Traversierung Roseg Pitschen - Porta da Roseg - Rifugio Marco e Rosa21.07.2026
Routenbeschreibung
Roseg Pitschen (3867m)
Traversierung Roseg Pitschen - Porta da Roseg - Rifugio Marco e Rosa
Als Abstiegsvariante vom Piz Roseg via Roseg Pitschen über Porta die Roseg zum Rifugio Marco e Rosa.
Von der Einsattelung zwischen Piz Roseg und Roseg Pitschen (geeigneter Biwakplatz auf ca. 3800 m) folgt man einer schmalen Firnkante (ca. 100 m) bis zum Ansatz des NW-Grats des Roseg Pitschen 3867m (ZS/III). Vom Gipfel folgt man dem ONO-Grat bis zu einem steilen Firngrat, der den felsigen Gratteil auf ca. 50 m unterbricht. Der Übergang Fels-Firngrat ist ca. 40 Grad steil und muss ggf. mit Schrauben abgesichert werden. Der weitere Gratverlauf ist äussert brüchig und verträgt maximal eine Seilschaft. Steinschlag ist praktisch unvermeidbar. Es hat mehrere ältere Abseilstellen mit teils dubiosen Material. Oft kann abgeklettert werden. Die letzten 50 Hm zur Porta da Roseg werden an eingerichteten Abseilstellen 3 x (10m - 25 m und 30 m) abgeseilt (dieser Abschnitt ZS+/III). In der Porta da Roseg wählt man entweder das erste Couloir und quert nach ca. 100 Hm nach links in das zweite (oder steigt direkt in dieses ab. Man steigt mit Vorteil in den Flanken im Zigzack ab. Auf den letzten 200 Hm wechselt man wieder in das (in Abstiegsrichtung rechte) Couloir. Bevor dieses auf den letzten 50 Hm steil abbricht quert man wieder auf die Rippe nach links, steigt noch etwas ab und Seil an geeigneter Stelle (40m) auf den Gletscher ab. Diesen traversiert man und steigt über den mit Ketten durchgehend versicherten Hüttenweg zur Marco e Rosa Hütte auf.
Von der Einsattelung zwischen Piz Roseg und Roseg Pitschen (geeigneter Biwakplatz auf ca. 3800 m) folgt man einer schmalen Firnkante (ca. 100 m) bis zum Ansatz des NW-Grats des Roseg Pitschen 3867m (ZS/III). Vom Gipfel folgt man dem ONO-Grat bis zu einem steilen Firngrat, der den felsigen Gratteil auf ca. 50 m unterbricht. Der Übergang Fels-Firngrat ist ca. 40 Grad steil und muss ggf. mit Schrauben abgesichert werden. Der weitere Gratverlauf ist äussert brüchig und verträgt maximal eine Seilschaft. Steinschlag ist praktisch unvermeidbar. Es hat mehrere ältere Abseilstellen mit teils dubiosen Material. Oft kann abgeklettert werden. Die letzten 50 Hm zur Porta da Roseg werden an eingerichteten Abseilstellen 3 x (10m - 25 m und 30 m) abgeseilt (dieser Abschnitt ZS+/III). In der Porta da Roseg wählt man entweder das erste Couloir und quert nach ca. 100 Hm nach links in das zweite (oder steigt direkt in dieses ab. Man steigt mit Vorteil in den Flanken im Zigzack ab. Auf den letzten 200 Hm wechselt man wieder in das (in Abstiegsrichtung rechte) Couloir. Bevor dieses auf den letzten 50 Hm steil abbricht quert man wieder auf die Rippe nach links, steigt noch etwas ab und Seil an geeigneter Stelle (40m) auf den Gletscher ab. Diesen traversiert man und steigt über den mit Ketten durchgehend versicherten Hüttenweg zur Marco e Rosa Hütte auf.
Vollständige Hochtourenausrüstung, viele Bandschlingen, Cams 0.1 - 1, 40 m Seil + 40 m Rapline.
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Roseg Pitschen (3867m)21.07.2026
Piz Roseg (3937m)20.07.2026
Monte del Forno (3214m)15.07.2026
Piz Tschierva (3546m)13.07.2026
Piz Morteratsch (3751m)12.07.2026
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