Vitaminstation 7a+ (6c obli)24.07.2026
Routenbeschreibung
Kirchlespitze (2551m)
Vitaminstation 7a+ (6c obli)
Marcel und Kathrin Dettling 2023
Sl1, 30m 6a+: Die Crux gleich zu Beginn, wo man (auch) die Verschneidung nutzen kann, aber sicher und unbedingt die wenigen Löcher als Griffe und Tritte.
Sl2, 35m 6c: Technische Kletterei auf dem für (fast) die ganze Route typischen rauen, grauen Hochgebirgskalk. Der schwierige Cruxboulder unterhalb vom Stand, hoch hängen, dann unten um einen abdrängenden Block und mit wenig Füssen irgendwie hoch stemmen und klemmen - unangenehm!
Sl3, 30m 6c: Vom Stand weg schwierig an kleinen Griffen über den "Bauch" hochschieben und den richtigen Griff finden, dann einfacher ums Eck. Nun komplett eierig über eine sehr feine Plattenquerung - für den Nachsteiger wohl eher schwieriger/unangenehmer - zum Beginn der "Never-ending-Verschneidung". Verlängerungen sehr sinnvoll. Unangenehmer Hängestand.
Sl4+5, 30m 6b+: Ab hier 60m grandiose Verschneidungskletterei à gogo ... obwohl es wohl oft möglich wäre, selber mittlere bis grössere Friends zu legen - und es ein paar mal die Nerven schonen würde - hängte ich gerne in die überlegt platzierten Bh ein. Stand auf bequemem Band. Rechts unten glänzt ein Abseilstand (Neuseeländerweg?). Ebenfalls sieht man re oben einen Bh (von MD?), der aber nicht zum Hängen für die Route gedacht ist ...
Sl6, 30m 6a: Tönt einfach und ist es auf weite Strecken auch, kurz muss aber noch an einem Aufschwung zugepackt werden.
Sl7, 40m 6a+: Noch eine "Zwischenlänge" im gleichen Stil, Schwierigkeit auf den letzten Metern zum Stand.
Sl8, 35m 6b: Für mich die schönste Sl der Route copy&paste Wendenstöcke ... einfach genial, die guten Griffen folgen eins ums andere Mal und genau dort wo du sie brauchst :-) ... aber nur, wenn du den Einstiegsboulder mit der nötigen Entschiedenheit überwunden hast und den (hier für mich gefährlich hohen) 1. Bh gehängt hast.
Sl9, 30m 7a+: Je nach Länge des Klettermenschen wohl auch etwas schwerer - sicher nicht leichter :-o . Zuerst gut gängig bis zum 1. Bh - hängen hat was mit (hin-) Längen zu tun - Marcel ist einfach über die längste Diagonale überproportioniert ;-). Nun die Frage: Gerade hoch oder li herum??? Ich sage nur: Marvin stand gefühlt 10' li in einer fast senkrechten "Mulde" auf Reibung, bevor er den Zielgriff erdehnt hatte... Dort Mantle vor der eigentlich Crux (?). Waren es wirklich diese Fingernagel-Kratzer, an denen er sich hochgezaubert hat? Es folgen "vernünftig" grosse und dann sogar gute Griffe, bevor mensch in einer langen Linksquerung aufs Band und zum Stand kommt.
Sl10, 15m 6a+(+): Auf Wunsch kletterte ich noch diese - für mich gesuchte - Sl auf den Grat, mit Blick aufs Montafon.
Abstieg: Nachdem wir uns auf dem ganzen Weg gewundert hatten, wie wir denn runterkommen sollten, wurde nun eine sinnvolle und einfache Möglichkeit bei genauer Betrachtung klar. Zurück abseilen auf das Band und gemütlich an der Sonne verpflegen. Seile aufnehmen. Rechts ums Eck und nördlich etwas absteigen um den markanten Turm herum; steil li hoch kraxeln, wo man einen grasigen Sattel erreicht. Auf einem relativ breiten Band folgt man zum gut sichtbaren Abseilstand von "Haldenjohli". Zuerst (immer von oben gesehen) eher li haltend auf ein breites Band, Stand an Wand. Etwas komisch hinaus an die Kante und in 2x wiederum eher li haltend hinunter in die Schlucht, dann 2x durch diese hinab bis unterhalb einer markanten Felsnase. Von dort !!! deutlich links !!! hinaus und 1-2 Express einhängen, dann letztens direkt zum Depot am Wandfuss.
Sl1, 30m 6a+: Die Crux gleich zu Beginn, wo man (auch) die Verschneidung nutzen kann, aber sicher und unbedingt die wenigen Löcher als Griffe und Tritte.
Sl2, 35m 6c: Technische Kletterei auf dem für (fast) die ganze Route typischen rauen, grauen Hochgebirgskalk. Der schwierige Cruxboulder unterhalb vom Stand, hoch hängen, dann unten um einen abdrängenden Block und mit wenig Füssen irgendwie hoch stemmen und klemmen - unangenehm!
Sl3, 30m 6c: Vom Stand weg schwierig an kleinen Griffen über den "Bauch" hochschieben und den richtigen Griff finden, dann einfacher ums Eck. Nun komplett eierig über eine sehr feine Plattenquerung - für den Nachsteiger wohl eher schwieriger/unangenehmer - zum Beginn der "Never-ending-Verschneidung". Verlängerungen sehr sinnvoll. Unangenehmer Hängestand.
Sl4+5, 30m 6b+: Ab hier 60m grandiose Verschneidungskletterei à gogo ... obwohl es wohl oft möglich wäre, selber mittlere bis grössere Friends zu legen - und es ein paar mal die Nerven schonen würde - hängte ich gerne in die überlegt platzierten Bh ein. Stand auf bequemem Band. Rechts unten glänzt ein Abseilstand (Neuseeländerweg?). Ebenfalls sieht man re oben einen Bh (von MD?), der aber nicht zum Hängen für die Route gedacht ist ...
Sl6, 30m 6a: Tönt einfach und ist es auf weite Strecken auch, kurz muss aber noch an einem Aufschwung zugepackt werden.
Sl7, 40m 6a+: Noch eine "Zwischenlänge" im gleichen Stil, Schwierigkeit auf den letzten Metern zum Stand.
Sl8, 35m 6b: Für mich die schönste Sl der Route copy&paste Wendenstöcke ... einfach genial, die guten Griffen folgen eins ums andere Mal und genau dort wo du sie brauchst :-) ... aber nur, wenn du den Einstiegsboulder mit der nötigen Entschiedenheit überwunden hast und den (hier für mich gefährlich hohen) 1. Bh gehängt hast.
Sl9, 30m 7a+: Je nach Länge des Klettermenschen wohl auch etwas schwerer - sicher nicht leichter :-o . Zuerst gut gängig bis zum 1. Bh - hängen hat was mit (hin-) Längen zu tun - Marcel ist einfach über die längste Diagonale überproportioniert ;-). Nun die Frage: Gerade hoch oder li herum??? Ich sage nur: Marvin stand gefühlt 10' li in einer fast senkrechten "Mulde" auf Reibung, bevor er den Zielgriff erdehnt hatte... Dort Mantle vor der eigentlich Crux (?). Waren es wirklich diese Fingernagel-Kratzer, an denen er sich hochgezaubert hat? Es folgen "vernünftig" grosse und dann sogar gute Griffe, bevor mensch in einer langen Linksquerung aufs Band und zum Stand kommt.
Sl10, 15m 6a+(+): Auf Wunsch kletterte ich noch diese - für mich gesuchte - Sl auf den Grat, mit Blick aufs Montafon.
Abstieg: Nachdem wir uns auf dem ganzen Weg gewundert hatten, wie wir denn runterkommen sollten, wurde nun eine sinnvolle und einfache Möglichkeit bei genauer Betrachtung klar. Zurück abseilen auf das Band und gemütlich an der Sonne verpflegen. Seile aufnehmen. Rechts ums Eck und nördlich etwas absteigen um den markanten Turm herum; steil li hoch kraxeln, wo man einen grasigen Sattel erreicht. Auf einem relativ breiten Band folgt man zum gut sichtbaren Abseilstand von "Haldenjohli". Zuerst (immer von oben gesehen) eher li haltend auf ein breites Band, Stand an Wand. Etwas komisch hinaus an die Kante und in 2x wiederum eher li haltend hinunter in die Schlucht, dann 2x durch diese hinab bis unterhalb einer markanten Felsnase. Von dort !!! deutlich links !!! hinaus und 1-2 Express einhängen, dann letztens direkt zum Depot am Wandfuss.
Verlängerungen, 3-5 mittlere Friends bis 6/7cm Rissbreite
Vom P für Kletterer oberhalb Grüscherälpli zuerst auf Alpstrasse, dann gegen Schweizertor aufsteigen. Bei Abzweigung ca 200m Richtung Schesaplana Hütte, dann zuerst durch dicht bewachsenes Blockfeld an den Fuss einer Geröllhalde. Von dort gg den markanten trichterförmigen Einschnitt zwischen 5. und 6. Kirchlispitze hinaufkraxeln. Die Route ist rot angeschrieben und beginnt etwas rechts unterhalb von Haldenjohli.
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
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Klettergarten Lindauer Hütte (1900m)Sektor D
Alpilakopf (2156m)Von Tschengla über den Nordgrat (Normalweg)
Kirchlespitze (2551m)
Vitaminstation 7a+ (6c obli)
Karte
