TourenFührer - Route

Gipfel: Hochkünzelspitze, 2397 m

AndréTT

Route: Landsteg – Schadonapass – Westflanke Gigelturm – Glattjöchl - Hochkünzelspitze – retour über Biberacher Hütte - Landsteg

Landsteg – Schadonapass – Westflanke Gigelturm – Glattjöchl - Hochkünzelspitze – retour über Biberacher Hütte - Landsteg
Schneeschuhtour
1380 m
7.0 Stunden
Zufahrt:
Aus dem Rheintal von der Autobahn A 14 Ausfahrt Dornbirn-Nord / Bregenzer Wald durch den Schwarzach-Tunnel über Alberschwende auf der Käsestraße (B 200) ostwärts Richtung Schröcken vor dem Hochtannbergpass. Hinter der kleinen Siedung Bad Hopfreben fährt man links der Bregenzer Ache noch durch 2 Tunnelgalerien. Unmittelbar hinter der zweiten etwas längeren befinden sich an rechter Straßenseite Parkplätze für ca. 12 Autos (1090 m). Dahinter befindet sich die Bushaltestelle Landsteg, wo die Linie 40b vor der dritten Galerie hält.
Route (Schwierigkeit WT 4+):
Direkt an der Bushaltestelle führt ein Güterweg ca. 100 m hinab zur Fahrbrücke über die Bregenzer Ache.Gleich nach der Brücke gabelt sich der Alpweg. Links geht’s nach Unterboden. Man biegt jedoch scharf rechts ab zur kleinen Brücke über den Schandelstobelbach und läuft in den Wald. Nach einer Linkskehre führt im Sommer die Via Alpina 01A am Schandeltobel entlang stets ansteigend. Im Winter hält man sich an rechtem Tobelhang. Man passiert dabei eine kleine Schutzhütte und eine Materialhütte. Nach ¾ Std. biegt links ein Sommerweg ab zur sichtbaren Laubaalpe. Man läuft jedoch rechtshaltend hangaufwärts in westlicher Richtung bis sich der Wald lichtet und man Alpweiden begegnet. Weiter westwärts zum Schadonapass auf dem ein überdachtes Wegekreuz steht. Zuvor überwindet man einen seitlichen Bach. Die Winteraufstiegsroute zweigt an einer Muldenschwelle davor scharf rechts ab hinauf zu einem höheren Muldenhang links neben einem kurzen Felspfeiler. Andere Variante (Sommerweg) führt kurz vor dem Schadonapass rechts in einem großen Rechtsbogen einen breiten Muldenhang (max. 25°) traversierend zu dem kleinen Sattel oberhalb des Felspfeilers. Dort trifft man auf die Route der ersten Varianten. Zweite Route liegt unterhalb der Osthänge zwischen Glattjöchlspitze und Giglturm und ist nur empfehlenswert, wenn lediglich geringe Lawinengefahr besteht, bzw. die Hänge schon entladen sind. Die kleine Hütte und kleinere Winter-Hütte der DAV-Sektion Biberach sieht man erst vom Schadonapass aus. Über einen steilen Hang (30°) zickzackt man links vom breiten Felspfeiler des Gigelturm (2112 m) zu einer flacher werdenden Sattel nördlich der Felsen. Weiter nordwestwärts südseitige Hänge hinauf zum Beginn des Westgrats der Hochkünzelspitze. Unterhalb der Felsen deponiert man seine Laufgeräte (3 Std. ab Parkplatz) und steigt grasigen Rücken rechtsdrehend hinauf auf den Vorgipfel (im Sommer blau-weiß markierter Steig). Von diesem steil ca. 15 m hinab in eine Felsscharte (kurzes Drahtseil, wenn nicht verschneit) und auf andrer Seite linksdrehend (Drahtseil) den direkt Grat umgehend hinauf zum Gipfel mit dem Holzkreuz (30 min. ab Depot). Auf der gesamten Route befindet sich im Winter kein einziges Wegeschild.
Abstieg:
Wie Aufstieg, jedoch mit Abstecher zur Biberacher Hütte (1846 m) in 3 Std.
Steigeisen, Eishandgerät bei verfirnten Verhältnissen
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Nr. 2 vom 13.03.2016
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