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Routenbeschreibung
Chörbsch Horn (2650m)

Überschreitung (Gadenstatt – Motta – P 1750 – Stafelalp – P 2457 – Chörbschhornhütte – Südrücken - Chörbschhorn – NO-Rücken – Hanengretji – P 2325 – Erber Berg – Schärentannen – Helle – P 1902 – Litziwald – P 1755 – Gadenstatt)

Zufahrt:
Von Norden über die Autobahn A 13, von Westen über die A 3 zum Autobahndreieck Sarganserland. Weiter südwärts auf der A13 bis Abfahrt Landquart. Von dort ostwärts auf der Kantonsstraße 28 über Schiers und Küblis Richtung Davos. Südwärts fährt man durch den Ort und auf der Landstraße 417 zum Ortsteil Crestannes. Weiter südwestwärts gibt es vor dem Forstwerkhof und Tiefbauamt und ca. 300 m Ortseingangsschild von Frauenkirch an linker Straßenseite eine größere geschotterte Bucht bei einem Stein, wo man parkieren kann (1514 m). Die in mancher Literatur angegeben Parkplätze beim Kieswerk gehören inzwischen zum Gelände der Firma Ambühl. Die Parkplätze gegenüber vom Gasthof Landhaus (Parzelle 5260) sind privat, wo es seit 21.12.1984 amtlich verboten ist zu parkieren, sofern man dort nicht Gast ist. Einzigen öffentlichen Parkplatz gibt es an der Bahnstation, wo kostenpflichtig 4 Autos abgestellt werden könnten.
Route: 13 km Rundtour; (Schwierigkeit: WT 3):
Gadenstatt – Motta – P 1750 – Stafelalp – P 2457 – Chörbschhornhütte – Südrücken - Chörbschhorn – NO-Rücken – Hanengretji – P 2325 – Erber Berg – Schärentannen – Helle – P 1902 – Litziwald – P 1755 – Gadenstatt
Von der Parkbucht zwischen P 1517, wo gegenüber der breite Tannawaldweg abzweigt zum Steinbruch (Sackgasse), und dem Haus Tannen wandert man auf der Landwasserstraße 0,5 km südwestwärts zur Bushaltestelle Gadenstatt. Skitourengänger könnten bis dahin die LL-Loipe benutzen, welche sich südlich neben der Straße befindet. Nach den 5 Häusern von Gadenstatt und Straßenbrücke über den Frauenbach biegt rechts geteerter Schlössliweg ab, welcher nach dem Schlössli-Haus nicht mehr geräumt ist. Hier kann man seine Laufgeräte anschnallen. Wan wandert rechts vorbei an der Frauenkirche „Unserer lieben Frau“ mit dem markanten Beton-Spaltkeil an der Westseite vom Gebäude, um dieses vor Lawinen aus dem Frauentobel zu schützen. Links vom Frauenbach wandert man westwärts bis zum Wegweiser vor dem Lawinen-Schutzwehr am unteren Ende vom Tobel. Dort biegt man links ab und folgt kurz dem Sommerweg in südliche Richtung zu einem Haus. Dort biegt der Sommerweg (Schlössliweg) rechts ab in den Wald. Man bleibt wandert jedoch nach dem Haus in einem Rechtsbogen über flachen Wiesenhang zu den Höfen am Ende vom Mattaweg (1660). Unterwegs trifft man auf die lilafarbenen Stangen vom Winterwanderweg, denen man nach rechts den Hang hinauf folgt und auf die Staflerstraße trifft. Hier schlägt man rechts ein und folgt dem unbefestigten Alpweg nordwestwärts in beginnenden Wald bis zur Linkskehre P 1750. Kurz davor mündet von rechts rot-weiß signalisierter Schlössliweg ein. In der Kehre steht ein Wegweiser rechts unterhalb einer geschnitzten Holzplastik aus 2 Personen, sowie einem Schild, welches vor künstliche Lawinenauslösungen im Bereich des Frauentobels warnt, durch welches der Frauentobelweg quert und auf welchen man auf dem Rückweg hierher zurückkommt. Man folgt den weiteren 4 Kehren des Güterweges durch den Mattawald zur Stafelalp. Bei den Holzhütten dort steht das urige Restaurant Berghaus Stafelalp (1¼ Std.). Rechts oberhalb von diesem hält man sich beim Wegweiser an einem Brunnen links in Richtung Chummeralp, bzw. Maienfelder Furgga. Man folgt jedoch kurz danach mehr oder weniger dem Sommerweg zur Chörbschhornhütte in nordwestliche Richtung den Wiesenhang hinauf bis zu einer höchstens 30° steilen felsdurchsetzten Schwelle. Rechts von ihr sieht man einen kurzen Tobel. Man hält sich jedoch an den linken Rand der Schwelle und kreuzt dort rechts von einer felsigen Seite hinauf auf den Rücken mit P 2363. Links von diesem beginnt der Aufstieg über den flachen SO-Kamm zum P 2457. Von hier sieht man rechts hinüber zu den breiten sanften Wiesenflächen vom Erber Berg, zum Hanengretji links dahinter und hinab zum oberen Ende vom Frauentobel, wo man Schneefangnetze, sowie 2 der 4 Lawinen-Sprengmasten sieht und die dazugehörende Mobilfunkantenne, mit welcher die Fernzündungen ausgelöst werden. Man folgt dem flachen Kamm nun zu einer steileren Stelle, wo ein Fahnenmast steht. Rechts davon kommt nun die Chörbschhornhütte in den Blick. Während der Sommerweg direkt über den Kamm führt, quert man in die rechte (östliche) Flanke und direkt zur Hütte, je nach Schneeverhältnisse (2,5 Std.). Die im Herbst 1937 fertiggebaute unbewartete Schutzhütte vom Ski-Club Davos mit der Hausnummer 215 dient für einen Notfall und beinhaltet einen kleinen Holzofen, sowie 3 Tische mit Stühlen, jedoch keine Liegen zum Übernachten. Vom dortigen Wegweiser (2575 m) steigt man in 20 min. über den kurzen, nicht mehr als 30° steilen Südrücken zum nahen Gipfel empor. Wenn dieser stellenfrei abgeblasen sein sollte, umgehen Skitourengänger diesen nach links in einem Rechtsbogen. Auf dem Gipfel steht ein Wegweiser.
Abstieg: Den unsteilen NO-Rücken läuft man hinab in Richtung Latschüefurgga. Nach ca. 250 m und noch weit vor dem P 2452 sucht man sich abhängig von aktuellen Verhältnissen eine geeignete unverwächtete Stelle, um in die SO-Flanke abzusteigen, welche zwischen 30“ und 33° geneigt ist. Spätestens beim P 2452 biegt man südwärts ab und läuft hinab in die Ebene vom Stafler Augschbärg. Man orientiert sich zum flachen Sattel (2505 m) an der NW-Seite vom länglichen Gipfel des Hanengretji. Über dessen höchsten Punkt (2541 m) läuft man über kurzen Grat zur großen Steinpyramide am P 2528 (50 min.). Über den 30° steilen SO-Hang nun in südwestliche Richtung über das breit werdende und lange Wiesenhanggelände des Erber Bergs orientiert man sich südostwärts zum P 2325 rechts von einem beginnenden Tobel. Rechts auf der gegenüberliegenden Seite sieht man im oberen Frauentobel die 2 anderen Lawinen-Sprengmasten. In südliche Richtung wandert man hinunter an eine Viehhütte vorbei zu den Hüttchen von Schäratannen (P 1993) vor dem oberen Waldrand. Dort trifft man auf querenden Sommerweg (Frauentobelweg), wo man rechts einschlägt. Eine Skiroute führt dann nach links zum Wald hin, welche südwärts durch diesen zur Hanglichtung Medjimad führt und durch den Wald zur unteren Brücke über den Frauenbach, oder links davon direkt hinunter nach Gadenstatt, wo man links vom Haus mit Nr. 6A bei der Bushaltestelle die Landwasserstraße erreicht. Der Frauentobelweg führt relativ horizontal westwärts über einen Bachsteg bei Helle zum Holzsteg über den Frauenbach. Nach einem weiteren Steg über einen Bach unterhalb einer Holzhütte biegt scharf links ein unmarkierter Sommerweg ab, bzw. die MTB-Strecke mit Nr. 646. Man folgt diesem Weg rechts an einer Viehhütte vorbei durch den Litziwald zur unteren Kehre vom Stafelweg (P 1750). Entweder auf selber Strecke wie aufgestiegen, oder weiter über den Sommerweg die Tour abkürzend hinab zum Haus oberhalb vom Wegweiser am Lawinenschutzwehr am unteren Ende des Frauentobels. Von hier zurück zum Parkplatz (3,5 Std.).
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Letzte Änderung: 08.03.2026, 17:45Alle Versionen vergleichenAufrufe: 38 mal angezeigt

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Andere Routen in der Umgebung

Metadaten

Kartenmaterial

Kartenmaterial Ergänzend:

Swisstopo 5002: Chur, Arosa, Davos, M: 1:50000; Kompass 113: Davos, Arosa, Prättigau, Klosters, M: 1:40000; K+F-Wanderkarte 35: Arosa, Lenzerheide, Savognin, M: 1:40000,Swisstopo 5002: Chur, Arosa, Davos, M: 1:50000; Kompass 113: Davos, Arosa, Prättigau, Klosters, M: 1:40000; K+F-Wanderkarte 35: Arosa, Lenzerheide, Savognin, M: 1:40000,Swisstopo 5002: Chur, Arosa, Davos, M: 1:50000; Kompass 113: Davos, Arosa, Prättigau, Klosters, M: 1:40000; K+F-Wanderkarte 35: Arosa, Lenzerheide, Savognin, M: 1:40000,Swisstopo 5002: Chur, Arosa, Davos, M: 1:50000; Kompass 113: Davos, Arosa, Prättigau, Klosters, M: 1:40000; K+F-Wanderkarte 35: Arosa, Lenzerheide, Savognin, M: 1:40000,Swisstopo 5002: Chur, Arosa, Davos, M: 1:50000; Kompass 113: Davos, Arosa, Prättigau, Klosters, M: 1:40000; K+F-Wanderkarte 35: Arosa, Lenzerheide, Savognin, M: 1:40000,Swisstopo 5002: Chur, Arosa, Davos, M: 1:50000; Kompass 113: Davos, Arosa, Prättigau, Klosters, M: 1:40000; K+F-Wanderkarte 35: Arosa, Lenzerheide, Savognin, M: 1:40000

Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

Lawinenprognose

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Chörbsch Horn (2650m)

Überschreitung (Gadenstatt – Motta – P 1750 – Stafelalp – P 2457 – Chörbschhornhütte – Südrücken - Chörbschhorn – NO-Rücken – Hanengretji – P 2325 – Erber Berg – Schärentannen – Helle – P 1902 – Litziwald – P 1755 – Gadenstatt)


Schneeschuhtour

WT 3

1175 hm

9.0 h

Karte