Klettersteige Neuerburg21.04.2026
Routenbeschreibung
Neuerburg (443m)
Klettersteige Neuerburg
5 km Rundtour (Schwierigkeit: T1 und KS 2 bis 6):
Es handelt sich nicht um einen einzigen Klettersteig, sondern um eine gut ausgeschilderte Rundwanderung. Auf der gibt es unterwegs 7 Orte, wo man unabhängig voneinander kurze Klettersteige eingerichtet hat, welche man aber auch umgehen, bzw. auslassen kann. Man kann den Ort selber festlegen, wo man beginnen und aufhören will. Die KS-Passagen wurden von der Fa. Höhenunterschied GmbH in Vorderhindelang (Allgäu) gebaut. Die Fixpunkte des 14 mm dicken Stahlseils sind in sehr kurzen Abständen zueinander montiert und mussten im wenig kompakten Schiefergestein tiefer eingebohrt werden. Es gibt in jeder Passage viele Eisenbügel. Die im November 2025 gebauten und am 29.3.2026 eröffneten Klettersteig-Abschnitte sind gut geeignet zum Üben und auch für Kinder begehbar. Der Rundweg ist gut ausgeschildert und besteht zum Teil aus alten Wanderwegen, deren Zustand dadurch erneuert wurde. Informativ bei der Beschilderung ist die jeweilige Entfernungsangabe zur nächsten KS-Passage. Die KS-Abschnitte sind fortlaufend mit Meldepunktnummern auf den KS-Schildchen versehen. Eine Übersicht über den Rundweg findet man hier:
https://www.felsenland-suedeifel.de/fileadmin/Felsenland_Suedeifel/RZ_Uebersichtskarte_Klettersteig_Neuerburg_FINAL.pdf
1. KS-Passage: „Beilsturm“ (Schwierigkeitsgrat: KS 3+, bzw. B/C):
Nördlich vom unübersehbaren Beilsturm mit der ovalen, überdachten Aussichtskuppel befindet sich eine ca. 20 m hohe westseitig ausgerichtete, senkrechte Felswand. Links neben der weißen KS-Tafel sieht man unteres Seilende. Dieses führt rechts diagonal hinauf zum bewachsenen kurzen Felsgrat, wohin man anfangs auf schmalen dicken Eisenbügeln klettert. Über den Gratauslauf kommt man seilgesichert zum Ende des Abschnitts zu einer verzinkten Gitterdraht-Tür an einem Drahtgitter-Zaun mit einer Hecke davor (10 min.). Dort trifft man auf den Wanderweg zum Fort Wilhelm. Auf diesem links einschlagend gelangt man nach 120 m bei einem Linksabzweig zum Meldepunkt 6 und Einstieg der
2. KS-Passage: „Rittersteig“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B):
Über einen bemoosten Felsabsatz und kurzem Gehgelände erreicht man brüchige Felsenstufen. Über diese erst nach rechts, dann nach links hinauf und links am an der Felswand hängenden Stadtwappen vorbei zu einem Grasabsatz. Die Route ist sehr erdig und das Gestein unterwegs recht locker, was nachsteigende wissen sollten. Von dort über kurzen schrägen Pfeiler erreicht man im Schlußteil (Meldepunkt 8) eine kleine Aussichtskanzel mit einer Sitzbank (10 min.). Dort trifft man auf den Wanderweg (Neuer Burgweg), Weg-Nr. 29 und 30), auf dem man rechts den KS-Abschnitt umgehen kann.
Nun beginnt eine 1,7 km lange Wanderung in nördliche Richtung. Bergauf durch den Mischwald hat man nach 220 m von der gemauerten quadratischen Großen Kanzel Aussicht über die Stadt und das Enztal (10 min.). Danach wandert man durch den Wald nordwärts bis man rechts von einem Rastplatz auf das Sträßchen Am Rosenberg (Kreisstraße K50) trifft. Beim Wegweiser dort am Straßenrand hält man sich rechts in Richtung Scheuern. Ostwärts durch lichtes Erlengesträuch trifft man dann noch einmal auf die K50, wo man nun links einschlägt. Auf dieser wandert man nordostwärts hinab bis zur Linkskehre, wo nächster Wegweiser steht. Auf beginnendem breiten Schotterweg (Wanderweg Nr. 11 nach Wahlbachtal und Altscheuern) wandert man durch den Mischwald westwärts bis zu einer Rechtskehre des Forstweges. Dort zweigt nach links ein neu gebauter, erdiger Waldsteig ab (Stange mit kleinem KS-Schild und Linkspfeil). Südwestwärts wandert man durch den Buchenwald nach 40 min. (ab Großer Kanzel) bergab zur
3. KS-Passage: „Pestfriedhof“ (Schwierigkeitsgrat: KS 3, bzw. B/C): Dort gibt es eine südwestlich ausgerichtete Felswand nahe der Kölner Straße. Der Einstieg beginnt an deren rechten Seite (Meldepunkt 10). Die kurze Route auf Eisenbügeln quert am oberen Wandende nach links zu einer Felsenkante und danach hinunter zum Ausstieg kurz vor der Straße (10 min.). Südwestseitig kann man die Wand nah an ihr umgehen über aus Holzbalken gefertigte Sandtreppen hinab zum Geländer an der Straße (Meldepunkt 14). Dort schlägt man rechts ein und wandert ca. 180 m auf dem Bürgersteig nordwärts bis zum Parkplatz vor dem Lidl. Dann überquert man die Kölner Straße nach links zum sichtbaren Tunnel, durch den ab 1902 eine Eisenbahn nach Pronsfeld fuhr bis 1.6.1969 der Personenverkehr eingestellt wurde, 20 Jahre später auch der Güterverkehr. Heute ist dies ein geteerter Radweg zum Campingplatz und Freibad. Rechts, links und über das südliche tunnel-Portal verläuft die:
4. KS-Passage: „Drachenhöhle“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B): Der Einstieg befindet sich rechts vom Tunnel. Noch weiter rechts hat man über eine ca. 10 m hohe schräge, etwas überhängende Platte Eisenbügel eingebohrt als Variante mit der Schwierigkeit KS5, bzw. D/E. Diese mündet nach links in die Passage über den Tunnel ein. Nach dessen kurzer Überquerung (Meldepunkt 19) steigt man links auf kurzer 2-Seil-Brücke über eine Wasserader zur linken Felswand im rechten Winkel zum Tunnel. An dieser dann hinab zum Ausstieg am Rand des Radweges (Meldepunkt 20) bei den Info-Tafeln über ehemaliges Bahnhofsgelände (15 min.). Dieses wurde Anfang der 1990er Jahre abgerissen und es entstand das Einkaufsgebiet. Man wandert nun in südliche Richtung an der Bushaltestelle „Bahnhofstraße“ vorbei in die Wabecostraße und zum Parkplatz links vom Rewe bis zum Aldi. Vor diesem Geschäft biegt man links ab und es beginnt ein Wanderweg bei der kleinen Brücke über die Enz. Am rechten Ufer entlang kommt man südwärts zur Mühlenstraße. Auf dieser wandert man hinab zum Johannesplatz (20 min.). Dort steht eine Bronzefigur und eine Info-Tafel über den Abschnitt des Jakobsweges, welcher hier entlangführt. An der Südseite vom kleinen Platz befindet sich die:
5. KS-Passage: „Hexenfall“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B): Die kurze Passage beginnt bei einer Kette am Einstieg und führt über einen kleinen halb bewachsenen Felsenstein, welcher nach einem Stauwehr zum tiefen Bachgraben der Enz abbricht. Auf gegenüberliegender Seite befindet sich das Gegenstück vom Felsstein. Zwischen beiden hat man eine ca. 8 m lange Hängebrücke gebaut bestehend aus 2 Trittseilen mit Rifflblechen zwischen diesen und 2 Handseilen. Oberhalb von diesen hängt das Sicherungsseil. Das Seil endet am Ende des Felsensteins und südlichen Endes einer Steinbogen-Brücke über den zweiten, kanalisierten Bachlauf der Enz (10 min.). Man folgt dem Wanderweg Nr. 30 (identisch mit dem Jakobsweg) am Mühlenhaus vorbei rechts vom Bach hinunter zum historischen braun-schwarzen Wegweiser aus dem 19. Jahrhundert vor dem Teich am kleinen Stadtpark. Geradeaus aus weiter oben sieht man die Burg. Rechts am Teich vorbei beginnt nach rechts in 2 langen Kehren hinauf der Wanderweg zur Burg. Nach der 2. Kehre erinnert eine Plastik und eine Info-Tafel am Hexentanzplatz an die Hexenprozesse vor dem Neuerburger Hochgericht im 17. Jahrhundert. Dort sind die Namen der 54 Verurteilten und wenigen Freigesprochenen aufgelistet. In südliche Richtung mündet der Wanderweg in die Burgstraße ein an der Nordflanke der Burg (30 min.). Geradeaus beginnt durch eine doppelte Gittertür der kurze Zustieg zum Fuß des Nordturm (5 min.).
6. KS-Passage: „Burgerstürmung“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B): Eine senkrechte Eisenbügelparade nebst Sicherungsseil führen zum ca. 20 m hohen Turmfenster der Nordbastion, wo sich der Ausstieg (Meldepunkt 35) auf der Innenseite des Geschützturmes in der Burg befindet (5 min.). Heute befinden sich dort Sitz- und Liegebänke.
Aus dem Burghof hinaus zum Torbau mit dem Flankierungsturm und dem Verlies wandert man die kurze Stichstraße zum Parkplatz unterhalb der Westbastion mit dem Bergfried (5 min.) Dort erreicht man die
7. KS-Passage: „Burg“ (Schwierigkeitsgrat: KS 1+, bzw. A/B): Dieser kurze Abschnitt besteht aus 2 übereinanderliegenden Varianten, welche am westlichen bewachsenen, treppenförmigen Felsen am Fuß der Westbastion von links (Einstieg, Meldepunkt 26) nach rechts hinauf und wieder hinunterführen (Ausstieg, Meldepunkt 29) vor dem Parkplatz (5 min.). Wer hier parkiert hat, kann diesen einfachen Übungsabschnitt zur „Einstimmung“ gleich am Anfang erledigen und im Burghof dann das Ende der Tour nach 7. Passage in der Taverne ausklingen lassen.
Es handelt sich nicht um einen einzigen Klettersteig, sondern um eine gut ausgeschilderte Rundwanderung. Auf der gibt es unterwegs 7 Orte, wo man unabhängig voneinander kurze Klettersteige eingerichtet hat, welche man aber auch umgehen, bzw. auslassen kann. Man kann den Ort selber festlegen, wo man beginnen und aufhören will. Die KS-Passagen wurden von der Fa. Höhenunterschied GmbH in Vorderhindelang (Allgäu) gebaut. Die Fixpunkte des 14 mm dicken Stahlseils sind in sehr kurzen Abständen zueinander montiert und mussten im wenig kompakten Schiefergestein tiefer eingebohrt werden. Es gibt in jeder Passage viele Eisenbügel. Die im November 2025 gebauten und am 29.3.2026 eröffneten Klettersteig-Abschnitte sind gut geeignet zum Üben und auch für Kinder begehbar. Der Rundweg ist gut ausgeschildert und besteht zum Teil aus alten Wanderwegen, deren Zustand dadurch erneuert wurde. Informativ bei der Beschilderung ist die jeweilige Entfernungsangabe zur nächsten KS-Passage. Die KS-Abschnitte sind fortlaufend mit Meldepunktnummern auf den KS-Schildchen versehen. Eine Übersicht über den Rundweg findet man hier:
https://www.felsenland-suedeifel.de/fileadmin/Felsenland_Suedeifel/RZ_Uebersichtskarte_Klettersteig_Neuerburg_FINAL.pdf
1. KS-Passage: „Beilsturm“ (Schwierigkeitsgrat: KS 3+, bzw. B/C):
Nördlich vom unübersehbaren Beilsturm mit der ovalen, überdachten Aussichtskuppel befindet sich eine ca. 20 m hohe westseitig ausgerichtete, senkrechte Felswand. Links neben der weißen KS-Tafel sieht man unteres Seilende. Dieses führt rechts diagonal hinauf zum bewachsenen kurzen Felsgrat, wohin man anfangs auf schmalen dicken Eisenbügeln klettert. Über den Gratauslauf kommt man seilgesichert zum Ende des Abschnitts zu einer verzinkten Gitterdraht-Tür an einem Drahtgitter-Zaun mit einer Hecke davor (10 min.). Dort trifft man auf den Wanderweg zum Fort Wilhelm. Auf diesem links einschlagend gelangt man nach 120 m bei einem Linksabzweig zum Meldepunkt 6 und Einstieg der
2. KS-Passage: „Rittersteig“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B):
Über einen bemoosten Felsabsatz und kurzem Gehgelände erreicht man brüchige Felsenstufen. Über diese erst nach rechts, dann nach links hinauf und links am an der Felswand hängenden Stadtwappen vorbei zu einem Grasabsatz. Die Route ist sehr erdig und das Gestein unterwegs recht locker, was nachsteigende wissen sollten. Von dort über kurzen schrägen Pfeiler erreicht man im Schlußteil (Meldepunkt 8) eine kleine Aussichtskanzel mit einer Sitzbank (10 min.). Dort trifft man auf den Wanderweg (Neuer Burgweg), Weg-Nr. 29 und 30), auf dem man rechts den KS-Abschnitt umgehen kann.
Nun beginnt eine 1,7 km lange Wanderung in nördliche Richtung. Bergauf durch den Mischwald hat man nach 220 m von der gemauerten quadratischen Großen Kanzel Aussicht über die Stadt und das Enztal (10 min.). Danach wandert man durch den Wald nordwärts bis man rechts von einem Rastplatz auf das Sträßchen Am Rosenberg (Kreisstraße K50) trifft. Beim Wegweiser dort am Straßenrand hält man sich rechts in Richtung Scheuern. Ostwärts durch lichtes Erlengesträuch trifft man dann noch einmal auf die K50, wo man nun links einschlägt. Auf dieser wandert man nordostwärts hinab bis zur Linkskehre, wo nächster Wegweiser steht. Auf beginnendem breiten Schotterweg (Wanderweg Nr. 11 nach Wahlbachtal und Altscheuern) wandert man durch den Mischwald westwärts bis zu einer Rechtskehre des Forstweges. Dort zweigt nach links ein neu gebauter, erdiger Waldsteig ab (Stange mit kleinem KS-Schild und Linkspfeil). Südwestwärts wandert man durch den Buchenwald nach 40 min. (ab Großer Kanzel) bergab zur
3. KS-Passage: „Pestfriedhof“ (Schwierigkeitsgrat: KS 3, bzw. B/C): Dort gibt es eine südwestlich ausgerichtete Felswand nahe der Kölner Straße. Der Einstieg beginnt an deren rechten Seite (Meldepunkt 10). Die kurze Route auf Eisenbügeln quert am oberen Wandende nach links zu einer Felsenkante und danach hinunter zum Ausstieg kurz vor der Straße (10 min.). Südwestseitig kann man die Wand nah an ihr umgehen über aus Holzbalken gefertigte Sandtreppen hinab zum Geländer an der Straße (Meldepunkt 14). Dort schlägt man rechts ein und wandert ca. 180 m auf dem Bürgersteig nordwärts bis zum Parkplatz vor dem Lidl. Dann überquert man die Kölner Straße nach links zum sichtbaren Tunnel, durch den ab 1902 eine Eisenbahn nach Pronsfeld fuhr bis 1.6.1969 der Personenverkehr eingestellt wurde, 20 Jahre später auch der Güterverkehr. Heute ist dies ein geteerter Radweg zum Campingplatz und Freibad. Rechts, links und über das südliche tunnel-Portal verläuft die:
4. KS-Passage: „Drachenhöhle“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B): Der Einstieg befindet sich rechts vom Tunnel. Noch weiter rechts hat man über eine ca. 10 m hohe schräge, etwas überhängende Platte Eisenbügel eingebohrt als Variante mit der Schwierigkeit KS5, bzw. D/E. Diese mündet nach links in die Passage über den Tunnel ein. Nach dessen kurzer Überquerung (Meldepunkt 19) steigt man links auf kurzer 2-Seil-Brücke über eine Wasserader zur linken Felswand im rechten Winkel zum Tunnel. An dieser dann hinab zum Ausstieg am Rand des Radweges (Meldepunkt 20) bei den Info-Tafeln über ehemaliges Bahnhofsgelände (15 min.). Dieses wurde Anfang der 1990er Jahre abgerissen und es entstand das Einkaufsgebiet. Man wandert nun in südliche Richtung an der Bushaltestelle „Bahnhofstraße“ vorbei in die Wabecostraße und zum Parkplatz links vom Rewe bis zum Aldi. Vor diesem Geschäft biegt man links ab und es beginnt ein Wanderweg bei der kleinen Brücke über die Enz. Am rechten Ufer entlang kommt man südwärts zur Mühlenstraße. Auf dieser wandert man hinab zum Johannesplatz (20 min.). Dort steht eine Bronzefigur und eine Info-Tafel über den Abschnitt des Jakobsweges, welcher hier entlangführt. An der Südseite vom kleinen Platz befindet sich die:
5. KS-Passage: „Hexenfall“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B): Die kurze Passage beginnt bei einer Kette am Einstieg und führt über einen kleinen halb bewachsenen Felsenstein, welcher nach einem Stauwehr zum tiefen Bachgraben der Enz abbricht. Auf gegenüberliegender Seite befindet sich das Gegenstück vom Felsstein. Zwischen beiden hat man eine ca. 8 m lange Hängebrücke gebaut bestehend aus 2 Trittseilen mit Rifflblechen zwischen diesen und 2 Handseilen. Oberhalb von diesen hängt das Sicherungsseil. Das Seil endet am Ende des Felsensteins und südlichen Endes einer Steinbogen-Brücke über den zweiten, kanalisierten Bachlauf der Enz (10 min.). Man folgt dem Wanderweg Nr. 30 (identisch mit dem Jakobsweg) am Mühlenhaus vorbei rechts vom Bach hinunter zum historischen braun-schwarzen Wegweiser aus dem 19. Jahrhundert vor dem Teich am kleinen Stadtpark. Geradeaus aus weiter oben sieht man die Burg. Rechts am Teich vorbei beginnt nach rechts in 2 langen Kehren hinauf der Wanderweg zur Burg. Nach der 2. Kehre erinnert eine Plastik und eine Info-Tafel am Hexentanzplatz an die Hexenprozesse vor dem Neuerburger Hochgericht im 17. Jahrhundert. Dort sind die Namen der 54 Verurteilten und wenigen Freigesprochenen aufgelistet. In südliche Richtung mündet der Wanderweg in die Burgstraße ein an der Nordflanke der Burg (30 min.). Geradeaus beginnt durch eine doppelte Gittertür der kurze Zustieg zum Fuß des Nordturm (5 min.).
6. KS-Passage: „Burgerstürmung“ (Schwierigkeitsgrat: KS 2, bzw. B): Eine senkrechte Eisenbügelparade nebst Sicherungsseil führen zum ca. 20 m hohen Turmfenster der Nordbastion, wo sich der Ausstieg (Meldepunkt 35) auf der Innenseite des Geschützturmes in der Burg befindet (5 min.). Heute befinden sich dort Sitz- und Liegebänke.
Aus dem Burghof hinaus zum Torbau mit dem Flankierungsturm und dem Verlies wandert man die kurze Stichstraße zum Parkplatz unterhalb der Westbastion mit dem Bergfried (5 min.) Dort erreicht man die
7. KS-Passage: „Burg“ (Schwierigkeitsgrat: KS 1+, bzw. A/B): Dieser kurze Abschnitt besteht aus 2 übereinanderliegenden Varianten, welche am westlichen bewachsenen, treppenförmigen Felsen am Fuß der Westbastion von links (Einstieg, Meldepunkt 26) nach rechts hinauf und wieder hinunterführen (Ausstieg, Meldepunkt 29) vor dem Parkplatz (5 min.). Wer hier parkiert hat, kann diesen einfachen Übungsabschnitt zur „Einstimmung“ gleich am Anfang erledigen und im Burghof dann das Ende der Tour nach 7. Passage in der Taverne ausklingen lassen.
KS-Set, Helm
Anfahrt:
Von Norden (Prüm), oder Osten (Autobahnkreuz Wittlich) auf der A 60 bis Ausfahrt Nr. 5 (Waxweiler). Von dort auf der Landstraße L 33 westwärts über Plütscheid nach Lambertsberg und auf der L12 bis Waxweiler. Im Ort biegt man in die Luxemburger Straße ab und fährt auf der Landstraße L10 südwärts nach Krautscheid, anschließend südwestwärts auf der Kreisstraße K50 über Scheuern nach Neuerburg in der Südeifel. Wer von Luxembourg (Westen), oder Bitburg (Osten) anreist, fährt auf der B 50 nach Sinspelt und dann auf der L4 durch das Enz-Tal nordwärts nach Neuerburg (324 m). Im Ort fährt man die Burgstraße (K50) westwärts hinaus bis zum Ortsausgang. Kurz davor gibt es bei der Burg eine kurze Stichstraße, wo es einen kleinen Parkplatz gibt (440 m). An der Burg befinden sich die letzten beiden Klettersteig-Passagen. Alternativ kann man bei den Einkaufscentern Lidl, Aldi und Rewe an der Kölner Straße im Norden des Ortes parkieren, wo es die Klettersteigpassagen „Drachenhöhle“ und „Pestfriedhof“ gibt.
Zustieg:
Vom Parkplatz an der Burg wandert man in den nahen Burghof und von dort auf einem mit Treppen befestigten Wanderweg ostwärts hinab, wo man auf die Burgstraße trifft. In einer Linkskurve biegt geradeaus ein längerer Treppenweg ab, welcher rechts von der St. Nikolauskirche wieder auf die Burgstraße trifft Diese überquert man, wonach man durch die Kirchgasse, dann durch das Schleffjen an der Schloß-Apotheke vorbei zum Marktplatz kommt. Man geht wenige Schritte bis zur Heidbachstraße (L4). Man folgt den reichlich vielen KS-Schildchen unterwegs. Auf gegenüberliegender Seite befindet sich der Einstieg in die 1. KS-Passage links vom Treppenweg zum Beilsturm (20 min.). Der ursprüngliche Turm ohne diese moderne Kanzel diente früher als Feuerwache. Am Einstieg stehen Informationstafeln zum Rundweg und den KS-Passagen, sowie eine Sitzbank, wo man seine KS-Utensilien anziehen kann (324 m).
Von Norden (Prüm), oder Osten (Autobahnkreuz Wittlich) auf der A 60 bis Ausfahrt Nr. 5 (Waxweiler). Von dort auf der Landstraße L 33 westwärts über Plütscheid nach Lambertsberg und auf der L12 bis Waxweiler. Im Ort biegt man in die Luxemburger Straße ab und fährt auf der Landstraße L10 südwärts nach Krautscheid, anschließend südwestwärts auf der Kreisstraße K50 über Scheuern nach Neuerburg in der Südeifel. Wer von Luxembourg (Westen), oder Bitburg (Osten) anreist, fährt auf der B 50 nach Sinspelt und dann auf der L4 durch das Enz-Tal nordwärts nach Neuerburg (324 m). Im Ort fährt man die Burgstraße (K50) westwärts hinaus bis zum Ortsausgang. Kurz davor gibt es bei der Burg eine kurze Stichstraße, wo es einen kleinen Parkplatz gibt (440 m). An der Burg befinden sich die letzten beiden Klettersteig-Passagen. Alternativ kann man bei den Einkaufscentern Lidl, Aldi und Rewe an der Kölner Straße im Norden des Ortes parkieren, wo es die Klettersteigpassagen „Drachenhöhle“ und „Pestfriedhof“ gibt.
Zustieg:
Vom Parkplatz an der Burg wandert man in den nahen Burghof und von dort auf einem mit Treppen befestigten Wanderweg ostwärts hinab, wo man auf die Burgstraße trifft. In einer Linkskurve biegt geradeaus ein längerer Treppenweg ab, welcher rechts von der St. Nikolauskirche wieder auf die Burgstraße trifft Diese überquert man, wonach man durch die Kirchgasse, dann durch das Schleffjen an der Schloß-Apotheke vorbei zum Marktplatz kommt. Man geht wenige Schritte bis zur Heidbachstraße (L4). Man folgt den reichlich vielen KS-Schildchen unterwegs. Auf gegenüberliegender Seite befindet sich der Einstieg in die 1. KS-Passage links vom Treppenweg zum Beilsturm (20 min.). Der ursprüngliche Turm ohne diese moderne Kanzel diente früher als Feuerwache. Am Einstieg stehen Informationstafeln zum Rundweg und den KS-Passagen, sowie eine Sitzbank, wo man seine KS-Utensilien anziehen kann (324 m).
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Neuerburg (443m)
Klettersteige Neuerburg
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