüchiger Fels), wies eine gute Felsqualität auf.
Diese Traverse dauert ohne Schneekontakt um die 10 Stunden mit Pausen.
Falls oben etwas Schnee vorhanden ist, dann wird der nordöstliche "Weg" zum Sattel (kurz vor P3045) anspruchsvoller (Pickel und Steigeisen mitnehmen).
Gutes Schuhwerk, Stöcke
Letzte Änderung: 15.09.2022, 15:32Alle Versionen vergleichenAufrufe: 136 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

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Wanderung

T 6

1900 hm

10.0 h

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