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Gipfel: Habicht, 3277 m

AndréTT

Route: Innsbrucker Hütte - Ostrücken - retour - Abstieg über Jubiläumssteig nach Gschnitz-Obertal (Ghs. Feuerstein)

Innsbrucker Hütte - Ostrücken - retour - Abstieg über Jubiläumssteig nach Gschnitz-Obertal (Ghs. Feuerstein)
Alpine Wanderung
2040 m
8.0 Stunden
Zufahrt:
Über die Inntalautobahn (A 12) Richtung Innsbruck Richtung Brenner mautfrei bis Abfahrt Innsbruck - Süd. Auf der Brennerstraße B 182 südwärts bis Steinach am Brenner. Oder über die Brennerautobahn (A 13) kommend bis Abfahrt Matrei / Steinach. In Steinach links abbiegen auf die L10 nach Trins unter die Brücke der Brennerautobahn hindurch südwestwärts ins Gschnitztal hinein. Hinter Gschnitz endet die Teerstraße in Obertal. Links vor dem Söld'nhof befindet sich kostenpflichtiges Mühlendorf Gschnitz mit Wasserfall und grüner Aussichtsbrücke. Rechts hinter dem Gasthof Feuerstein parkiert man auf großer gebührenpflichtiger Schotterfläche (1281 m). Beim Parkscheinautomat rechts neben dem Weiderost befindet sich auch eine sanitäre Einrichtung.
Zustieg (am Vortag mit KS zum Ilmspitz):
Vom Parkplatz gelangt man taleinwärts auf schmalem Teersträßchen Richtung Sölde (Weg zur Tribulaunhütte) nach ca. 200 m zur Talstation der Materialseilbahn, welche die Innsbrucker Hütte versorgt. Rechts zweigt der Weg ab und führt kontinuierlich steil im Zickzack hoch durch den Schildwald. Rot-weiß markierter Weg (Nr. 123, früher Nr. 60) wird auch viel von den Weidetieren benutzt und ist über längere Abschnitte matschig nach Regenzeiten. Nach dem Steilhang quert man nach rechts um den Bergrücken mit erster Sitzbank und sieht nach 1,5 Std. erstmals die Innsbrucker Hütte und den Habicht. Nach 30 min. passiert man 2. Bank und sieht das Pinnisjoch (2370 m) mit der 3. Bank. An der Südseite etwa 40 m links vom Joch steht die Innsbrucker Hütte (2369 m).
Route (Schwierigkeit: T3+):
Rechts von der Hütte weist die Beschilderung den Habicht mit 3 Std. Aufstiegszeit aus. Zuerst führt der Weg in mäßiger Steigung bergauf über einen grasigen Rücken. Nach 20 min. steht man vor steilerem Felsaufbau der Südostrippe. Man orientiert sich nach einigen roten Farbstrichen und Steinmandl durch brüchiges Gelände. Erste seilversicherte Passagen folgen nach weiten 100 hm. Weitere Seilversicherungen befinden sich im Bereich einfacher Kletterei (K 1+). Danach quert man nach rechts auf die Ostseite des Bergs und läuft über die Schulter zum Vorgipfel. Von diesem kann man auf die Innsbrucker Hütte hinab schauen und auf oberen flachen Grat vom Habicht. Nachdem man in westlicher Richtung etwa 5 min. links ausholend dem Kamm zum dort geraden spaltenfreien Firnfeld-Rest folgt, steigt man nun zum Gipfelfelsen entlang roter Farbstriche auf Steinen, die im Schnee nicht sichtbar sind. Im oberen Bereich entschärfen einige Seilversicherungen das Blockgelände. Das schmucke Gipfelkreuz ersetzte 2011 das alte.
Abstieg vom Gipfel zur Hütte wie Aufstieg in 2,5 Std. Abstieg ins Tal über den Jubliäumssteig anfangs nordwärts mit Höhenweg-Charakter östlich unterhalb der Kalkwand. Einige Couloirs werden gekreuzt und ist Trittsicherheit von Vorteil. Steiler Wiesenhang verflacht dann und man läuft zwischen dessen Nordufer und hölzernem Wiesenzaun Richtung Straße (2 Std.), wo ein großes gelbes Transparent auf diesen neueren Weg zur Innsbrucker Hütte hinweist. Die Straße überquerend und über eine Forstweg-Brücke auf anderer Talseite nun auf Schotterweg (Nr. 50) an einem Kiesbruch vorbei zurück taleinwärts gelangt man bei einer Tischlerei wieder auf die Straße (25 min.) Restliches Stück ab der Straßenbrücke zum Mühlenpark und Parkplatz auf der Straße in 10 min.
Sommersteigeisen
PRINT- ODER ONLINE-PUBLIKATIONEN ZU DIESER ROUTE (AUSWAHL)
Rother 3000er Ostalpen (2. Auflage 2014)
 
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Nr. 2 vom 14.09.2014
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