Menu öffnen Profil öffnen

Routenbeschreibung
Rote Wand (2704m)

Laguzalpe – Obere Laguzalpe – Rote Furka – Erosionsrinne – NW-Rücken – Vorgipfel – Nordgrat – Rote Wand – Vorgipfel – NW-Rücken – Spitzegga – Klesenzaalpe – Sättele - Laguzalpe

Zufahrt:
Auf der Autobahn A 14 von Norden (Bregenz, Feldkirch), oder Osten (Arlberg-tunnel, Bludenz) bis Ausfahrt Nenzing. Dort Richtung Bludesch und weiter nach Ludesch. Dort biegt ostwärts eine Teerstraße ab Richtung Sonntag an der Faschinajochstraße im Großen Walsertal. Nach Raggal biegt rechts ein Sträßchen ab, welches in Marul endet. Vor der Kirche in Marul (Gemeinde Raggal) befindet sich großer, geschotterter Wanderparkplatz an rechter Straßenseite (976 m), der kostenpflichtig ist und wo es gegenüber ein öffentliches WC gibt mit Waschmöglichkeit. Am oberen Ende des Parkplatzes beginnt der Walderlebnispfad beginnt. Ebenso der geteerte private 9,2 km lange Güterweg (ehemalige Mautstraße für öffentlichen Fahrverkehr) über 640 Hm bis zur Laguzalpe. Beim kleinen Platz an der Kirche von Marul links dahinter (Wegweiser 985 m) fährt der große gelbe Wanderbus (Linie 576) dorthin ab. Ab dem Wegweiser Engel gilt ein Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge (§ 52/6c StVO), welches nicht für Fahrräder gilt. Ebenso nicht für Standard E-Bikes mit Tretunterstützung bei höchstens 25 km/h, welche nur fahren, weil sie nur fahren, wenn man in die Pedalen tritt. Entweder fährt man mit dem Bus dorthin zu den Betriebszeiten im Sommer. Oder mit dem Velo. Mit einem E-Bike benötigt man eine knappe Stunde für die Strecke hinauf, 20 min. hinab. Zu Fuß benötigt man wenigstens 2,5 Std. Auf dem Teersträßchen passiert man dabei den Wegweiser Schwobaland (1005 m), wo rechts biegt der Weg zur Unteren Novaalpe abzweigt. Beim anschließenden Wegweiser Engel biegt nach links ein Sträßchen ab zu den oberen Häusern Unter der Buche ab. Man bleibt geradeaus auf dem Teersträßchen, kommt am Kräutertee-Kasten (Selbstbedienung, Kasse des Vertrauens) vorbei und erreicht den Wegweiser Sägbüal, wo eine Stichstraße rechts abbiegt hinunter zur unteren Novaalpe am Marulbach. Weiter geradeaus erreicht man den Wegweiser Äbili (1072 m). Dort biegt rechts der Weg ab zur Fuchswaldalpe. Beim Wegweiser Fuchswaldalpe (1125 m) gibt es einen Brunnen und die mittlere Bushaltestelle. Nach dem Wegweiser Fuchswaldalpe (1105 m) kommt man beim Wegekreuz an einer Linkskehre an. Ab hier nimmt die Steigung stellenweise etwas zu (max. 10° Gefälle). Nach der S-Kurve passiert man in nächster Rechtskurve die Trübbachhöhle an linker Seite vorbei (1465 m). Diese Gipshöhle befindet sich am Südhang vom Gronggenkopf und zählt mit 423 m Ganglänge zu den größten Gipshöhlen im Alpenraum. Aus ihr tritt der Trübbach. Seinen Namen bekam er, weil jährlich ca. 500 m3 gelöster Gips ausgeschwemmt werden. Nach der Kurve erreicht man den Wegweiser Gamprigels (1521 m), wo nach links der Wanderweg abbiegt zur Stafelfederalpe. Es folgt eine Doppelkehre hinauf und man erreicht den Sattel mit dem privaten Parkplatz der Alpe. Von hier sieht man das Gipfelziel. Nun noch ca. 200 m etwas hinab zu den Hütten und Höfen der Alpe am bildschönen Talschluss des kleinen vom Marulbach durchflossenen Seitentals südwestlich des Großen Walsertals. Beim Wegweiser Laguzalpe (1584 m) rechts neben der Jausenstation findet man Fahrradständer vor bestehend aus 2 geschlitzten Baumstämmen bei einem Getränkeautomaten. Zwischen diesem und dem Haus steht eine Station mit Fahrradwerkzeug und gibt es eine Lademöglichkeit für E-Bikes. Das Ziel sieht man nicht mehr von hier, weil der grünbewachsene 2287 m hohe Madratsch die Sicht versperrt.
Route: 11,2 km; (Schwierigkeit: T4+, / K1+):
Laguzalpe – Obere Laguzalpe – Oberes Sättele (Rote Furka) – Erosionsrinne – NW-Rücken – Vorgipfel (2632 m) – Nordgrat – Rote Wand – Vorgipfel – NW-Rücken – Spitzegga – Klesenzaalpe – Sättele - Laguzalpe
Beim Wegweiser an der Laguzalpe in Richtung Freiburger Hütte beginnt der rot-weiß markierte Wanderweg südostwärts über Alpweiden hinauf zur Oberen Laguzalpe, auf welchem man links den Alpweg (Schotterpiste) abkürzt. Unterhalb der Oberen Laguzalpe trifft man auf diesen Alpweg. Nach 45 min. hat man den Wegweiser Obere Laguzalpe (1854 m) erreicht. Dort verlässt man nach links den Nordalpenweg Nr. 01 und steigt nun blau-weiß signalisierten Graspfad ostwärts zu einer sumpfigen Quelle und nun steiler werdend in das stellenweise mit Kratzdisteln und Leinkraut bewachsene Schuttkar hinein zwischen Madratsch links und Rothorn rechts. Unterhalb der Westflanke vom Rothorn trifft man nach 70 min. beim Wegweiser am Felsen (2307 m) auf den blau-weiß markierten Steig, welcher von rechts (Süden) über die Schwarze Furka (2365 m) hierherführt. Links einschlagend trifft man danach auf ein rostigbraunes geflochtenes dickes Stahlseil am Felsen. Über schräge Felsbänder steigt man nordwestwärts in 10 min. hinauf zum Oberen Sättele (Rote Furka, 2328 m) mit dem markanten schräg aufragenden großen Felsblock. Auf anderer Seite quert man nordwärts an Höhe verlierend nächstes Geröllkar unterhalb der schrägen rot-braunen Platten. Hier herrscht Steinschlaggefahr, wenn oberhalb die Steinböcke unterwegs sind. Darum durchsteigt man das Kar lieber zügig und erreicht nach 20 min. den Wegweiser vor einer Erosionsrinne, in welcher sich lange Lawinenschnee hält (2265 m). Nach links hinab beginnt ein Steig hinab zur Klesenzaalpe. Auf dem Rückweg kommt man hierher zurück. Geradeaus folgt man dem Steig geradeaus (nordwärts) weiter bis dieser nach rechts hinauf kehrt zum unteren NW-Rücken des Bergs. Ab hier wird der Steig steiler, ist nicht mehr ausgeprägt und die grünen Matten verschwinden. Jedoch die blauen Markierungsstriche (und hin und wieder verblichene alte rote Markierungsstriche), sowie reichlich Trittspuren geben Orientierung und die Richtung vor. Nach einem Haken nach links steigt man weiter südostwärts hinauf bis zum Vorgipfel (2632 m), wo ein kleines Steinmandl steht (1¼ Std.). Von hier blickt man zum Hauptgipfel mit dem Kreuz drauf. Ab hier gibt es keinen Steig mehr und es beginnt Kraxelei und Kletterei (Schwierigkeit I+ nach UIAA), wobei man die Hände nun benötigt. Teleskopstöcke sind ab hier fehl am Platz. Allerdings sieht man stets die blauen Strichmarken entlang des bröseligen waagerechten Nordgrats mit einer Felsscharte dazwischen, in welche man hinab und danach wieder hinaufklettert. Zuvor hat man einen kleinen Felsturm rechts umgangen. Stellenweise balanciert man direkt über bröseliges Gehgelände vom Grat, oder umklettert an rechter Seite den Grat, welcher zwar luftig ist, jedoch nicht zu sehr ausgesetzt. Dennoch sollte man trittsicher genug sein, um nicht mit Verletzungen abzurutschen. Auf der Route wird man mit dem unangenehmen grauen Sedimentgestein am Grat konfrontiert, welches in dünnen Schichten scharfkantig und brüchig ist. An der Ostseite vom Grat sieht man hinab auf nahen Gletscherrest und auf Altschneefelder darüber und darunter. Nach 45 min. steht man auf dem zweithöchsten Gipfel vom Lechquellengebirge. Diesen ziert seit 1966 ein Kreuz. Im Jahr 2020 wurde vom Verein Gipfelkreuz Rote Wand 2020 Schnifis das derzeitige errichtet, welches am Schaft ein Kästchen aus Kupferblech hat für das Gipfelbuch. Auf dem Gipfel gibt es putzigerweise 4 Vermessungsteine.
Abstieg / Rückweg: Auf selbem Weg zurück wie aufgestiegen in 40 min. zum Vorgipfel, in 1¼ Std. zum Wegweiser bei der Erosionsrinne. Von dort nordwestwärts in Richtung Klesenzaalpe steil hinab auf dem blau-weiß-markierten Schottersteig südlich unterhalb der Jungfernspitze und rechts am Madratsch vorbei zu einer grasigen Felsenstufe, welche man im Bachbereich absteigt. Danach dreht die Route nach rechts hinab zum nahen markanten 6-teiligen aus Beton gebauten Weidetier-Stadl mit Holz-Dachschindeln, wo man beim Wegweiser Spitzegga (1768 m) auf einen breiten Alpweg trifft (50 min.). Dort schlägt man links ein und folgt der Schotterpiste in 4 Kehren hinab in Richtung Klesenzaalpe. Vor der Brücke über den Hutlabach (1585 m) verlässt man diesen Alpweg und biegt scharf links ab auf den unmarkierten Bergweg westwärts nun hinauf zum bewaldeten Sättele (Wegweiser 1733 m). Kurz davor trifft man auf etwas breiteren Grasweg, welcher von der Klesenzaalpe hierherführt (1708 m, 1¼ Std.). Auf anderer Seite wandert man westwärts bequem auf breiter werdenden Weg hinab zum Privatparkplatz der Laguzalpe und von dort scharf links auf dem Teersträßchen die 200 m sanft südostwärts hinab zum Wegweiser bei der Laguzalpe (30 min.).
Bitte Ergänzen
Letzte Änderung: 17.07.2026, 02:25Alle Versionen vergleichenAufrufe: 116 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

Andere Routen in der Umgebung

Metadaten

Kartenmaterial

Kartenmaterial
["Kompass 32: Bludenz, Schruns \u2013 Klostertal, M: 1:50000, \u00d6K50 Blatt 1230 (NL 32-02-30): Bludenz, M: 1:50000","Kompass 32: Bludenz, Schruns \u2013 Klostertal, M: 1:50000, \u00d6K50 Blatt 1230 (NL 32-02-30): Bludenz, M: 1:50000","Kompass 32: Bludenz, Schruns \u2013 Klostertal, M: 1:50000, \u00d6K50 Blatt 1230 (NL 32-02-30): Bludenz, M: 1:50000","Kompass 32: Bludenz, Schruns \u2013 Klostertal, M: 1:50000, \u00d6K50 Blatt 1230 (NL 32-02-30): Bludenz, M: 1:50000","Kompass 32: Bludenz, Schruns \u2013 Klostertal, M: 1:50000, \u00d6K50 Blatt 1230 (NL 32-02-30): Bludenz, M: 1:50000"]

Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

Neuschneemenge (PowderGuide)

Webcams

Rote Wand (2704m)

Laguzalpe – Obere Laguzalpe – Rote Furka – Erosionsrinne – NW-Rücken – Vorgipfel – Nordgrat – Rote Wand – Vorgipfel – NW-Rücken – Spitzegga – Klesenzaalpe – Sättele - Laguzalpe


Wanderung

T 4

1348 hm

10.0 h

Karte