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Gipfel: Corn Chamuotsch, 3017 m

AndréTT

Route: Alp Güglia – P 2543 – Moränental – Südwestrücken – Corn Chamuotsch – Fuorcla Chamuotsch - P 2543 – Alp Güglia

Alp Güglia – P 2543 – Moränental – Südwestrücken – Corn Chamuotsch – Fuorcla Chamuotsch - P 2543 – Alp Güglia
Schneeschuhtour
850 m
6.0 Stunden
Zufahrt:
Von Norden kommend auf der Autobahn A13 bis Abfahrt Thusis-Süd. Südwestwärts auf ausgebauter Straße nach Tiefencastel. Dort im Kreisverkehr auf die Julierpasstraße (N3) abbiegen und südwärts über Savognin am Marmorera-See vorbei nach Bivio. Weiter ostwärts zum Julierpass. Ca. 1 km hinab auf Engadiner Seite bis Parkplatz an rechter Straßeneite kurz vor der Alp Güglia an linker Straßenseite. Falls dieser voll sein sollte, folgt ca. 400 m dahinter vor der Kurve ein größerer Straßenrandparkplatz, der meist von den Tourengängern Richtung Piz Polaschin,, oder Piz Lagrev genutzt wird. Wer aus dem südlichen Bergell auf der N 3 kommt, oder aus dem Unterengadin über die N 27 bis nach Silvaplana, fährt die Julierpaßstraße westwärts bis kurz nach der oder vor der Alp Güglia.
Route (Schwierigkeit: WT3+; zum SW-Rücken durch das Moränental: WT 4):
Westlich von der Alpe endet das Bachbett vom Valetta dal Güglia. Zwischen diesem und der Alp Güglia steigt man über 25° schrägen Buckel rechtshaltend hinauf, an einem Wasserschacht vorbei zu einem umzäunten Anpflanzungsbereich. Diesen umgeht man rechts oder links (ein Hinweisschild weist darauf, dort nicht durchzuqueren). Nach 50 min. gelangt man zu einem markanten Felsblock in dem Muldental (P2543). Rechts neben einem endet eine Endmoräne, die oben nach einer Senke unterhalb der Fuorcla Güglia beginnt (ca. 2700 m). Man läuft nun auf dieser Moräne hoch, dabei links, oder mittig haltend, je nach Schneeverhältnisse im Schatten der Westwand vom Piz Julier. An der Senke angelangt (ca. 2750 m) sieht man vor einem die Fuorcla Güglia. Nicht zu dieser hin, sondern stark links haltend um den Felsfuß vom Il Nes (2951) herum und 35° steilen Hang hinauf zum Sattel auf dem Südwest-Rücken mit markantem „Felsmännchen“. Auf diesem nun unschwierig nordostwärts weiter zu einer Verbeiterung. Dort kann man seine Laufgeräte deponieren, und die letzten 50 Hm auf dem mit rotbraunen Flechten leuchtenden Felsgrat unschwer hochlaufen zur schiefen Holzstange am schmalen Gipfel (3 Std. ab Alp Güglia).
Abstieg:
Zurück zum breiten Depot und nordwärts hinab zur sichtbaren, unweiten Fuorcla Chamuotsch (2923 m). Auf dieser durch flache, breite Talmulden hinab erst südwestwärts, dann südwärts zum P2543. Weiter wie Aufstieg (2 ¼ Std. ab Gipfel).
Die Route läßt sich auch in umgekehrter Richtung laufen. Je nachdem, ob man im Aufstieg mehr oder weniger Sonne haben möchte und entsprechende Schneeverhältnisse.
Schneeschuhe, Stöcke, Steigeisen, ggfs. Eishandgerät
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Nr. 1 vom 08.03.2015
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