TourenFührer - Route

Gipfel: Gonzen, 1830 m

robik

Route: Ä guats Gfühl, 6c+ oder Stellen A0 (6a+ obli)

Ä guats Gfühl, 6c+ oder Stellen A0 (6a+ obli)
Klettertour
1100 m
7.0 Stunden
Von Sargans, bzw. Parkplatz bei Pt 731 auf dem "Leiternweg" in den Gonzenwald bis zum Cholplatz (~1160m). Von hier links auf Wegspuren an die Wand.
Der Einstieg befindet sich ziemlich links unten am untersten Wandteil, bei einem auffälligen Plattenpfeiler. Die Route ist angeschrieben und mit Inoxplättli gut+ abgesichert und gut zu erkennen. Das Topo auf "megusta.ch" ist optimal gezeichnet - auch die Übersicht über die ganze Wand ist dort zu finden.
SL1 bis 5: Von plattig fein und anspruchsvoller 5c+ über Gehgelände zu einigen wenigen kurzen Passagen auf Platten
SL6 6b, 35m: Direkt vom Stand athletisch entlang eines Pfeilers, dann in diffiziler Verschneidung zu einer Nische und danach re hinaus wieder auf den Pfeiler, dort Stand an einem BH und Sanduhr - schöne SL
SL7 4c, 40m: Einfache Kletterei oben stark nach li zu Stand unterhalb eines "Bauchs" (eine neue Route/Projekt führt vor den Platten gerade über den Pfeiler hinauf)
SL8 6c+/A0, 45m: Schwierige Stelle direkt über dem Stand, für grosse Menschen direkt von guten Untergriffen zu etwas versteckten ziemlich guten Griffen, ein Klemmgriff li oben kann (nur evtl :-() hilfreich sein. Danach leicht zu einer Rinne (wo wohl manchmal ein Sturzbach verläuft, deshalb kein BH), die in Verschneidungskletterei begehbar ist. Hier kann ein grosser Friend beruhigend wirken. Oben rechts zum Stand!
SL9/10, 35/45m: Wenn man die Zwischensicherungen verlängert, kann man den Zwischenstand auslassen; leichte Kletterei auf den Pfeilerkopf
SL10-14: Mehr oder weniger Gehgelände mit leichter (Platten-) Kletterei dazwischen. Möglichst gerade hinauf ... nicht nach li oder abdriften (wo es auch BH hat...)
SL15 6a+, 30m: Die zweite eigentliche Kletterlänge und die erste ohne Botanik; schön!
SL16 6b(+), 35m: Wirklich tolle, aber auch anstrengende Wandkletterei, die Crux beim Wechsel von der Platte Richtung Stand, sehr tricky...
SL17/18: Zuerst ein paar Meter schöne Kletterei, dann durch Busch- und Grasland, Legföhren und einige brüchige Felsmeter zum Fuss des Südgrats
SL19/20: Schöne und einfache Kletterei in gutem Fels bis zum Gipfelkreuz

Es handelt sich um eine offensichtlich lange Route (20Sl), die direkt auf den Gipfel des Gonzen führt. Streckenweise ist sie identisch mit der alten "Steiger-Abderhalden".
Nach der 13ten Seillänge kommt man auf dem grossen Band in der oberen Wandhälfte an. Wer hier seine Zehen nicht mehr spürt, kann Richtung NE nach Wang aussteigen (tw heikles Schrofengelände!), doch der Weiterweg lohnt sich unbedingt. Von unten schaut der Fels zwar nicht sehr verlockend aus, doch die nächsten und dann wieder die letzten zwei SL bieten schöne bis sehr schöne Kletterei in gutem Fels (nur die ersten Meter sind etwas brüchig).
Die direkte Route wurde 1997 von Thomas Wälti mit Freunden eingebohrt. Etwas klettertechnische Reserve kann nicht schaden (trotz der relativ tiefen Bewertung empfiehlt es sich, im 6b-Gelände sicher unterwegs zu sein).
Vom abseilen würde ich abraten, der Fussabstieg vom Gipfel via Wang und Älpli ist einfach und ideal.
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Nr. 5 vom 04.10.2015
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