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Routenbeschreibung

Jahnturm - Schneewacht

Nach einer Sanierung wurde vermutlich der Routenverlauf leicht geändert. Alle Bohrhaken und Kettenstände konnten dadurch in einwandfreiem Fels gesetzt werden. Das Topo aus dem aktuellen Panico Alpinführer Vorarlberg ist nun aber nur noch bedingt richtig. Der Routenverlauf ist leicht abweichend, die Länge der Klettermeter in den jeweiligen Seillängen vertauscht und die Schwierigkeiten leicht gestiegen.
Folgend unsere Einschätzungen:
SL1 5c 20m, leicht brüchig, 2 Bohrhaken.
SL2 5c+ 25m, fest aber viel loses Geröll am Ende der Länge, 4 Bohrhaken.
SL3 5b 15m, fest, 2 Bohrhaken
SL4 4c 25m, leicht brüchig, 2 Bohrhaken.
SL5 3 15m, viel loses Geröll..auch auf dem Weg zum Gipfelkreuz, 1 Bohrhaken.

Zwischen den Haken lässt sich mal mehr mal weniger gut mit kleinen bis mittleren Keilen und Friends bzw. Köpfelschlingen sichern. Vor allem in der zweiten Seillänge ist aber sicheres Steigen zwischen den Haken zwingend erforderlich.
Abseits der vorgegebenen Route wird der Fels schnell deutlich brüchiger.

Vom Gipfel kann über die Route zurück zum Start abgeseilt werden, worauf wir aber in Anbetracht auf den steilen und schottrigen Zustieg verzichtet haben.
Den im PanicoFührer genannten einfachen Abstieg nach Norden konnten wir weder finden, noch ihn uns vorstellen und sind am Einzelhaken circa 30m nach Nordost abgeseilt. Von dort am Einzelring weitere 50m bis auf den Boden nach Norden abseilen. Vom Boden durch leichtes Geröll und Schutt auf den Wanderweg und unschwierig zurück Richtung Ulmer Hütte.
Mindestens 50m Einfachseil, besser aber 50m Halbseile. Normale alpine Rüstung inkl. Helm ist unabdingbar. Zackenschlingen, kleine und mittlere Keile, sowie mittlere Friends lassen sich sinnvoll einsetzen.
Verschiedene Möglichkeiten zum Aufstieg zur Ulmer Hütte oder Gondelfahrt zum Schindlergrat bzw. Valluga.

Von der Ulmer Hütte besteht bereits Einsicht auf die südostseitige Tour und den Zustieg. Dieser verläuft durch einen sehr steilen Geröll- und Schutthang. Wir querten vom Valfagherjoch meist direkt unter den Felsen des Lindwurm zurück, denken aber, dass ein direkter Aufstieg vom Wanderweg durch eine der Schuttrinnen in direkter Falllinie zum Einstieg besser gewesen wäre.
Die letzten Höhenmeter müssen im leichten Klettergelände zurückgelegt werden, bis eine blaue Schlinge den Einstieg anzeigt.
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Letzte Änderung: 19.07.2026, 10:55Alle Versionen vergleichenAufrufe: 68 mal angezeigt

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Metadaten

Kartenmaterial

Kartenmaterial
Kartenmaterial Ergänzend:

AV-Karte Blatt 3/2 Lechtaler Alpen - Arlberggebiet 1:25 000; ÖK Blatt 143 Sankt Anton 1:25 000 V; ÖK50 Blatt 2225: Sankt Anton am Arlberg (NL 32-03-25), M: 1:50000 ,AV-Karte Blatt 3/2 Lechtaler Alpen - Arlberggebiet 1:25 000; ÖK Blatt 143 Sankt Anton 1:25 000 V; ÖK50 Blatt 2225: Sankt Anton am Arlberg (NL 32-03-25), M: 1:50000 ,AV-Karte Blatt 3/2 Lechtaler Alpen - Arlberggebiet 1:25 000; ÖK Blatt 143 Sankt Anton 1:25 000 V; ÖK50 Blatt 2225: Sankt Anton am Arlberg (NL 32-03-25), M: 1:50000 ,AV-Karte Blatt 3/2 Lechtaler Alpen - Arlberggebiet 1:25 000; ÖK Blatt 143 Sankt Anton 1:25 000 V; ÖK50 Blatt 2225: Sankt Anton am Arlberg (NL 32-03-25), M: 1:50000 ,AV-Karte Blatt 3/2 Lechtaler Alpen - Arlberggebiet 1:25 000; ÖK Blatt 143 Sankt Anton 1:25 000 V; ÖK50 Blatt 2225: Sankt Anton am Arlberg (NL 32-03-25), M: 1:50000

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