Winterklettersteig „Pfaffenbichl“22.03.2026
Routenbeschreibung
Pfaffenbichl (2431m)
Winterklettersteig „Pfaffenbichl“
Für den Winterklettersteig wurde im September 2025 vom Team Rohrmoser / Brandacher der Fa. Klettersteigbau-HZI 350 m Stahlseil mit 14 mm Durchmesser verbaut sowie Fixanker und schmale Trittbügel. Das Seil führt über die Blocksteine des ca. 260 m langen NW-Grats. Begangen wird der Steig nur von unten nach oben entweder mit Skischuhen (Skifahrer), oder schweren Bergschuhen (Schneeschuhläufer). Steigeisen sollte man ggfs. dabei haben bei vereisten Passagen. Nach dem Einstieg folgt man nach links dem Seil auf natürlichen Tritten und meist auf schmal gebogenen Trittbügeln hinauf zur Spitze des Felszahns. Nach rechts gibt es über eine kurze Hängebrücke einen Notausstieg, der zu naher Normalroute (Abstiegsroute) führt. Von dort kann man Fotos machen von der 4-Seil-Hängebrücke. Schmale Riffl-Bleche zwischen den beiden unteren Seilen bilden den Laufsteg der 28 m langen Nepalbrücke. Diese endet an einem Granitblock unterhalb einer Lawinenverbauung. Rechts an diesem Metallgitter vorbei quert man diagonal zu den Blocksteinen des Grats. Danach wechselt man die Seilseite beim Klettern über weitere Granitstufe. An rechter Seite sieht man unterhalb auf den Normalweg. Nach einem kleinen Felssattel quert man diagonal nach rechts weitere Granitstufe und gelangt zum nächsten kleinen Felswandl, das an einem 3 m tiefen Spalt endet, welchen man mit einem Schritt zum Wandbügel überquert. Durch kurze Rinne letzter Wandstufe gelangt man zum horizontalen Grat. Über diesen kurz zu seinem Ende oberhalb eines Felssattels an rechter Seite. Zum kleinen Gipfelkopf hinauf steigt man über 20 m hohe Seilleiter (1 Std.). Oben ist nicht viel Platz. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Musikkapelle Fügen wurde im Jahr 2025 das Gipfelkreuz mit der Harfe aus Holz dort aufgestellt. An seinem Schaft befindet sich der „Briefkasten“ für das Gipfelbuch. Vom Gipfel hat man Rundumsicht auf den Zillertaler Hauptkamm und erblickt den Hintertuxer Gletscher, Großvenediger und Großglockner, sowie den Wilden Kaiser im Norden und die Zugspitze im Nordwesten.
Abstieg: Auf der Südseite führt ein kurzes Stahlseil die wenigen Meter um den Felskopf rechtsherum hinab zum Felssattel. Wo man auf rot-weiß signalisierten Sommersteig trifft zum Kleinen Gilfert. Links vom Klettersteig folgt man nun den steilen Normalweg hinab zum Sattel bei der Bergstation der Waidoffenbahn (25 min.). Von dort zurück über die Piste Nr. 11a hinab zur 8er Alm wie aufgestiegen (30 min.).
Abstieg: Auf der Südseite führt ein kurzes Stahlseil die wenigen Meter um den Felskopf rechtsherum hinab zum Felssattel. Wo man auf rot-weiß signalisierten Sommersteig trifft zum Kleinen Gilfert. Links vom Klettersteig folgt man nun den steilen Normalweg hinab zum Sattel bei der Bergstation der Waidoffenbahn (25 min.). Von dort zurück über die Piste Nr. 11a hinab zur 8er Alm wie aufgestiegen (30 min.).
KS-Set, Helm, Steigeisen
Anfahrt:
Auf der Inntalautobahn A 12 entweder von Südwesten (Innsbruck), oder Nordosten (Wörgl) bis Ausfahrt Zillertal. Auf der B 169 dann südwärts in Richtung Zell am Ziller bis Fügen (545 m). Dort biegt man bei einem großen Sägewerk (viele Holzstapel links sichtbar) im Ort in westliche Richtung rechts ab in Richtung Hinterberg, bzw. Hochfügen. Auf schmaler L 49 fährt man dann 12,5 km in südwestliche Richtung hinauf in den Finsinggrund. Im Skigebiet Hochfügen endet die Bergstraße Bei den Talstationen der Winter-Lifte und Seilbahn gibt es 3 kostenpflichtige Parkplätze (1447 m). Der Automat (nur Kartenzahlung möglich) steht am ersten Parkplatz rechts beim Info-Center, Bushaltestelle und öffentlichem WC. Zum südlichen Platz-Ende hin steht an rechter Seite die Talstation der 1997 von Fa. Leitner gebauten Kleingondelbahn „8er Jet“ hinauf zur 8er Alm. Mit diesem 2,24 km langen Einseilumlaufbahn fährt man in 8 min. zur Bergstation (2133 m). Alternativ (ockerfarbenes Schild: 4 km lange Skiroute 1: Pfaffenbühel) steigt man von der Talstation des Schlepplifts „Pfaffenbühel III“ über die blau markierte Skipiste Nr. 13 rechterhand hinauf zur Talstation des 1 km langen Sessellifts „Waidoffen“ (1992 m) und weiter links von diesem hinauf zur 8er Alm (2 Std.). Die Seilbahnen von Hochfügen sind nur während der Skisaison in Betrieb.
Route: 1,5 km; Zustieg:
Von der Bergstation des „8er Jet“ läuft man links die Piste 13 hinauf welche in die blau gekennzeichnete Piste 11a mündet. Auf dieser in rechter Kurve hinauf zu sichtbaren Bergstation des 6er Sessellifts „Waidoffen“ (2313 m) etwas unterhalb vom Bergsattel (35 min.). Am Sattel bei der kleinen westseitigen Aussichtskanzel mit Fernrohr kann man sein KS-Geschirr anziehen (2322 m). Man läuft zum internationalen Wegweiser, der aus Skiern als Schilderbaum zusammengebaut wurde. Dann hinauf zu 3 Blocksteinen vorbei, wo man seine Laufgeräte deponieren kann. Von hier nun zur nahen kleinen Felswand unterhalb des markanten Felszahns hoch (2353 m). Rechts vom Einstieg erkennt man die Info-Tafel über den Klettersteig (10 min.).
Auf der Inntalautobahn A 12 entweder von Südwesten (Innsbruck), oder Nordosten (Wörgl) bis Ausfahrt Zillertal. Auf der B 169 dann südwärts in Richtung Zell am Ziller bis Fügen (545 m). Dort biegt man bei einem großen Sägewerk (viele Holzstapel links sichtbar) im Ort in westliche Richtung rechts ab in Richtung Hinterberg, bzw. Hochfügen. Auf schmaler L 49 fährt man dann 12,5 km in südwestliche Richtung hinauf in den Finsinggrund. Im Skigebiet Hochfügen endet die Bergstraße Bei den Talstationen der Winter-Lifte und Seilbahn gibt es 3 kostenpflichtige Parkplätze (1447 m). Der Automat (nur Kartenzahlung möglich) steht am ersten Parkplatz rechts beim Info-Center, Bushaltestelle und öffentlichem WC. Zum südlichen Platz-Ende hin steht an rechter Seite die Talstation der 1997 von Fa. Leitner gebauten Kleingondelbahn „8er Jet“ hinauf zur 8er Alm. Mit diesem 2,24 km langen Einseilumlaufbahn fährt man in 8 min. zur Bergstation (2133 m). Alternativ (ockerfarbenes Schild: 4 km lange Skiroute 1: Pfaffenbühel) steigt man von der Talstation des Schlepplifts „Pfaffenbühel III“ über die blau markierte Skipiste Nr. 13 rechterhand hinauf zur Talstation des 1 km langen Sessellifts „Waidoffen“ (1992 m) und weiter links von diesem hinauf zur 8er Alm (2 Std.). Die Seilbahnen von Hochfügen sind nur während der Skisaison in Betrieb.
Route: 1,5 km; Zustieg:
Von der Bergstation des „8er Jet“ läuft man links die Piste 13 hinauf welche in die blau gekennzeichnete Piste 11a mündet. Auf dieser in rechter Kurve hinauf zu sichtbaren Bergstation des 6er Sessellifts „Waidoffen“ (2313 m) etwas unterhalb vom Bergsattel (35 min.). Am Sattel bei der kleinen westseitigen Aussichtskanzel mit Fernrohr kann man sein KS-Geschirr anziehen (2322 m). Man läuft zum internationalen Wegweiser, der aus Skiern als Schilderbaum zusammengebaut wurde. Dann hinauf zu 3 Blocksteinen vorbei, wo man seine Laufgeräte deponieren kann. Von hier nun zur nahen kleinen Felswand unterhalb des markanten Felszahns hoch (2353 m). Rechts vom Einstieg erkennt man die Info-Tafel über den Klettersteig (10 min.).
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Metzen (Hochfügen) (2355m)22.03.2026
Pfaffenbichl (2431m)22.03.2026
Rastkogel (2762m)13.03.2026
Eiskarspitze (2611m)06.03.2026
Hippoldspitze (2642m)04.03.2026
ConditionsReports von Partner PowderGuide
Hochfügen22.03.2026
Andere Routen in der Umgebung
Metzen (Hochfügen) (2355m)Hochfügen – Lamarkalm-Niederleger – Lamarkalm-Hochleger – namenloser Sattel – Südrücken - Metzen - retour
Eiskarspitze (2611m)Normalanstieg von Westen über Zirmachalm
Gerlossteinwand (2166m)Gerlossteinklettersteig
Hirzer (2725m)Westanstieg vom Gasthaus Haneburger
Rastkogel (2762m)von Rastkogelhütte
Pfaffenbichl (2431m)
Winterklettersteig „Pfaffenbichl“
Karte

