NE-Grat ab Sonnigpass 3143m14.07.2026
Routenbeschreibung
Pizzo Bottarello (3487m)
NE-Grat ab Sonnigpass 3143m
Kurzweilige Kletterei in teils sehr schönen, stellenweise aber auch brüchigen Fels. Teilweise recht ausgesetzt. Der Pizzo Bottarella sieht wenig Besucher, der SAC Tourenbeschrieb ist eher dürftig und unterschlägt die Schwierigkeiten etwas. WS/II ist etwas tief gegriffen - mindestens zwei Stellen sollten mit 3a bewertet werden.
Als Zustieg zum Sonnigpass bieten sich zwei Varianten: a) länger, etwas mühsamer, dafür markiert - via Allmagellerhütte und dann angeschrieben bzw. blau-weiss markiert zum Sonnigpass. Anfangs noch gefühlt jeder zehnte Stein bepinselt, später dann nur noch spärlich (da wurde wohl die Farbe schlecht eingeteilt…); b) via Allmagelleralp, zunächst dem Bach folgen, der vom Rotblattgletscher herunterkommt, dann über die Moräne, welche von P2798 herunterzieht, aufsteigen (Wegspuren). Weiter via P2939 bis zum Sonnigpass 3143m. Wesentlich direktere und gehtechnisch angenehmere Variante.
Vom Sonnigpass hält man sich zunächst an der (sehr) brüchigen Gratkante, bis der Fels plattig und kompakt wird und aufsteilt. Hier hält man sich rechts und steigt schräg über ein brüchiges Band hoch zum Grat. Der weitere Aufschwung ist ebenfalls brüchig, aber einfach. Den weiteren Gratverlauf markiert ein grosser Steinmann. Man folgt dem Grat bis zum Firnfeld gegen 3300 m. Dies lässt sich in brüchigen Felsen rechts oder links leicht umgehen. Ein Gendarm wird fast bis zur Spitze erklettert, knapp unterhalb dieser steigt man rechts (west) wenige Meter steil in eine Scharte ab. Man folgt nun dem kompakten, fast horizontalen und teilweise exponierten Grat. Der nächste Aufschwung führt auf den Vorgipfel P3332. Dieser wird direkt erklettert. Man steigt an dessen Kante leicht linkshaltend (ost) in eine Scharte ab. Nun hält man sich links der Gratschneide (Bänder) bis man wieder leicht auf die Gratschneide wechseln kann. Es folgt nun ein exponierter, steiler Aufschwung in sehr guten, kompakten Fels. Dieser wird direkt erklettert (ein Ringhaken) bis man linkerhand eine Abseilstelle mit roten Seilstück erblickt. Man verlässt den Grat nach rechts (zwei delikate Schritte mit schlechten Griffen) und steigt dann längs von Rissen wieder diagonal zum Grat hoch. Man merke sich diese Stelle, da man mehrere, improvisierte Abseilstellen findet. Diese führen alle in die Flanken. Im Abstieg kann man den gebohrten Haken nutzen, sofern man sichern möchte. Unschwierig dem restlichen Grat bis zum Gipfel folgen.
Bei Nässe/Vereisung sehr heikel.
Als Zustieg zum Sonnigpass bieten sich zwei Varianten: a) länger, etwas mühsamer, dafür markiert - via Allmagellerhütte und dann angeschrieben bzw. blau-weiss markiert zum Sonnigpass. Anfangs noch gefühlt jeder zehnte Stein bepinselt, später dann nur noch spärlich (da wurde wohl die Farbe schlecht eingeteilt…); b) via Allmagelleralp, zunächst dem Bach folgen, der vom Rotblattgletscher herunterkommt, dann über die Moräne, welche von P2798 herunterzieht, aufsteigen (Wegspuren). Weiter via P2939 bis zum Sonnigpass 3143m. Wesentlich direktere und gehtechnisch angenehmere Variante.
Vom Sonnigpass hält man sich zunächst an der (sehr) brüchigen Gratkante, bis der Fels plattig und kompakt wird und aufsteilt. Hier hält man sich rechts und steigt schräg über ein brüchiges Band hoch zum Grat. Der weitere Aufschwung ist ebenfalls brüchig, aber einfach. Den weiteren Gratverlauf markiert ein grosser Steinmann. Man folgt dem Grat bis zum Firnfeld gegen 3300 m. Dies lässt sich in brüchigen Felsen rechts oder links leicht umgehen. Ein Gendarm wird fast bis zur Spitze erklettert, knapp unterhalb dieser steigt man rechts (west) wenige Meter steil in eine Scharte ab. Man folgt nun dem kompakten, fast horizontalen und teilweise exponierten Grat. Der nächste Aufschwung führt auf den Vorgipfel P3332. Dieser wird direkt erklettert. Man steigt an dessen Kante leicht linkshaltend (ost) in eine Scharte ab. Nun hält man sich links der Gratschneide (Bänder) bis man wieder leicht auf die Gratschneide wechseln kann. Es folgt nun ein exponierter, steiler Aufschwung in sehr guten, kompakten Fels. Dieser wird direkt erklettert (ein Ringhaken) bis man linkerhand eine Abseilstelle mit roten Seilstück erblickt. Man verlässt den Grat nach rechts (zwei delikate Schritte mit schlechten Griffen) und steigt dann längs von Rissen wieder diagonal zum Grat hoch. Man merke sich diese Stelle, da man mehrere, improvisierte Abseilstellen findet. Diese führen alle in die Flanken. Im Abstieg kann man den gebohrten Haken nutzen, sofern man sichern möchte. Unschwierig dem restlichen Grat bis zum Gipfel folgen.
Bei Nässe/Vereisung sehr heikel.
Ggf. Seil (30m) , Sicherungsmaterial
Verhältnisse zu dieser Route
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