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Routenbeschreibung
Schijenzan (2290m)

Verschiedene Routen

Der Turm hat verschiedene interessante Routen. Die kann man hier ja gut zusammenfassen. Beim verhältniseintrag kann ja jeder (der möchte) angeben, welche Route(n) gemacht wurde(n).

Verschiedene Routen: Der Turm hat zum See hin eine eher gelbe, etwas brüchige, aber sehr steile W-Wand (alte Technoroute von Scherrer und Etter). Die scharfe Kante R davon ist das Höhenfeuer (Audetat, 7b+). 2 m R davon beginnt die S-Kante, teilweise überlappend mit Höhenfeuer, aber eher in der SO-Wand verlaufend (Scherrer, 6b). Am R Ende der SO-Wand beginnt die klassische SO-Kante (von 1934) in einem Riss mit einer Schlinge drin. Zwischen der S-Kante und der SO-Wand gibt es eine Verbindungsvariante an uralten Bh, und sehr plattig (anscheinend 6a; Horror). Direkt R ums Eck in der O-Wand startet das Schattenspiel (Bardill, Eggenberger). Die letzten 5 m vor dem Stand verläuft es mit der SO-Kante. Ca. 5 m R vom Schattenspiel beginnt die klassische NO-Wand (leichtester Weg, von 1947, frisch saniert). Alle Routen haben 3 SL.

S-Kante (6b): SL1 ist relativ lang. Sie ist voll eingebohrt, bis auf eine Stelle im Riss, wo ein mittlerer Keil passt. Die 6a-Bewertung ist streng. SL2 ist eine milde 6b und bietet rassige, geradezu spektakuläre Kletterei von Anfang bis Ende. SL3 folgt nochmal kurz der scharfen Kante. Der weite weg lohnt allein für diese Tour.

SO-Wand (5a): Ein klein wenig schwerer als die NO, und klassisch schön. Sehr griffiger Fels. Gute Sicherung (nicht gut +). Vollständig gebohrt. Wer nicht vollständig über dem Grad steht kann viele Cams unterbringen. SL1 ist 30 m. SL2: Man startet in der L Verschneidung, quert dann nach 5 m in die R Verschneidung! Am Ende der Verschneidung waagrechter Quergang nach R und im Schattenspiel auf das große Band zu Stand. Achtung, der Stand von Schattenspiel, und die gute Abseilkette sind 3 m weiter L ums Eck. SL3: von Stand gerade (oder ganz leicht nach R hoch und zu Stand (Abseilkette) 2 m vor dem Gipfel.

Schattenspiel (6a+): SL1 sieht eher glatt und schlecht gesichert aus. Der Fels hat aber versteckte Löcher und 2 versteckte, gute Nh, so dass alles passt. Gute Kletterei. SL2 bietet eine gute Verschneidung – eng gebohrt, bis auf eine Stelle (dort mittlerer Keil). Man steht 2x ins Gras, stört aber nicht (wenn es trocken ist). Der Stand ist L der Kante (neu gebohrt, nicht im SAC-Führer drin). SL3: vom neuen Stand gerade sehr steil hoch. Dann über die Platte. Von Bh2 nach Bh3 (6a+) ist es etwas weit.

10 Exen. Davon mindestens 3 lange Schlingen. Wenige kl-mittlere Cams oder ein mittlerer Keil.
Von Partnun, weit nach S ausholend (Alpenrosen vermeidend) hoch Richtung Stock (minimale Wegspuren oder weglos). Man trifft unterm Stock auf immer klarer werdende Wegspuren und Steinmänner, die dann zum klaren Weg werden. Wer die Spur nicht vorher findet: Unterm Stock gehen Geröllhalden in die Wiesen runter: der weg läuft parallel darunter, ca. 5-10 m unterm Ende der Geröllhalden und kann dann nicht mehr verfehlt werden.
Letzte Änderung: 09.08.2026, 14:50Alle Versionen vergleichenAufrufe: 56 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

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Schijenzan (2290m)

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Klettertour

6b

70 hm

1.0 h

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