TourenFührer - Route

Gipfel: Grosser Hafner / Großer Hafner, 3076 m

Hanspeter Willi

Route: Kölnbreinsperre - Krumpenkar - Gamsleitnkopf - Kattowitzer Hütte DAV - Ochsenkar - Südwestgrat

Kölnbreinsperre - Krumpenkar - Gamsleitnkopf - Kattowitzer Hütte DAV - Ochsenkar - Südwestgrat
Alpine Wanderung
1235 m
4.5 Stunden
Ausgangspunkt für die Tour ist die Kölnbreinsperre (1903 m) im Maltatal. Die Zufahrt ist jederzeit möglich, unter Tag aber mautpflichtig.

Vom dort stehenden Sporthotel Maltatal wandert man in östlicher Richtung die wenigen Kehren einer Strasse hoch, dann zieht der Pfad zu Beginn mit Höhenverlust von 60 Meter oberhalb der Fahrstrasse zur Kölnbreinsperre in südöstlicher Richtung durch sumpfige Legföhrenbestände ins Krumpenkar (2027 m).
Schwierigkeit: T2, Pfadspur, markiert, teilweise sumpfig.
Zeitbedarf: 1¼ Stunden.

Aus dem Krumpenkar steigt man dem Pfad weiter folgend im Blockwerk empor zum Gamsleitenkopf (2350 m) und weiter mit wenig Höhenverlust die Ausläufer des Hafner-Südwestgrats querend zur Kattowitzer Hütte des DAV (2319 m).
Schwierigkeit: T3, Pfadspur, Blockwerk, markiert.
Zeitbedarf: 1¼ Stunden.

Von der Kattowitzer Hütte aus führt der Aufstieg zum Grossen Hafner in nördlicher Richtung aufwärts ins Ochsenkar und dann in Gras und Schrofen mitunter recht steil empor auf den Südwestgrat des Grossen Hafners, der bei Punkt 2757 betreten wird.

Schwierigkeit: T3, Pfad, Begehungsspuren, markiert.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Der nachfolgende kurze und teilweise mit Seilen abgesicherte Gratabschnitt erfordert leichte, in wenigen Metern auch luftige Kletterei im I. Schwierigkeitsgrad.
Schwierigkeit: T5, Seilversicherungen, Markierungen.

Auf etwa 2800 Meter Höhe wird der Grat dann rückenartig, man wandert nun durch eine gewaltige Ansammlung aufgestellter Steinblöcke ohne irgendwelche Schwierigkeiten weiter gipfelwärts bis zum höchsten Punkt mit Kreuz.
Schwierigkeit: T4, Begehungsspuren, Markierungen.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

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Variante:
Am Punkt 2769 im Südwestgrat des Grossen Hafners zweigt die im Gratabstieg in den ersten Metern mit Seilen versicherte Route durch das Wastlkar zur Wastlkarscharte (2722 m) ab.
Diese Route lässt sich von der Pfadverzweigung am Punkt 2285 nördlich unterhalb des Gamsleitenkopfs her alternativ in weglosem Anstieg über Gras, Geröll und Blockwerk direkt erreichen, man spart sich so die Schlaufe zur Kattowitzer Hütte des DAV.
Schwierigkeit: T4, weglos.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.

Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.

Zur besonderen Beachtung: 
Im untersten, seilversicherten Bereich des Südwestgrats besteht in kurzen Stellen Absturzgefahr.
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Nr. 3 vom 04.05.2018
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