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Routenbeschreibung
Cata di Madéi (2213m)

Abstieg ins Valle Onsernone

Auf der italienischen Seite durchwegs markierte Route. In absteigender Richtung beschrieben, weil die Cata di Madéi von Norden nach Süden wesentlich bequemer zu überschreiten ist als umgekehrt.
Vom Pass führt ein deutlicher Weg über den grasigen Steilhang hinunter, nach Westen ausholend. Man erreicht den hübschen Bergsee bei Pt. 2137 und steigt dann in südlicher Richtung über einen Rücken der Loccia Carneria zur Alpe Pianezza (1877 m) ab. Zwischen 2100 m und der Alpe Pianezza besteht über weite Strecken kein Wegtrasse, und die Markierungen sind teils etwas spärlich. Das Gelände ist aber unschwierig, sodass ein Versteigen leicht wieder korrigiert werden kann. Man halte sich an die westliche Seite des fast Nord-Süd verlaufenden Baches.
Von der Alpe Pianezza an wird der Weg wieder deutlich. Er führt zunächst einigermassen horizontal über den Bacheinschnitt zu Pt. 1899, wo in einer ehemaligen Alphütte das Bivacco Amodei eingerichtet ist (spartanische Einrichtung, aber schön). Danach taucht der Weg im Zickzack in den lockeren Lärchenbestand ein. Eine Querung auf etwa 1760 m führt auf einem gut begehbaren Band zu einer markanten Rippe (Pt. 1752), der man in südöstlicher Richtung abwärts folgt. Bei grösseren Ruinen ehemaliger Alpgebäude zweigt der Weg scharf nach links ab (Markierung an Eingang zum Wald, auf den ersten Blick nicht allzu auffällig). Nun steigt der Weg steil den Wald hinunter und erreicht die Lichtung der Alpe Auleria, die man in nördlicher Richtung wieder verlässt. Bald wendet sich die allgemeine Richtung um fast 180 Grad, und der Weg folgt dem Talgrund des Isorno in etwas erhöhter Lage, weiterhin recht steil absteigend. In der Lichtung von Fondo Isorno (1210 m) muss man immer wieder Acht geben, den Weg nicht zu verlieren. In südwestlicher Richtung steigt man zur Brücke über den Rio dei Bagi ab und folgt dessen Tal nach Südosten. Bevor der Weg wieder deutlich ansteigt, sollte man die Brücke über den Bach nicht verpassen. Diese naheliegende Fortsetzung geht aus den vorhandenen Wegweisern nicht wirklich hervor. Wenig später erreicht man die Alpe Fondo Monfraccio (1077 m). Noch vor den Hütten biegt man nach rechts um und folgt dem Isorno auf dessen nördlicher Seite. Von hier sind es noch 2 km Luftlinie bis zu den Bagni di Craveggia. Grossräumige Verwüstungen im Bachbett nötigen aber noch zu einem Gegenaufstieg. Bei der Landesgrenze könnte man den Isorno watend meist recht einfach zu den Gebäuden der Bagni di Craveggia überschreiten. Bei Pt. 976 erreicht man die mit Fahrverbot belegte geteerte Strasse, die etwas langatmig in ca. 40 Minuten hinauf nach Spruga führt.
Wanderstöcke sehr zu empfehlen
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Letzte Änderung: 09.06.2026, 11:53Alle Versionen vergleichenAufrufe: 11 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

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Cata di Madéi (2213m)

Abstieg ins Valle Onsernone


Wanderung

T 3

1200 hm

3.5 h

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