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Routenbeschreibung
Monte Zucchero (2736m)

Überschreitung (Cap. Tomeo – Corte Piatto – P 2202 - Btta. del Mte. Zucchero – NNO-Flanke – Mte. Zucchero – SSO-Grat – Btta. di Mügàia – Rif. Sambuco - Passo del Cocco – Passo di Chènt – Lago di Tomé – Cap. Tomeo)

Route: 14,9 km Rundtour; (Schwierigkeit: T5 / K1 / L):
Cap. Tomeo – Corte Piatto – P 2202 - Btta. del Mte. Zucchero – NNO-Flanke – Mte. Zucchero – SSO-Grat – Btta. di Mügàia – Rif. Sambuco - P 1908 - Passo del Cocco – P 1927 – Passo di Chènt – P 2118 – Lago di Tomé – Cap. Tomeo
Vom Wegweiser beim Alpgebäude Corte Grande neben der Capanna Tomeo wandert man auf rot-weiß signalisiertem Bergweg an Heidelbeerbüschen vorbei über buckliges Gelände hinauf in südwestliche Richtung zum P 1957. Danach verlieren sich etwas die Wegspuren auf den geröllübersäten Weiden von Crosèla und Piatto. Man orientiert sich zu den Ruinenresten ehemaliger Alpe Corte Piatto. Während der rot-weiß markierte Bergweg scharf nach links führt hinauf zum Sattel Bassa di Partús, bleibt man geradeaus und läuft an dort noch erhaltener Schutzhütte (2050 m) rechts vorbei. Über das anfangs unsteile Geröllhang-Gelände steigt man links vom P 2202 in südwestliche Richtung hinauf zur Einsattelung zwischen dem nördlichen Trabanten Triangolino und Nordgrat des Monte Zucchero (Route Nr. 1302 im SAC-Führer Tessiner Alpen, Band 2). Dabei umgeht man den SW-Gratausläufer vom dreieckig strukturierten Triangolino rechts hinauf zur Bocchetta del Monte Zucchero (2540 m, 2,5 Std.). Unterwegs sieht man vereinzelt noch kleine Steinmandl. Der Felssattel ist in keiner Landkarte bezeichnet (P 2540). Von hier quert man ca. 150 m entlang der Ostflanke des NNW-Grats zu einem sichtbaren Grasabsatz vor einer Felsenbucht. Dort trifft man auf verbleichende rote-Strichmarkierungen (Route Nr. 1306 im SAC-Führer Tessiner Alpen, Band 2). Diese sind die Fortsetzung des Zustiegsweges ab P 1871 (Val Redorta) über die Ruinen ehemaliger Alpe Fornaa und P 2118. Ab dem Grasabsatz folgt man einem steilen, steinschlägigen Geröll-Couloir aufwärts. Dabei benutzt man den linken Randfelsen als Halt im lockeren Schutt. Weiter oben, bevor die Rinne immer enger wird, weicht man nach links aus. Danach nimmt die Steilheit bis zum Gratbereich ab. Man gelangt auf den Nordgrat bei einer Steinpyramide. Nun südwärts zum Gipfel, wo noch 3 weitere Steinpyramiden stehen, sowie ein verdorrtes kleines Holzkreuz (55 min.).
Abstieg / Rückweg: Man folgt dem Wegweiser am Gipfel nun in südliche Richtung (Normalweg). Rot-weiße Markierungen führen über den unschwierigen SSO-Grat hinab (Route Nr. 1303 im SAC-Führer Tessiner Alpen, Band 2). Nach 30 min. erreicht man die Bocchetta di Mügàia (Wegweiser, 2518 m). Hier trifft man auf rot-weiß markierten Bergweg, welcher ostwärts nach Sonogno, bzw. ins Val Redòrta führt. Man biegt dort jedoch nach Südwesten (rechts) ab und steigt über Gras- und Geröllhänge von Corte del Sambuco hinab. Links von einem beginnenden Tobel dreht die Route (Nr. 1309 im SAC-Führer Tessiner Alpen, Band 2) in südliche Richtung hinab zum Wegweiser (1895 m) bei der kleinen Selbstversorger-Hütte Rifugio Sambuco mit einem Trinkwasserbrunnen (70 min.). Man folgt dem Wanderweg noch 8 min. weiter in westliche Richtung zum Wegweiser P 1908. Halblinks führt der Weg hinab ins Val d’Osola. Man biegt jedoch rechts ab und es beginnt ein nicht immer gut erkennbarer Weg (wenige alte rot-weiße Markierungen) über den Grashang von Lavazzee hinauf. Nach dem P 1967 dreht der Weg nach Westen zum nun sichtbaren Passo del Cocco (2142 m) hinauf (35 min.). Über dessen Westseite steigt man über Blocksteine mühsam in 30 min. hinab bis zu einer Geröllterrasse, wo man auf einen Wegweiser trifft (P 1927). Ab hier folgt man dem blau-weiß signalisierten Steig in nördliche Richtung. Dabei muß man wissen, dass es 2 parallele blau-weiß markierte Routen gibt, welche das Kar traversieren. Die etwas unterhalb gelegene Variante führt hinab zum Fuß einer Felsenkante, die obere zum oberen Punkt des Felsabsatzes, um auf nördlicher Seite über Eisenbügel abzusteigen. Am unteren Ende der Eisenbügel folgt man nordwärts einer steilen, erdigen Rinne hinauf. Nordwärts quert man nächstes Kar und die Bachschlucht des Valle dei Pini. Mal etwas auf, dann ab passiert man unterhalb vom P 1990 eine weitere Bachschlucht. Danach beginnt der lange Aufstieg in oberen Kessel des Vall di Chènt. Nach 1,5 Std. erreicht man den Passo di Chènt (2223 m). Auf nördlicher Seite dreht die Route nach Nordwesten. Man folgt bequemeren, blau weiß signalisierten Bergweg quer durch die nordöstlich ausgerichteten Berghänge von Piodina bis zu kleiner Steinhütte für Schafe (P 2118). So umgeht man den fast senkrechten, U-förmigen Felsenkessel zwischen Piodina und Piatto. Danach beginnt steiler Abstieg über viel Blockgestein in östliche Richtung hinunter in die breite Bachmulde von Ganna. Rechts am Felsabsatz P 1866 vorbei sieht man rechts den entspringenden Rio di Tomé. Man überquert diesen und wandert an seinem rechten Ufer entlang nun auf bequemen Weg nordwestwärts bis zum mühsamen Abstieg über Blocksteine (blau-weiße Markierungen) hinab zum Südost-Ufer des Lago di Tomé (1692 m, 70 min.). Entlang seines Ostufers steigt man zum Ende des Sees nun wieder nordwärts hinauf zur Capanna Tomeo (35 min.).
Teleskopstöcke, ggfs. Helm
Routen-Bilder
Letzte Änderung: 21.09.2023, 15:02Alle Versionen vergleichenAufrufe: 448 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

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Metadaten

Kartenmaterial

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Monte Zucchero (2736m)

Überschreitung (Cap. Tomeo – Corte Piatto – P 2202 - Btta. del Mte. Zucchero – NNO-Flanke – Mte. Zucchero – SSO-Grat – Btta. di Mügàia – Rif. Sambuco - Passo del Cocco – Passo di Chènt – Lago di Tomé – Cap. Tomeo)


Wanderung

T 5

1630 hm

12.0 h

Karte