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Routenbeschreibung
Heidelberg (331m)

Kammweg Teufelsmauer (Blankenbg. – Großmutterfelsen – Großvaterfelsen – Löbbeke-Felsen – Teufelssessel – Am Sautrog - Gewittergrotte – Fuchsbau – Hamburger Wappen – Timmenrode – Helsunger Krug – Übergang Quäke-Bahn – Blankenbg.)

Anfahrt:
Auf der teilweise zweispurigen Bundesstraße B6, bzw. Autobahn A 36 entweder von Osten (Autobahn A14) ab Ausfahrt Bernburg an Aschersleben und Quedlinburg vorbei, oder von Westen (Goslar) bis Ausfahrt Blankenburg Ost. Von dort bis zum Kreisverkehr im Ort. Wer von Norden (Magdeburg) anreist kommt auf der B 81 über Halberstadt dorthin. Viele kostenpflichtige Park- und Stellplätze befinden sich am Schnappelberg bei gleichnamiger Straße, nahe der Barocken Gärten. 200 m östlich davon gibt es beim Abzweig von der Hasselfelder Straße (B 819) in die Großvaterstraße beim Beginn dieser an rechter Straßenseite einen kleinen kostenfreien Parkplatz (252 m).
Route: (10,4 km Rundtour; (Schwierigkeit: T3):
Blankenburg – Großmutterfelsen – Großvaterfelsen – Löbbeke-Felsen – Teufelssessel – Am Sautrog - Gewittergrotte – Fuchsbau – Hamburger Wappen – Timmenrode – Helsunger Krug – Übergang Quäke-Bahn - Blankenburg
Vom kleinen Parkplatz am Großvaterweg läuft man 40 m zurück zur Straßengabelung und läuft das Teersträßchen Teufelsmauer hinauf. Die Straße ist eine Rundumschleife. Entweder biegt man beim Linksabzweig links ab und wandert rechtsherum unterhalb der Terrasse vom Hotel Viktoria Luise vorbei und hinauf, oder geradeaus weiter und dann linksherum hinauf, wo man so, oder so bei Haus Nr. 6 auf unmarkierten Abzweig eines Wanderweges in den Wald trifft. Nordwärts über Treppen aus Holzschwellen erreicht man die ersten Felsen. Dort trifft man auf den Wanderweg, welcher von links aus der Heidelberg-Straße über Stufen hierherführt. Entweder nun direkt weglos über die Felsen in kurzer Kraxelei auf beginnenden Felsenkamm, der mit lichtem Erlengestrüpp beschickt ist und zum Großmutter-Felsen führt. Oder man umgeht die Felsen etwas nach links am Wegweiser vorbei zum nordseitigen Wanderweg in Richtung Großvater-Felsen. Nach ca. 100 m gibt man Obacht an rechter Seite, um einen unmarkierten Trampelpfad nicht zu verpassen, welcher zu einer schrägen Felsnische führt. Dort findet man einige teils überwachsene und ziemlich ausgewaschene Stufen vor, die in den Sandstein-Felsen gehauen wurden. Über diese hinauf zum 10 m hohen Kamm. Links einschlagend erreicht man nach wenigen Metern über das etwas aus den Bäumen herausragende Plateau des Großmutter- Felsens (308 m). Zurück zur Felsnische und zum nordseitigen Wanderweg folgt man diesen in die große bewaldete Felsenlücke zum Wegweiser, wo man auf südseitigen Wanderweg treffen kann (mit Nr. 9 markiert). Entweder über diesen, oder auf nordseitigen mit den Nrn. 8 gekennzeichneten Wandersteig (dieser Abschnitt bis Timmenrode ist identisch mit dem 31 km langen Teufelsstieg zwischen Ballenstedt und Blankenburg) ostwärts weiter zu einem Waldsattel, wo an einem Baum ein Wegweiser angeschraubt ist. Von dort sieht man westseitig auf das turmartige senkrechte Felsengebilde. Zu dessen Südseite hin beginnt als „Highlight“ der kurze Kraxel-Abstecher, der mit wenigen alten Tritthilfen und mit alten Geländern aus Stahlstangen und einer verbauten Schiene versehen ist zum Halten gegen Absturz. In Uhrzeigersinn führt dieser steil zum oberen Felsabsatz auf der Ostseite. Von dort dann über eine neuere kurze Gitterost-Treppe hinauf zum kleinen Gipfelplateau des Großvater-Felsens (317 m), welches mit einem Geländer aus Stahlstangen umgeben ist. Oben auf der Gipfelstange ist ein starres Blechschild mit durchgraviertem Symbol einer Hirschstange angebracht und der Jahreszahl 1998. Von hier hat man Rundumsicht zum weiteren Kammverlauf über die Teufelsmauer, nach Blankenburg, zum Schloß, zum Turm auf dem Ziegenkopf, dem Harzvorland und natürlich zum Brocken, dem höchsten Punkt des Harzes. Unterhalb der Westseite vom Felsenturm erkennt man noch das eingravierte große Wappen aus dem Jahr 1884. Zurück zum Waldsattel beginnt der eigentliche Kammweg über die Teufelsmauer, welcher bereits im Jahr 1853 angelegt wurde. An einigen Stellen gibt es immer wieder alte Stahlstangen als Handlauf am Felsen. Ostwärts steigt man nun zum Löbbecke-Felsen (315 m). An dessen Westseite prangt eine gusseiserne Gedenktafel für den in Braunschweig geborenen und ersten Blankenburger Bürgermeister Carl Löbbecke von 1850 bis 1859, welcher auf dem Heidelberg diesen versteckten Kammweg im ehemaligen Herzogtum Braunschweig erbauen ließ. Südseitig vorbei an diesem Felsen erreicht man dann den unscheinbar und von Bäumen umgebenen höchsten Punkt der Teufelsmauer, den Heidelberg (331 m). Man kann als Abstecher weglos, aber problemlos auf diesen hinauf und wieder hinunterkraxeln. Die Fernsicht ist ähnlich wie vom Großvater-Felsen. Während des weiteren Verlaufes über den Kammweg hört man hin und wieder die Fahrgeräusche der Fahrzeuge auf südseitiger Timmendorfer Straße (L 92). Ostwärts passiert man dann die kleine Felsformation vom Teufelssessel (310 m). Von diesem hat man Ausblick nach Süden auf das Harzvorland. Danach wandert man auf dem Wanderweg und Teufelsmauerstieg (markiert mit einem auf Stein sitzendem Teufel) zwar weiter direkt über den Kamm, allerdings nicht mehr über Felsen, sondern durch den Eichen- und Buchenwald bis dieser dann hinab in einen Waldsattel mit der Schutzhütte „Am Sautrog“ führt (190 m), wo man einen Forstweg (Wanderweg Nr. 10) kreuzt. Nun wandert man auf breiterem Waldweg (Nr. 9) in östliche Richtung weiter und kommt am Felsgebilde der Gewittergrotte links vorbei. An den Sandsteinwänden erkennt man deutlich die charakteristischen wabenförmigen Auswaschungen aufgrund von Regen, Schnee und Wind. Kurz danach sieht man an linker Wegbefestigung das im Jahr 1954 sanierte Einstiegsloch mit der schmalen Stein-Wendeltreppe hinab in den „Fuchsbau“. Diese unter Jägersprache verstandene „Röhre mit Kessel“ wurde im Jahr 1934 von Arbeitslosen als Notstandsarbeit gebaut. Auf dem Waldweg kommt man südostwärts unsteil hinab zu einem Tobel. Beim Wegweiser dort biegt man rechts ab und folgt dem Wanderweg Nr. 9, bzw. Teufelsstieg südwestwärts an linker Tobelseite hinauf, um den Kamm zu erreichen. Auf diesem trifft man auf den südseitigen Wanderweg und schwenkt links ein. Weiter ostwärts kommt man nordseitig unterhalb einiger bizarren Felsformationen vorbei und erreicht schließlich den nordseitigen Gras- und Sandsattel, wo an dessen Nordseite die 20 bis 30 m hohen 3 Zinnen stehen. Der höchste Punkt 252 m auf östlichem Felsturm war nur klettertechnisch erreichbar, ist jedoch aus Naturschutzgründen inzwischen verboten, zu besteigen. Im Volksmund wurde diese Felsformation „Hamburger Wappen“ genannt, weil diese von Süden gesehen an das Stadtwappen von Hamburg erinnern würde. Der Wanderweg führt ostwärts als Rundweg noch weiter zur südseitigen Felsformationen „Kuhstall“ und zum nordseitigen Kucks-Berg mit ehemaliger Kucks-Burg, welche sich jedoch im Wald befinden und nicht aus diesem sichtbar herausragen. Südlich von beiden endet der Kamm abrupt im tieferen waldfreien Gelände an der Westerhauser Straße (Kreisstraße K 1348) und ehemaligen Bahnlinie „Quäke“. Am Sand- und Grassattel gibt es einige Picknick-Bänke. Dort trifft man auf den südseitigen Wanderweg mit Nr. 9. Südostwärts wandert man auf diesem, bzw. Teufelstieg entlang der unterirdischen Ferngasleitung der Fa. Avacon bis zum Wegweiser am Baum vor dem Dorf. Dort biegt man links ab und erreicht den nahen Timmenroder Sportplatz (203 m) am Ende der Hohen Straße. Bei der sanierten Turnhalle gibt es einen kleinen gepflasterten Parkplatz neben Lucy’s Café-Restaurant (3 Std.).
Rückweg: In der Literatur wird immer wieder erwähnt, über den Südhangweg nach Blankenburg zurückzulaufen. Eine interessantere und schnellere Alternative bietet die Idee, vor Tourenbeginn beim Parkplatz neben Lucy’s Café-Restaurant ein Fahrrad zu deponieren. Mit diesem fährt man dann ostwärts über die Hohe Straße zur Kucksburgstraße und auf dieser südwärts zur Westerhauser Straße am östlichen Ortsende. Auf dieser dann nordostwärts das ehemalige Gleis der Quäke-Bahn überquerend hinab zur Straßengabelung (162 m), wo man der Kreisstraße K 1348 nach links folgt. Nach der Rechtskurve beim Hotel-Restaurant Helsunger Krug biegt man hinter diesem links ab in einen unbefestigten Fahrweg, welcher für öffentlichen Straßenverkehr gesperrt ist. Auf diesem überquert man das alte Streckengleis zwischen Timmenrode und Blankenburg ehemaliger Bahnstrecke Blankenburg–Thale–Quedlinburg. Wegen dem akustischen Warnsignal damaliger Lokomotiven mit „quäkenden“ Tönen, wurde die im Jahr 1907 eröffneten Bahnstrecke damals als Quäke bezeichnet. Der westliche Abschnitt des 8 km langen Bahngleises bis Blankenburg wurde nicht zurückgebaut, ist jedoch inzwischen stark überwuchert, nachdem am 20.3.1973 der Personenverkehr nach Blankenburg eingestellt wurde, am 29.1.1993 dann auch noch der Güterverkehr. Links von der Bahnstrecke, die nach Norden abbog, fährt man unscheinbar, aber merkbar stets sanft bergauf in nordwestliche Richtung zum Grünhof der Stadt Blankenburg an linker Wegseite. Hinter dem schließt sich an linker Seite der Friedhof an. Danach beginnt die befestigte Helsunger Straße. Auf dieser fährt man nun weiter unscheinbar aufwärts bis zur Einmündung in die L 27. Auf dieser links zum nahen Kreisverkehr und nach diesem in dritte Ausfahrt südostwärts auf der B 81 östlich am Schnappelberg vorbei zum Parkplatz am Beginn des Großvaterweges (1 Std.).
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Letzte Änderung: 31.03.2026, 03:46Alle Versionen vergleichenAufrufe: 55 mal angezeigt

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Wanderung

T 3

276 hm

4.5 h

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