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Gipfel: Piz Muragl, 3157 m

AndréTT

Route: Punt Muragl - Tegia Muragl – Muottas Muragl - Lej Muragl – Piz Muragl - retour

Punt Muragl - Tegia Muragl – Muottas Muragl - Lej Muragl – Piz Muragl - retour
Schneeschuhtour
1450 m
9.0 Stunden
Zufahrt:
Von Norden kommend entweder auf der B27 aus dem Samnaun südwärts nach St. Moritz. Oder auf der B3 von Tiefencastell über den Julierpass nach Silvaplana. Flüela-Pass und Albula-Pass sind im Winter gesperrt. Von Süden aus dem Bergell auf der B3 nordwärts über Silvaplana nach St. Moritz. Durch den Ort durch nach Crast und danach beim Kreisverkehr Richtung Pontresina abbiegen. Ca. 400 m danach biegt man links ab zu sichtbarer Mini-Tankstelle und dem „Bahnhofsgebäude“ Muottas Muragl der Standseilbahn links dahinter (1736 m). Auf rechter Seite führt ein Teersträßchen zu den wenigen Häusern und den kostenfreien Parkplätzen P1 bis P3 rechts davor, welche laut Hinweisschild nur für die Bergbahnbenützer reserviert seien. Andere Parkmöglichkeit gibt gleich hinter dem Kreisverkehr auf linker Straßenseite beim Markt „Do it“. Wer durch das Poschiavo-Tal über den Bernina-Pass auf der B 29 kommt, fährt durch Pontresina durch hinab bis Punt Muragl.
Route (Schwierigkeit: WT 3+ / WS)
Vom Parkplatz P1 unmittelbar vor erstem Haus läuft man das Teersträßchen „Acla Muragl“ durch die Mini-Siedlung zum Wald hinauf. Vor dem Haus mit der Pferdekoppel befindet sich ein Wegweiser (P 1785). Nach links weist ein Hinweispfeil zur Tegia Muragl, bzw. Muottas Muragl und Fcla. Muragl. In diese Richtung gelangt man zur Weggabelung hinter letztem Haus (P1828). Beim Wegweiser dort geht’s links weg nach Samedan. Von hier weiter jedoch geradeaus in die „Wildruhezone“, durch welche eine präparierte Rodelbahn hinab führt. Ein weiteres Schild rechts daneben (nur im Winter stehend) weist darauf hin, daß ein „Fußgängerverbot“ für diesen Güterweg (im Sommer) besteht. Schneeschuhläufer und Skitourenfahrer sind jedoch keine „Fußgänger“. Und weil die Schlitten an der Bergstation nicht vor 09:00 Uhr ausgegeben werden, kann einem bis zu dieser Uhrzeit am Morgen auch kein Schlitten auf dem Schlittelweg entgegenkommen. Ab P 1936 beginnen die Serpentinen der Schotterpiste nordostwärts an rechter Seites des Tobels vom Bach Ova Da Muragl. Die Tobelseite wird dann über die Brücke gewechselt (P 2003). Nach 50 min. wendet sich beim 1915 zuletzt gebauten Gebäude der Tegia Muragl (Winter-SOS-Meldeplatz Nr. 3) der Güterweg links herum aufwärts. Rechts in die Talsenke führt ein Sommerpfad entlang des Bachs zur Alpe Margun durch das Val Muragl. Skitourengänger ziehen dort ihre Spuren hoch, bzw. herunter. Für die Abwärtsfahrer weist ein Hinweisschild bei der Alpe darauf hin, daß der Schlittelweg nicht von Skitourenfahrern genutzt werden sollte. Hochwärts werden entlang des Schotterwegs nach 2 weiteren Serpentinen auf einer Brücke (Winter-SOS-Meldeplatz Nr. 4) nach 10 min. die Schienen der Standseilbahn überquert (P2227). Nun hört der Wald auf und die letzten Serpentinen läuft man danach hoch sichtbarer Bergstation entgegen. Nach 2 Std. wird so bequem die Bergstation, das Restaurant und Berghotel Muottas Muragl erreicht (2453 m). Über den sehr breiten Bergausläufer führen 3 vom Hotel- und Bergbahnpersonal gewalzte Rundwege (blau markierte Strecke: 2,8 Km, rote: 5,4 Km, schwarze: 7,2 Km), welche man dankenswerterweise benützt. Auf diesen präparierten Philosophenwegen oberhalb der Alpe Tegia Da Muottas zum Wegabzweig P 2507 und geradeaus in abkürzender Weise direkt unsteil hoch bis zur letzten Aussichtsbank, von wo (ca. 2700 m) ab man nun seinen Weg selbst spurt durch Tschinas da Muottas. Beim Wegweiser oberhalb des Muragl-Bergsees (P 2750) führt der Sommerweg zur Fuorcla Val Champagna links hoch. Man läuft jedoch geradeaus (südwärts) weiter hinab in die Senke mit verschneitem Bergsee Lej Muragl, wo man nach 70 min. ab der Bergstation bei sichtbaren Wegweiser (P 2715) angelangt. Links kommt man von dort zur Fcla. Muragl. Nicht dorthin, sondern an rechter Uferseite orientiert man sich problemlos südwärts zu den sanften nördlichen Hangmulden von Gianda Viva. Über diese linkshaltend bis max. 25° steil zu einer kleinen Felsnase bei ca. 2800 m. Links an dieser vorbei dann über spaltenfreien Gletscherrest 33° steil werdend weit unterhalb namenlosen Sattel nun stark rechtsdrehend westwärts den Nordhang querend zum felsigen Sattel, wo man seine Laufgeräte deponieren kann. Nun in 10 min. über kurzen Ostgrat (50 Hm) unsteil hinauf zum Gipfel mit seinem kleinen Holzkreuz (5 Std. ab Parkplatz).
Abstieg: wie Aufstieg, bis zur Bergstation (1 Std.). Ab der Bergstation mit dem Schlitten die Rodelbahn hinab (20 min.). Oder mit den SS wieder diesen Schlittelweg hinab in 1 Std. Schließlich gibt es beim Startpunkt oben kein Verbotsschild dafür.
Steigeisen u. Eishandgerät für unwirtliche Verhältnisse. Ansonsten reichen Laufgeräte und Stöcke aus.
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Nr. 4 vom 12.03.2015
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