Von Farchant über Esterberg-Alm, Weilheimer Hütte und NNW-Grat04.11.2025
Routenbeschreibung
Krottenkopf (2086m)
Von Farchant über Esterberg-Alm, Weilheimer Hütte und NNW-Grat zum Krottenkopf mit anschließender Besteigung von Oberem Rißkopf (S-Grat) und Übergang zum Kareck
Routenbeschreibung: Albrecht Gauss
Routenverlauf: Von Farchant über Esterbergalm, Weilheimer Hütte und NNW-Grat zum Krottenkopf, Abstieg zur Weilheimer Hütte, Besteigung von Rißkopf (über S-Grat ) und Übergang zum Kareck.
Abstieg vom Kareck in der S-Flanke und weiter zum Sattel zwischen Henneneck und Bischof. Querung der NW-Flanke des Bischofs Richtung Frickenkar/Oberau. Aufstieg in Sattel zwischen Bischof und Hohem Fricken. Abstieg nach S/SW zum Predigtstuhlsattel und weiter hinab nach Farchant.
Im Detail: Vom Bhf. Farchant (672 m) knapp 200 m Richtung S, dann rechts nach O auf der Bahnhofstraße, später Mühldörflstraße über die große Brücke über die Loisach. Dann folgt man der nach rechts (S) abbiegenden Esterbergstraße (gelbe Wanderwegschilder „Wandergebiet Estergebirge, Esterbergalm, Krottenkopf“) gute 500 m Richtung S bis zum südlichen Ende des Dorfteils Mühldörfl, wo bei einem Brotzeitplatz mit Brunnen der Wanderweg Richtung Esterbergalm, Krottenkopf (Wegschilder) nach links abzweigt. Kurz danach (P. 689 m, lt. Bayernatlas) zweigt vor dem Lüftungs- und Betriebsgebäude des Straßentunnels der Wanderweg nach rechts ab. Auf diesem Weg jetzt in Kehren (an der Rastbank „Am Scharfen Eck“ mit dem Miniaturhaus und der Aufschrift „Radhaus Farchant“ vorbei) in Richtung SO ca. 400 Höhenmeter (Hm) aufwärts, bis man die z. T. geteerte Fahrstraße, die von Garmisch-Partenkirchen hochzieht, erreicht (P. 1073 m). Zunächst auf dieser Straße ca. 300 m steil aufwärts bis man rechts (S) der Straße und parallel zu dieser gut 400 m auf einem breiten Naturweg die von Autos und Fahrradfahrern reichlich genutzte Straße meiden kann. Weiter oben muss man wieder auf die inzwischen überwiegend geschotterte Straße zurückkehren, über die man zum Sattel („Predigtstuhl“) zwischen Ochsenberg/Hoher Fricken im N und Wankmassiv im S auf ca. 1280 m Höhe (lt. AV-Karte) gelangt. Der jetzt fallenden Straße folgend erreicht man die Esterbergalm bzw. den Almgasthof Esterberg (1264 m) (Details s. https://www.almgasthof-esterberg.com/ bzw. https://www.gipfelbuch.ch/huetten/10114611-esterbergalm) und danach noch eine tiefere Stelle (1255 m) auf der Alpstraße (insgesamt vom Sattel ca. 25 Hm Höhenverlust). Dann weiter der Straße nach zur Hinteren Esterbergalm. Knapp 700 m später zweigt der breite Weg zur Weilheimer Hütte und zum Krottenkopf (Weg Nr. 464) nach links aufwärts ab und ist bis zur Basis der Materialseilbahn sehr angenehm zu begehen. Jetzt zunehmend rechts (O) des Talgrunds führt der immer wieder rot markierte Steig zur Weilheimer Hütte (1946 m) hinauf (Hütte i. d. R. von Pfingsten bis Ende Oktober geöffnet, in der übrigen Zeit Unterstandsoption im Eingangsbereich des Winterraums im Nebengebäude. Winterraum nur mit AV-Schlüssel zugänglich. Weitere Details zur Hütte: https://dav-weilheim.de/huetten/weilheimer-huette/ bzw. https://www.gipfelbuch.ch/huetten/10114074-weilheimer-huette).
Von der Hütte über den nur an einer Stelle exponierten Steig über den NNW-Grat zum Gipfel (Gipfelkreuz, -buch).
Höhenunterschied bis zum Krottenkopfgipfel: ca. 1430 Hm.
Zeitbedarf: von Farchant Bhf. bis zum Gipfel ca. 4‒4¼ h inkl. Pausen.
Abstieg: Auf dem Anstiegsweg zur Hütte zurück und wie im Aufstieg über die Esterbergalm zurück nach Farchant.
Alternativ kann man (wie am 04.11.2025) nach Rückkehr zur Weilheimer Hütte auf Pfadspuren nach N über den S-Grat zum Oberen Rißkopf (2049 m) aufsteigen und dann weiter, anfangs dem Grat entlang, nach W gehen. Man muss aber bald in die S-Flanke absteigen (T2‒T3, je nach Variante), um steilen Felsabbrüchen am W-Grat des Oberen Rißkopfes auszuweichen. Später wieder Richtung W ziehend kommt man in eine Scharte am Fuß des Kareck-O-Grates (ca. 1989 m). Auf Pfadspuren, im unteren Teil nord-, im oberen Teil südseitig, erreicht man leicht (T2) den Gipfel des Karecks 2046 m) (Gipfelkreuz). Für den Abstieg steigt man am besten wieder wenige Meter zurück Richtung O, bis man nach S über Rasenschrofen weglos absteigend (T2‒3) eine Lücke zwischen den Latschen findet, um ca. 60 bis 80 Hm tiefer den Wanderweg von der Weilheimer Hütte Richtung Oberau bzw. zum Bischof bzw. Hohen Fricken zu erreichen. Auf diesem Weg Richtung W bzw. später SW bis zum Sattel zwischen Henneneck und Bischof (1869 m, Wegschilder, Holzkreuz). Von hier könnte man ggf. auch durch einen weglosen Abstieg von 220 Hm Richtung O die Basis der Materialseilbahn und wieder den bequemen Weg zur Esterbergalm erreichen.
Man kann aber auch vom o. g. Sattel über den N-Grat auf den Bischof (2033 m) steigen, über dessen SW-Grat in den Sattel (ca. 1728 m) zwischen Bischof und Hoher Fricken wieder absteigen und im Anschluss noch den Hohen Fricken (1940 m) über dessen NO-Kamm erklimmen.
Der bei trockenen Verhältnissen weniger fordernde Weg ist der Abstieg in Richtung Frickensteig mit Querung der NW-Flanke des Bischofs (bei eisigen Verhältnissen in der Querung aber beschwerlich), wo man nördlich unterhalb des Sattels zwischen Bischof und Hohem Fricken auf einer Höhe von ca. 1724 m sich für eine der folgenden 2 Optionen entscheiden muss:
a) Abstieg durch das Frickenkaar und den folgenden Oberauer Steig nach Oberau bzw. Farchant oder
b) Gegenaufstieg von ca. 50 Hm in den Sattel zwischen Bischof und Hoher Fricken (1774 m) und Abstieg Richtung S, später SW mit langer Querung der S- bzw. SO-Flanke des Hohen Fricken zum Sattel (ca. 1281 m „Predigtstuhl“) zwischen Ochsenberg und Wank. Von dort auf dem Aufstiegsweg nach Farchant) oder ggf. Garmisch-Partenkirchen.
Höhendifferenz insgesamt: ca. 1650 Hm.
Routenverlauf: Von Farchant über Esterbergalm, Weilheimer Hütte und NNW-Grat zum Krottenkopf, Abstieg zur Weilheimer Hütte, Besteigung von Rißkopf (über S-Grat ) und Übergang zum Kareck.
Abstieg vom Kareck in der S-Flanke und weiter zum Sattel zwischen Henneneck und Bischof. Querung der NW-Flanke des Bischofs Richtung Frickenkar/Oberau. Aufstieg in Sattel zwischen Bischof und Hohem Fricken. Abstieg nach S/SW zum Predigtstuhlsattel und weiter hinab nach Farchant.
Im Detail: Vom Bhf. Farchant (672 m) knapp 200 m Richtung S, dann rechts nach O auf der Bahnhofstraße, später Mühldörflstraße über die große Brücke über die Loisach. Dann folgt man der nach rechts (S) abbiegenden Esterbergstraße (gelbe Wanderwegschilder „Wandergebiet Estergebirge, Esterbergalm, Krottenkopf“) gute 500 m Richtung S bis zum südlichen Ende des Dorfteils Mühldörfl, wo bei einem Brotzeitplatz mit Brunnen der Wanderweg Richtung Esterbergalm, Krottenkopf (Wegschilder) nach links abzweigt. Kurz danach (P. 689 m, lt. Bayernatlas) zweigt vor dem Lüftungs- und Betriebsgebäude des Straßentunnels der Wanderweg nach rechts ab. Auf diesem Weg jetzt in Kehren (an der Rastbank „Am Scharfen Eck“ mit dem Miniaturhaus und der Aufschrift „Radhaus Farchant“ vorbei) in Richtung SO ca. 400 Höhenmeter (Hm) aufwärts, bis man die z. T. geteerte Fahrstraße, die von Garmisch-Partenkirchen hochzieht, erreicht (P. 1073 m). Zunächst auf dieser Straße ca. 300 m steil aufwärts bis man rechts (S) der Straße und parallel zu dieser gut 400 m auf einem breiten Naturweg die von Autos und Fahrradfahrern reichlich genutzte Straße meiden kann. Weiter oben muss man wieder auf die inzwischen überwiegend geschotterte Straße zurückkehren, über die man zum Sattel („Predigtstuhl“) zwischen Ochsenberg/Hoher Fricken im N und Wankmassiv im S auf ca. 1280 m Höhe (lt. AV-Karte) gelangt. Der jetzt fallenden Straße folgend erreicht man die Esterbergalm bzw. den Almgasthof Esterberg (1264 m) (Details s. https://www.almgasthof-esterberg.com/ bzw. https://www.gipfelbuch.ch/huetten/10114611-esterbergalm) und danach noch eine tiefere Stelle (1255 m) auf der Alpstraße (insgesamt vom Sattel ca. 25 Hm Höhenverlust). Dann weiter der Straße nach zur Hinteren Esterbergalm. Knapp 700 m später zweigt der breite Weg zur Weilheimer Hütte und zum Krottenkopf (Weg Nr. 464) nach links aufwärts ab und ist bis zur Basis der Materialseilbahn sehr angenehm zu begehen. Jetzt zunehmend rechts (O) des Talgrunds führt der immer wieder rot markierte Steig zur Weilheimer Hütte (1946 m) hinauf (Hütte i. d. R. von Pfingsten bis Ende Oktober geöffnet, in der übrigen Zeit Unterstandsoption im Eingangsbereich des Winterraums im Nebengebäude. Winterraum nur mit AV-Schlüssel zugänglich. Weitere Details zur Hütte: https://dav-weilheim.de/huetten/weilheimer-huette/ bzw. https://www.gipfelbuch.ch/huetten/10114074-weilheimer-huette).
Von der Hütte über den nur an einer Stelle exponierten Steig über den NNW-Grat zum Gipfel (Gipfelkreuz, -buch).
Höhenunterschied bis zum Krottenkopfgipfel: ca. 1430 Hm.
Zeitbedarf: von Farchant Bhf. bis zum Gipfel ca. 4‒4¼ h inkl. Pausen.
Abstieg: Auf dem Anstiegsweg zur Hütte zurück und wie im Aufstieg über die Esterbergalm zurück nach Farchant.
Alternativ kann man (wie am 04.11.2025) nach Rückkehr zur Weilheimer Hütte auf Pfadspuren nach N über den S-Grat zum Oberen Rißkopf (2049 m) aufsteigen und dann weiter, anfangs dem Grat entlang, nach W gehen. Man muss aber bald in die S-Flanke absteigen (T2‒T3, je nach Variante), um steilen Felsabbrüchen am W-Grat des Oberen Rißkopfes auszuweichen. Später wieder Richtung W ziehend kommt man in eine Scharte am Fuß des Kareck-O-Grates (ca. 1989 m). Auf Pfadspuren, im unteren Teil nord-, im oberen Teil südseitig, erreicht man leicht (T2) den Gipfel des Karecks 2046 m) (Gipfelkreuz). Für den Abstieg steigt man am besten wieder wenige Meter zurück Richtung O, bis man nach S über Rasenschrofen weglos absteigend (T2‒3) eine Lücke zwischen den Latschen findet, um ca. 60 bis 80 Hm tiefer den Wanderweg von der Weilheimer Hütte Richtung Oberau bzw. zum Bischof bzw. Hohen Fricken zu erreichen. Auf diesem Weg Richtung W bzw. später SW bis zum Sattel zwischen Henneneck und Bischof (1869 m, Wegschilder, Holzkreuz). Von hier könnte man ggf. auch durch einen weglosen Abstieg von 220 Hm Richtung O die Basis der Materialseilbahn und wieder den bequemen Weg zur Esterbergalm erreichen.
Man kann aber auch vom o. g. Sattel über den N-Grat auf den Bischof (2033 m) steigen, über dessen SW-Grat in den Sattel (ca. 1728 m) zwischen Bischof und Hoher Fricken wieder absteigen und im Anschluss noch den Hohen Fricken (1940 m) über dessen NO-Kamm erklimmen.
Der bei trockenen Verhältnissen weniger fordernde Weg ist der Abstieg in Richtung Frickensteig mit Querung der NW-Flanke des Bischofs (bei eisigen Verhältnissen in der Querung aber beschwerlich), wo man nördlich unterhalb des Sattels zwischen Bischof und Hohem Fricken auf einer Höhe von ca. 1724 m sich für eine der folgenden 2 Optionen entscheiden muss:
a) Abstieg durch das Frickenkaar und den folgenden Oberauer Steig nach Oberau bzw. Farchant oder
b) Gegenaufstieg von ca. 50 Hm in den Sattel zwischen Bischof und Hoher Fricken (1774 m) und Abstieg Richtung S, später SW mit langer Querung der S- bzw. SO-Flanke des Hohen Fricken zum Sattel (ca. 1281 m „Predigtstuhl“) zwischen Ochsenberg und Wank. Von dort auf dem Aufstiegsweg nach Farchant) oder ggf. Garmisch-Partenkirchen.
Höhendifferenz insgesamt: ca. 1650 Hm.
Wanderausrüstung, Stöcke
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
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Krottenkopf (2086m)
Von Farchant über Esterberg-Alm, Weilheimer Hütte und NNW-Grat zum Krottenkopf mit anschließender Besteigung von Oberem Rißkopf (S-Grat) und Übergang zum Kareck
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