Von La Veduta über das SW-Couloir („Nomen nescio“) zum S-Gipfel mit anschließender Gratüberschreitung zum N-Gipfel, Abstieg über NW-Grat ins Valletta dal Güglia und zur Alp Güglia23.09.2025
Routenbeschreibung
Piz Valletta (2933m)
Von La Veduta über das SW-Couloir („Nomen nescio“) zum S-Gipfel mit anschließender Gratüberschreitung zum N-Gipfel, Abstieg über NW-Grat ins Valletta dal Güglia und zur Alp Güglia
Anreise
Per Postauto von St. Moritz, Bhf. (erste Option 08:38, Sommer 2025) bzw. St. Moritz Bad, Campingplatz oder von einer der Postautohaltestellen auf der Linie Chur - St. Moritz nach La Veduta.
Routenbeschreibung (Albrecht Gauss)
Von La Veduta (2233 m) zunächst auf dem Wanderweg Richtung Julierpass, dann auf Wegspuren Richtung Chüern Nair. Auf ca. 2400 m diese nach links verlassen und über Wiesen auf ein Plateau bei ca. 2500 m. Weiter Richtung NNO auf ein weiteres Plateau beim P. 2602 m. Über Rasenschrofen zu einer Abflachung auf ca. 2700 m unterhalb einer Geröllhalde direkt im SW des S-Gipfels. Knapp 40 Höhenmeter die Geröllhalde gerade hoch bis man über recht steile Rasenschrofen, am Ende links haltend, in ein Couloir (SW-Couloir, "Couloir Nomen nescio") gelangt, das nach links hoch zum S-Grat des S-Gipfels leitet. Etwa in der Mitte des Couloirs wird der Weiterweg durch einen kleinen Kaminüberhang versperrt, so dass man kurz nach rechts hinausqueren muss (ca. II, T4–T5). Der Ausstieg aus dem Couloir nach rechts auf den S-Grat des S-Gipfels erfordert wegen brüchiger Felsen nochmals Vorsicht. Dann über leichtes Gelände vollends zum S-Gipfel.
Der Abstieg am Grat vom S-Gipfel nach N und ein weiterer Abstieg von der nächsten Graterhebung ("Zwischengipfel") in die folgende tiefste Scharte im Grat (ca. 2869 m) sind exponiert und mit zum Absturz bereiten brüchigen Felsen kontaminiert (I–II, T4–T5). Nach dieser zweiten (tiefsten) Gratscharte ist der weitere Gratübergang und -aufstieg zum N-Gipfel vergleichsweise sehr einfach. Ab dieser Scharte scheinen auch immer wieder "Notabstiege" auf die W-Seite recht leicht möglich. Im weiteren Gratverlauf kann man anfangs auf der W-Seite, am Ende auf der O-Seite schwierigeren Passagen ausweichen und erreicht so das Plateau auf 2903 m. Von dort in wenigen Minuten auf Schutt zum N-Gipfel.
Abstieg zur Fuorcla Cotschna und zur Alp Güglia
Anfangs über den NW-Grat, später kann man auch im Geröllschutt östlich des Grates absteigen. Etwa in der Mitte des Abstiegswegs kehrt man wieder zum Grat zurück, um am Ende über Geröll direkt zur Fuorcla Cotschna (2780 m) oder alternativ im Geröllschutt nach O abzusteigen, wobei man bei letzterer Option in einem Geröllfeld landet. Dieses Geröllfeld ist recht kurz und man kann bald Richtung NO zu den rötlichen Schuttfeldern oberhalb des kleinen Sees beim P. 2726 m gelangen.
Letztlich gelangt man vom P. 2726 m über angenehme, wenig steile Rasenschrofen in die Valetta dal Güglia und durch dieses Tal auf dem in der LKS eingezeichneten Pfad (die Umzäunung oberhalb der Julierstraße wird rechts [W] umgangen) zur Postautohaltestelle bei der Alp Güglia (2199 m). Eine Unterstandsoption findet sich im unteren Teil des Valetta dal Güglia, der sog. Crap dal Büsin (ca. 2330 m).
Per Postauto von St. Moritz, Bhf. (erste Option 08:38, Sommer 2025) bzw. St. Moritz Bad, Campingplatz oder von einer der Postautohaltestellen auf der Linie Chur - St. Moritz nach La Veduta.
Routenbeschreibung (Albrecht Gauss)
Von La Veduta (2233 m) zunächst auf dem Wanderweg Richtung Julierpass, dann auf Wegspuren Richtung Chüern Nair. Auf ca. 2400 m diese nach links verlassen und über Wiesen auf ein Plateau bei ca. 2500 m. Weiter Richtung NNO auf ein weiteres Plateau beim P. 2602 m. Über Rasenschrofen zu einer Abflachung auf ca. 2700 m unterhalb einer Geröllhalde direkt im SW des S-Gipfels. Knapp 40 Höhenmeter die Geröllhalde gerade hoch bis man über recht steile Rasenschrofen, am Ende links haltend, in ein Couloir (SW-Couloir, "Couloir Nomen nescio") gelangt, das nach links hoch zum S-Grat des S-Gipfels leitet. Etwa in der Mitte des Couloirs wird der Weiterweg durch einen kleinen Kaminüberhang versperrt, so dass man kurz nach rechts hinausqueren muss (ca. II, T4–T5). Der Ausstieg aus dem Couloir nach rechts auf den S-Grat des S-Gipfels erfordert wegen brüchiger Felsen nochmals Vorsicht. Dann über leichtes Gelände vollends zum S-Gipfel.
Der Abstieg am Grat vom S-Gipfel nach N und ein weiterer Abstieg von der nächsten Graterhebung ("Zwischengipfel") in die folgende tiefste Scharte im Grat (ca. 2869 m) sind exponiert und mit zum Absturz bereiten brüchigen Felsen kontaminiert (I–II, T4–T5). Nach dieser zweiten (tiefsten) Gratscharte ist der weitere Gratübergang und -aufstieg zum N-Gipfel vergleichsweise sehr einfach. Ab dieser Scharte scheinen auch immer wieder "Notabstiege" auf die W-Seite recht leicht möglich. Im weiteren Gratverlauf kann man anfangs auf der W-Seite, am Ende auf der O-Seite schwierigeren Passagen ausweichen und erreicht so das Plateau auf 2903 m. Von dort in wenigen Minuten auf Schutt zum N-Gipfel.
Abstieg zur Fuorcla Cotschna und zur Alp Güglia
Anfangs über den NW-Grat, später kann man auch im Geröllschutt östlich des Grates absteigen. Etwa in der Mitte des Abstiegswegs kehrt man wieder zum Grat zurück, um am Ende über Geröll direkt zur Fuorcla Cotschna (2780 m) oder alternativ im Geröllschutt nach O abzusteigen, wobei man bei letzterer Option in einem Geröllfeld landet. Dieses Geröllfeld ist recht kurz und man kann bald Richtung NO zu den rötlichen Schuttfeldern oberhalb des kleinen Sees beim P. 2726 m gelangen.
Letztlich gelangt man vom P. 2726 m über angenehme, wenig steile Rasenschrofen in die Valetta dal Güglia und durch dieses Tal auf dem in der LKS eingezeichneten Pfad (die Umzäunung oberhalb der Julierstraße wird rechts [W] umgangen) zur Postautohaltestelle bei der Alp Güglia (2199 m). Eine Unterstandsoption findet sich im unteren Teil des Valetta dal Güglia, der sog. Crap dal Büsin (ca. 2330 m).
Wanderausrüstung, Stöcke, ggf. 30 m Seil und 3–4 größere Schlingen zur Absicherung der Nordabstiege vom S-Gipfel in die tiefste Scharte im Grat
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
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Piz Valletta (2933m)
Von La Veduta über das SW-Couloir („Nomen nescio“) zum S-Gipfel mit anschließender Gratüberschreitung zum N-Gipfel, Abstieg über NW-Grat ins Valletta dal Güglia und zur Alp Güglia
Karte

